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	<title>Der Blog: Schwedenkräuter &#187; Verdauung</title>
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	<description>Blog von Apothekerin Martina Pröger</description>
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		<title>Löwenzahn</title>
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		<pubDate>Sat, 06 Aug 2011 13:39:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Simone</dc:creator>
				<category><![CDATA[Pflanzenheilkunde]]></category>
		<category><![CDATA[Appetitlosigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Bitterstoffe]]></category>
		<category><![CDATA[Galle]]></category>
		<category><![CDATA[Verdauung]]></category>

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		<description><![CDATA[Pusteblume, Kuhblume, Butterblume,…]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Löwenzahn ist eine Pflanze mit vielen Namen. Für beinahe jeden dieser Namen gibt es eine Erklärung, so z. B. Kuhblume, weil Kühe die Pflanze gerne fressen. Pusteblume, weil man die Früchte mit ihrer strahlenförmigen Haarkrone gut abpusten kann. Der Name Pissblume deutet auf die harntreibende Wirkung des Löwenzahns. Aber wie ist Name Löwenzahn selbst entstanden?<span id="more-1570"></span> Vermutlich heißt die Pflanze Löwenzahn, weil die gelbe voluminöse Blüte wie eine Löwenmähne aussieht und die gezackten Blätter so spitz sind wie Löwenzähne.</p>
<p>Löwenzahn (<em>Taraxacum officinale</em>) ist eine robuste Pflanze, die bis zu 30 cm groß werden kann. Sie besitzt eine<a href="http://www.schwedenkraeuter.eu/wp-content/uploads/2011/09/528318_R_K_B_by_Inge-Lebang_pixelio.de_.jpg"><img class="size-full wp-image-1590 alignleft" title="Löwenzahn" src="http://www.schwedenkraeuter.eu/wp-content/uploads/2011/09/528318_R_K_B_by_Inge-Lebang_pixelio.de_.jpg" alt="" width="248" height="166" /></a> bodenständige Rosette mit den oben beschriebenen länglichen gezackten Blättern und oftmals mehreren leuchtend gelb blühende Blüten. Die Blüte sitzt auf einem hohlen Stängel, der bei Verletzung einen weißen Milchsaft freisetzt. Im Frühling leuchten viele Wiesen herrlich Gelb, da ein Löwenzahn neben dem anderen blüht. Nach einiger Zeit entwickeln sich an der Blüte kleine Schirmchen, an denen die Früchte hängen, die der Pflanze den Namen Pusteblume geben.</p>
<p>Löwenzahn wächst beinahe überall und wird in unseren Breiten zumeist als „Unkraut“ gesehen. Pharmazeutisch genutzt wird die Heilpflanze jedoch bereits seit Jahrhunderten; hierzu verwendet man die gesamte Pflanze inklusive der stark ausgeprägten Wurzel. Die wichtigsten Inhaltsstoffe sind zunächst die Bitterstoffe, die für die Appetit anregende, verdauungsfördernde und Gallenfluss anregende Wirkung zuständig sind. Darüber hinaus findet man einen hohen Gehalt an Kalium, der die harntreibende Wirkung erklärt. Weiterhin zeigt sich ein recht hoher Gehalt an Zucker (Inulin) in der Wurzel, die sich rösten und als Kaffee-Ersatz verwenden lässt.</p>
<p>Die Anwendungsgebiete sind demnach Appetitlosigkeit, dyspeptische Beschwerden, Störungen im Bereich des Galleabflusses sowie zur Unterstützung der Ausscheidungsfunktion der Nieren. Die getrockneten und zerkleinerten Pflanzenteile werden mit kaltem Wasser angesetzt, kurz aufgekocht und nach 10 Minuten durch ein Teesieb gegeben. Angeboten werden auch der Press-Saft sowie zahlreiche Kombinationspräparate und Teemischungen. Frische junge Blätter eignen sich außerdem hervorragend als Frühlingssalat.</p>
<p><span style="font-size: xx-small;">Bild: ©Inge Lebang  / <a href="http://www.pixelio.de" target="_blank">pixelio.de</a></span></p>
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		<title>Mundgeruch</title>
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		<pubDate>Sun, 26 Jun 2011 15:35:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Simone</dc:creator>
				<category><![CDATA[Verdauung]]></category>
		<category><![CDATA[Bakterien]]></category>
		<category><![CDATA[Diabetes]]></category>
		<category><![CDATA[Entzündungen]]></category>
		<category><![CDATA[Sodbrennen]]></category>

