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	<title>Der Blog: Schwedenkräuter &#187; Volksheilkunde</title>
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	<description>Blog von Apothekerin Martina Pröger</description>
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		<title>Frauenmantel</title>
		<link>http://www.schwedenkraeuter.eu/2011/10/23/frauenmantel/</link>
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		<pubDate>Sun, 23 Oct 2011 10:59:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Simone</dc:creator>
				<category><![CDATA[Pflanzenheilkunde]]></category>
		<category><![CDATA[Tee]]></category>
		<category><![CDATA[Volksheilkunde]]></category>

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		<description><![CDATA[Bereits Hildegard von Bingen empfahl das Kraut zur Linderung verschiedener Frauenleiden.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Frauenmantelkraut ist unter vielen Namen bekannt und wird u. a. auch als Marienmantel, Tauschüsselchen oder Alchemistenkraut bezeichnet. Der Name Frauen- oder Marienmantel beruht auf der Ähnlichkeit der gefalteten Blätter mit Mariendarstellungen des Mittelalters. <span id="more-1637"></span></p>
<p>Frauenmantel (<em>Alchemilla vulgaris</em>) ist ein bis zu 50 cm großes Kraut mit großen, lang gestielten <a href="http://www.schwedenkraeuter.eu/wp-content/uploads/2011/09/396619_R_K_by_Jutta-Röwer_pixelio.de_.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-1641" title="Frauenmantel mit Tau" src="http://www.schwedenkraeuter.eu/wp-content/uploads/2011/09/396619_R_K_by_Jutta-Röwer_pixelio.de_.jpg" alt="" width="209" height="312" /></a>Blättern. Diese gezähnten Blätter sind gefaltet und bestehen aus sieben bis elf Lappen. Auf ihrer Oberfläche sammeln sich oftmals Tautropfen. Zwischen Mai und September blüht Frauenmantel mit vielen gelbgrünen kleinen Blüten. Heimisch ist die Pflanze in Europa, Nordamerika und Asien. Sie wächst bevorzugt an Bachufern, Waldrändern und feuchten Wiesen.</p>
<p>Als Hauptinhaltsstoffe finden sich Gerbstoffe und Flavonoide. Neuere Untersuchungen zu den Inhaltsstoffen des Frauenmantels fehlen jedoch und seine Wirkungen lassen sich derzeit wissenschaftlich nicht komplett erklären. Nichtsdestotrotz wird Frauenmantel gerade von Naturheilärzten auch bei weiteren Erkrankungen erfolgreich eingesetzt, so z. B. bei der Behandlung von leichten Durchfallerkrankungen, allgemeinen Magen-Darm-Beschwerden und bei Entzündungen im Mund und Rachen als Gurgelwasser. Äußerlich verwendet man Frauenmantel bei Ekzemen und Hautausschlägen und für Sitzbäder bei Unterleibsbeschwerden.</p>
<p>Die Hauptanwendung ist und bleibt jedoch die Frauenheilkunde. Bereits Hildegard von Bingen empfahl Frauenmantelkraut zur Linderung verschiedener Frauenleiden, wie z. B. das prämenstruelle Syndrom, Menstruationsbeschwerden, Wechseljahrsbeschwerden, Ausfluss oder auch zur Anregung des Milchflusses.</p>
<p>Um einen Tee zuzubereiten wird das getrocknete Kraut mit heißem Wasser übergossen und etwa 10 Minuten ziehen gelassen. Manche Literaturstellen empfehlen einen Kaltansatz, der dann mehrere Stunden bei Raumtemperatur stehen gelassen wird. Oftmals wird Frauenmantelkraut anderen Teemischungen zugefügt, die dann meist Namen wie „Frauentee“ tragen.</p>
<p><span style="font-size: xx-small;">Bild: ©Jutta Röwer / <a href="http://www.pixelio.de">pixelio.de</a></span></p>
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		<title>Rosmarin</title>
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		<pubDate>Mon, 04 Apr 2011 14:23:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Simone</dc:creator>
				<category><![CDATA[Pflanzenheilkunde]]></category>
		<category><![CDATA[ätherische Öle]]></category>
		<category><![CDATA[Bauchkrämpfe]]></category>
