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	<title>Der Blog: Schwedenkräuter &#187; Reizmagen</title>
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	<description>Blog von Apothekerin Martina Pröger</description>
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		<title>Reizmagen</title>
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		<pubDate>Sun, 22 Jan 2012 11:11:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Simone</dc:creator>
				<category><![CDATA[Verdauung]]></category>
		<category><![CDATA[Reizblase]]></category>
		<category><![CDATA[Reizdarm]]></category>
		<category><![CDATA[Reizmagen]]></category>

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		<description><![CDATA[Funktionelle Dyspepsie bzw. Verdauungsstörung ohne krankhafte Magenveränderung]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ebenso wie es das Krankheitsbild des <a title="Reizdarmsyndrom (Colon irritabile, Reizkolon)" href="http://www.schwedenkraeuter.eu/2009/10/23/reizdarmsyndrom-colon-irritabile-reizkolon/">Reizdarms</a> gibt, erkranken manche Patienten an einem Reizmagen. Dieser wird mit dem Fachbegriff als eine funktionelle Dyspepsie &#8211; also eine funktionelle Verdauungsstörung &#8211; bezeichnet. Obwohl die Betroffenen unter vielfältigen Beschwerden leiden, liegen dem Reizmagen keine organischen Störungen oder krankhafte Veränderungen am Magen zugrunde.<span id="more-1749"></span></p>
<p>Reizmagen-Patienten klagen in der Regel über ein Völlegefühl bzw. ein vorzeitiges Sättigungsgefühl und häufige Appetitlosigkeit. Sie verspüren oftmals ein Brennen und Druckschmerzen im Oberbauch, die mit einem Stein im Magen verglichen werden. Zusätzlich stellt sich Übelkeit bis hin zum Erbrechen ein. Die Beschwerden können einzeln oder kombiniert auftreten und durch Nahrungsaufnahme gebessert oder erst ausgelöst werden.</p>
<p>Neben den direkten Beschwerden im Zusammenhang mit dem Magen bzw. Oberbauch, leiden einige Patienten zusätzlich unter Schlaflosigkeit, schneller Ermüdbarkeit, Nervosität, Schwindel und anderen Symptomen. Bei Frauen beobachtet man ein gemeinsames Auftreten von Reizmagen und <a title="Reizdarmsyndrom (Colon irritabile, Reizkolon)" href="http://www.schwedenkraeuter.eu/2009/10/23/reizdarmsyndrom-colon-irritabile-reizkolon/">Reizdarm</a> oder <a title="Reizblase" href="http://www.schwedenkraeuter.eu/2011/12/26/reizblase/">Reizblase</a>. Erwähnt werden soll an dieser Stelle, dass der Reizmagen grundsätzlich keine seltene Störung darstellt; ältere Menschen sowie Frauen sind häufiger betroffen als andere. Auch wenn wie oben beschrieben den Beschwerden glücklicherweise keine organische Ursache zugrunde liegt &#8211; was natürlich durch einen Arzt abgeklärt werden muss &#8211; ist den Patienten mit dieser Erklärung wenig geholfen.</p>
<p>Die Ursachen des Reizmagens sind nicht bekannt. Diskutiert wird eine gesteigerte motorische Aktivität des Magens, die eine veränderte Verteilung des Nahrungsbreis im Magen zur Folge hat. Die Betroffenen scheinen das verstärkte Zusammenziehen der Magenmuskulatur als schmerzhaft zu empfinden. Bei vielen kommen Nahrungsmittelunverträglichkeiten erschwerend hinzu; Kaffee, Alkohol, fetthaltige oder scharf gewürzte Speisen sowie Milchprodukte oder verschiedene Obstsorten verstärken das Leiden. Verständlicherweise sollte die Ernährung diese auslösenden Komponenten nicht enthalten. Die Nahrung wird zumeist besser vertragen, wenn sie regelmäßig über den Tag verteilt in kleineren Portionen verzehrt wird.</p>
<p>Psychische Faktoren wie Stress, Ängste oder seelische Anspannung führen ebenfalls zu einer veränderten Motorik der Magenmuskulatur und können somit die Beschwerden hervorrufen oder verstärken. Die Therapie orientiert sich dann stark an diesen auslösenden Faktoren. Entspannungsübungen können helfen, in stressigen Situationen den Magen zu schonen. Vom Arzt verordnete Arzneimittel können krampflösend sein oder die Magenentleerung beschleunigen.</p>