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		<description><![CDATA[Mein Gesprächspartner stinkt mir!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Normalerweise besitzt die von uns ausgeatmete Luft keinen Geruch. Kann man sie dennoch riechen oder noch schlimmer stinkt sie sogar, so spricht man von Mundgeruch, der mit dem Fachbegriff Halitosis heißt. Nach dem Genuss verschiedener Lebensmittel riecht der Atem der meisten Menschen zumindest kurzfristig nicht ganz so angenehm. Verschwindet dieser Mundgeruch jedoch nicht mehr, so kann es die Betroffenen, aber auch ihr Umfeld bzw. ihre Gesprächspartner sehr stark stören.<span id="more-1533"></span>Zu den Lebensmitteln, die keinen frischen Atem hinterlassen zählen Zwiebeln und Knoblauch. Auch eiweißhaltige Nahrungsmittel wie Milch oder Fisch können durch unsere Bakterien im Mund zu echten Stinkbomben abgebaut werden. Sind es nicht die verzehrten Speisen oder Getränke, so ist in den meisten Fällen die Ursache für den unangenehmen „Duft“ aus dem Mund dennoch in der Mundhöhle zu finden.</p>
<p><a href="http://www.schwedenkraeuter.eu/wp-content/uploads/2011/09/507182_R_K_B_by_Alexandra-H._pixelio2.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-1602" title="Zahnpflege" src="http://www.schwedenkraeuter.eu/wp-content/uploads/2011/09/507182_R_K_B_by_Alexandra-H._pixelio2.jpg" alt="" width="303" height="202" /></a>Eine mangelnde Mund- bzw. Zahnpflege ist einleuchtend. Wer sich nur alle drei Tage die Zähne putzt, muss sich nicht über den Gestank wundern. Aber auch teilweise nicht sichtbare Entzündungen des Zahnfleisches oder schlechte sitzende Prothesen oder Kronen können der Auslöser sein. Hinzu kommen Karies und festsitzende Speisereste – wie etwa Fleischfasern – zwischen den Zähnen. Hier hilft nur regelmäßig Zahnseide benutzen, die Zähne gründlich putzen und eventuell zusätzlich ein Mundwasser und einen Zungenschaber zu verwenden.</p>
<p>Ferner können <a href="/?p=1315">Mundtrockenheit</a><span style="text-decoration: underline;">,</span> Entzündungen im Hals, der Rachenmandeln, der Nasennebenhöhlen oder auch eine Bronchitis die Ursache sein. Geht man noch eine Etage tiefer, so findet man als Auslöser manchmal eine Magenschleimhautentzündung (Gastritis) oder saures Aufstoßen etwa durch eine <a href="/?p=1124">Refluxösophagitis</a><span style="text-decoration: underline;">.</span></p>
<p>Als weitere Gründe können eine Fastenkur wie etwa beim <a href="/?p=413">Heilfasten</a> für wenig frischen Atem sorgen, sowie ein schlecht eingestellter <a href="/?p=1035">Diabetes mellitus</a>. In beiden Fällen lässt sich zumeist ein nicht angenehmer Aceton-Geruch wahrnehmen.</p>
<p>Zeigen die oben aufgeführten Maßnahmen der richtigen Zahn- und Mundhygiene keinen Erfolg, so sollte ein Arzt aufgesucht werden, um nach den wahren Ursachen zu forschen. Mundgeruch kann einsam machen! Ziel der Behandlung ist es, dass sich der Betroffene wieder traut mit anderen zu reden, und sein Umfeld ihm wieder gerne zuhört.</p>
<p><span style="font-size: xx-small;">Bild:  ©Alexandra H. / <a href="http://www.pixelio.de" target="_blank">pixelio.de</a></span></p>
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		<title>Kümmel</title>
		<link>http://www.schwedenkraeuter.eu/2011/05/30/kuemmel/</link>
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		<pubDate>Mon, 30 May 2011 08:37:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Simone</dc:creator>
				<category><![CDATA[Pflanzenheilkunde]]></category>
		<category><![CDATA[ätherische Öle]]></category>
		<category><![CDATA[Blähungen]]></category>
		<category><![CDATA[Magen-Darm]]></category>
		<category><![CDATA[Verdauung]]></category>
		<category><![CDATA[Verstopfung]]></category>
		<category><![CDATA[Völlegefühl]]></category>

