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	<title>Der Blog: Schwedenkräuter &#187; Schwedenkräuter</title>
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	<description>Blog von Apothekerin Martina Pröger</description>
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		<title>Schuppenflechte</title>
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		<pubDate>Tue, 19 Jul 2011 19:35:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Simone</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Haut]]></category>
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		<category><![CDATA[Kopf]]></category>
		<category><![CDATA[Schwedenkräuter]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Name dieser Hautkrankheit ist Programm!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Schuppenflechte oder Psoriasis ist eine chronisch-entzündliche Hauterkrankung, die in Deutschland in etwa zwei Millionen Menschen betrifft. Bei vielen Erkrankten verläuft die Schuppenflechte in Schüben, d. h. neben Zeiten, in denen die Haut wenig betroffen ist, gibt es Phasen, in denen der Patient sehr stark unter der erhöhten Schuppenbildung und weiteren Symptomen leidet.</p>
<p><span id="more-1539"></span>Warum manche Menschen an der Schuppenflechte erkranken und andere nicht, ist derzeit nicht bekannt. Die Vererbung spielt eine wichtige Rolle, ist aber nicht der einzige Grund. Alle Altersschichten können von der Schuppenflechte betroffen sein; Männer etwas häufiger als Frauen. Grundsätzlich wichtig zu wissen ist, dass eine Schuppenflechte nicht ansteckend ist.</p>
<p>Charakteristische Symptome sind die stark schuppenden Hautveränderungen, die im schweren Schub und bei großflächigem Auftreten von einem allgemeinen Krankheitsgefühl und sogar Fieber begleitet werden können. Betroffene Stellen sind die Ellenbogen, die Knie, der behaarte Kopf und die Gegend um das Kreuzbein. Die Haut ist stark gerötet, schuppend und gegenüber der angrenzenden gesunden Haut scharf abgegrenzt. Auf den leicht verdickten Hautstellen finden sich silbrig graue Schuppenbeläge, die auch als Plaques bezeichnet werden.</p>
<p>Zur Behandlung der Schuppenflechte finden sich sehr spezielle Arzneimittel auf dem Markt, die einerseits zum Einnehmen, andererseits zum Auftragen sind. Ganz wichtig ist jedoch auch die richtige Hautpflege. Dies gilt natürlich auch für Menschen, die nicht unter einer richtigen Schuppenflechte leiden, aber dennoch mit trockenen, schuppigen Hautproblemen zu tun haben. Zu meiden sind auf alle Fälle heißes Dauerduschen und Bäder in parfümierten Badezusätzen. Hiermit würde der ohnehin geringe Fettanteil auf der Haut einfach abgespült. Also sollten Betroffene nur kurz und nicht zu heiß mit rückfettenden und nicht alkalischen, sondern säureneutralen Waschlotionen duschen bzw. sich waschen.</p>
<p>Anschließend cremt man die Haut gründlich ein, hierzu eignen sich auch hervorragend die  <a href="http://pharma-labor.de/pflege_creme" target="_blank">Jacobus-Schwedenkräuter Pflege-Creme</a> bzw. die  <a href="http://pharma-labor.de/soft_creme" target="_blank">Jacobus-Schwedenkräuter Soft-Creme</a>. Die Jacobus-Schwedenkräuter Pflege-Creme besitzt einen besonders hohen Gehalt an feuchtigkeitsspendendem und hautglättendem Aloe- und Eibischextrakt und den reizmildernden und hautberuhigenden Auszügen aus Calendula und Kamille. Holunder pflegt besonders trockene, spröde und zu Falten neigende Haut umfassend. Wer es etwas leichter mag, der greift zur Jacobus-Schwedenkräuter Soft-Creme, die besonders auf die Bedürfnisse der empfindlichen Haut abgestimmt ist. Sie zieht rasch ein, hinterlässt keinen unangenehmen Fettfilm und eignet sich daher besonders als Gesichtscreme und Make-up-Unterlage.</p>
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		<title>Es war ein mal ein Märchen &#8211; Abführmittel</title>