		<category><![CDATA[Entzündungen]]></category>
		<category><![CDATA[Virus]]></category>
		<category><![CDATA[Volksheilkunde]]></category>

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		<description><![CDATA[Bekannt in der Volksheilkunde seit dem Mittelalter!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ebenso wie viele andere Heilpflanzen (z.B. Thymian, Salbei) wird auch der Rosmarin in unzähligen Kochrezepten als Gewürz erwähnt. Gerade die mediterrane Küche kommt ohne Rosmarin kaum aus. Aber neben seinen Eigenschaften als Gewürzmittel besitzt der Rosmarin vielfältige pharmazeutische Wirkungen, die bereits seit Jahrhunderten bekannt sind.<span id="more-1363"></span> In etlichen mittelalterlichen Klöstern spielte der Rosmarin eine bedeutende Rolle und wurde zur Behandlung einer Vielzahl von Beschwerden eingesetzt.</p>
<p>Rosmarin (<em>Rosmarinus officinalis</em>) ist ein immergrüner, stark duftender Strauch, der etwa einen Meter hoch werden kann. Heimisch ist der Rosmarin in vielen Mittelmeerländern, in denen er auch dementsprechend angebaut wird. Pharmazeutisch genutzte Ware stammt oftmals aus Spanien, Tunesien oder Marokko. Er besitzt schmale, fast nadelförmige Blätter, die an der Unterseite weißfilzig sind. Rosmarin blüht mit hell blauvioletten Blüten, die in den Blattachseln sitzen. Sein Geruch ist würzig und erinnert beinahe an Kampfer. Die Blätter haben einen herb-würzigen, leicht bitteren und teilweise etwas scharfen Geschmack.</p>
<p>Pharmazeutischen Einsatz finden die etwa 3 cm langen und bis 4 mm breiten getrockneten Blätter. Diese enthalten als wichtigsten Bestandteil <a href="/?p= 944">ätherisches Ö</a><span style="text-decoration: underline;">l</span>, bestehend aus den Hauptkomponenten Cineol, <a href="/?p= 19">Kampfer </a>und Pinen. Desweiteren finden sich im Rosmarin Gerbstoffe und Flavonoide.</p>
<p>Rosmarin zeigt im Versuch eine antibakterielle und antivirale Wirkung, z.B. gegen den <a href="/?p=418">Herpes-Erreger</a>. Zusätzlich werden antioxidative, krampflösende, leberschützende und galletreibende Effekte beschrieben. Angewendet wird Rosmarin innerlich bei jeglicher Art der dyspeptischen Beschwerden wie etwa Bauchschmerzen, Blähungen, Aufstoßen, Völlegefühl, Appetitlosigkeit, Krämpfen oder Brechreiz. Diese volksmedizinische Verwendung wurde bereits etwa ab dem 16. Jahrhundert beschrieben.</p>
<p>Äußerlich angewandt eignet sich Rosmarin zur Behandlung von rheumatischen Beschwerden und bei Kreislaufbeschwerden zur Unterstützung der Hautdurchblutung und zur allgemeinen Unterstützung der Herz-Kreislauf-Funktion.</p>
<p>Als Dosierungsempfehlung werden für die innerliche Anwendung etwa 4 bis 6 g der getrockneten Blätter bzw. 10 bis 20 Tropfen des ätherischen Öls angegeben. Für die äußere Anwendung in Form von Vollbädern werden etwa 50 g der getrockneten Blätter empfohlen.</p>
<p>Bei der hier angegebenen Dosierung sind keine Nebenwirkungen, Wechselwirkungen oder Gegenanzeigen bekannt. Lediglich Schwangere sollen auf die Anwendung von Rosmarin verzichten.</p>
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		<title>Lavendel</title>
		<link>http://www.schwedenkraeuter.eu/2010/12/20/lavendel/</link>
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		<pubDate>Mon, 20 Dec 2010 09:30:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Simone</dc:creator>
				<category><![CDATA[Pflanzenheilkunde]]></category>
		<category><![CDATA[ätherische Öle]]></category>
		<category><![CDATA[Blähungen]]></category>
		<category><![CDATA[Reizdarm]]></category>
		<category><![CDATA[Reizmagen]]></category>
		<category><![CDATA[Volksheilkunde]]></category>

