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	<title>Der Blog: Schwedenkräuter &#187; Schwedenbitter</title>
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	<description>Blog von Apothekerin Martina Pröger</description>
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		<title>Safran &#8211; das teuerste Gewürz</title>
		<link>http://www.schwedenkraeuter.eu/2009/06/08/safran-das-teuerste-gewuerz/</link>
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		<pubDate>Mon, 08 Jun 2009 19:38:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Simone</dc:creator>
				<category><![CDATA[Pflanzenheilkunde]]></category>
		<category><![CDATA[Crocus]]></category>
		<category><![CDATA[Safran]]></category>
		<category><![CDATA[Schwedenbitter]]></category>

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		<description><![CDATA[Man findet Safran auch als Bestandteil im Schwedenbitter nach Maria Treben.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Einsatz von Safran ist vielfältig und reicht vom Arzneimittel über Gewürz bis hin zum Farbstoff. Man verwendet die Blütenbestandteile (Stempel bzw. Narben) der im Herbst blühenden Krokusart Crocus sativus. <span id="more-612"></span><br />
Der hohe Preis des Safrans, der mit vier bis vierzehn Euro pro Gramm angegeben wird, erklärt sich durch die besondere Ernte. Crocus sativus blüht nur einmal im Jahr für ca. zwei Wochen und lässt sich nur in Handarbeit ernten.</p>
<p><a href="http://www.schwedenkraeuter.eu/wp-content/uploads/2011/10/454417_R_K_B_by_ute-kawik_pixelio.de_.jpg"><img class="size-full wp-image-1672 alignleft" title="Gewürze ©rute kawik / pixelio.de" src="http://www.schwedenkraeuter.eu/wp-content/uploads/2011/10/454417_R_K_B_by_ute-kawik_pixelio.de_.jpg" alt="" width="473" height="355" /></a></p>
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<p>Die Einsatzgebiete für Safran sind vielfältig. Am bekanntesten ist sicherlich die Verwendung in der Küche als Gewürz, so z. B. in der französischen Bouillabaisse oder in der spanischen Paella. Der Geschmack des Safrans ist würzig, aromatisch und eine Mischung aus scharf-herb-bitter. Mit Safran gewürzte Speisen erhalten eine goldgelbe Farbe, die auch vom Kuchen bekannt ist („Safran macht den Kuchen gel…“). Industriell wird diese Färbewirkung bei der Herstellung von Backwaren, Likören und Kosmetika genutzt.<br />
Sein Einsatz als Arzneimittel ist alt und in den letzten Jahrzehnten deutlich in den Hintergrund getreten. Verwendet wurde Safran als Nervenberuhigungsmittel und bei Krämpfen im Bauchraum. Ebenfalls bekannt ist sein Einsatz bei Schwangeschaftsabbrüchen mit schwersten Nebenwirkungen in vergangenen Zeiten.<br />
Erwähnt werden soll noch die toxische Wirkung von Safran. So sind für einen Erwachsenen ca. 20 g tödlich. Vergiftungserscheinungen zeigen sich durch Erbrechen, Blutungen der Gebärmutter, blutige Durchfälle, Benommenheit und Gelbfärbung von Haut und Schleimhaut, die jedoch nicht auf eine Lebererkrankung zurückgeht.<br />
In Schwedenkräuter-Mischungen findet sich Safran überwiegend als Geschmackskorrigens und zwar in sehr geringer Menge, so dass keinerlei Nebenwirkungen zu befürchten sind!</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">siehe auch: <a href="/?p=18">Crocus sativus L.</a></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;"><span style="font-size: xx-small;">Bild: Gewürze ©rute kawik / <a href="http://www.pixelio.de" target="_blank">pixelio.de</a></span></p>
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		<title>Safran (Crocus sativus L.) [Upd.]</title>
		<link>http://www.schwedenkraeuter.eu/2009/06/08/safran-crocus-sativus-l/</link>
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		<pubDate>Mon, 08 Jun 2009 18:07:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Heilkräuter-Lexikon]]></category>
		<category><![CDATA[Crocus]]></category>
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		<category><![CDATA[Schwedenbitter]]></category>