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		<pubDate>Sun, 07 Nov 2010 19:43:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan</dc:creator>
				<category><![CDATA[Verdauung]]></category>
		<category><![CDATA[Abführmittel]]></category>
		<category><![CDATA[Magen-Darm]]></category>
		<category><![CDATA[Schwedenkräuter]]></category>
		<category><![CDATA[Verstopfung]]></category>

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		<description><![CDATA[Mit Märchen und Irrglauben rund um das Thema Abführmittel möchten wir an dieser Stelle aufräumen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In diesem ersten Artikel sollen Ammenmärchen rund um das Thema Abführmittel angesprochen und widerlegt werden. Ein <a href="/?p=1230">Artikel speziell zum Thema Sennes</a> folgt.</p>
<p>Unter Abführmitteln versteht man Arzneimittel natürlichen oder chemischen Ursprungs, die eingenommen werden, um eine erleichterte Darmentleerung herbeizuführen. Eine Verstopfung bzw. Obstipation &#8211; wie sie mit dem Fachbegriff heißt &#8211; liegt wissenschaftlich gesehen vor, wenn Personen weniger als dreimal pro Woche Stuhlgang haben. Dieser Stuhl ist meist zu hart und bereitet Schwierigkeiten und unter Umständen sogar Schmerzen beim Toilettenbesuch.<span id="more-1222"></span></p>
<p>Allerdings liegen auch beim Thema Abführmittel Theorie und Praxis oftmals weit auseinander. Denn auch wenn es nicht notwendig ist täglich und womöglich noch zur gleichen Uhrzeit Verdauung zu haben, so fühlen sich viele Menschen unwohl mit einem nur dreimal wöchentlich „absolvierten“ Stuhlgang. Für die Entstehung und den Verlauf eines Hämorrhoiden-Leidens spielen ebenfalls ein zu fester Stuhl und damit verbunden ein zu starkes Pressen eine entscheidende Rolle.</p>
<p>Diese Erkenntnisse haben die Sichtweise und die Bewertung von Abführmitteln deutlich verändert. Früher wurden sie verteufelt und galten als eine Arzneigruppe mit hohem „Abhängigkeitspotential“. Verstopfungen sollte mit reichlich Flüssigkeit, Bewegung und dem Verzehr von Ballaststoffen begegnet werden und weiter nichts. Grundsätzlich sind diese Empfehlungen auch heute noch aktuell und der erste Schritt bei der Behandlung einer Verstopfung. Jedoch gibt es einige Punkte, die berücksichtigt werden sollten:</p>
<ul>
<li>Flüssigkeit hilft nicht jedem bei der Behandlung einer Verstopfung. Auch bei einer täglichen Trinkmenge von 2 Litern und mehr sind Probleme mit der Verdauung möglich.</li>
<li>Bewegung ist grundsätzlich gesund und gut, lässt sich jedoch nicht immer in den Alltag einbinden. Manche Menschen können sich aufgrund von Erkrankungen wie etwa Gelenkbeschwerden nicht in dem erforderlichen Maß bewegen. Genau wie die erforderliche Trinkmenge bringt Bewegung nicht jedem Patienten mit Verstopfung Erleichterung.</li>
<li>Ballaststoffe quellen im Darm mit der entsprechenden Menge an Flüssigkeit auf, machen den Stuhl weicher, erhöhen somit das Darmvolumen und lösen den Reiz zum Toilettengang aus. Allerdings gibt es nicht wenige Personen, die bei einer Ballaststoff reichen Ernährung Bauchschmerzen, Blähungen und eventuell sogar Durchfall bekommen. Werden die Ballaststoffe mit zu wenig Flüssigkeit verzehrt, verstärkt dies eine bestehende Verstopfung bis hin zum Darmverschluss.</li>
</ul>
<p>Darüber hinaus gibt es Patienten, die aufgrund einer angeborenen oder erworbenen Veränderung der Darmnerven keine regelmäßige Verdauung haben. Im Dickdarm, wo dem Nahrungsbrei bzw. dem späteren Stuhl Flüssigkeit entzogen wird, wird dieser zu stark eingedickt. Dies hat zur Folge, dass der Stuhl zu trocken und fest wird und die oben beschriebenen Beschwerden wie Schmerzen und auch Hämorrhoiden auftreten bzw. verstärkt werden.</p>
<p>Medikamente wie etwa starke Schmerzmittel, Eisenpräparate, Antidepressiva und einige Blutdruckmittel sowie verschiedene Grunderkrankungen (Diabetes mellitus, Schilddrüsenunterfunktion, u.a.m.) tragen ebenfalls zur Verstopfung bei.</p>