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		<description><![CDATA[Eine Heilpflanze mit einer Jahrtausende alten Tradition!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Kümmel kennt jeder, aber nicht jeder mag ihn. In der Küche wird er vielfältig eingesetzt, sei es in verschiedenen Brotsorten, in Sauerkraut, schweren Speisen, Gulasch oder Schnäpsen und Likören. Hier nutzt man die ihm zugeschriebenen verdauungsfördernden Eigenschaften. Auch in der Naturheilkunde findet man Kümmel insbesondere zur Anwendung bei Verdauungsbeschwerden, aber auch bei Rheuma oder Zahnschmerzen. Ausgrabungen belegen seine Verwendung bereits vor Christi Geburt.<span id="more-1515"></span>Kümmel (<em>Carum carvi</em>), der auch Wiesenkümmel oder Gemeiner Kümmel genannt wird, ist eine mehrjährige etwa 1 m hohe Pflanze. Er wächst in Wiesen oder an Waldrändern in Europa wie z. B. Deutschland, Polen oder den Niederlanden, sowie in Vorderasien.</p>
<p>Kümmel besitzt kleine weiß bis schwach rosa gefärbte Blüten. Genutzt wird die Kümmelfrucht, die circa 3-6 mm lang und 1 mm dick ist. <a href="http://www.schwedenkraeuter.eu/wp-content/uploads/2011/09/219932_R_K_by_segovax_pixelio.de_.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-1600" title="Kümmel" src="http://www.schwedenkraeuter.eu/wp-content/uploads/2011/09/219932_R_K_by_segovax_pixelio.de_.jpg" alt="" width="265" height="199" /></a>Sie ist sichelförmig gekrümmt und trägt auf der Oberseite leichte Fugen. Kümmel schmeckt würzig und riecht aromatisch.</p>
<p>Als Hauptinhaltsstoffe findet man ätherisches Öl; zusätzlich enthält die Frucht fettes Öl, Kohlenhydrate und Flavonoide. Im Versuch zeigt das ätherische Öl des Kümmels eine entkrampfende Wirkung auf den Magen-Darm-Trakt sowie leichte antibakterielle Effekte. Hieraus ergibt sich die Anwendung von Kümmel bei leichten krampfartigen Beschwerden im Magen-Darm-Bereich, bei Blähungen und Völlegefühl.</p>
<p>Ähnlich wie <a href="/?p=235">Fenchel</a> und Anis, mit denen Kümmel häufig als Tee gemischt wird, sollten die Früchte erst kurz vor dem Gebrauch gequetscht oder angestoßen und dann mit kochendem Wasser übergossen werden. Abgedeckt ziehen lassen. Nach 10 bis 15 Minuten kann man den Tee durch ein Teesieb abgießen.</p>
<p>Kümmel eignet sich auch sehr gut zur Behandlung von Säuglingen, beispielsweise bei den Drei-Monats-Koliken. Neben Kümmeltee finden sich ebenfalls Kümmelzäpfchen für Säuglinge und Kleinkinder und die sogenannte Windsalbe, die ebenso Kümmelöl enthält und auf dem Bauch des Säuglings einmassiert wird. Außerdem gibt es verschiedene Arzneimittel in Tropfenform, die Kümmel enthalten.</p>
<p><span style="font-size: xx-small;">Bild: ©segovax / <a href="http://www.pixelio.de" target="_blank">pixelio.de</a></span></p>
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		<title>Mundtrockenheit als Nebenwirkung</title>
		<link>http://www.schwedenkraeuter.eu/2011/02/14/mundtrockenheit-als-nebenwirkung/</link>
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		<pubDate>Mon, 14 Feb 2011 20:11:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Simone</dc:creator>
				<category><![CDATA[Verdauung]]></category>
		<category><![CDATA[Allergie]]></category>
		<category><![CDATA[Schleimhäute]]></category>
		<category><![CDATA[Speichel]]></category>
		<category><![CDATA[Übelkeit]]></category>

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		<description><![CDATA[Wenn der Mund zur Wüste wird!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Xerostomie heißt der Fachbegriff für das Beschwerdebild der Mundtrockenheit. Bei dieser Funktionsstörung kommt es zu einer verminderten oder auch ganz erloschenen Produktion von Speichel in den Speicheldrüsen. Was vielen Menschen als harmloses Problem erscheint, ist für den Betroffenen mit diversen Beschwerden verbunden.<span id="more-1315"></span>Als Ursache der Mundtrockenheit kommen verschiedene Aspekte in Frage, wie z. B. das Sjörgen-Syndrom. Hierbei kommt es zu einer dauerhaften Entzündung der Tränen- und der Speicheldrüsen, weil das körpereigene Abwehrsystem das entsprechende Gewebe angreift.</p>
<p>Viel häufiger als das Sjörgen-Syndrom ist jedoch die Bestrahlung von Patienten nach einer Krebserkrankung und die Einnahme bestimmter Medikamente die Ursache für die Mundtrockenheit. Als Arzneigruppen in Frage kommen eine ganze Menge, so beispielweise Präparate gegen Depressionen, psychische Erkrankungen, die Parkinsonsche Krankheit, Allergien, Übelkeit, Bluthochdruck sowie Schlaf- und Beruhigungsmittel. Die Liste ließe sich noch deutlich weiterführen. Erwähnt werden sollen noch Koffein und Nikotin, die den Speichelfluss ebenfalls bremsen können.</p>
