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	<title>Der Blog: Schwedenkräuter &#187; Reizdarm</title>
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	<description>Blog von Apothekerin Martina Pröger</description>
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		<title>Reizmagen</title>
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		<pubDate>Sun, 22 Jan 2012 11:11:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Simone</dc:creator>
				<category><![CDATA[Verdauung]]></category>
		<category><![CDATA[Reizblase]]></category>
		<category><![CDATA[Reizdarm]]></category>
		<category><![CDATA[Reizmagen]]></category>

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		<description><![CDATA[Funktionelle Dyspepsie bzw. Verdauungsstörung ohne krankhafte Magenveränderung]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ebenso wie es das Krankheitsbild des <a title="Reizdarmsyndrom (Colon irritabile, Reizkolon)" href="http://www.schwedenkraeuter.eu/2009/10/23/reizdarmsyndrom-colon-irritabile-reizkolon/">Reizdarms</a> gibt, erkranken manche Patienten an einem Reizmagen. Dieser wird mit dem Fachbegriff als eine funktionelle Dyspepsie &#8211; also eine funktionelle Verdauungsstörung &#8211; bezeichnet. Obwohl die Betroffenen unter vielfältigen Beschwerden leiden, liegen dem Reizmagen keine organischen Störungen oder krankhafte Veränderungen am Magen zugrunde.<span id="more-1749"></span></p>
<p>Reizmagen-Patienten klagen in der Regel über ein Völlegefühl bzw. ein vorzeitiges Sättigungsgefühl und häufige Appetitlosigkeit. Sie verspüren oftmals ein Brennen und Druckschmerzen im Oberbauch, die mit einem Stein im Magen verglichen werden. Zusätzlich stellt sich Übelkeit bis hin zum Erbrechen ein. Die Beschwerden können einzeln oder kombiniert auftreten und durch Nahrungsaufnahme gebessert oder erst ausgelöst werden.</p>
<p>Neben den direkten Beschwerden im Zusammenhang mit dem Magen bzw. Oberbauch, leiden einige Patienten zusätzlich unter Schlaflosigkeit, schneller Ermüdbarkeit, Nervosität, Schwindel und anderen Symptomen. Bei Frauen beobachtet man ein gemeinsames Auftreten von Reizmagen und <a title="Reizdarmsyndrom (Colon irritabile, Reizkolon)" href="http://www.schwedenkraeuter.eu/2009/10/23/reizdarmsyndrom-colon-irritabile-reizkolon/">Reizdarm</a> oder <a title="Reizblase" href="http://www.schwedenkraeuter.eu/2011/12/26/reizblase/">Reizblase</a>. Erwähnt werden soll an dieser Stelle, dass der Reizmagen grundsätzlich keine seltene Störung darstellt; ältere Menschen sowie Frauen sind häufiger betroffen als andere. Auch wenn wie oben beschrieben den Beschwerden glücklicherweise keine organische Ursache zugrunde liegt &#8211; was natürlich durch einen Arzt abgeklärt werden muss &#8211; ist den Patienten mit dieser Erklärung wenig geholfen.</p>
<p>Die Ursachen des Reizmagens sind nicht bekannt. Diskutiert wird eine gesteigerte motorische Aktivität des Magens, die eine veränderte Verteilung des Nahrungsbreis im Magen zur Folge hat. Die Betroffenen scheinen das verstärkte Zusammenziehen der Magenmuskulatur als schmerzhaft zu empfinden. Bei vielen kommen Nahrungsmittelunverträglichkeiten erschwerend hinzu; Kaffee, Alkohol, fetthaltige oder scharf gewürzte Speisen sowie Milchprodukte oder verschiedene Obstsorten verstärken das Leiden. Verständlicherweise sollte die Ernährung diese auslösenden Komponenten nicht enthalten. Die Nahrung wird zumeist besser vertragen, wenn sie regelmäßig über den Tag verteilt in kleineren Portionen verzehrt wird.</p>
<p>Psychische Faktoren wie Stress, Ängste oder seelische Anspannung führen ebenfalls zu einer veränderten Motorik der Magenmuskulatur und können somit die Beschwerden hervorrufen oder verstärken. Die Therapie orientiert sich dann stark an diesen auslösenden Faktoren. Entspannungsübungen können helfen, in stressigen Situationen den Magen zu schonen. Vom Arzt verordnete Arzneimittel können krampflösend sein oder die Magenentleerung beschleunigen.</p>