<p>All diese aufgeführten Punkte machen deutlich, dass die Einnahme eines gut erprobten Abführmittels für viele Patienten notwendig und unumgänglich ist, wenn sie eine regelmäßige Verdauung mit weichem Stuhl haben möchten und sollen.</p>
<p>Wiederholt werden soll an dieser Stelle der Hinweis, dass Hämorrhoiden ganz eng mit einer Verstopfung und festem Pressen beim Stuhlgang zusammenhängen.</p>
<p>Gut erprobte und sichere Abführmittel sind einerseits chemische Arzneistoffe wie etwa Bisacodyl, Natriumpicosulfat und Macrogole und auf der anderen Seite pflanzliche Mittel in erster Linie auf der Basis von Sennesblättern und -früchten, wie z.B. <a href="http://pharma-labor.de/schwedenkraeuter-und-schwedenbitter" target="_blank">Jacobus-Schwedenkräuter</a>. Bei der richtigen Dosierung stellen sie eine wichtige Stütze in der Behandlung von Verstopfung dar.</p>
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		<title>Pomeranze oder Bitterorange</title>
		<link>http://www.schwedenkraeuter.eu/2009/12/02/pomeranze-oder-bitterorange/</link>
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		<pubDate>Tue, 01 Dec 2009 22:27:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Simone</dc:creator>
				<category><![CDATA[Pflanzenheilkunde]]></category>
		<category><![CDATA[Appetitlosigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Magen-Darm]]></category>
		<category><![CDATA[Schwedenkräuter]]></category>
		<category><![CDATA[Volksheilkunde]]></category>

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		<description><![CDATA[Namensgeber für die Landpomeranze?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Bitterorange stammt von einem kleinen ca. 5 m hohen Baum aus Südeuropa. Lateinisch bezeichnet man sie als Citrus aurantium, wohingegen im Deutschen beide Begriffe – also Pomeranze und Bitterorange – geläufig sind. <span id="more-755"></span>Pharmazeutisch genutzt werden in erster Linie die Schalen der Frucht, die denen einer gewöhnlichen Orange oder Mandarine ähneln. Volksmedizinisch finden auch die Blüten und unreife Früchte Einsatz, wobei eine therapeutische Anwendung von Seiten der Fachleute nicht empfohlen wird.</p>
<p>Bedingt durch den Gehalt an bitter schmeckenden Inhaltsstoffen erklärt sich das Einsatzgebiet der Bitterorange bei Appetitlosigkeit und Magen-Darm-Beschwerden und so findet sie sich in <a href="http://pharma-labor.de/schwedenkraeuter-und-schwedenbitter" target="_blank">Schwedenkräutern</a> wieder.</p>
<p>Inwieweit die Pomeranze Namensgeber für die sogenannte „Landpomeranze“ war, also eine unbeholfen wirkende Frau vom Lande, lässt sich nicht mehr mit aller Sicherheit klären. Diskutiert wird einerseits die Ableitung von Pommern, das zu Beginn des 20. Jahrhunderts in Deutschland als sehr provinzielle Region galt. Möglich ist auch die Ableitung aufgrund der verschrumpelten, einer alten Pomeranze ähnlichen Haut, die man solchen Mädchen nachsagte.</p>
<p>Weitere Informationen unter: <a href="/?p=14">Bitterorangenschale (Pericarpium Aurantii)</a></p>
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		<title>Enzian</title>
		<link>http://www.schwedenkraeuter.eu/2009/09/03/enzian/</link>
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		<pubDate>Thu, 03 Sep 2009 17:44:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Simone</dc:creator>
				<category><![CDATA[Pflanzenheilkunde]]></category>
		<category><![CDATA[Magen-Darm]]></category>
		<category><![CDATA[Schwedenkräuter]]></category>
		<category><![CDATA[Volksheilkunde]]></category>