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		<description><![CDATA[Hört man das Wort Lavendel, denkt man an riesige, violette, wohlduftende Felder in Südfrankreich, die allein durch ihren Anblick und ihren Geruch eine beruhigende Wirkung ausüben. Die volkstümlichen Namen des Lavendels wie etwa Nervenkräutel oder Schwindelkraut deuten auf einige seiner Einsatzmöglichkeiten hin. Jedoch zeigt der Lavendel noch deutlich mehr Wirkungen. Lavendel (Lavandula angustifolia) ist ein [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hört man das Wort Lavendel, denkt man an riesige, violette, wohlduftende Felder in Südfrankreich, die allein durch ihren Anblick und ihren Geruch eine beruhigende Wirkung ausüben. Die volkstümlichen Namen des Lavendels wie etwa Nervenkräutel oder Schwindelkraut deuten auf einige seiner Einsatzmöglichkeiten hin. Jedoch zeigt der Lavendel noch deutlich mehr Wirkungen.<span id="more-1257"></span></p>
<p>Lavendel (<em>Lavandula angustifolia</em>) ist ein 0,5 bis 1 m hoher Strauch mit schmalen, grau-grünen, lanzettlichen, behaarten Blättern und kleinen violetten Blüten. Er besitzt einen charakteristischen, intensiven, aromatisch-duftenden Geruch, den die meisten Menschen als angenehm bezeichnen. Probiert man die Blüten, so schmecken diese bitter. Heimisch ist die Pflanze im Mittelmeergebiet; dort wird sie auch in großem Umfang kultiviert.</p>
<p>Die Hauptinhaltsstoffe des Lavendels sind ätherische Öle mit Linalool und Cineol, die für den charakteristischen Geruch verantwortlich sind. Darüber hinaus findet man Gerbstoffe, Flavonoide und Spuren an Phytosterolen (Hormonähnliche Stoffe).</p>
<p>Die Wirkungen des Lavendels sind vielfältig und intensiv erforscht; hierzu zählen u.a. positive Effekte bei Einschlafstörungen, Unruhezuständen, Oberbauchbeschwerden wie Blähungen, nervöse Darmbeschwerden und nervöser Reizmagen. Selbst bei Angstzuständen führt der Einsatz von hoch dosierten Präparaten oftmals zur Besserung. Angewendet wird Lavendel in Form von Teeaufgüssen, Badezusätzen, Duftkissen und inzwischen auch in Form von Kapseln. Der Lavendel wurde im Jahr 2008 durch eine Fachjury aufgrund seiner vielfältigen Effekte zur Heilpflanze des Jahres gewählt.</p>
<p>Ebenso wie in der Medizin spielt der Lavendel auch in der Küche eine wichtige Rolle. Gerade in Frankreich, Italien oder Spanien nutzt man ihn zur Verfeinerung von Eintöpfen, Soßen und Fleischgerichten, ja sogar Eis wird mit Lavendel aromatisiert.</p>
<p>Natürlich kommt auch die Parfum-Herstellung nicht ohne den Duft des Lavendels aus. Motten jedoch mögen diesen Geruch scheinbar nicht, denn Lavendelsäckchen im Kleiderschrank dienen als natürlicher Mottenschutz und auch anderes Ungeziefer meidet dieses <a href="/?p=1099">natürliche insektenabweisende Mittel</a>.</p>
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		<title>Pomeranze oder Bitterorange</title>
		<link>http://www.schwedenkraeuter.eu/2009/12/02/pomeranze-oder-bitterorange/</link>
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		<pubDate>Tue, 01 Dec 2009 22:27:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Simone</dc:creator>
				<category><![CDATA[Pflanzenheilkunde]]></category>
		<category><![CDATA[Appetitlosigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Magen-Darm]]></category>
		<category><![CDATA[Schwedenkräuter]]></category>
		<category><![CDATA[Volksheilkunde]]></category>

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		<description><![CDATA[Namensgeber für die Landpomeranze?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Bitterorange stammt von einem kleinen ca. 5 m hohen Baum aus Südeuropa. Lateinisch bezeichnet man sie als Citrus aurantium, wohingegen im Deutschen beide Begriffe – also Pomeranze und Bitterorange – geläufig sind. <span id="more-755"></span>Pharmazeutisch genutzt werden in erster Linie die Schalen der Frucht, die denen einer gewöhnlichen Orange oder Mandarine ähneln. Volksmedizinisch finden auch die Blüten und unreife Früchte Einsatz, wobei eine therapeutische Anwendung von Seiten der Fachleute nicht empfohlen wird.</p>