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		<title>Reizblase</title>
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		<pubDate>Mon, 26 Dec 2011 14:28:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Simone</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Prostata]]></category>
		<category><![CDATA[Reizblase]]></category>
		<category><![CDATA[Reizdarm]]></category>
		<category><![CDATA[Reizmagen]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Reizblase ist keine Alterserscheinung.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wie der Name Reizblase schon andeutet, handelt es sich hierbei um eine gereizte Blase, die besonders bei Frauen zwischen dem 30. und 60. Lebensjahr auftritt. Aber auch viele Männer können unter einer Reizblase leiden. Für den Betroffenen bedeutet dies, dass ihn ein vermehrter Harndrang zu den unpassendsten Augenblicken quält. <span id="more-1765"></span>Hinzu kommen der unbeabsichtigte Abgang von Urin beim Husten oder Niesen und häufige nächtliche Toilettengänge. Viele Patienten fühlen sich durch eine Reizblase sehr in ihren täglichen Aktivitäten eingeschränkt und gestört.</p>
<p>Neben den Krankheitsbildern Reizmagen und Reizdarm, die den Verdauungstrakt anbelangen, gibt es die so genannte Reizblase, die die ableitenden Harnwege betrifft. Ähnlich den beiden vorgenannten Beschwerdebildern liegen auch der Reizblase keine organischen bzw. krankheitsbedingten Ursachen zugrunde.</p>
<p>Eine Reizblase wird auch als hyperaktive Blase bezeichnet; dieser Name gibt bereits Hinweise welche Beschwerden einen Betroffenen quälen. Regelmäßig wird er bzw. sie von einem immensen Harndrang aufgesucht, der keine Aufschiebung duldet. Sofort muss eine Toilette aufgesucht werden, um dem Drang nachzugeben. Die Sorge, das stille Örtchen nicht rechtzeitig mehr zu erreichen, hält viele Menschen davon ab, einen normalen Alltag zu bestreiten. Längere Auto- oder Busfahrten, Besuche bei Freunden oder ein Einkaufsbummel in der Stadt sind nur möglich, wenn im Vorfeld die Toilettensituation geklärt wurde. Zusätzliche Symptome sind der häufige nächtliche Harndrang und der unfreiwillige Abgang von Urin beim Lachen, Niesen, Husten oder Heben von schweren Gegenständen.</p>
<p>Die Reizblase ist keine Alterserscheinung, und sie betrifft nicht nur Frauen im Anschluss an eine Entbindung, sondern sie ist bei beiden Geschlechtern und in allen Altersgruppen anzutreffen. Warum es bei den Betroffenen plötzlich zu diesem starken Harndrang kommt, dem eine Verkrampfung der Blasenmuskulatur zugrunde liegt, ist nicht bekannt. Erkrankungen des Harntraktes oder Infektionen liegen nicht vor. Einige Faktoren können die Beschwerden jedoch verschlimmern, so z. B. der Konsum von Genussmitteln wie Alkohol, Kaffee und Nikotin. Auch psychische Faktoren wie die Angst erneut in eine vermeintlich peinliche Situation zu geraten, verschlimmern die Symptome.</p>
<p>Für Erkrankte ist es wichtig, bei anhaltenden Beschwerden einen Arzt aufzusuchen, um zunächst eine organische Ursache auszuschließen. Hierzu zählen u. a. bei der Frau ein Vorfall der Gebärmutter, Prostataerkrankungen beim Mann oder Harnwegsinfekte bei beiden Geschlechtern. Durch das Führen eines so genannten Miktionstagebuches, in das eingetragen wird, wann und unter welchen Situationen der Harndrang auftritt, können oftmals verschiedene Muster erkannt werden, die als Auslöser für den unwillkürliche Harnabgang gelten. Das Erkennen dieser Auslöser ist ein wichtiger Bestandteil der Therapie. Zusätzlich kann der Arzt Medikamente zur Behandlung der Reizblase verordnen oder er rät zur Selbstmedikation z. B. mit <a title="Kürbis – Kürbiskerne" href="http://www.schwedenkraeuter.eu/2010/09/16/kuerbis-kuerbiskerne/">Kürbiskernen</a>.</p>