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		<description><![CDATA[Ja, ja, so blau, blau, blau blüht der Enzian.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Arznei-Enzian blüht jedoch gelb.  Beinahe ein jeder kennt das Lied von Heino, in dem die kleine, blaue Alpenpflanze besungen wird. Therapeutischen Einsatz findet allerdings ihre gelb blühende Verwandte. <span id="more-709"></span>Genauer gesagt, wird die Wurzel bzw. der Wurzelstock, der bis zu einem Meter hohen Art <a href="/?p=11">Gentiana lutea</a> eingesetzt. Pharmazeutische Verwendung findet die Enzianwurzel als starkes Bittermittel zur Anregung des Appetits und bei Verdauungsbeschwerden, Völlegefühl und Blähungen.</p>
<p>Seit alten Zeiten überliefert ist ihre volksmedizinische Verwendung zur Reinigung des Magens und bei Schwachheit des Magens. Personen, die jedoch unter einem Magen- oder Darmgeschwür bzw. einem Zuviel an Magensäure leiden, sollen Enzian nicht verwenden, denn die starke Magensäuresekretion ist sowohl im Versuchstier als auch beim Menschen messbar.</p>
<p>Im Handel befindlich sind verschiedene Teegemische und Fluidextrakte. Auch die Jacobus-Schwedenkräuter „nach Art des Hauses“ enthalten in der seit 50 Jahren erfolgreichen und unveränderten Ur-Zusammensetzung Enzianwurzel. Neben dem Einsatz als Arznei wird Enzian in großen Mengen in der Herstellung von Spirituosen eingesetzt, wie z. B. in verschiedenen Kräuterschnäpsen.</p>
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		<title>Rhabarberwurzel (Rheum palmatum) [Upd.]</title>
		<link>http://www.schwedenkraeuter.eu/2009/07/07/rhabarberwurzel-rheum-palmatum/</link>
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		<pubDate>Tue, 07 Jul 2009 17:25:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martina</dc:creator>
				<category><![CDATA[Heilkräuter-Lexikon]]></category>
		<category><![CDATA[Abführmittel]]></category>
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		<description><![CDATA[<b>Heilpflanze im Fokus: Rhabarberwurzel</b>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Bei der Rhabarberwurzel handelt es sich um die getrocknete Rübenwurzel der Arten Rheum palmatum und Rheum officinale. <span id="more-22"></span></p>
<p>Beide Arten werden überwiegend in den Hochgebirgen Chinas angebaut und gehören ebenso wie unser heimischer Rhabarber Rheum rhabarbarum zur Familie der Knöterichgewächse (Polygonaceae). In der Rhabarberwurzel sind bis zu 12 % <a href="/?p=29">Anthranoide</a> enthalten, die für eine leichte und kurzfristige Darmentleerung mit weichem Stuhl verantwortlich sind.</p>
<p>Darüber hinaus enthält die Wurzel bis zu 10 % Gerbstoffe, wodurch sich ihr Einsatzgebiet bei Mund- und Rachenschleimhauterkrankungen in Form einer Tinktur erklären lässt. Hierzu nutzt man die adstringierende Wirkung der Gerbstoffe und den entzündungshemmenden Effekt eines weiteren Inhaltsstoffes (Lindleyin).</p>
<p>Erwähnt werden soll an dieser Stelle noch abschließend die bei regelmäßigem Gebrauch mögliche, aber harmlose Rotfärbung des Urins.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Aloe, Kap-Aloe (Aloe ferox) [Upd.]</title>
		<link>http://www.schwedenkraeuter.eu/2009/07/07/aloe-aloe-capensis-aloe-barbadensis/</link>
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		<pubDate>Tue, 07 Jul 2009 17:06:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martina</dc:creator>
				<category><![CDATA[Heilkräuter-Lexikon]]></category>
		<category><![CDATA[Abführmittel]]></category>
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		<description><![CDATA[Von besonderer Bedeutuung sind die Arten Aloe ferox und Aloe vera.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Von medizinischer Bedeutung sind die beiden Arten Aloe ferox bzw. Aloe capensis (Kap-Aloe) und die weitaus bekanntere Aloe barbadensis, auch bekannt unter dem Namen Aloe vera oder Curaçao-Aloe. <span id="more-16"></span></p>