<p>Bedingt durch den Gehalt an bitter schmeckenden Inhaltsstoffen erklärt sich das Einsatzgebiet der Bitterorange bei Appetitlosigkeit und Magen-Darm-Beschwerden und so findet sie sich in <a href="http://pharma-labor.de/schwedenkraeuter-und-schwedenbitter" target="_blank">Schwedenkräutern</a> wieder.</p>
<p>Inwieweit die Pomeranze Namensgeber für die sogenannte „Landpomeranze“ war, also eine unbeholfen wirkende Frau vom Lande, lässt sich nicht mehr mit aller Sicherheit klären. Diskutiert wird einerseits die Ableitung von Pommern, das zu Beginn des 20. Jahrhunderts in Deutschland als sehr provinzielle Region galt. Möglich ist auch die Ableitung aufgrund der verschrumpelten, einer alten Pomeranze ähnlichen Haut, die man solchen Mädchen nachsagte.</p>
<p>Weitere Informationen unter: <a href="/?p=14">Bitterorangenschale (Pericarpium Aurantii)</a></p>
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		<title>Efeu – dem Husten eins husten [Upd.]</title>
		<link>http://www.schwedenkraeuter.eu/2009/11/20/efeu-dem-husten-eins-husten/</link>
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		<pubDate>Fri, 20 Nov 2009 13:38:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Simone</dc:creator>
				<category><![CDATA[Pflanzenheilkunde]]></category>
		<category><![CDATA[Husten]]></category>
		<category><![CDATA[Kräuter]]></category>
		<category><![CDATA[Naturheilmittel]]></category>
		<category><![CDATA[Volksheilkunde]]></category>

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		<description><![CDATA[Eine Gartenpflanze als Hustenmittel.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Efeu ist zur<strong> &#8220;Arzneipflanze des Jahres 2010&#8243;</strong> gewählt worden, wie der „Studienkreis Entwicklung der Arzneipflanzenkunde“ an der Universität Würzburg mitteilt. Die Gruppe aus Medizinhistorikern, Ärzten, Apothekern und Biologen wählt seit 1999 die Arzneipflanze des Jahres.</p>
<p>Die immergrüne Kletterpflanze Efeu, die das ein oder andere Haus schmückt, spielt auch pharmazeutisch in der Hustenbehandlung eine wichtige Rolle. <span id="more-773"></span>Lernt man als Kind, dass Efeu giftig ist, so ist dies auf die Blüten und später ihre Beeren zu beschränken, die einen giftigen Inhaltsstoff enthalten. Die Blätter jedoch, die zur Herstellung von Hustenpräparaten verwendet werden, enthalten dieses Gift kaum. Außerdem werden die Blätter soweit bearbeitet, dass sich nichts Giftiges mehr in dem fertigen Präparat befindet.</p>
<p>Um also sicher zu gehen, sollte auf geprüfte Arzneien – wie etwa Hustensaft oder Hustentropfen – aus der Apotheke zurückgegriffen werden. Eine besonders hervor zu hebende Eigenschaft der Efeublätter ist neben der auswurffördernden, also schleimlösenden Wirkung ein entkrampfender Effekt in den Bronchien. Dies bedeutet, dass Efeuextrakt besonders bei krampfartigem und schmerzhaftem Schleimhusten wie etwa bei einer Bronchitis sehr gut eingesetzt werden kann.</p>
<p>Ein weiterer großer Vorteil ist die mögliche Anwendung bereits im Säuglings- und Kleinkindalter. Hier sollte allerdings auf eine geeignete und dem Alter entsprechenden Zubereitung wie z. B. Zäpfchen oder alkoholfreie Säfte geachtet werden.</p>
<p>Grundsätzlich gilt jedoch für alle Hustenmittel, ob sie nun pflanzlicher oder chemischer Herkunft sind, dass eine volle Wirkung nur bei ausreichender Flüssigkeitszufuhr erreicht werden kann. Am besten trinkt ca. einen Liter mehr,  in dem man sich wohlschmeckende Kräuter- oder Früchtetees zubereitet .</p>
<p>Stellt sich nach einigen Tagen keine Besserung ein, färbt sich der Schleim gelb-grün oder tritt Fieber auf, sollte dringend ein Arzt aufgesucht werden.</p>