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		<title>Reizblase</title>
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		<pubDate>Mon, 26 Dec 2011 14:28:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Simone</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Prostata]]></category>
		<category><![CDATA[Reizblase]]></category>
		<category><![CDATA[Reizdarm]]></category>
		<category><![CDATA[Reizmagen]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Reizblase ist keine Alterserscheinung.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wie der Name Reizblase schon andeutet, handelt es sich hierbei um eine gereizte Blase, die besonders bei Frauen zwischen dem 30. und 60. Lebensjahr auftritt. Aber auch viele Männer können unter einer Reizblase leiden. Für den Betroffenen bedeutet dies, dass ihn ein vermehrter Harndrang zu den unpassendsten Augenblicken quält. <span id="more-1765"></span>Hinzu kommen der unbeabsichtigte Abgang von Urin beim Husten oder Niesen und häufige nächtliche Toilettengänge. Viele Patienten fühlen sich durch eine Reizblase sehr in ihren täglichen Aktivitäten eingeschränkt und gestört.</p>
<p>Neben den Krankheitsbildern Reizmagen und Reizdarm, die den Verdauungstrakt anbelangen, gibt es die so genannte Reizblase, die die ableitenden Harnwege betrifft. Ähnlich den beiden vorgenannten Beschwerdebildern liegen auch der Reizblase keine organischen bzw. krankheitsbedingten Ursachen zugrunde.</p>
<p>Eine Reizblase wird auch als hyperaktive Blase bezeichnet; dieser Name gibt bereits Hinweise welche Beschwerden einen Betroffenen quälen. Regelmäßig wird er bzw. sie von einem immensen Harndrang aufgesucht, der keine Aufschiebung duldet. Sofort muss eine Toilette aufgesucht werden, um dem Drang nachzugeben. Die Sorge, das stille Örtchen nicht rechtzeitig mehr zu erreichen, hält viele Menschen davon ab, einen normalen Alltag zu bestreiten. Längere Auto- oder Busfahrten, Besuche bei Freunden oder ein Einkaufsbummel in der Stadt sind nur möglich, wenn im Vorfeld die Toilettensituation geklärt wurde. Zusätzliche Symptome sind der häufige nächtliche Harndrang und der unfreiwillige Abgang von Urin beim Lachen, Niesen, Husten oder Heben von schweren Gegenständen.</p>
<p>Die Reizblase ist keine Alterserscheinung, und sie betrifft nicht nur Frauen im Anschluss an eine Entbindung, sondern sie ist bei beiden Geschlechtern und in allen Altersgruppen anzutreffen. Warum es bei den Betroffenen plötzlich zu diesem starken Harndrang kommt, dem eine Verkrampfung der Blasenmuskulatur zugrunde liegt, ist nicht bekannt. Erkrankungen des Harntraktes oder Infektionen liegen nicht vor. Einige Faktoren können die Beschwerden jedoch verschlimmern, so z. B. der Konsum von Genussmitteln wie Alkohol, Kaffee und Nikotin. Auch psychische Faktoren wie die Angst erneut in eine vermeintlich peinliche Situation zu geraten, verschlimmern die Symptome.</p>
<p>Für Erkrankte ist es wichtig, bei anhaltenden Beschwerden einen Arzt aufzusuchen, um zunächst eine organische Ursache auszuschließen. Hierzu zählen u. a. bei der Frau ein Vorfall der Gebärmutter, Prostataerkrankungen beim Mann oder Harnwegsinfekte bei beiden Geschlechtern. Durch das Führen eines so genannten Miktionstagebuches, in das eingetragen wird, wann und unter welchen Situationen der Harndrang auftritt, können oftmals verschiedene Muster erkannt werden, die als Auslöser für den unwillkürliche Harnabgang gelten. Das Erkennen dieser Auslöser ist ein wichtiger Bestandteil der Therapie. Zusätzlich kann der Arzt Medikamente zur Behandlung der Reizblase verordnen oder er rät zur Selbstmedikation z. B. mit <a title="Kürbis – Kürbiskerne" href="http://www.schwedenkraeuter.eu/2010/09/16/kuerbis-kuerbiskerne/">Kürbiskernen</a>.</p>
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		<title>Süßholz – die Arzneipflanze 2012</title>
		<link>http://www.schwedenkraeuter.eu/2011/12/05/suessholz-die-arzneipflanze-2012/</link>