<p>Obwohl die Aloe eher einem Kaktus ähnelt und immergrün, ohne Stamm und einer Rosette ähnlich aus dem Boden kommt, zählt sie zu den Liliengewächsen (Liliaceae). Ursprünglich heimisch ist die Aloe in Afrika, sie wird jedoch auch in Kulturen vor der Küste Amerikas, besonders den Antilleninseln und in Venezuela angebaut. Man verwendet den zur Trockne eingedickten Saft der Pflanze, der ca. 5 bis 40 % Aloin A und B (<a href="/?p=29">Anthranoide</a>) enthält. Zusätzlich findet man Mineralien, Vitamine, Polysaccharide und Eiweiße.</p>
<p>Ebenfalls kurz erwähnt werden soll der vielfältige Einsatz von Aloe in Produkten zur Hautpflege. Der Saft der Aloe ferox enthält dieselben Inhaltsstoffe wie der der Aloe vera, jedoch in weitaus höherer Konzentration, weswegen er diesem oftmals vorgezogen wird. Auch in einigen <a href="/?p=31">Schwedenkräuter</a>-Zubereitungen findet sich Aloe.</p>
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		<title>Sennesfrüchte, -blätter (Cassia Senna) [Upd.]</title>
		<link>http://www.schwedenkraeuter.eu/2009/07/07/sennesfruechte-blaetter-cassia-senna/</link>
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		<pubDate>Tue, 07 Jul 2009 16:10:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martina</dc:creator>
				<category><![CDATA[Heilkräuter-Lexikon]]></category>
		<category><![CDATA[Abführmittel]]></category>
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		<category><![CDATA[Verstopfung]]></category>

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		<description><![CDATA[<b>Sennesblätter</b> und <b>Sennesfrüchte</b> sind pflanzliche Abführmittel.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Sennesblätter und Sennesfrüchte sind pflanzliche Abführmittel, wobei die Wirkung der Früchte im Vergleich zu den Blättern etwas schwächer ist. Es gibt viele wissenschaftliche Studien, aus denen hervorgeht, dass eine kurzfristige Anwendung sehr wirksam, aber vollkommen unbedenklich ist.<span id="more-1"></span></p>
<p>Ursprünglich stammen Sennesgewächse (Cassia-Arten) aus tropischen und subtropischen Gegenden in Nordafrika und im Mittleren Osten. Erste Erwähnung über die abführende Wirkung von Senna findet sich im hiesigen Mitteleuropa im 13. Jahrhundert. Neben Früchten und Blättern werden auch die Blüten unterschiedlicher Cassia-Arten gegen verschiedene Verdauungsbeschwerden verwendet.</p>
<p>Man unterscheidet zwei Sennes-Arten, die pharmazeutischen Einsatz finden, einmal Cassia angustifolia (sog. Tinnevelly-Senna) und Cassia senna (sog. Alexandriner-Senna). Sie gehören beide zur Familie der Sennesgewächse (Caesalpininaceae). Auch in ihnen findet man &#8211; ebenso wie in <a href="/?p=16">Aloe</a> und <a href="/?p=22">Rhabarber</a> &#8211; <a href="/?p=29">Anthranoide</a>, die für die abführende Wirkung verantwortlich sind.</p>
<p>Heilpflanzen werden bisweilen zu Unrecht als „Medizin von gestern” belächelt, aber Sennes ist in dieser Hinsicht über alle Zweifel erhaben. In jeder Apotheke können Sie diese wirksame Heilpflanzen-Medizin in vielen Handelsformen bekommen. Neben losen Tees gibt es Produkte, die besser zu dosieren sind, wie Tee im Filterbeutel, als Granulat oder als Ansatz-Mischung mit Alkohol – auch in den <a href="/?p=31">Schwedenkräuter</a>-Zubereitungen findet sich Sennes,<br />
wie z.B. in<br />
<a href="http://www.naturheilkunde-shop24.de/de/Naturheilkunde/548__Jacobus/261956__JACOBUS_Schwedenkraeuter_N_Pulver.html" target="_blank">Jacobus-Schwedenkräuter-N </a><br />
<!--  Ende HTML-Code superclix.de Partnerprogramm T 5837/12110  -->und<br />
<a href="http://www.naturheilkunde-shop24.de/de/Naturheilkunde/548__Jacobus/1175310__JACOBUS_Schwedenkraeuter_Abfuehrtee_Btl.html" target="_blank">Jacobus-Schwedenkräuter Abführtee </a></p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Süßholzwurzel (Radix Liquiritiae)</title>
		<link>http://www.schwedenkraeuter.eu/2009/04/30/suessholzwurzel-radix-liquiritiae/</link>
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		<pubDate>Thu, 30 Apr 2009 16:37:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Simone</dc:creator>
				<category><![CDATA[Heilkräuter-Lexikon]]></category>
