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	<title>Der Blog: Schwedenkräuter &#187; Virus</title>
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	<description>Blog von Apothekerin Martina Pröger</description>
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		<title>Rosmarin</title>
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		<pubDate>Mon, 04 Apr 2011 14:23:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Simone</dc:creator>
				<category><![CDATA[Pflanzenheilkunde]]></category>
		<category><![CDATA[ätherische Öle]]></category>
		<category><![CDATA[Bauchkrämpfe]]></category>
		<category><![CDATA[Entzündungen]]></category>
		<category><![CDATA[Virus]]></category>
		<category><![CDATA[Volksheilkunde]]></category>

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		<description><![CDATA[Bekannt in der Volksheilkunde seit dem Mittelalter!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ebenso wie viele andere Heilpflanzen (z.B. Thymian, Salbei) wird auch der Rosmarin in unzähligen Kochrezepten als Gewürz erwähnt. Gerade die mediterrane Küche kommt ohne Rosmarin kaum aus. Aber neben seinen Eigenschaften als Gewürzmittel besitzt der Rosmarin vielfältige pharmazeutische Wirkungen, die bereits seit Jahrhunderten bekannt sind.<span id="more-1363"></span> In etlichen mittelalterlichen Klöstern spielte der Rosmarin eine bedeutende Rolle und wurde zur Behandlung einer Vielzahl von Beschwerden eingesetzt.</p>
<p>Rosmarin (<em>Rosmarinus officinalis</em>) ist ein immergrüner, stark duftender Strauch, der etwa einen Meter hoch werden kann. Heimisch ist der Rosmarin in vielen Mittelmeerländern, in denen er auch dementsprechend angebaut wird. Pharmazeutisch genutzte Ware stammt oftmals aus Spanien, Tunesien oder Marokko. Er besitzt schmale, fast nadelförmige Blätter, die an der Unterseite weißfilzig sind. Rosmarin blüht mit hell blauvioletten Blüten, die in den Blattachseln sitzen. Sein Geruch ist würzig und erinnert beinahe an Kampfer. Die Blätter haben einen herb-würzigen, leicht bitteren und teilweise etwas scharfen Geschmack.</p>
<p>Pharmazeutischen Einsatz finden die etwa 3 cm langen und bis 4 mm breiten getrockneten Blätter. Diese enthalten als wichtigsten Bestandteil <a href="/?p= 944">ätherisches Ö</a><span style="text-decoration: underline;">l</span>, bestehend aus den Hauptkomponenten Cineol, <a href="/?p= 19">Kampfer </a>und Pinen. Desweiteren finden sich im Rosmarin Gerbstoffe und Flavonoide.</p>
<p>Rosmarin zeigt im Versuch eine antibakterielle und antivirale Wirkung, z.B. gegen den <a href="/?p=418">Herpes-Erreger</a>. Zusätzlich werden antioxidative, krampflösende, leberschützende und galletreibende Effekte beschrieben. Angewendet wird Rosmarin innerlich bei jeglicher Art der dyspeptischen Beschwerden wie etwa Bauchschmerzen, Blähungen, Aufstoßen, Völlegefühl, Appetitlosigkeit, Krämpfen oder Brechreiz. Diese volksmedizinische Verwendung wurde bereits etwa ab dem 16. Jahrhundert beschrieben.</p>
<p>Äußerlich angewandt eignet sich Rosmarin zur Behandlung von rheumatischen Beschwerden und bei Kreislaufbeschwerden zur Unterstützung der Hautdurchblutung und zur allgemeinen Unterstützung der Herz-Kreislauf-Funktion.</p>
<p>Als Dosierungsempfehlung werden für die innerliche Anwendung etwa 4 bis 6 g der getrockneten Blätter bzw. 10 bis 20 Tropfen des ätherischen Öls angegeben. Für die äußere Anwendung in Form von Vollbädern werden etwa 50 g der getrockneten Blätter empfohlen.</p>
<p>Bei der hier angegebenen Dosierung sind keine Nebenwirkungen, Wechselwirkungen oder Gegenanzeigen bekannt. Lediglich Schwangere sollen auf die Anwendung von Rosmarin verzichten.</p>
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		<title>HIV und Aids</title>
		<link>http://www.schwedenkraeuter.eu/2009/11/22/hiv-und-aids/</link>
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		<pubDate>Sun, 22 Nov 2009 21:35:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Simone</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Immunsystem]]></category>