<p>Man erkennt also, dass Mundtrockenheit ein häufiges und weit verbreitetes Problem darstellt. Nicht jedermann bemerkt diese Nebenwirkung jedoch, vielen fällt der trockene bzw. trockenere Mund kaum auf. „Klebt“ die Zunge allerdings häufig am Gaumen, bereitet das Schlucken, Schmecken und Sprechen Probleme, so suchen die Patienten Hilfe. Auch der Schlaf kann deutlich gestört werden, da die Betroffenen nachts regelmäßig etwas trinken müssen.</p>
<p>Durch den fehlenden Speichel wird die Mundschleimhaut zusätzlich anfälliger gegenüber Infektionen mit einem Mundpilz (Soor) und für Druckstellen wie etwa durch Prothesen.</p>
<p>Zur Behandlung sollten Patienten den Mund so oft wie möglich durch Trinken befeuchten. Das Essen von kleinen Karottenstücken oder zuckerfreiem Kaugummi und das Lutschen von Bonbons können Linderung verschaffen. Als „künstlichen“ Speichel gibt es in Ihrer Apotheke spezielle Präparate, die meist in Form von Sprays den eigenen Speichel ersetzen sollen und mehrmals täglich angewendet werden können.</p>
<p>Sind Arzneimittel der Auslöser der Beschwerden, so kann der Arzt nach einem eventuellen Wechsel der Medikation befragt werden, Dies ist jedoch oftmals leider nicht möglich, so dass mit der Mundtrockenheit gelebt werden muss.</p>
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		<title>Speichel und Speichelsteine</title>
		<link>http://www.schwedenkraeuter.eu/2011/01/18/speichel-und-speichelsteine/</link>
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		<pubDate>Tue, 18 Jan 2011 16:55:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Simone</dc:creator>
				<category><![CDATA[Verdauung]]></category>
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		<category><![CDATA[Speichel]]></category>

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		<description><![CDATA[Es läuft einem das Wasser im Mund zusammen…]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Den Ausspruch „da läuft einem das Wasser im Munde zusammen“ kennt jeder, aber was für ein Wasser ist das eigentlich und wo kommt es her? Und wo bitte können sich im Mund denn Steine bilden?<span id="more-1248"></span> Speichel ist ein Sekret, das von den Speicheldrüsen gebildet wird. Jeder Mensch produziert täglich etwa 500 bis 1500 ml Speichel. Er besteht zu circa 99 % aus Wasser und darüber hinaus aus verschiedenen Elektrolyten, Proteinen und Enzymen, die für die Nahrungsaufspaltung und die Verdauung – insbesondere von Kohlenhydraten – von großer Bedeutung sind.</p>
<p>Neben diesen direkten Aspekten für die Nahrungsaufnahme dient Speichel u.a. auch zur Befeuchtung der Mundhöhle, zur Abwehr von Krankheitserregern, zum Schutz und zur Remineralisierung der Zahnsubstanz und zur Kontrolle der Mundflora.  Bildungsort des Speichels sind kleine und große Mundspeicheldrüsen.</p>
<p>Die Ausführungsgänge dieser Speicheldrüsen – vor allen Dingen der Unterkieferspeicheldrüse – können manchmal durch so genannte Speichelsteine (Sialolithen) verschlossen werden. Dickt der Speichel ein, können sich kristalline Strukturen zusammenlagern und somit die Drüse verstopfen. Gründe hierfür sind etwa ein über einen längeren Zeitraum anhaltender Flüssigkeitsmangel. Neu produzierter Speichel kann nicht abfließen und zu charakteristischen Beschwerden führen. Hierzu zählen beispielsweise Schmerzen, Anschwellen der Drüse beim Essen und u.U. auch eine leichte Rötung.</p>
<p>Als Soforthilfe nimmt man am Besten Saure Drops oder ähnliches, um den Speichelfluss deutlich anzuregen.  Meist werden die Speichelsteine dann ausgespült und die Beschwerden verschwinden rasch.</p>
<p>Vermehren sich jedoch Bakterien oder Viren in der Speicheldrüse, deren Ausgang etwa durch einen Speichelstein verschlossen ist, so kann sich die gesamte Speicheldrüse entzünden. Sie schwillt deutlich an, wird hart, warm und extrem schmerzhaft. Die Behandlung richtet sich nach der Ursache, also Entfernung des Speichelsteins, eventuell Antibiotika bzw. bei viraler Erkrankung wie Mumps schmerzstillende und entzündungshemmende Arzneimittel.</p>