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		<pubDate>Mon, 05 Dec 2011 20:18:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Simone</dc:creator>
				<category><![CDATA[Pflanzenheilkunde]]></category>
		<category><![CDATA[Bauchkrämpfe]]></category>
		<category><![CDATA[Lakritz]]></category>
		<category><![CDATA[Magen-Darm]]></category>
		<category><![CDATA[Reizmagen]]></category>
		<category><![CDATA[Sodbrennen]]></category>

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		<description><![CDATA[Unter den Heilpflanzen ist sie ein Hansdampf in allen Gassen!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wissenschaftler der Universität Würzburg haben gemeinsam mit der Naturschutzorganisation WWF Süßholz zur Arzneipflanze des Jahres 2012 gekürt. Neben ihrer Bedeutung für den Menschen als Heilpflanze soll auch auf die Gefahren einer Übernutzung aufmerksam gemacht und damit für eine nachhaltige Wildsammlung plädiert werden. Denn die Süßholzpflanze eignet sich nicht nur für die Herstellung von Lakritz, sondern auch pharmazeutisch lässt sie sich vielseitig einsetzen.<span id="more-1708"></span></p>
<p><a href="http://www.schwedenkraeuter.eu/?p=556">Süßholz (<em>Glycyrrhiza glabra</em>)</a> ist eine über 1 m hohe Staude, die aufrechte Blütentrauben mit lila Blüten trägt. Sie gehört zur Familie der Schmetterlingsblütengewächse. Pharmazeutisch wird nur die getrocknete Wurzel der Pflanze verwendet, die einen schwachen Geruch und einen sehr süßen, leicht aromatischen Geschmack hat. Einer ihrer Hauptinhaltsstoffe besitzt beinahe die 50fache Süßkraft von Rohrzucker. Heimisch ist Süßholz vom Mittelmeergebiet bis Ostasien sowie in Amerika und Australien. Pflanzen, die in Deutschland für die Arznei- und Genussmittelherstellung verwendet werden, stammen ausschließlich aus dem Anbau.</p>
<p style="text-align: center;">Ihr Einsatz als Heilpflanze ist schon seit über 3000 Jahren bekannt; als besonders anzusehen, ist dabei ihre umfassende Heilwirkung. Im alten Ägypten und Griechenland schätzten Mediziner ihre Wirkungen bei Husten und Heiserkeit. Hildegard von Bingen sprach ihr positive Effekte auf die Psyche zu; sie erklärte, die Pflanze würde Menschen „mild stimmen“. Auch die Traditionelle Chinesische Medizin setzt Süßholz bei vielfältigen Leiden ein.<br />
<a href="http://www.schwedenkraeuter.eu/wp-content/uploads/2011/12/347354_web_R_K_B_by_sigrid-rossmann_pixelio.de_.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-1735" title="Lakritzschnecke" src="http://www.schwedenkraeuter.eu/wp-content/uploads/2011/12/347354_web_R_K_B_by_sigrid-rossmann_pixelio.de_-300x289.jpg" alt="" width="300" height="289" /></a><br />
Derzeit sind über 400 verschiedene Inhaltsstoffe des Süßholzes beschrieben, Glycyrrhizin ist einer der bekanntesten. Seine entzündungshemmenden und schleimhautschützenden Wirkungen sind wissenschaftlich belegt. Zusätzlich zeigt es krampflösende und antivirale Effekte. Der häufigste Einsatz von Süßholzwurzel ist zur Behandlung von Erkältungskrankheiten, die mit Husten, Heiserkeit und rauer Stimme einhergehen. Daneben wird sie zur Behandlung von Magen-Darm-Beschwerden verwendet. Die Pflanze lässt sich unterstützend bei der Behandlung von Magen- und Zwölffingerdarmgeschwüren, sowie Sodbrennen und Magenschleimhautentzündungen anwenden. Auch in dem Rezepturarzneimittel „<a href="http://www.pharma-labor.de/schwedenkraeuter_nach_Art_des_Hauses">Schwedenkräuter nach Art des Hauses</a>“ ist Süßholz enthalten und entfaltet dort seine heilenden Wirkungen auf Magen und Darm.</p>
<p>Risiken und Nebewirkungen: <a title="Lakritz – eine gefährliche Leckerei?" href="http://www.schwedenkraeuter.eu/2009/04/30/lakritz-eine-gesundheitsgefaehrdende-leckerei/">siehe hier</a>.</p>
<p><span style="font-size: xx-small;">Bild: ©sigrid rossmann / <a href="http://www.pixelio.de" target="_blank">pixelio.de</a></span></p>
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		<title>Gastritis (Magenschleimhaut-Entzündung)</title>
		<link>http://www.schwedenkraeuter.eu/2011/07/30/gastritis-magenschleimhautentzeundung/</link>