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		<title>Lavendel</title>
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		<pubDate>Mon, 20 Dec 2010 09:30:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Simone</dc:creator>
				<category><![CDATA[Pflanzenheilkunde]]></category>
		<category><![CDATA[ätherische Öle]]></category>
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		<category><![CDATA[Reizdarm]]></category>
		<category><![CDATA[Reizmagen]]></category>
		<category><![CDATA[Volksheilkunde]]></category>

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		<description><![CDATA[Hört man das Wort Lavendel, denkt man an riesige, violette, wohlduftende Felder in Südfrankreich, die allein durch ihren Anblick und ihren Geruch eine beruhigende Wirkung ausüben. Die volkstümlichen Namen des Lavendels wie etwa Nervenkräutel oder Schwindelkraut deuten auf einige seiner Einsatzmöglichkeiten hin. Jedoch zeigt der Lavendel noch deutlich mehr Wirkungen. Lavendel (Lavandula angustifolia) ist ein [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hört man das Wort Lavendel, denkt man an riesige, violette, wohlduftende Felder in Südfrankreich, die allein durch ihren Anblick und ihren Geruch eine beruhigende Wirkung ausüben. Die volkstümlichen Namen des Lavendels wie etwa Nervenkräutel oder Schwindelkraut deuten auf einige seiner Einsatzmöglichkeiten hin. Jedoch zeigt der Lavendel noch deutlich mehr Wirkungen.<span id="more-1257"></span></p>
<p>Lavendel (<em>Lavandula angustifolia</em>) ist ein 0,5 bis 1 m hoher Strauch mit schmalen, grau-grünen, lanzettlichen, behaarten Blättern und kleinen violetten Blüten. Er besitzt einen charakteristischen, intensiven, aromatisch-duftenden Geruch, den die meisten Menschen als angenehm bezeichnen. Probiert man die Blüten, so schmecken diese bitter. Heimisch ist die Pflanze im Mittelmeergebiet; dort wird sie auch in großem Umfang kultiviert.</p>
<p>Die Hauptinhaltsstoffe des Lavendels sind ätherische Öle mit Linalool und Cineol, die für den charakteristischen Geruch verantwortlich sind. Darüber hinaus findet man Gerbstoffe, Flavonoide und Spuren an Phytosterolen (Hormonähnliche Stoffe).</p>
<p>Die Wirkungen des Lavendels sind vielfältig und intensiv erforscht; hierzu zählen u.a. positive Effekte bei Einschlafstörungen, Unruhezuständen, Oberbauchbeschwerden wie Blähungen, nervöse Darmbeschwerden und nervöser Reizmagen. Selbst bei Angstzuständen führt der Einsatz von hoch dosierten Präparaten oftmals zur Besserung. Angewendet wird Lavendel in Form von Teeaufgüssen, Badezusätzen, Duftkissen und inzwischen auch in Form von Kapseln. Der Lavendel wurde im Jahr 2008 durch eine Fachjury aufgrund seiner vielfältigen Effekte zur Heilpflanze des Jahres gewählt.</p>
<p>Ebenso wie in der Medizin spielt der Lavendel auch in der Küche eine wichtige Rolle. Gerade in Frankreich, Italien oder Spanien nutzt man ihn zur Verfeinerung von Eintöpfen, Soßen und Fleischgerichten, ja sogar Eis wird mit Lavendel aromatisiert.</p>
<p>Natürlich kommt auch die Parfum-Herstellung nicht ohne den Duft des Lavendels aus. Motten jedoch mögen diesen Geruch scheinbar nicht, denn Lavendelsäckchen im Kleiderschrank dienen als natürlicher Mottenschutz und auch anderes Ungeziefer meidet dieses <a href="/?p=1099">natürliche insektenabweisende Mittel</a>.</p>
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		<title>Melisse</title>
		<link>http://www.schwedenkraeuter.eu/2009/11/04/melisse/</link>
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		<pubDate>Wed, 04 Nov 2009 11:30:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Simone</dc:creator>