<p>Zur Vorbeugung gilt also, auf eine regelmäßige Flüssigkeitszufuhr zu achten!</p>
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		<title>Ingwer</title>
		<link>http://www.schwedenkraeuter.eu/2010/12/08/ingwer/</link>
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		<pubDate>Wed, 08 Dec 2010 20:23:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Simone</dc:creator>
				<category><![CDATA[Pflanzenheilkunde]]></category>
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		<description><![CDATA[Medizinisch und pharmazeutisch gesehen ein alter Hase!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In den letzten Jahren hat der Ingwer – ähnlich wie das Zitronengras – die Küche überrollt. Kaum ein auch nur im Entferntesten asiatisch angehauchtes Gericht kommt ohne ihn aus. Aus medizinischer bzw. pharmazeutischer Sicht jedoch ist der Ingwer ein ganz alter Hase, und das nicht nur in der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM).<span id="more-1250"></span></p>
<p>Ingwer (<em>Zingiber officinale</em>) ist eine tropische Rhizompflanze, die bis zu 20 cm lange Lanzetten-ähnliche Blätter und gelbviolette Blüten trägt. Beheimatet ist sie im tropischen Südostasien, wobei ihre ursprüngliche Wildform allerdings unbekannt ist.</p>
<p>In Indien und China wird der Ingwer bereits seit Jahrhunderten kultiviert. Als qualitativ hochwertig gilt insbesondere der Jamaika-Ingwer, der auch dem Deutschen bzw. dem Europäischen Arzneibuch entspricht. Man verwendet hier Teile des getrockneten Wurzelstocks, der einen aromatischen Geruch und einen brennend scharfen Geschmack besitzt. Vielen Hobbyköchen ist dieser scharfe Geschmack bekannt, da er oftmals unterschätzt wird und somit so manche Speise schärfer wird als ursprünglich geplant.</p>
<p>Die Hauptinhaltsstoffe des Ingwers sind ätherische Öle und nicht flüchtige Scharfstoffe.</p>
<p>Seit langem bekannt ist die positive Wirkung des Ingwers auf die Verdauung des Menschen. So setzt man ihn erfolgreich ein zur Behandlung von dyspeptischen Beschwerden (Verdauungsbeschwerden) wie z. B. Aufstoßen, Blähungen, Völlegefühl, Appetitlosigkeit oder Brechreiz.</p>
<p>Auch zur Behandlung von Reisekrankheit mit Schwindel, Übelkeit und Erbrechen hat Ingwer sich bewährt. Um hier ausreichend große Mengen an Wirkstoff aufzunehmen, empfiehlt sich der Einsatz eines Fertigarzneimittels in Form von Tabletten oder Kapseln. Bei leichteren Beschwerden hilft oftmals auch die Anwendung eines Tees.</p>
<p>Weitere Untersuchungen des Ingwers und einiger seiner isolierten Inhaltsstoffe sind vielversprechend, jedoch noch nicht abschließend geklärt, so z. B. die Wirkung auf den Blutdruck, eine entzündungshemmende Wirkung und sogar Hinweise auf einen möglichen Krebsschutz.</p>
<p>Bis weitere Untersuchungsergebnisse vorliegen, kann man ihn auf jeden Fall ohne Bedenken in der nächsten Kürbissuppe, dem asiatischen Pfannengericht oder einfach pur mit kochendem Wasser übergossen als Tee genießen.</p>
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		<title>Es war ein mal ein Märchen &#8211; Abführmittel</title>
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		<pubDate>Sun, 07 Nov 2010 19:43:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan</dc:creator>
				<category><![CDATA[Verdauung]]></category>
		<category><![CDATA[Abführmittel]]></category>
		<category><![CDATA[Magen-Darm]]></category>
		<category><![CDATA[Schwedenkräuter]]></category>
		<category><![CDATA[Verstopfung]]></category>

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		<description><![CDATA[Mit Märchen und Irrglauben rund um das Thema Abführmittel möchten wir an dieser Stelle aufräumen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In diesem ersten Artikel sollen Ammenmärchen rund um das Thema Abführmittel angesprochen und widerlegt werden. Ein <a href="/?p=1230">Artikel speziell zum Thema Sennes</a> folgt.</p>