		<category><![CDATA[Virus]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Rote Schleife als Symbol für die Solidarität mit HIV-Positiven und Aidskranken.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am 1. Dezember findet alljährlich der Welt-Aids-Tag statt, um die Öffentlichkeit an die unheilbare Erkrankung zu erinnern.<span id="more-837"></span>Auch wenn derzeit die Pandemie der Schweinegrippe (Neue Grippe, Mexiko-Grippe) die Schlagzeilen beherrscht und für Angst und Schrecken sorgt, darf eine bereits seit den achtziger Jahren bekannte und die gesamte Welt betreffende Krankheit nicht vergessen werden.</p>
<p>Aids (Aquired Immune Deficiency Syndrome, erworbenes Immundefektsyndrom) bezeichnet eine Vielzahl von Symptomen, die beim Menschen durch eine Infektion mit dem Humanen Immundefizienz-Virus (HIV) erfolgt und in deren Verlauf es zu einer Zerstörung des Immunsystems kommt.</p>
<p> Trotz einer Vielzahl von Arzneimitteln, die in der Frühphase der Erkrankung die Vermehrung des Virus im menschlichen Körper und das Ausbrechen des Krankheitsbildes Aids verhindern sollen und damit die Lebenserwartung der Betroffenen deutlich verlängern, bleibt Aids nach wie vor unheilbar. Die medikamentöse Behandlung zeigt einige große Probleme. So sind die immens hohen Kosten einer sogenannten antiviralen Therapie zu nennen, die beispielsweise in Afrika die Behandlung für einen Großteil der Infizierten unerschwinglich machen. Aber auch die große Wandlungsfähigkeit des HI-Virus und die damit häufig einsetzende Resistenz führen zu großen Schwierigkeiten.</p>
<p>Während die Ansteckung mit dem Virus durch Blutprodukte, Operationen und bei Drogenabhängigen nicht mehr eine solch große Rolle spielen wie vor einigen Jahrzehnten, stellt die sexuelle Übertragung nach wie vor ein sehr großes Problem dar. Weltweit gelten ca. 33 Millionen Menschen als HIV-positiv. In manchen Regionen Afrikas sind teilweise 20 % der 15- bis 49-Jährigen infiziert.</p>
<p> Also vergessen auch Sie Aids nicht und denken am 1. Dezember an diese Pandemie.</p>
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		<title>Melisse</title>
		<link>http://www.schwedenkraeuter.eu/2009/11/04/melisse/</link>
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		<pubDate>Wed, 04 Nov 2009 11:30:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Simone</dc:creator>
				<category><![CDATA[Pflanzenheilkunde]]></category>
		<category><![CDATA[ätherische Öle]]></category>
		<category><![CDATA[Magen-Darm]]></category>
		<category><![CDATA[Reizdarm]]></category>
		<category><![CDATA[Schlafstörung]]></category>
		<category><![CDATA[Virus]]></category>
		<category><![CDATA[Volksheilkunde]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein Kraut nicht nur für die Nerven sondern auch für Magen und Darm.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Melissentee stellt eine gute Alternative zur Behandlung vieler Leiden dar. <span id="more-788"></span>Die Zitronenmelisse (Melissa officinalis) stammt ursprünglich aus dem östlichen Mittelmeergebiet bzw. aus Westasien.  Inzwischen ist sie jedoch auch in Mitteleuropa wie etwa in Deutschland beheimatet.</p>
<p>Sie riecht stark nach Zitrone, was durch den Gehalt an ätherischen Ölen zustande kommt; allerdings findet man noch eine Reihe weiterer Inhaltsstoffe.</p>
<p>Die Wirkungen der Melisse sind vielfältig: so zeigt sie u. a. krampflösende Effekte auf den Magen-Darm-Trakt, antivirale Eigenschaften bei Herpes-Infektionen sowie beruhigende Effekte bei nervösen Beschwerden wie Schlafstörungen und Herzklopfen. Aus diesen Wirkungen leiten sich die Anwendungsgebiete der Melisse ab. Man verwendet sie bei Einschlafstörungen (oft in Kombination mit Baldrian), bei funktionellen Magen-Darm-Beschwerden wie z. B. <a href="/?p=792">Reizdarmsyndrom</a> und bei <a href="/?p=418">Lippenherpes</a> in Form von Cremes zur lokalen Behandlung.</p>