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		<pubDate>Sat, 30 Jul 2011 09:24:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan</dc:creator>
				<category><![CDATA[Verdauung]]></category>
		<category><![CDATA[Entzündungen]]></category>
		<category><![CDATA[Magen-Darm]]></category>
		<category><![CDATA[Reizmagen]]></category>
		<category><![CDATA[Schleimhäute]]></category>

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		<description><![CDATA[Akut oder bereits chronisch?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Bei einer Gastritis oder Magenschleimhautentzündung entzündet sich &#8211; wie der Name schon sagt- die Magenschleimhaut. Diese dient normalerweise als Schutz des Magens vor dem aggressiven Magensaft. Magensaft besteht aus Salzsäure, eiweißspaltenden Verdauungsenzymen und Schleim. Ohne die schützende Schleimhaut würde dieser Magensaft nicht nur unsere Nahrung verdauen, sondern auch die Zellen der Magenwand. Dies hätte zur Folge, dass kleine Löcher entstehen. <span id="more-1573"></span></p>
<p>Die im Magensaft enthaltene Salzsäure dient dabei einerseits dazu, die eiweißspaltenden Enzyme zu aktivieren und andererseits, die sich möglicherweise in der Nahrung befindlichen Keime abzutöten. Wird die Magenschleimhaut geschädigt oder permanent gereizt, kann es zu einer Entzündung kommen, und eine akute Gastritis hat sich entwickelt.</p>
<p>Als schädigende Faktoren kommen z. B. größere Mengen an Alkohol, Nikotin oder Kaffee, verschiedene Arzneimittel (Acetylsalicylsäure, Ibuprofen u. a.) und auch Lebensmittelvergiftungen in Frage. Psychischer Stress und Ärger sind ebenfalls als Auslöser einer akuten Gastritis in Betracht zu ziehen. Für Betroffene zeigen sich als mögliche Anzeichen der Entzündung Appetitlosigkeit, Übelkeit und Erbrechen, Schmerzen im Oberbauch sowie oftmals ein starkes Völlegefühl nach der Mahlzeit – auch wenn sie noch so klein war.</p>
<p>In den meisten Fällen heilt die akute Gastritis ohne Folgen wieder ab. Wichtig für den Heilungsprozess ist, sich einige Tage von Schonkost zu ernähren. Es ist auch möglich, zunächst für ein bis zwei Tage komplett auf Nahrung zu verzichten. Schonkost besteht aus Tee, Zwieback und leicht verdaulichen Speisen. Fleisch, Fett, Rohkost und Milchprodukte sollten vorerst vermieden werden. Die Mahlzeiten verteilt man am besten über den Tag auf mehrere kleine. Bettruhe und eine Wärmflasche können den Heilungsprozess unterstützen. Logischerweise gilt es, alle schleimhautreizenden Stoffe wie Alkohol, Kaffee und verschiedene Arzneimittel zu meiden.</p>
<p>Manchmal kann aus der akuten Gastritis ein <a href="/?p=588">Magengeschwür (<em>Ulcus ventriculi</em>) </a>entstehen. Dieses lässt sich mit Hilfe einer Magenspiegelung genau erkennen und gehört immer in die Hände eines Arztes. Als Komplikation kann ein solches Geschwür nämlich bluten und auch ein Magendurchbruch ist in seltenen Fällen möglich.</p>
<p>Besteht die Entzündung der Magenschleimhaut über einen längeren Zeitraum, so spricht man von einer chronischen Gastritis. Bei dieser Form lassen sich verschiedene Ursachen unterscheiden. Am häufigsten wird eine chronische Gastritis durch den Magenkeim Helicobacter pylori, durch den Rückfluss von Galle aus dem Zwölffingerdarm in den Magen oder durch verschiedene Medikamente verursacht. Die Therapie der chronischen Gastritis richtet sich demnach nach der Ursache.</p>
<p>Um Ihren Magen-Darm-Trakt gesund und leistungsfähig zu erhalten, eignet sich die Einnahme von <a href="http://pharma-labor.de/schwedenkraeuter-und-schwedenbitter" target="_blank">Schwedenkräuter- und Schwedenbitter-Produkten</a>. Bei psychischem Stress und Erschöpfungszuständen empfiehlt sich eine Kur mit <a href="http://www.pharma-labor.de/cogitan" target="_blank">Cogitan <em>Jacobus</em></a>.</p>
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		<title>Lavendel</title>
		<link>http://www.schwedenkraeuter.eu/2010/12/20/lavendel/</link>