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		<title>Melisse (Melissa officinalis)</title>
		<link>http://www.schwedenkraeuter.eu/2009/11/08/melisse-melissa-officinalis/</link>
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		<pubDate>Sun, 08 Nov 2009 20:39:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan</dc:creator>
				<category><![CDATA[Heilkräuter-Lexikon]]></category>
		<category><![CDATA[ätherische Öle]]></category>
		<category><![CDATA[Kräuter]]></category>
		<category><![CDATA[Magen-Darm]]></category>
		<category><![CDATA[Schlafstörung]]></category>
		<category><![CDATA[Volksheilkunde]]></category>

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		<description><![CDATA[<b>Heilpflanze im Fokus:<br /> <br /> 
<p ALIGN = CENTER><big>Melisse</big></p></b><br /> ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Melisse, die u. a. auch als Zitronenkraut, Frauenkraut oder Herzkraut bezeichnet wird, ist eine intensiv nach Zitrone riechende Staude.<span id="more-819"></span> Häufig ist der Geruch allerdings erst beim Zerreiben der Blätter wahrnehmbar. Sie wird ca. 70 cm groß und zeichnet sich durch einen vierkantigen Stängel und leicht behaarte eiförmige Blätter aus.</p>
<p>Ursprünglich stammt die Melisse aus dem östlichen Mittelmeergebiet, heutzutage findet man sie jedoch auch in Mitteleuropa, so z. B. in Thüringen, Franken und Süddeutschland.</p>
<p>Pharmazeutische Verwendung finden die Blätter der Melisse, die direkt in Form von Tee getrunken oder aber als Extrakte und Öle verwendet werden.</p>
<p>Als Inhaltsstoffe findet man Derivate der Hydroxyzimtsäure, hier insbesondere Rosmarinsäure, eine Reihe weiterer Inhaltsstoffe sowie ca. 0,2 % ätherisches Öl mit dem Hauptbestandteil Citral. Die genaue Zusammensetzung des Melissenöls ist abhängig von der Herkunft der Pflanze und somit den klimatischen Bedingungen am Anbauort sowie dem Erntezeitpunkt und den Lagerungsbedingungen der gepflückten Blätter.</p>
<p>Seit dem 15. Jahrhundert finden sich Überlieferungen, die den Einsatz von Melisse als beruhigendes, krampflösendes und verdauungsförderndes Mittel beschreiben. In der heutigen Zeit werden ihre Extrakte zur Behandlung von Schlafstörungen sowie bei funktionellen Magen-Darm-Beschwerden eingesetzt.</p>
<p>Siehe auch: <a href="/?p=788">Melisse &#8211; Ein Kraut nicht nur für die Nerven sondern auch für Magen und Darm</a>.</p>
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		<title>Melisse</title>
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		<pubDate>Wed, 04 Nov 2009 11:30:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Simone</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ein Kraut nicht nur für die Nerven sondern auch für Magen und Darm.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Melissentee stellt eine gute Alternative zur Behandlung vieler Leiden dar. <span id="more-788"></span>Die Zitronenmelisse (Melissa officinalis) stammt ursprünglich aus dem östlichen Mittelmeergebiet bzw. aus Westasien.  Inzwischen ist sie jedoch auch in Mitteleuropa wie etwa in Deutschland beheimatet.</p>
<p>Sie riecht stark nach Zitrone, was durch den Gehalt an ätherischen Ölen zustande kommt; allerdings findet man noch eine Reihe weiterer Inhaltsstoffe.</p>
<p>Die Wirkungen der Melisse sind vielfältig: so zeigt sie u. a. krampflösende Effekte auf den Magen-Darm-Trakt, antivirale Eigenschaften bei Herpes-Infektionen sowie beruhigende Effekte bei nervösen Beschwerden wie Schlafstörungen und Herzklopfen. Aus diesen Wirkungen leiten sich die Anwendungsgebiete der Melisse ab. Man verwendet sie bei Einschlafstörungen (oft in Kombination mit Baldrian), bei funktionellen Magen-Darm-Beschwerden wie z. B. <a href="/?p=792">Reizdarmsyndrom</a> und bei <a href="/?p=418">Lippenherpes</a> in Form von Cremes zur lokalen Behandlung.</p>