				<category><![CDATA[Pflanzenheilkunde]]></category>
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		<description><![CDATA[Ein Kraut nicht nur für die Nerven sondern auch für Magen und Darm.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Melissentee stellt eine gute Alternative zur Behandlung vieler Leiden dar. <span id="more-788"></span>Die Zitronenmelisse (Melissa officinalis) stammt ursprünglich aus dem östlichen Mittelmeergebiet bzw. aus Westasien.  Inzwischen ist sie jedoch auch in Mitteleuropa wie etwa in Deutschland beheimatet.</p>
<p>Sie riecht stark nach Zitrone, was durch den Gehalt an ätherischen Ölen zustande kommt; allerdings findet man noch eine Reihe weiterer Inhaltsstoffe.</p>
<p>Die Wirkungen der Melisse sind vielfältig: so zeigt sie u. a. krampflösende Effekte auf den Magen-Darm-Trakt, antivirale Eigenschaften bei Herpes-Infektionen sowie beruhigende Effekte bei nervösen Beschwerden wie Schlafstörungen und Herzklopfen. Aus diesen Wirkungen leiten sich die Anwendungsgebiete der Melisse ab. Man verwendet sie bei Einschlafstörungen (oft in Kombination mit Baldrian), bei funktionellen Magen-Darm-Beschwerden wie z. B. <a href="/?p=792">Reizdarmsyndrom</a> und bei <a href="/?p=418">Lippenherpes</a> in Form von Cremes zur lokalen Behandlung.</p>
<p>Neben dem Einsatz von Tabletten, Tropfen, Tees und Cremes schwören viele Menschen auf die Verwendung von Melissenöl für die Aromatherapie &#8211; beispielsweise mit einer Duftöllampe oder für Entspannungsbäder. Finden Sie sich bei der Aufzählung der oben genannten Beschwerden wieder, so probieren Sie es doch einmal mit einem aromatischen Melissentee oder Melissenöl für die Duftöllampe.</p>
<p>Siehe auch: <a href="/?p=819">Melisse &#8211; (Melissa officinalis)</a></p>
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		<title>Reizdarmsyndrom (Colon irritabile, Reizkolon)</title>
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		<pubDate>Fri, 23 Oct 2009 11:35:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Simone</dc:creator>
				<category><![CDATA[Verdauung]]></category>
		<category><![CDATA[Bauchkrämpfe]]></category>
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		<category><![CDATA[Verstopfung]]></category>
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		<description><![CDATA[Häufige Darmstörungen ohne fassbare organische Ursache. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Verstopfung, Durchfall, Blähungen und Krämpfe – oftmals tagein, tagaus. Das Reizdarmsyndrom  zählt zu den häufigsten Erkrankungen des Magen-Darm-Trakts. <span id="more-792"></span>Frauen sind etwa 2-3mal häufiger betroffen vom Reizdarmsyndrom als Männer. Besonders die Altersgruppe der 30- bis 40-jährigen Frauen leidet besonders oft.</p>
<p>Als Hauptsymptome findet man insbesondere Stuhlunregelmäßigkeiten mit wechselnden Verstopfungen und Durchfällen sowie Völlegefühl, Blähungen und Schmerzen. Während die Beschwerden nachts nicht zu beobachten sind, können sie im Tagesverlauf zunehmen. Viele Betroffene haben jedoch auch morgens beim Aufstehen bereits starke Beschwerden, die meist durch den Stuhlgang gebessert werden.</p>
<p>Wichtig für die Diagnose ist der Ausschluss von organischen Krankheiten mittels verschiedener Untersuchungen wie z. B. der <a href="/?p=609">Darmspiegelung</a>. Wird dann anschließend die Diagnose Reizdarmsyndrom gestellt, richtet sich die Art der Therapie nach den vorherrschenden Beschwerden.</p>
<p>So beobachtet man, dass kleine ballaststoffreiche Mahlzeiten, körperliche Bewegung und manchmal auch eine psychotherapeutische Beratung langfristige Besserung bringen. Eine schnelle Linderung oder sogar Heilung der Beschwerden ist jedoch nicht möglich. Medikamentös können pflanzliche Präparate unterstützend eingenommen werden; Arzneimittel und Tees mit <a href="/?p=492">Pfefferminze</a> oder <a href="/?p=788">Melisse</a> zeigen oftmals positive Wirkung. Die Betroffenen müssen sich jedoch meist auf einen jahrelangen Leidensweg und teilweise das Unverständnis einzelner Ärzte einrichten.</p>