<p>Unter Abführmitteln versteht man Arzneimittel natürlichen oder chemischen Ursprungs, die eingenommen werden, um eine erleichterte Darmentleerung herbeizuführen. Eine Verstopfung bzw. Obstipation &#8211; wie sie mit dem Fachbegriff heißt &#8211; liegt wissenschaftlich gesehen vor, wenn Personen weniger als dreimal pro Woche Stuhlgang haben. Dieser Stuhl ist meist zu hart und bereitet Schwierigkeiten und unter Umständen sogar Schmerzen beim Toilettenbesuch.<span id="more-1222"></span></p>
<p>Allerdings liegen auch beim Thema Abführmittel Theorie und Praxis oftmals weit auseinander. Denn auch wenn es nicht notwendig ist täglich und womöglich noch zur gleichen Uhrzeit Verdauung zu haben, so fühlen sich viele Menschen unwohl mit einem nur dreimal wöchentlich „absolvierten“ Stuhlgang. Für die Entstehung und den Verlauf eines Hämorrhoiden-Leidens spielen ebenfalls ein zu fester Stuhl und damit verbunden ein zu starkes Pressen eine entscheidende Rolle.</p>
<p>Diese Erkenntnisse haben die Sichtweise und die Bewertung von Abführmitteln deutlich verändert. Früher wurden sie verteufelt und galten als eine Arzneigruppe mit hohem „Abhängigkeitspotential“. Verstopfungen sollte mit reichlich Flüssigkeit, Bewegung und dem Verzehr von Ballaststoffen begegnet werden und weiter nichts. Grundsätzlich sind diese Empfehlungen auch heute noch aktuell und der erste Schritt bei der Behandlung einer Verstopfung. Jedoch gibt es einige Punkte, die berücksichtigt werden sollten:</p>
<ul>
<li>Flüssigkeit hilft nicht jedem bei der Behandlung einer Verstopfung. Auch bei einer täglichen Trinkmenge von 2 Litern und mehr sind Probleme mit der Verdauung möglich.</li>
<li>Bewegung ist grundsätzlich gesund und gut, lässt sich jedoch nicht immer in den Alltag einbinden. Manche Menschen können sich aufgrund von Erkrankungen wie etwa Gelenkbeschwerden nicht in dem erforderlichen Maß bewegen. Genau wie die erforderliche Trinkmenge bringt Bewegung nicht jedem Patienten mit Verstopfung Erleichterung.</li>
<li>Ballaststoffe quellen im Darm mit der entsprechenden Menge an Flüssigkeit auf, machen den Stuhl weicher, erhöhen somit das Darmvolumen und lösen den Reiz zum Toilettengang aus. Allerdings gibt es nicht wenige Personen, die bei einer Ballaststoff reichen Ernährung Bauchschmerzen, Blähungen und eventuell sogar Durchfall bekommen. Werden die Ballaststoffe mit zu wenig Flüssigkeit verzehrt, verstärkt dies eine bestehende Verstopfung bis hin zum Darmverschluss.</li>
</ul>
<p>Darüber hinaus gibt es Patienten, die aufgrund einer angeborenen oder erworbenen Veränderung der Darmnerven keine regelmäßige Verdauung haben. Im Dickdarm, wo dem Nahrungsbrei bzw. dem späteren Stuhl Flüssigkeit entzogen wird, wird dieser zu stark eingedickt. Dies hat zur Folge, dass der Stuhl zu trocken und fest wird und die oben beschriebenen Beschwerden wie Schmerzen und auch Hämorrhoiden auftreten bzw. verstärkt werden.</p>
<p>Medikamente wie etwa starke Schmerzmittel, Eisenpräparate, Antidepressiva und einige Blutdruckmittel sowie verschiedene Grunderkrankungen (Diabetes mellitus, Schilddrüsenunterfunktion, u.a.m.) tragen ebenfalls zur Verstopfung bei.</p>
<p>All diese aufgeführten Punkte machen deutlich, dass die Einnahme eines gut erprobten Abführmittels für viele Patienten notwendig und unumgänglich ist, wenn sie eine regelmäßige Verdauung mit weichem Stuhl haben möchten und sollen.</p>
<p>Wiederholt werden soll an dieser Stelle der Hinweis, dass Hämorrhoiden ganz eng mit einer Verstopfung und festem Pressen beim Stuhlgang zusammenhängen.</p>
<p>Gut erprobte und sichere Abführmittel sind einerseits chemische Arzneistoffe wie etwa Bisacodyl, Natriumpicosulfat und Macrogole und auf der anderen Seite pflanzliche Mittel in erster Linie auf der Basis von Sennesblättern und -früchten, wie z.B. <a href="http://pharma-labor.de/schwedenkraeuter-und-schwedenbitter" target="_blank">Jacobus-Schwedenkräuter</a>. Bei der richtigen Dosierung stellen sie eine wichtige Stütze in der Behandlung von Verstopfung dar.</p>
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		<item>
		<title>Hämorrhoiden</title>
		<link>http://www.schwedenkraeuter.eu/2010/07/16/haemorrhoiden/</link>