		<category><![CDATA[Lakritz]]></category>
		<category><![CDATA[Magen-Darm]]></category>
		<category><![CDATA[Reizmagen]]></category>
		<category><![CDATA[Schwedenkräuter]]></category>
		<category><![CDATA[Sodbrennen]]></category>

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		<description><![CDATA[Heilpflanze im Fokus: <strong>Süßholzwurzel</strong>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Süßholzwurzel (Radix Liquiritiae) wird aus der getrockneten Wurzel von <em>Glycyrrhiza glabra</em> gewonnen, einer bis circa 1,7 m hohen Staude. Süßholz gehört zur Gattung der Hülsenfrüchtler und zählt etwa 20 bis 30 verschiedene Arten. <span id="more-556"></span>Diese sind in gemäßigten Regionen der Nordhalbkugel beheimatet. Es handelt sich um ausdauernde krautige Pflanzen, die zumeist gelbe oder blaue Blüten tragen. In der langen, schlanken Wurzel findet sich ein farbloses Glukosid, der Süßholzzucker, der sich beim Eindicken schwarz verfärbt und gekocht das bekannte Lakritz liefert.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm; widows: 2; orphans: 2;">Dieses Glukosid findet vielfältigen Einsatz als Geschmackszusatz in verschiedenen Süßwaren wie z. B. Bonbons, Lakritzschnecken und ähnlichem.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm; widows: 2; orphans: 2;">In der Pharmazie dient die Süßholzwurzel einerseits als Zusatz in Hustentees zur Behandlung von Katarrhen der oberen Luftwege, andererseits verwendet man sie als mild wirkendes Arzneimittel bei leichten Magen-Darm-Beschwerden wie z. B. Sodbrennen und säurebedingten Magenschmerzen.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm; widows: 2; orphans: 2;">Jedoch sollte die Dauer der Anwendung ohne ärztlichen Rat auf circa 4 bis 6 Wochen beschränkt werden, da es zu Bluthochdruck und Ödemen kommen kann (mehr dazu: <a href="/?p=554">hier</a>).</p>
<p style="margin-bottom: 0cm; widows: 2; orphans: 2;">&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Anthranoide (Anthrachinone, Anthrone) [Upd.]</title>
		<link>http://www.schwedenkraeuter.eu/2009/03/12/anthranoide-anthrachinone-anthrone/</link>
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		<pubDate>Thu, 12 Mar 2009 11:26:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan</dc:creator>
				<category><![CDATA[Heilkräuter-Lexikon]]></category>
		<category><![CDATA[Abführmittel]]></category>
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		<category><![CDATA[Verstopfung]]></category>

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		<description><![CDATA[<b>Wirkstoffe im Fokus: Anthranoide</b>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Gruppe der Anthranoide nimmt in der Pflanzenheilkunde als Bestandteil fast aller pflanzlichen Abführmittel einen wichtigen Platz unter den Wirkstoffen ein.<span id="more-29"></span></p>
<p>Man unterteilt die Anthranoide in 2 Gruppen. Zum einen gibt es die Anthrachinone, die sich überwiegend in der <a href="/?p=22">Rhabarberwurzel</a> (u.a. Rhein) befinden und zum anderen die Anthrone, die Bestandteil von <a href="/?p=16">Aloe</a> (u.a. Aloin A und B) und von <a href="http://www.schwedenkraeuter.eu/?p=1">Sennesblättern und -früchten</a> (u.a. Sennosid A und B) sind.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Chemisch gesehen wirken nur die sogenannten Hydroxyanthracen-Derivate (HAD), die man noch mit der Angabe versieht „berechnet als Sennosid B“, um somit einen einheitlichen Standard zu erhalten.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Von Vorteil ist die konzentrierte Wirkung an Ort und Stelle: die enthaltenen Anthrachinone machen sich erst im Dickdarm bemerkbar, vorher sind sie wirkungslos.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;"> Dort wirken sie auf 3-fache Weise gegen Verstopfung:</p>
<ol>
<li>