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		<title>Chronische Darmentzündungen</title>
		<link>http://www.schwedenkraeuter.eu/2009/09/05/chronische-darmentzuendungen/</link>
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		<pubDate>Sat, 05 Sep 2009 18:18:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Simone</dc:creator>
				<category><![CDATA[Verdauung]]></category>
		<category><![CDATA[Darmkrebs]]></category>
		<category><![CDATA[Dickdarm]]></category>
		<category><![CDATA[Magen-Darm]]></category>
		<category><![CDATA[Reizdarm]]></category>

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		<description><![CDATA[Qualen mit Bauchschmerzen und Durchfall: Colitis ulcerosa und Morbus Crohn.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Chronische Darmentzündungen können verschiedene Abschnitte des Darms betreffen. <span id="more-701"></span><strong>Colitis ulcerosa</strong> betrifft als chronisch, schubweise verlaufende Entzündung des Dickdarms überwiegend oberflächliche Schleimhautschichten. Die Patienten leiden durch entzündliche Geschwüre unter blutigen Stühlen, Durchfall und Krämpfen. <strong>Morbus Crohn</strong> verläuft zwar ebenfalls chronisch und schubweise, betrifft jedoch alle Darmschichten und befällt öfter den Dünndarm als den Dickdarm. Auch hier leiden die Patienten unter häufigen Krämpfen und Durchfällen, meist allerdings ohne Blut.</p>
<p>Während der akuten Krankheitsphase ist für Betroffene beider Formen eine Teilnahme am „normalen“ Leben oftmals kaum möglich, denn Krämpfe und Schmerzen zwingen zur Bettruhe und die starken Durchfälle zum häufigen Toilettenbesuch. Die medikamentösen Therapien beider Erkrankungen sind relativ ähnlich; es werden beispielsweise Kortisonpräparate (Budesonid), spezielle antientzündliche Wirkstoffe (Mesalazin, Sulfasalazin) sowie das Immunsystem dämpfende Arzneistoffe eingesetzt.</p>
<p>Auch Operationen sind in beiden Fällen leider öfters unumgänglich. Da Colitis ulcerosa als Risikofaktor für die Entstehung eines Darmkrebses gilt, ist hier besondere Vorsicht und regelmäßige Kontrolle geboten. Heilbar sind beide Formen der chronischen Darmentzündung nicht, jedoch lassen sich mit den entsprechenden Arzneimitteln weitere Schübe regelmäßig verhindern oder zumindest abschwächen.</p>
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		<title>Pfefferminze – eine Alleskönnerin</title>
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		<pubDate>Wed, 04 Mar 2009 17:15:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Simone</dc:creator>
				<category><![CDATA[Pflanzenheilkunde]]></category>
		<category><![CDATA[Magen-Darm]]></category>
		<category><![CDATA[Pfefferminze]]></category>
		<category><![CDATA[Reizdarm]]></category>
		<category><![CDATA[Reizmagen]]></category>

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		<description><![CDATA[Ob Magen-Darm-Beschwerden oder Erkältung, sie heilt alles.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wer kennt ihn nicht den Pfefferminztee, der für viele gleichbedeutend ist mit Kranksein. <span id="more-433"></span>Allerdings tut man der <a href="/?p=492">Pfefferminze (Mentha x piperita)</a> unrecht, wenn man sie lediglich auf den lauwarmen Krankenhaustee beschränkt.<br />
Kaut man Pfefferminzblätter, so wirken sie zunächst erwärmend im Mund bis schließlich ein frischer kühlender Geschmack auftritt, den man von Bonbons und Kaugummis kennt.</p>