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		<pubDate>Fri, 16 Jul 2010 07:26:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Simone</dc:creator>
				<category><![CDATA[Verdauung]]></category>
		<category><![CDATA[Hämorrhoiden]]></category>
		<category><![CDATA[Venen]]></category>
		<category><![CDATA[Verstopfung]]></category>
		<category><![CDATA[Volkskrankheit]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein Problem mit dem etwa 80 % der Deutschen zu tun haben.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Unter Hämorrhoiden versteht man vergrößerte und blutgefüllte Polster am Rektum, die verschiedenste Symptome hervorrufen können. Diese Blutpolster sind normalerweise ein natürlicher Bestandteil unseres Rektums und dienen zusammen mit dem Schließmuskel zur Abdichtung  unseres Analkanals. <span id="more-1092"></span></p>
<p>Durch häufiges zu starkes Pressen beim Stuhlgang etwa durch zu festen Stuhl bzw. eine Verstopfung und/oder eine angeborenen Bindegewebsschwäche können sich Hämorrhoiden vergrößern und aus dem Rektum vorwölben. Diese Veränderungen ähneln <a href="http://www.schwedenkraeuter.eu/?p=705">Krampfadern an den Beinen</a>. Hämorrhoiden   treffen fast jeden Erwachsenen im Laufe seines Lebens zumindest einmal;   Männer sind hierbei öfter betroffen als Frauen.</p>
<p>Je nachdem, ob sie sich wieder zurückziehen oder -schieben lassen, unterteilt man vier verschiedene Stadien, wobei im letzten Stadium die knotigen Erweiterungen dauerhaft  nach  außen gestülpt sind. Für den Betroffenen bedeutet dies, dass er unter Juckreiz, Blutungen, Schmerzen, Nässen und später auch unter Stuhlinkontinenz leidet.</p>
<p>Bei leichteren Beschwerden können Salben oder Zäpfchen mit entzündungshemmenden und juckreizstillenden Inhaltsstoffen helfen. Bei fortgeschrittenen Stadien bleiben zur effizienten Behandlung Verödung oder Operation.</p>
<p>Für alle Stadien und auch zur Vorbeugung gilt: Kein festes Presses beim Stuhlgang! Dies lässt sich nur erreichen, wenn der Stuhl durch ausreichende Flüssigkeits- und Ballaststoffzufuhr sowie Bewegung weich wird. Reichen diese Maßnahmen nicht aus, so sorgt auch der <a href="http://pharma-labor.de/jacobus_schwedenkraeuter_abfuehrtee" target="_blank">Jacobus-Schwedenkräuter Abführtee</a> für einen weichen Stuhl, der kein festes Pressen erfordert.</p>
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		<title>Leber und Galle – Teil 2</title>
		<link>http://www.schwedenkraeuter.eu/2009/12/27/leber-und-galle-teil-2/</link>
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		<pubDate>Sun, 27 Dec 2009 12:52:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Simone</dc:creator>
				<category><![CDATA[Verdauung]]></category>
		<category><![CDATA[Festtage]]></category>
		<category><![CDATA[Galle]]></category>
		<category><![CDATA[Giftstoffe]]></category>
		<category><![CDATA[Leber]]></category>

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		<description><![CDATA[Schöne Festtage, aber vergessen Sie Leber und Galle nicht!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Fettleber, Leberzirrhose, Gallensteine – nur einige Krankheiten, die möglich sind. <a title="Leber und Galle – Teil 1" href="http://www.schwedenkraeuter.eu/2009/12/06/leber-und-galle-teil-1/">Wie bereits erwähnt</a> stellt die Produktion von Gallenflüssigkeit eine wichtige Aufgabe der Leber dar. <span id="more-869"></span>Die Galle ist eine dickflüssige, zähe Masse, die in der Gallenblase zwischengespeichert und bei Bedarf zur Verdauung der Mahlzeiten in den Zwölffingerdarm abgegeben wird. Die gelblich-grüne Flüssigkeit übernimmt die Hauptrolle bei der Verdauung von Fetten, indem sie diese Lipide  in kleinste Tröpfchen zersetzt (ähnlich einem Spülmittel). In diesem Zustand können die Fetttröpfchen anschließend von entsprechenden Fettspaltenden Enzymen abgebaut werden.</p>