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		<description><![CDATA[Heilpflanze im Fokus: <br />
<strong>Safran - Crocus</strong>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Beim Safran handelt es sich um eine sehr alte Kulturpflanze, die vermutlich ursprünglich in Südeuropa und dem Orient heimisch war. Inzwischen gedeiht sie jedoch auch in hiesigen Gärten und erfreut uns mit ihren violetten Blüten.<span id="more-18"></span></p>
<p>Hauptproduzenten der zu den Schwertliliengewächsen (Iridaceae) zählenden Pflanze sind Iran und die Länder des Mittelmeerraumes, besonders Spanien. Um das kostbare Gewürz zu gewin<a href="http://www.schwedenkraeuter.eu/wp-content/uploads/2011/09/141101_R_K_B_by_Eva-Kaliwoda_pixelio.de_.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-1651" title="Krokusse ©Eva Kaliwoda  / pixelio.de" src="http://www.schwedenkraeuter.eu/wp-content/uploads/2011/09/141101_R_K_B_by_Eva-Kaliwoda_pixelio.de_.jpg" alt="" width="257" height="245" /></a>nen, müssen die Blüten direkt nach dem Aufblühen gepflückt werden. Dann entnimmt man die Narben und Narbenschenkel mit dem Griffel, der entfernt wird. Crocus sativus blüht nur im Herbst für ca. zwei Wochen und muss von den Arbeitern per Hand geerntet werden.</p>
<p>Nach der Trocknungsphase ergeben etwa 150.000 Blüten nur 1 kg ziegelroten Safran. Dieser aufwändige Ernteprozess rechtfertigt den sehr hohen Preis für Safran und erklärt, weshalb Verfälschungen etwa mit <a href="/?p=671">Ringelblumenblüten</a> oder Sandelholz nicht selten vorkommen.</p>
<p>Eine Besonderheit des Safrans liegt in seiner Sterilität, das bedeutet, dass Safran trotz der hübschen Blüten nicht über Samen verbreitet werden kann. Eine Vermehrung ist nur durch Knollen möglich, was die großräumige Verbreitung und Kultur nicht gerade erleichtert.</p>
<p>Die Hauptinhaltsstoffe des Safrans sind die gelbroten Crocine, die zu den Carotinoiden zählen sowie ätherische Öle. Der volkmedizinische Einsatz ist heutzutage nicht mehr von Bedeutung; früher wurde Safran als Sedativum, Spasmolytikum, Stomachikum und als Abortivum verwendet.</p>
<p>In den <a href="http://pharma-labor.de/schwedenbitter_nach_maria_treben" target="_blank">Schwedenkräutern nach Maria Treben</a> dient Safran zur Korrektur des Geschmackes und der Farbe.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">siehe auch: <a href="/?p=612">Safran &#8211; das teuerste Gewürz</a></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;"><span style="font-size: xx-small;">Krokusse ©Eva Kaliwoda  / <a href="http://www.pixelio.de" target="_blank">pixelio.de</a></span></p>
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		<title>Kampfer (Camphora) [Upd.]</title>
		<link>http://www.schwedenkraeuter.eu/2009/02/17/kampfer-camphora/</link>
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		<pubDate>Tue, 17 Feb 2009 20:33:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martina</dc:creator>
				<category><![CDATA[Heilkräuter-Lexikon]]></category>
		<category><![CDATA[Kräuter]]></category>
		<category><![CDATA[Pflanzenheilkunde]]></category>
		<category><![CDATA[Schwedenbitter]]></category>

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		<description><![CDATA[Diesen Monat im Fokus:
<b>Kampfer</b>
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Campher, Camphora oder Kampfer ist eine farblose oder weiße körnig-kristalline Masse mit charakteristisch wohlriechendem Geruch, der an Eukalyptus erinnert.<span id="more-19"></span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Er findet sich besonders im Harz des Campherbaumes, der zu jeder Jahreszeit in sattem Grün steht und bis zu 50 m hoch werden kann. Auch in den ätherischen Ölen anderer Lorbeergewächse, zu denen der Campherbaum zählt, ist Kampfer zu finden. Natürliche Vorkommen: die Küstengebiete Ostasiens, Anbaugebiete: Nordamerika, Ostafrika. Die Gewinnung erfolgt durch Destillation der Campherholzspäne und anschließende Reingung durch Sublimation.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Pharmazeutischen Einsatz findet Kampfer in den verschiedensten Präparaten. So verwendet man ihn bei rheumatischen Beschwerden und Muskelschmerzen als Salbe und nutzt hier seine lokale Durchblutungsförderung. Bei Herz-Kreislaufstörungen, die mit einem zu niedrigen Blutdruck und/oder Schwindel einhergehen, wird Kampfer in alkoholischer Lösung direkt z.B. auf Zucker eingenommen, mit dem Vorteil  nicht den Herzschlag zu erhöhen, wie es beispielsweise chemische Arzneistoffe häufig tun.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Kampfer ein wichtiger Bestandteil vieler Erkältungsmittel; sowohl eingenommen als auch inhaliert sorgt er für eine Verbesserung des Wohlbefindens bei Erkältungskrankheiten der Luftwege.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Und schließlich ist er als einer der geschmacksbestimmenden Elemente bei dem <a href="http://pharma-labor.de/schwedenbitter_nach_maria_treben" target="_blank">Schwedenbitter nach Maria Treben</a> mit von der Partie.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;"><strong><span style="text-decoration: underline;">Vorsicht</span>: Nicht bei Säuglingen und Kleinkindern anwenden. Kampfer kann Atemnot, Krämpfe und Bewusstlosigkeit auslösen und Mengen über 20g können eingenommen für einen Erwachsenen sogar tödlich sein!</strong></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Neben der Gewinnung von natürlichem Kampfer, der auch Japan-Kampfer und manchmal auch China-Kampfer genannt wird (s.o.), besteht auch die Möglichkeit der synthetischen Herstellung (Camphora synthetica /DL-Campher). In hochwertigen Naturheilmitteln findet man  nur den natürlichen Kampfer.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Wer sich nun fragt, worin der Hauptunterschied zwischen Naturkampfer aus dem Campherbaum und synthetisch hergestelltem Kampfer besteht, für den soll an dieser Stelle kurz ein Einblick in die Chemie bzw. Physik gegeben werden. Trotz nahezu gleicher Strukturformel kann sich Kampfer auf zwei verschiedene Arten dreidimensional im Raum darstellen. Diese beiden Formen bezeichnet man als Enantiomere, die sich unterscheiden lassen, indem sie polarisiertes Licht in unterschiedliche Richtungen drehen. Naturkampfer besteht nur aus einer Form, nämlich dem rechtsdrehenden Kampfer, wohingegen sich der künstlich hergestellte aus einer Mischung beider Formen (rechts- und linksdrehend) zusammensetzt, die man dann als Razemat bezeichnet.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Die Bezeichnungen links- und rechtsdrehend haben viele Leser sicherlich schon im Zusammenhang mit Milchsäure im Joghurt gelesen. Wenn man nun meint, das macht doch keinen Unterschied wie herum das Licht gedreht wird, soll an dieser Stelle nur darauf hingewiesen werden, dass es bereits verschiedene Arzneistoffe gibt, bei denen nur eine Form (rechts- oder linksdrehend) verwendet wird.</p>
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