<p>Neben dem Einsatz von Tabletten, Tropfen, Tees und Cremes schwören viele Menschen auf die Verwendung von Melissenöl für die Aromatherapie &#8211; beispielsweise mit einer Duftöllampe oder für Entspannungsbäder. Finden Sie sich bei der Aufzählung der oben genannten Beschwerden wieder, so probieren Sie es doch einmal mit einem aromatischen Melissentee oder Melissenöl für die Duftöllampe.</p>
<p>Siehe auch: <a href="/?p=819">Melisse &#8211; (Melissa officinalis)</a></p>
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		<title>Kinderlähmung &#8211; Polio</title>
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		<pubDate>Mon, 26 Oct 2009 15:22:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Simone</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Impfung]]></category>
		<category><![CDATA[Virus]]></category>
		<category><![CDATA[Vorsorge]]></category>

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		<description><![CDATA[Schluckimpfung ist süß - Kinderlähmung ist grausam!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Schluckimpfung ist süß &#8211; Kinderlähmung ist grausam!  Mit diesem Satz wurde viele Jahre für die Impfung gegen Kinderlähmung geworben. <span id="more-790"></span>Die Kinderlähmung oder auch Poliomyelitis (kurz: Polio) genannt – nach den auslösenden Poliomyelitis-Viren – ist eine akute Virusinfektion, die vorwiegend Kinder befällt. Durch die mögliche Beteiligung des zentralen Nervensystems kann es in schweren Fällen zu bleibenden Lähmungen und sogar zu Todesfällen kommen.</p>
<p>Auch wenn ca. 90 bis 95 % der Infizierten die Erkrankung gar nicht wahrnehmen und lediglich ca. 5 % mit grippeähnlichen Symptomen reagieren, wurde in Deutschland wegen der befürchteten Komplikationen bei ca. 1 % der Erkrankten die Schutzimpfung flächendeckend eingesetzt. Bis 1998/99 wurde hierzu eine Schluckimpfung mit abgeschwächten Viren verwendet, die stark gesüßt war, um den Geschmack der Kinder zu treffen. Da man jedoch erkannte, dass frisch geimpfte Personen kurz nach der Impfung Menschen mit einem geschwächten Immunsystem und fehlendem Impfschutz anstecken konnten, wird seitdem eine Impfung mit abgetötetem Impfstoff per Spritze eingesetzt.</p>
<p>Der Name Kinderlähmung suggeriert zwar, dass lediglich Kinder betroffen sind, allerdings muss betont werden, dass auch Erwachsene an Poliomyelitis erkranken können und somit neben der Tetanus- und der Diphterie-Impfung auch an die Impfung gegen Kinderlähmung gedacht werden soll. Zwar gilt Deutschland als kinderlähmungsfrei, jedoch stellen Reisen zu vielen tropischen und subtropischen Urlaubszielen (Afrika und Indien) ein mögliches Ansteckungsrisiko für Ungeimpfte dar.</p>
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		<title>Zecke &#8211; Der gemeine Holzbock</title>
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		<pubDate>Sun, 12 Jul 2009 13:16:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Simone</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Bakterien]]></category>
		<category><![CDATA[Virus]]></category>

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		<description><![CDATA[Kleine Krabbeltiere mit großer Wirkung]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Zecke oder Gemeiner Holzbock – egal wie man sie nennt, zurzeit hat sie Hochkonjunktur. <span id="more-673"></span></p>