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		<pubDate>Mon, 20 Dec 2010 09:30:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Simone</dc:creator>
				<category><![CDATA[Pflanzenheilkunde]]></category>
		<category><![CDATA[ätherische Öle]]></category>
		<category><![CDATA[Blähungen]]></category>
		<category><![CDATA[Reizdarm]]></category>
		<category><![CDATA[Reizmagen]]></category>
		<category><![CDATA[Volksheilkunde]]></category>

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		<description><![CDATA[Hört man das Wort Lavendel, denkt man an riesige, violette, wohlduftende Felder in Südfrankreich, die allein durch ihren Anblick und ihren Geruch eine beruhigende Wirkung ausüben. Die volkstümlichen Namen des Lavendels wie etwa Nervenkräutel oder Schwindelkraut deuten auf einige seiner Einsatzmöglichkeiten hin. Jedoch zeigt der Lavendel noch deutlich mehr Wirkungen. Lavendel (Lavandula angustifolia) ist ein [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hört man das Wort Lavendel, denkt man an riesige, violette, wohlduftende Felder in Südfrankreich, die allein durch ihren Anblick und ihren Geruch eine beruhigende Wirkung ausüben. Die volkstümlichen Namen des Lavendels wie etwa Nervenkräutel oder Schwindelkraut deuten auf einige seiner Einsatzmöglichkeiten hin. Jedoch zeigt der Lavendel noch deutlich mehr Wirkungen.<span id="more-1257"></span></p>
<p>Lavendel (<em>Lavandula angustifolia</em>) ist ein 0,5 bis 1 m hoher Strauch mit schmalen, grau-grünen, lanzettlichen, behaarten Blättern und kleinen violetten Blüten. Er besitzt einen charakteristischen, intensiven, aromatisch-duftenden Geruch, den die meisten Menschen als angenehm bezeichnen. Probiert man die Blüten, so schmecken diese bitter. Heimisch ist die Pflanze im Mittelmeergebiet; dort wird sie auch in großem Umfang kultiviert.</p>
<p>Die Hauptinhaltsstoffe des Lavendels sind ätherische Öle mit Linalool und Cineol, die für den charakteristischen Geruch verantwortlich sind. Darüber hinaus findet man Gerbstoffe, Flavonoide und Spuren an Phytosterolen (Hormonähnliche Stoffe).</p>
<p>Die Wirkungen des Lavendels sind vielfältig und intensiv erforscht; hierzu zählen u.a. positive Effekte bei Einschlafstörungen, Unruhezuständen, Oberbauchbeschwerden wie Blähungen, nervöse Darmbeschwerden und nervöser Reizmagen. Selbst bei Angstzuständen führt der Einsatz von hoch dosierten Präparaten oftmals zur Besserung. Angewendet wird Lavendel in Form von Teeaufgüssen, Badezusätzen, Duftkissen und inzwischen auch in Form von Kapseln. Der Lavendel wurde im Jahr 2008 durch eine Fachjury aufgrund seiner vielfältigen Effekte zur Heilpflanze des Jahres gewählt.</p>
<p>Ebenso wie in der Medizin spielt der Lavendel auch in der Küche eine wichtige Rolle. Gerade in Frankreich, Italien oder Spanien nutzt man ihn zur Verfeinerung von Eintöpfen, Soßen und Fleischgerichten, ja sogar Eis wird mit Lavendel aromatisiert.</p>
<p>Natürlich kommt auch die Parfum-Herstellung nicht ohne den Duft des Lavendels aus. Motten jedoch mögen diesen Geruch scheinbar nicht, denn Lavendelsäckchen im Kleiderschrank dienen als natürlicher Mottenschutz und auch anderes Ungeziefer meidet dieses <a href="/?p=1099">natürliche insektenabweisende Mittel</a>.</p>
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		<title>Magengeschwür</title>
		<link>http://www.schwedenkraeuter.eu/2009/05/14/magengeschwuer/</link>
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		<pubDate>Thu, 14 May 2009 18:11:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Simone</dc:creator>
				<category><![CDATA[Verdauung]]></category>
		<category><![CDATA[Entzündungen]]></category>
		<category><![CDATA[Krebs]]></category>
		<category><![CDATA[Magen-Darm]]></category>
		<category><![CDATA[Reizmagen]]></category>