<p>Neben dem Einsatz von Tabletten, Tropfen, Tees und Cremes schwören viele Menschen auf die Verwendung von Melissenöl für die Aromatherapie &#8211; beispielsweise mit einer Duftöllampe oder für Entspannungsbäder. Finden Sie sich bei der Aufzählung der oben genannten Beschwerden wieder, so probieren Sie es doch einmal mit einem aromatischen Melissentee oder Melissenöl für die Duftöllampe.</p>
<p>Siehe auch: <a href="/?p=819">Melisse &#8211; (Melissa officinalis)</a></p>
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		<title>Enzian</title>
		<link>http://www.schwedenkraeuter.eu/2009/09/03/enzian/</link>
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		<pubDate>Thu, 03 Sep 2009 17:44:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Simone</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Schwedenkräuter]]></category>
		<category><![CDATA[Volksheilkunde]]></category>

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		<description><![CDATA[Ja, ja, so blau, blau, blau blüht der Enzian.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Arznei-Enzian blüht jedoch gelb.  Beinahe ein jeder kennt das Lied von Heino, in dem die kleine, blaue Alpenpflanze besungen wird. Therapeutischen Einsatz findet allerdings ihre gelb blühende Verwandte. <span id="more-709"></span>Genauer gesagt, wird die Wurzel bzw. der Wurzelstock, der bis zu einem Meter hohen Art <a href="/?p=11">Gentiana lutea</a> eingesetzt. Pharmazeutische Verwendung findet die Enzianwurzel als starkes Bittermittel zur Anregung des Appetits und bei Verdauungsbeschwerden, Völlegefühl und Blähungen.</p>
<p>Seit alten Zeiten überliefert ist ihre volksmedizinische Verwendung zur Reinigung des Magens und bei Schwachheit des Magens. Personen, die jedoch unter einem Magen- oder Darmgeschwür bzw. einem Zuviel an Magensäure leiden, sollen Enzian nicht verwenden, denn die starke Magensäuresekretion ist sowohl im Versuchstier als auch beim Menschen messbar.</p>
<p>Im Handel befindlich sind verschiedene Teegemische und Fluidextrakte. Auch die Jacobus-Schwedenkräuter „nach Art des Hauses“ enthalten in der seit 50 Jahren erfolgreichen und unveränderten Ur-Zusammensetzung Enzianwurzel. Neben dem Einsatz als Arznei wird Enzian in großen Mengen in der Herstellung von Spirituosen eingesetzt, wie z. B. in verschiedenen Kräuterschnäpsen.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Ringelblume &#8211; Calendula</title>
		<link>http://www.schwedenkraeuter.eu/2009/07/18/ringelblume-calendula/</link>
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		<pubDate>Sat, 18 Jul 2009 11:44:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Simone</dc:creator>
				<category><![CDATA[Pflanzenheilkunde]]></category>
		<category><![CDATA[Magen-Darm]]></category>
		<category><![CDATA[Menstruationsbeschwerden]]></category>
		<category><![CDATA[Volksheilkunde]]></category>
		<category><![CDATA[Wundheilung]]></category>

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		<description><![CDATA[Er liebt mich – er liebt mich nicht.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Aufgrund ihrer vielfältigen Einsatzmöglichkeiten beim Menschen wurde sie zur Heilpflanze des Jahres 2009 gewählt.<span id="more-671"></span></p>
<p>Welches Mädchen bzw. welche Frau kennt nicht noch aus Kindertagen das Liebesorakel, bei dem eine Blume gepflückt, ihre Blütenblätter einzeln jeweils mit der Phrase „<em>Er liebt mich, er liebt mich nicht“ </em>abgezupft wurden<em>. </em>Klassischerweise wurde hierzu eine Ringelblume verwendet.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">