<p>Der Gemeine Holzbock &#8211; wie unsere heimische Schildzecke genannt wird &#8211; zählt zu den Milben und damit zu den Spinnentieren. Sie ist bis zu 5 mm groß und überträgt die für den Menschen gefährlichen Krankheiten Lyme-Borreliose und Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME).</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Die Zecke lebt bevorzugt an Waldrändern, Lichtungen oder Bächen, aber auch der heimische Garten wird gerne als Lebensraum akzeptiert. Sie bewegt sich am Boden, im hohen Gras oder in Gebüsch und Unterholz und lässt sich nicht – wie manche Menschen glauben – von den Bäumen auf ihre Opfer hinunterfallen. Stattdessen wartet sie bis ein Wirtstier wie z.B. Hund, Katze, Reh oder Mensch sie im Vorbeigehen abstreifen. Nun wandert sie auf ihrem neuen „Vermieter“ zu einer für sie geeigneten Stelle. Diese befindet sich beim Menschen meist in der Leistengegend, den Kniekehlen, in Haaransätzen und manchmal auch hinter den Ohren. Jedoch sollte nach Wanderungen im hohen Gras oder sonstigen Aufenthalten in der Natur der gesamte Körper abgesucht werden, denn Ausnahmen gibt es auch bei Zecken.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Schutz bieten entsprechende Repellentien, die auch zur Abwehr von Mücken oder Bremsen verwendet werden. Allerdings gilt es zu beachten, dass diese Lösungen meist eine deutlich verkürzte Wirkzeit gegenüber Zecken haben als die für Mücken angegebene Zeit.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Zecken beherbergen verschiedene Erreger, die für den Menschen von Bedeutung sind und zu ernsthaften Erkrankungen führen können. Zunächst sei die bakterielle Lyme-Borreliose genannt, die oft durch die sogenannte Wanderröte zu erkennen ist und die verschiedensten Symptome im ganzen Körper hervorrufen kann. Einen Schutz vor dieser Erkrankung bietet nur das frühzeitige Entfernen der Zecken bzw. eine rechtzeitige antibiotische Therapie durch den Arzt. Im Gegensatz dazu kann man sich gegen die Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) impfen lassen. Diese meldepflichtige Krankheit wird durch Viren übertragen. In Deutschland sind Zecken eher in den südlichen Bundesländern mit diesen Erregern infiziert, wohingegen die Borreliose in ganz Deutschland anzutreffen ist.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Trotz allem: Viel Spaß in der freien Natur!</p>
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		<title>Impfen – das ist doch nur etwas für Kinder</title>
		<link>http://www.schwedenkraeuter.eu/2009/04/17/impfen-das-ist-doch-nur-etwas-fuer-kinder/</link>
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		<pubDate>Fri, 17 Apr 2009 18:44:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Simone</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Bakterien]]></category>
		<category><![CDATA[Impfung]]></category>
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		<category><![CDATA[Volkskrankheit]]></category>

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		<description><![CDATA[Die europäische Impfwoche vom 20. bis 26. April]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die europäische Impfwoche möchten wir zum Anlass nehmen, alle Leser an ihren Impfschutz zu erinnern. Denn wer jetzt tatsächlich meint, Impfungen seien nur etwas für Säuglinge und Kinder, der täuscht sich. <span id="more-549"></span>Auch wenn Neugeborene in ihren ersten zwei Lebensjahren nach der Empfehlung der STIKO (Ständige Impfkommission des Robert-Koch-Institutes) teilweise gegen zwölf verschiedene Erkrankungen geimpft werden sollen, bleibt auch der Erwachsene mit zumindest zwei Standardimpfungen nicht verschont.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Die empfohlenen Impfungen für Säuglinge sehen wie folgt aus: Tetanus (Wundstarrkrampf), Diphtherie, Pertussis (Keuchhusten), <em>Haemophilus influenzae</em> Typ B, Poliomyelitis (Kinderlähmung), Hepatitis B, Pneumokokken (→ Lungenentzündung), Meningokokken (→ Hirnhautentzündung), Masern, Mumps, Röteln und Varizellen (→ Windpocken).</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Normalerweise gilt für den Erwachsenen, dass er seinen Impfschutz gegen Tetanus und Diphtherie alle zehn Jahre durch eine einmalige Spritze auffrischen sollte. Handelt es sich jedoch bei den Erwachsenen um Angehörige bestimmter Bevölkerungsschichten, so werden weitere Impfungen empfohlen. So wird zum Beispiel Personen über 60 Jahren der jährlich zu erneuernde Schutz gegen die echte Virusgrippe (Influenza) nahe gelegt, oder auch die Impfung gegen Pneumokokken. Reisende in oder Bewohner von FSME-gefährdeten Bezirken schützt die entsprechende Impfung vor der gefährlichen Frühsommer-Meningoenzephalitis. Personen, die beispielsweise berufsbedingt mit Blut oder Blutprodukten in Kontakt kommen, wird die Schutzimpfung gegen Hepatitis B angeraten. Und die Liste kann noch über die Schutzimpfung gegen humane Papillomaviren für junge Mädchen als Schutz vor Formen des Gebärmutterhalskrebses weiter geführt werden.