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		<description><![CDATA[…wenn man alles in sich hineinfrisst…]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Allerdings sind psychische Probleme und körperlicher Stress nur selten eine Ursache für ein Magengeschwür. Ein Magengeschwür oder ein <em>Ulcus ventriculi</em> stellt eine Schädigung der Magenschleimhaut dar, bei der die aggressive Magensäure die Schleimschutzschicht der Magenwand überwinden und das darunter liegende Gewebe schädigen kann.<span id="more-588"></span>In den meisten Fällen entsteht ein Magengeschwür aus einer <a href="/?p=1573">Magenschleimhautentzündung (Gastritis)</a>, die durch das Bakterium <em>Helicobacter pylori</em> verursacht wurde.<br />
Ging man früher davon aus, dass eine zu große Menge an Magensäure für die Entstehung des Geschwürs verantwortlich ist, weiß man inzwischen, dass der „Magenkeim“ die Hauptschuld an der Erkrankung trägt. Auch wenn circa jeder Dritte mit dem Keim infiziert ist, bekommt längst nicht jeder gesundheitliche Probleme – ähnliches kennt man ja z. B. auch vom Lippenherpes.<br />
Neben Arzneimitteln zur Verminderung der Säureproduktion oder -wirkung spielen Arzneistoffe eine wichtige Rolle, die den besagten Verursacher ausrotten. Mit einer Dreierkombination aus zwei verschiedenen Antibiotika und einem Blocker der Säureproduktion steht eine solche zuverlässige Therapie seit einigen Jahren zur Verfügung.<br />
Denn auf die leichte Schulter sollte ein Magengeschwür nie genommen werden. Abgesehen von den drückenden und brennenden Magenschmerzen – insbesondere nach den Mahlzeiten – kann es zu gefährlichen Komplikationen kommen. So stellen Blutungen aus dem Geschwür, ein Magendurchbruch und natürlich auch die mögliche Entwicklung von Magenkrebs unter Umständen lebensbedrohliche Folgen dar.</p>
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		<title>Süßholzwurzel (Radix Liquiritiae)</title>
		<link>http://www.schwedenkraeuter.eu/2009/04/30/suessholzwurzel-radix-liquiritiae/</link>
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		<pubDate>Thu, 30 Apr 2009 16:37:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Simone</dc:creator>
				<category><![CDATA[Heilkräuter-Lexikon]]></category>
		<category><![CDATA[Lakritz]]></category>
		<category><![CDATA[Magen-Darm]]></category>
		<category><![CDATA[Reizmagen]]></category>
		<category><![CDATA[Schwedenkräuter]]></category>
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		<description><![CDATA[Heilpflanze im Fokus: <strong>Süßholzwurzel</strong>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Süßholzwurzel (Radix Liquiritiae) wird aus der getrockneten Wurzel von <em>Glycyrrhiza glabra</em> gewonnen, einer bis circa 1,7 m hohen Staude. Süßholz gehört zur Gattung der Hülsenfrüchtler und zählt etwa 20 bis 30 verschiedene Arten. <span id="more-556"></span>Diese sind in gemäßigten Regionen der Nordhalbkugel beheimatet. Es handelt sich um ausdauernde krautige Pflanzen, die zumeist gelbe oder blaue Blüten tragen. In der langen, schlanken Wurzel findet sich ein farbloses Glukosid, der Süßholzzucker, der sich beim Eindicken schwarz verfärbt und gekocht das bekannte Lakritz liefert.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm; widows: 2; orphans: 2;">Dieses Glukosid findet vielfältigen Einsatz als Geschmackszusatz in verschiedenen Süßwaren wie z. B. Bonbons, Lakritzschnecken und ähnlichem.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm; widows: 2; orphans: 2;">In der Pharmazie dient die Süßholzwurzel einerseits als Zusatz in Hustentees zur Behandlung von Katarrhen der oberen Luftwege, andererseits verwendet man sie als mild wirkendes Arzneimittel bei leichten Magen-Darm-Beschwerden wie z. B. Sodbrennen und säurebedingten Magenschmerzen.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm; widows: 2; orphans: 2;">Jedoch sollte die Dauer der Anwendung ohne ärztlichen Rat auf circa 4 bis 6 Wochen beschränkt werden, da es zu Bluthochdruck und Ödemen kommen kann (mehr dazu: <a href="/?p=554">hier</a>).</p>
<p style="margin-bottom: 0cm; widows: 2; orphans: 2;">&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.schwedenkraeuter.eu/2009/04/30/suessholzwurzel-radix-liquiritiae/feed/</wfw:commentRss>