<p style="widows: 2; orphans: 2; margin-bottom: 0cm;">Lateinisch bezeichnet man die Ringelblume als <em>Calendula officinalis</em>. Sie gehört zur Familie der Korbblütler, zu der auch die Kamille gezählt wird und wächst in unseren Breiten in Gärten und halbwild. Meist wird sie zwischen 30 bis 50cm groß und fällt durch die leuchtend gelb-orangen Blüten auf, die ihr auch den Namen Goldblume oder Sonnwendblume verliehen haben.</p>
<p style="widows: 2; orphans: 2; margin-bottom: 0cm;">Pharmazeutisch gesehen ist die Ringelblume eine Alleskönnerin. Sie wirkt sehr gut entzündungshemmend und fördert nachgewiesenermaßen die Wundheilung. Diese Eigenschaften kennt man bereits von der Kamille, die jedoch bei vielen Personen allergische Reaktionen hervorrufen kann. Von der Ringelblume sind diese kaum bekannt, da ihr die dafür zuständigen Inhaltsstoffe fehlen.</p>
<p style="widows: 2; orphans: 2; margin-bottom: 0cm;">Innerlich verwendet wird sie bei der Behandlung von Magen-Darmgeschwüren und bei Menstruationsbeschwerden.</p>
<p style="widows: 2; orphans: 2; margin-bottom: 0cm;">Ihr äußerlicher Einsatz ist jedoch noch weitaus häufiger und bedeutender: so verwendet man sie bei Hautentzündungen, schlecht heilenden Wunden, bei Quetschungen, Furunkeln und Ausschlägen. Hierzu sollten entweder Umschläge mit konzentrierten Tinkturen gemacht werden oder aber am einfachsten Salben, Gele oder Tinkturen direkt auf die Haut aufgebracht werden. Achten sollte man jedoch auf hochwertige Präparate, deren Wirkstoffgehalt und Reinheit optimal sind.</p>
<p style="widows: 2; margin-top: 0.18cm; orphans: 2; margin-bottom: 0.18cm;">
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		<title>Euphrasia &#8211; Augentrost: ein Trost für die Augen</title>
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		<pubDate>Tue, 12 May 2009 16:59:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Simone</dc:creator>
				<category><![CDATA[Pflanzenheilkunde]]></category>
		<category><![CDATA[Volksheilkunde]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein Name, der Programm ist.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Denn nicht umsonst wird <em>Euphrasia officinalis,</em> wie der Augentrost mit wissenschaftlichem Namen heißt, bereits seit vielen Generationen zur Behandlung von Augenleiden verwendet.<span id="more-586"></span>Diese Heilpflanze, ist eine heimische Pflanze, die in ca. 200 verschiedenen Unterarten vorkommt. Sie wird bis zu 25cm groß, trägt von Juli bis September weiße bis violette Blüten und wächst häufig auf Weiderasen.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm; widows: 2; orphans: 2;">Zur Pflanze selbst sei noch zu vermerken, dass sie als Halbschmarotzer gilt, da sie ähnlich der Mistel ihrer Wirtspflanze Wasser und Mineralien, jedoch keine organischen Nährstoffe entzieht. Als Inhaltsstoffe enthält sie neben Glykosiden u. a. auch ätherische Öle, Harze und Bitterstoffe.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm; widows: 2; orphans: 2;">Das Einsatzgebiet des Augentrosts reicht über alle Formen der Augenleiden wie Bindehautentzündung, Gerstenkorn, Überanstrengung der Augen bis hin zu Heuschnupfen. Da die Abkochung der Pflanze als Tee und die anschließende Anwendung als Kompresse bei entzündeten Augen aus hygienischen Gründen nicht empfohlen werden sollte, stellt die Verwendung von fertigen Augentropfen eine sichere Alternative dar. Einige Pharmafirmen haben das Potential des Augentrostes erkannt und bieten in der Apotheke Augentropfen in kleinen Fläschchen oder aber Einzelampullen für den gelegentlichen Einsatz an.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm; widows: 2; orphans: 2;">Eine Empfehlung für alle, die unter gereizten oder überanstrengten Augen leiden: gönnen Sie Ihren Augen etwas Trost in Form von Augentrost.</p>
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