<p>Kommt es zu einem Ungleichgewicht der löslichen Stoffe in den täglich hergestellten ca. 700 ml Gallenflüssigkeit, so kann eine feste Masse auskristallisieren, die als Gallensteine bezeichnet wird. Als Ursache oder Risikofaktor kommen viele Aspekte in Frage, so z. B. eine familiäre Disposition, Diabetes mellitus, erhöhte Cholesterinspiegel, Adipositas und fettreiche Ernährung. Ca. 10 bis 15 % der Deutschen sind von Gallensteinen betroffen, die jedoch meistens unbemerkt in der Gallenblase liegen. Verschließt ein solcher Stein jedoch den Abfluss kann es zu heftigsten Schmerzen („Gallenkolik“) und auch zu Entzündungen kommen.</p>
<p>Zur Therapie werden krampflösende Medikamente, Schmerzmittel und bei Entzündungen Antibiotika eingesetzt. Zusätzlich sollte bis zum Abklingen der Beschwerden möglichst Nahrung gemieden werden. Anschließend werden verschiedene Verfahren zur Entfernung der Gallensteine und meistens der kompletten Gallenblase eingesetzt.</p>
<p>Ihnen wünschen wir jedoch schöne Festtage ohne jegliche Beschwerden - aber vergessen Sie auch Ihre Leber und Galle nicht!</p>
<p>Weitere Artikel:<br />
<a href="/?p=866">Leber und Galle – Teil 1</a><br />
<a href="/?p=39">Artischocke &#8211; Fühlen Sie sich &#8220;königlich&#8221;!</a></p>
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		<title>Leber und Galle – Teil 1</title>
		<link>http://www.schwedenkraeuter.eu/2009/12/06/leber-und-galle-teil-1/</link>
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		<pubDate>Sun, 06 Dec 2009 12:53:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Simone</dc:creator>
				<category><![CDATA[Verdauung]]></category>
		<category><![CDATA[Festtage]]></category>
		<category><![CDATA[Galle]]></category>
		<category><![CDATA[Giftstoffe]]></category>
		<category><![CDATA[Leber]]></category>

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		<description><![CDATA["Die Leber wächst mit ihren Aufgaben"]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Fettleber, Leberzirrhose, Gallensteine – nur einige Krankheiten, die möglich sind. Geht es der Leber gut, wird sie von ihrem Besitzer nicht wahrgenommen; treten jedoch Störungen auf, so können sie das Leben zur Hölle machen. <span id="more-866"></span>Die Leber ist ein ca. 1.500 bis 2.000 g schweres Organ, das sich im rechten Oberbauch befindet. Zu den Hauptaufgaben der Leber zählen die Produktion von speziellen Eiweißen = Proteinen (z. B. Gerinnungsfaktoren, Enzymen), die Verstoffwechselung und Speicherung von Nahrungsbestandteilen wie Fetten und Kohlenhydraten und selbstverständlich die Entgiftung schädlicher Stoffe wie z. B. Alkohol.</p>
<p>Um Nahrungsfette verdaulich zu machen produziert die Leber Gallenflüssigkeit, die sie in der Gallenblase zwischenspeichert, um sie bei Bedarf in den Darm abzugeben. Wird der Leber jedoch zu viel zugemutet, d.h. ihr Besitzer überlastet sie mit Gift- oder auch Nährstoffen – insbesondere Fett – versucht sie, um den Aufgaben weiterhin gewachsen zu sein, ebenfalls zu wachsen.</p>
<p>Zusätzlich kommt es zu einer massiven Einlagerung von Fett, so dass sich das Krankheitsbild der Fettleber einstellt. Man vermutet, dass ca. 30 % der über Vierzigjährigen eine krankhafte Vergrößerung des Organs zeigen. Gründe liegen in der bereits erwähnten zu hohen Kalorienzufuhr – besonders durch Alkohol und fettreichen Speisen. Aber auch der missbräuchliche Einsatz verschiedener Medikamente verschlechtert die Situation der Leber drastisch.</p>
<p>Die Belastung kann so weit gehen, dass es zu einer Leberentzündung kommt, die dann häufig Schmerzen im rechten Oberbauch verursacht. Werden die schädigenden Einflüsse nicht abgestellt, dies betrifft in erster Linie den Alkoholkonsum, kann es zu strukturellen Veränderungen des Lebergewebes kommen, und das Krankheitsbild der Leberzirrhose stellt sich ein. Ist der Schaden nicht zu weit fortgeschritten, kann sich die Leber bei entsprechender Schonung, d.h. Weglassen von Alkohol, Giftstoffen und fettreichen Speisen, wieder erholen. Selbst wenn keine komplette Heilung mehr möglich ist, kann man jedoch durch entsprechende Fürsorge eine weitere Verschlimmerung verhindern.<br />
<a href="/?p=869">In der nächsten Folge betrachten wir die Galle genauer.</a><br />
Siehe auch: <a href="../?p=39">Artischocke &#8211; Fühlen Sie sich &#8220;königlich&#8221;!</a></p>
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