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	<title>Der Blog: Schwedenkräuter &#187; Weihrauch</title>
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	<description>Blog von Apothekerin Martina Pröger</description>
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		<title>Weihrauch &#8211; Räucherwerk bei Krankheiten?</title>
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		<pubDate>Wed, 17 Dec 2008 21:16:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan</dc:creator>
				<category><![CDATA[Pflanzenheilkunde]]></category>
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		<description><![CDATA[Was ist Weihrauch eigentlich?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p> Jeder, der einmal an einem hohen kirchlichen Feiertag in einem Gottesdienst der katholischen Kirche war, kennt ihn. Und so manchem Kirchenbesucher oder Messdiener ist von ihm schon flau geworden. Aber was ist Weihrauch eigentlich und wo wird er eingesetzt? <span id="more-210"></span>Unter Weihrauch versteht man die Harze der Weihrauchpflanze, die zum Räuchern eingesetzt oder aber zu Arzneimitteln verarbeitet werden. Weihrauchpflanzen gehören zur Familie der Balsambaumgewächse und sind im Nordosten Afrikas über Arabien bis hin nach Indien heimisch. Immergrüne Weihrauchbäume werden zwischen einem und zehn Meter groß. Für religiöse Zeremonien werden dem Harz meist weitere aromatische Gewürze wie z.B. Zimt, Sandelholz oder Myrrhe beigemischt. Der Einsatz von Weihrauch geht bis ins Altertum zurück; so fand man im ägyptischen Gise (Gizeh) in einer Inschrift einen Hinweis auf Weihrauch, der vermutlich aus der Zeit um 1530 v. Chr. stammt.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Im Orient wurde und wird Weihrauch bereits seit vielen Jahrhunderten in erster Linie zur Steigerung der Gedächtnisleistung verwendet. In Europa hingegen nutzte man vor allem antientzündliche Eigenschaften beispielsweise zur Linderung von rheumatischen Beschwerden. Mit dem Aufkommen neuerer chemischer Arzneistoffe gegen Ende des 19. und zu Beginn des 20. Jahrhunderts geriet der Weihrauch in Vergessenheit – ein Problem, das viele „natürliche Arzneimittel“ mit ihm teilen. Irgendwann gegen Ende des 20. Jahrhunderts jedoch besann man sich wieder auf Weihrauch und seitdem setzt man ihn erneut zur Behandlung von chronischen entzündlichen Erkrankungen wie. z.B. Morbus Crohn, Colitis ulcerosa oder rheumatoider Arthritis ein.</p>
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		<title>Die Gaben der Heiligen Drei Könige – pharmazeutisch betrachtet.</title>
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		<pubDate>Wed, 17 Dec 2008 21:02:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
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		<description><![CDATA[Gold, Weihrauch, Myrrhe]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="margin-bottom: 0cm;">Caspar, Melchior und Balthasar brachten dem Jesukind medizinische Geschenke. Alle drei Gaben der Heiligen Drei Könige können und werden heutzutage pharmazeutisch verwendet. <span id="more-201"></span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;"><strong>Gold</strong> wird bei der Behandlung von bestimmten Rheumaformen eingesetzt, um das überaktive Immunsystem zu dämpfen. Dieses greift ansonsten körpereigene Strukturen an wie z.B. die Gelenkinnenhaut, die dann zerstört wird. Auch wenn nun Wirkstoffe mit einem zumeist besseren Wirkungs-Nebenwirkungsprofil auf dem Markt sind, zählt Gold immer noch zu den so genannten Basistherapeutika. Es stellt eine Alternative dar für Patienten, die die neueren Arzneimittel nur schlecht vertragen. Allerdings kann man Gold nicht in Tabletten pressen, sondern man muss es den Betroffenen injizieren. Obwohl man es schon seit Jahrzehnten in der Rheumatherapie einsetzt, ist die genaue Wirkweise immer noch nicht vollständig aufgeklärt.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Ähnlich wie Gold wird auch beim <strong>Weihrauch</strong> eine entzündungshemmende Wirkung bei der Behandlung von chronisch-entzündlichen Krankheitsgeschehen ausgenutzt. So können Menschen mit entzündlichen Darmerkrankungen wie Morbus Crohn oder Colitis ulcerosa von einer Behandlung mit Weihrauch profitieren. Bei Weihrauch handelt es sich um das aromatische Harz vom Weihrauch-Baum. Siehe auch: <a href="/?p=210">Weihrauch &#8211; Räucherwerk bei Krankheiten</a></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Die <strong>Myrrhe</strong> ist sicherlich die Gabe, die die größte Bekanntheit als Heilmittel hat. Man verwendet sie bevorzugt in Kräuterzahncremes und in Mundwässern oder Tinkturen zur Behandlung von Entzündungen der Mund- und Rachenschleimhaut. Siehe auch: <a href="/?p=17">Myrrha (Commiphora molmol)</a></p>
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		<title>Myrrhe (Commiphora molmol) [Upd.]</title>
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		<pubDate>Fri, 11 Apr 2008 15:07:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan</dc:creator>
				<category><![CDATA[Heilkräuter-Lexikon]]></category>
		<category><![CDATA[ätherische Öle]]></category>
		<category><![CDATA[Blähungen]]></category>
		<category><![CDATA[Entzündungen]]></category>
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		<category><![CDATA[Myrrhe]]></category>
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		<category><![CDATA[Weihrauch]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Heilpflanze im weihnachtlichen Focus: <b>Myrrhe</b>.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Heilpflanze gehört zu den Balsambaumgewächsen (Burseraceae).  Zur Gewinnung von Myrrhe werden verschiedene Commiphora-Arten verwendet, wie z. B. <em>Commiphora molmol. </em>Beheimatet sind diese u. a. in Eritrea, Somalia und dem Sudan. Es handelt sich um Sträucher oder kleine Bäume mit spitzen Sprossdornen.<span id="more-17"></span></p>
<p>Bei spontaner oder herbeigeführter Verletzung tritt aus der Rinde der Commiphora-Arten das an der Luft trocknende Gummiharz aus, die sogenannte Myrrhe. Diese liegt als unregelmäßige kleine Klumpen vor von gelber bis brauner Farbe. Sie schmeckt bitter-aromatisch, kratzt leicht und klebt beim Kauen an den Zähnen.</p>
<p>Die chemische Zusammensetzung von Myrrhe ist sehr komplex; man findet u.a. ätherisches Öl und Diterpensäuren.</p>
<p>Pharmazeutisch wird die alkoholische Tinktur der bitter schmeckenden und adstringierenden Myrrhe als antiseptisches und entzündungshemmendes Mittel zur äußerlichen Behandlung der Schleimhäute bei Mund- und Racheninfekten verwendet. Zahnfleischentzündungen oder Prothesendruckstellen lassen sich hiermit gut behandeln. Bei Erkältung erleichtert sie dem Betroffenen die Nasenatmung und das Abhusten.</p>
<p>Ferner ist die Myrrhe als blähungstreibendes Mittel (Karminativum) bekannt.</p>
<p>Bereits in der Bibel findet Myrrhe – als <a href="/?p=201">Gabe der Heiligen Drei Könige</a> an den neugeborenen Jesus – als kostbarer Naturstoff Erwähnung. Heutzutage wird sie in der katholischen Kirche für Zeremonien ähnlich dem <a href="/?p=210">Weihrauch</a> eingesetzt.</p>
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