<div style="margin-bottom: 0cm;">es kommt zu einer gesteigerten Peristaltik (Muskelbewegung) des Darms (neuromuskuläre Wirkung),</div>
</li>
<li>
<div style="margin-bottom: 0cm;">dadurch, dass dem Darminhalt weder Wasser noch Mineralien entzogen werden, sondern zusätzlich in den Darm gelangen (antiabsorptive Wirkung), erhöht sich das Stuhlvolumen, die Konsistenz wird weicher, bleibt aber noch geformt und dieser Füllungsreiz regt die Darmbewegungen an,</div>
</li>
<li>
<div style="margin-bottom: 0cm;">zusätzlich kommt es im Dickdarm zu einer Steigerung der Schleimsekretion.</div>
</li>
</ol>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Die Wirkung der Anthranoide tritt nach 8-12 Stunden ein und ist stark dosisabhängig. Die normale Höchstdosis sind 30 mg Hydroxyanthracen-Derivate. Vielfach hilft aber auch schon die Hälfte davon, um die leichte Entleerung des Darms zu ermöglichen.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Die Anwendung sollte kurzfristig und nicht länger als 2 Wochen erfolgen. Sonst besteht das Risiko, zu große Mengen Kalium mit dem Stuhlgang zu verlieren. Dies würde wiederum die Verstopfung verstärken und zu Herzrhytmusstörungen führen.</p>
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		<title>Fenchel – eine Heilpflanze für Jung und Alt</title>
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		<pubDate>Mon, 12 Jan 2009 20:34:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan</dc:creator>
				<category><![CDATA[Pflanzenheilkunde]]></category>
		<category><![CDATA[ätherische Öle]]></category>
		<category><![CDATA[Fenchel]]></category>
		<category><![CDATA[Magen-Darm]]></category>
		<category><![CDATA[Schwedenkräuter]]></category>
		<category><![CDATA[Verdauung]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Arzneipflanze des Jahres 2009 kann viel.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nicht umsonst hat der <span style="color: #000000;">„Studienkreis Entwicklungsgeschichte der Arzneipflanzenkunde“ der Universität Würzburg </span>den Fenchel zur Arzneipflanze 2009 gekürt, handelt es sich beim Fenchel doch um eine Heilpflanze, die bereits bei Säuglingen eingesetzt werden und uns bis ins hohe Alter zu Diensten sein kann. <span id="more-235"></span></p>
<p>Der Fenchel ist eine bis zu 2m große Pflanze mit mehrfach gefiederten Blättern und kleinen gelben Blüten. Man nutzt den im Mittelmeergebiet beheimateten Fenchel seiner ca. einen halben Zentimeter großen, länglichen, grau-grünen aromatischen Früchte wegen.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Neben seinem Einsatz als Gewürz in der Küche wird er pharmazeutisch zumeist als Teeaufguss eingesetzt. Hierbei ist darauf zu achten, dass der Tee möglichst erst kurz vor dem Gebrauch zerquetscht oder angestoßen wird und dass man ihn 10 bis 15 Minuten zugedeckt ziehen lässt.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Als Anwendungsgebiete für Fenchel sind an erster Stelle dyspeptische Beschwerden wie leichte krampfartige Magen-Darm-Leiden, Völlegefühl und Blähungen zu nennen. Auch bei Säuglingen ist eine Anwendung in Form von Tee oder Fenchelzäpfchen bereits möglich.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Ein weiteres Haupteinsatzgebiet sind Katarrhe der oberen Luftwege verbunden mit Husten und Heiserkeit. Hier ist bei Jung und Alt die Verwendung von wohlschmeckendem Fenchelhonig sehr beliebt. Aber auch bei vermindertem Milchfluss in der Stillzeit findet der Fenchel volksmedizinische Verwendung.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Grundsätzlich soll an dieser Stelle allerdings darauf hingewiesen werden, dass Fenchel bei Beschwerden gezielt eingesetzt werden kann, jedoch aufgrund einzelner Inhaltsstoffe nicht auf Dauer unüberlegt verwendet werden soll.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Siehe auch: <a href="/?p=12">Bitterer Fenchel</a></p>
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