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Der Sinn des Aufrufs zur Überprüfung des Impfschutzes bei Kindern und Erwachsenen liegt darin, dass trotz unserer hoch entwickelten medizinischen Versorgung teilweise banale Erkrankungen wie die Masern oder dramatische Infektionen z. B. mit dem Tetanus-Erreger regelmäßig bei Ungeimpften zu lebensbedrohlichen Komplikationen führen.</p>
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		<title>Herpes labialis &#8211; fast jeder hat das Virus</title>
		<link>http://www.schwedenkraeuter.eu/2009/02/25/herpes-labialis-fast-jeder-hat-das-virus/</link>
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		<pubDate>Tue, 24 Feb 2009 23:03:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Simone</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Festtage]]></category>
		<category><![CDATA[Immunsystem]]></category>
		<category><![CDATA[Schlafmangel]]></category>
		<category><![CDATA[Virus]]></category>
		<category><![CDATA[Volkskrankheit]]></category>

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		<description><![CDATA[Warum gerade ich und warum gerade jetzt?
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Typisch &#8211; kaum hat man Karneval gefeiert und lässt so langsam wieder Ruhe in den Alltag einkehren, schon spürt man es, das leichte Kribbeln auf der Lippe.<span id="more-418"></span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Ein Herpes labialis bildet sich zumeist an Lippe, Nase oder Kinn und beginnt mit dem charakteristischen Kribbeln, Jucken und Spannen. Im Anschluss an diese erste Phase entstehen innerhalb von ein bis zwei Tagen kleine mit Flüssigkeit gefüllte Bläschen, die schließlich aufplatzen und nässende Wunden hinterlassen. In diesem Stadium ist die Infektion für Andere hoch ansteckend und für den Betroffenen selbst am schmerzhaftesten. Auf den kleinen Wunden bilden sich immer wieder Krusten, die erneut aufbrechen und Schmerzen, Brennen und oft auch Blutungen auslösen. Nach einigen Tagen fällt die letzte Kruste ab und die neu gebildete intakte Haut wird sichtbar.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Aber warum geschieht dies so oft nach Karneval bzw. Fasching?</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Grundsätzlich sollte man wissen, dass ca. 80 % aller Menschen mit dem auslösenden Herpes-Simplex-Virus Typ 1 infiziert sind und dieser in einer Art „Dämmerzustand“ in den Nervenzellen auf seinen nächsten Einsatz wartet. Sind bestimmte Faktoren erfüllt, beginnt der Virus erneut sich zu vermehren und wandert an die Hautoberfläche und das oben beschriebene sichtbare Spiel beginnt von vorn.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Warum es die eine Person trifft und die andere trotz Infektion niemals die typischen Symptome entwickelt, ist nicht bekannt. Als auslösende Faktoren gelten körperlicher und emotionaler Stress, Erkältungen, Ermüdungen, kaltes Wetter, Sonneneinwirkung und verschiedene andere Punkte.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Viele dieser Faktoren treten an Karneval auf und die tagelangen Feierlichkeiten, der Schlafmangel und das in unseren Breiten doch häufig feucht-kalte Wetter bedeuten Stress für unseren Körper. Ein zumindest örtlich geschwächtes Immunsystem ist die Folge. Nun schlägt die Stunde des Herpes und einige Tage nach Aschermittwoch tragen viele ein Andenken an die „jecken Tage“ im Gesicht.</p>
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