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		</item>
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		<title>Lakritz – eine gefährliche Leckerei?</title>
		<link>http://www.schwedenkraeuter.eu/2009/04/30/lakritz-eine-gesundheitsgefaehrdende-leckerei/</link>
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		<pubDate>Thu, 30 Apr 2009 16:34:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Simone</dc:creator>
				<category><![CDATA[Pflanzenheilkunde]]></category>
		<category><![CDATA[Lakritz]]></category>
		<category><![CDATA[Magen-Darm]]></category>
		<category><![CDATA[Reizmagen]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Süßholzwurzelsaft kann den Blutdruck in die Höhe treiben und Wassereinlagerungen verursachen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ja aber, sollte an dieser Stelle betont werden. Denn die schwarze Leckerei kann tatsächlich negative Effekte im Körper hervorrufen, aber nur wenn sie in größerer Menge in Form von Starklakritz konsumiert wird. <span id="more-554"></span>Zunächst kurz zum Hintergrund: Lakritz ist der eingedickte Wurzelsaft der Pflanze <em>Glycyrrhiza glabra</em>, der als Hauptwirkbestandteil das Glycyrrhizin (genauer ein Gemisch von Kalium- und Calciumsalzen der Glycyrrhizinsäure) enthält und auch als Süßholzwurzelsaft bekannt ist. Dieser Stoff kann über einen längeren Zeitraum in größerer Menge eingenommen tatsächlich negativen Einfluss auf den Blutdruck nehmen. Genauer gesagt, wird die Bildung des körpereigenen Stresshormons Cortisol ungünstig beeinflusst, so dass die Patienten Ödeme, Bluthochdruck, Herzbeschwerden und einen Kaliummangel entwickeln.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Wie bereits erwähnt, gilt der Effekt nur für echtes Lakritz, das auch als „Starklakritz“ in der Apotheke erhältlich ist und einen entsprechenden Vermerk auf der Verpackung enthält.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Die stark gezuckerten und entsprechend verdünnten Lakritzzubereitungen für Kinder zeigen diese Effekte nicht, jedoch soll nicht vergessen werden, dass sie dafür andere nachteilige Wirkungen haben, so z. B. auf die Zähne und auf mögliches Übergewicht.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Also für alle Lakritzliebhaber: Wenn sie ihre Nascherei mit Starklakritz nicht übertreiben und sich ab und an ein Stückchen gönnen, brauchen sie nichts weiter zu befürchten. Falls sie jedoch gerne beherzt in die Lakritztüte greifen oder sogar bezüglich ihres Herzens vorbelastet sind, so bleibt nur zu sagen, die Dosis macht das Gift. Also suchen sie sich eine gesunde Alternative zum Knabbern wie z. B. Obst oder Gemüsesticks &#8211; die kleben auch nicht so an den Zähnen.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Siehe auch: <a href="/?p=556">Süßholzwurzel (Radix Liquiritiae)</a></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;"> </p>
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		<title>Pfefferminze – eine Alleskönnerin</title>
		<link>http://www.schwedenkraeuter.eu/2009/03/04/pfefferminze-eine-alleskoennerin/</link>
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		<pubDate>Wed, 04 Mar 2009 17:15:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Simone</dc:creator>
				<category><![CDATA[Pflanzenheilkunde]]></category>
		<category><![CDATA[Magen-Darm]]></category>
		<category><![CDATA[Pfefferminze]]></category>
		<category><![CDATA[Reizdarm]]></category>
		<category><![CDATA[Reizmagen]]></category>

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		<description><![CDATA[Ob Magen-Darm-Beschwerden oder Erkältung, sie heilt alles.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wer kennt ihn nicht den Pfefferminztee, der für viele gleichbedeutend ist mit Kranksein. <span id="more-433"></span>Allerdings tut man der <a href="/?p=492">Pfefferminze (Mentha x piperita)</a> unrecht, wenn man sie lediglich auf den lauwarmen Krankenhaustee beschränkt.<br />
Kaut man Pfefferminzblätter, so wirken sie zunächst erwärmend im Mund bis schließlich ein frischer kühlender Geschmack auftritt, den man von Bonbons und Kaugummis kennt.</p>
<div>Als Heilpflanze verwendet man die Pfefferminze sowohl innerlich als auch äußerlich.</div>
<div>Neben dem klassischen Teeaufguss gibt es inzwischen auch Arzneimittel zur <strong>innerlichen</strong> Anwendung, die Minzöl in konzentrierter Form enthalten und mit großem Erfolg zur krampflösenden Therapie bei <a href="/?p=792">Reizdarmsyndrom</a> eingesetzt werden. Ohne ärztlichen Rat sollte Pfefferminzöl jedoch nicht über längere Zeit eingenommen werden.</div>
<div>Für die <strong>äußerliche</strong> Anwendung eignen sich Teeaufgüsse für Bäder und Kompressen z.B. bei Kopfschmerzen in Form von Stirnumschlägen. Auch das reine ätherische Öl kann direkt verwendet werden, so lindert es bei Erkältungskrankheiten die Beschwerden und kann sowohl zum Inhalieren als auch zum Einreiben verwendet werden.</div>
<div>Für Säuglinge und kleinere Kinder eignet sich Minzöl jedoch nicht zur Inhalation, da es bei ihnen zu Krämpfen der Atemmuskulatur kommen kann.</div>
<div>Das beim Auftragen zunächst auftretende Kältegefühl weicht einem Wärmegefühl, das von vielen Patienten mit Gelenkschmerzen, Neuralgien und Muskelverspannungen als sehr angenehm empfunden wird.</div>
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		<title>Alle Jahre wieder zur Weihnachtszeit: Sodbrennen.</title>
		<link>http://www.schwedenkraeuter.eu/2008/12/17/alle-jahre-wieder-zur-weihnachtszeit-sodbrennen/</link>
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		<pubDate>Wed, 17 Dec 2008 21:01:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan</dc:creator>
				<category><![CDATA[Verdauung]]></category>
		<category><![CDATA[Festtage]]></category>
		<category><![CDATA[Reizmagen]]></category>
		<category><![CDATA[Sodbrennen]]></category>

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		<description><![CDATA[Zu üppige Mahlzeiten können einem die Festtage „versauern“.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Gerade jetzt zur Weihnachtszeit wird der eine oder andere nach zu häufigen und zu üppigen Mahlzeiten von einem brennenden Schmerz hinter dem Brustbein geplagt.<span id="more-199"></span> Jedoch nicht nur ausladende und zumeist fette Mahlzeiten, sondern auch einzelne Lebensmittel wie z.B. Zitrusfrüchte, Schokolade oder Zwiebeln und natürlich Alkohol können dazu beitragen, dass saurer Mageninhalt in die Speiseröhre aufsteigt. Normalerweise ist dies eine Richtung, die unser Speisebrei nicht einschlagen sollte, denn für den Kontakt mit dem sauren Mageninhalt ist die Schleimhaut der Speiseröhre nicht geschaffen. Ihr fehlt im Vergleich zum deutlich robusteren Magen die dicke Schleimschicht, die die Säure abfängt.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Auch Stress, hastiges Hinunterschlingen von Mahlzeiten, Übergewicht und sogar das ungeborene Kind bei Schwangeren können die Beschwerden hervorrufen. Zumeist treten die Schmerzen ca. zwei Stunden nach der Nahrungsaufnahme auf – und hier bevorzugt im Liegen oder beim Bücken. Gelangt die aufsteigende Magensäure versehentlich in die Atemwege, so kann dies zu Husten und Heiserkeit führen.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Grundsätzlich sollte man wissen, dass gelegentliches Sodbrennen zwar unangenehm aber harmlos ist. Am besten verhindert man es jetzt zu den Feiertagen durch kleinere Mahlzeiten, kaum Alkohol und durch das Vermeiden von den bekannten auslösenden Lebensmitteln. Auch kann ein Verdauungsspaziergang an der frischen Luft Linderung bringen.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Treten die Beschwerden jedoch häufiger auf oder wacht man sogar von den Schmerzen nachts auf, so sollte ein Arzt aufgesucht werden, um beispielsweise eine Entzündung der Speiseröhre auszuschließen.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;"> </p>
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