<div>Als Heilpflanze verwendet man die Pfefferminze sowohl innerlich als auch äußerlich.</div>
<div>Neben dem klassischen Teeaufguss gibt es inzwischen auch Arzneimittel zur <strong>innerlichen</strong> Anwendung, die Minzöl in konzentrierter Form enthalten und mit großem Erfolg zur krampflösenden Therapie bei <a href="/?p=792">Reizdarmsyndrom</a> eingesetzt werden. Ohne ärztlichen Rat sollte Pfefferminzöl jedoch nicht über längere Zeit eingenommen werden.</div>
<div>Für die <strong>äußerliche</strong> Anwendung eignen sich Teeaufgüsse für Bäder und Kompressen z.B. bei Kopfschmerzen in Form von Stirnumschlägen. Auch das reine ätherische Öl kann direkt verwendet werden, so lindert es bei Erkältungskrankheiten die Beschwerden und kann sowohl zum Inhalieren als auch zum Einreiben verwendet werden.</div>
<div>Für Säuglinge und kleinere Kinder eignet sich Minzöl jedoch nicht zur Inhalation, da es bei ihnen zu Krämpfen der Atemmuskulatur kommen kann.</div>
<div>Das beim Auftragen zunächst auftretende Kältegefühl weicht einem Wärmegefühl, das von vielen Patienten mit Gelenkschmerzen, Neuralgien und Muskelverspannungen als sehr angenehm empfunden wird.</div>
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		<title>Das Bauchhirn</title>
		<link>http://www.schwedenkraeuter.eu/2008/10/09/enterisches-nervensystem/</link>
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		<pubDate>Thu, 09 Oct 2008 20:35:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan</dc:creator>
				<category><![CDATA[Verdauung]]></category>
		<category><![CDATA[Bauch]]></category>
		<category><![CDATA[Blähungen]]></category>
		<category><![CDATA[Reizdarm]]></category>
		<category><![CDATA[Reizmagen]]></category>
		<category><![CDATA[Verstopfung]]></category>
		<category><![CDATA[Volkskrankheit]]></category>

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		<description><![CDATA[Wussten Sie, dass es ein Bauchhirn gibt, das bei Reizdarm und Reizmagen an der Schmerzwahrnehmung beteiligt ist?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wissenschaftlich wird es &#8220;enterisches Nervensystem&#8221; genannt, das als eine Art zweites Gehirn über die Verdauung wacht. Volkstümlich heißt es Bauchhirn, weil es die Signalübertragung zwischen Nerven und Darmmuskeln im Bauch an das Gehirn meldet, wenn z.B. die Verdauung gestört ist, und die Bewegungen im Darm aus dem Takt geraten sind.<span id="more-100"></span></p>
<p>Das kann oft der Grund sein für die Symptome Reizdarm und Reizmagen. Dafür werden fälschlicherweise häufig nur psychische Probleme verantwortlich gemacht. Aber oft sind auch organische Ursachen die Auslöser für diese Magen- und Darmbeschwerden. Beim Reizdarmsyndrom treten neben Unwohlsein, Völlegefühl und Schmerzen im Bauch oft auch Krämpfe und Schmerzen in Verbindung mit Stuhlunregelmäßigkeiten auf.</p>
<p>Die Ursachen können individuell verschieden sein. Oft zeigen die Ergebnisse gängiger Untersuchungsmethoden wie Endoskopie oder Ultraschall auf den ersten Blick keine krankhaften Veränderungen an, sodass die Reizmagen- und Reizdarmsyndrome den &#8220;funktionellen&#8221; Erkrankungen zugeordnet werden, die nur in der Störung der Verrichtung eines Organs, nicht jedoch in einer anatomischen Veränderung bestehen, z.B. Psychoneurosen.</p>
<p>Heute sind unter anderem Nahrungsunverträglichkeiten als Auslöser bekannt. Auch wurde von kanadischen Forschern an der Universität Calgary herausgefunden, dass der Verdauungssaft von Reizdarmpatienten überschüssige Proteasen aufweist, die als Eiweiß spaltende Enzyme Reizdarmsymptome bei Mäusen auslösen. Und oft sind die Schleimhäute infolge einer Magen- oder Darminfektion krankhaft verändert und bilden dabei überschüssige Proteasen mit der soeben genannten schlechten Eigenschaft.</p>
<p>Für das Selbstwertgefühl der Reizdarm- und Reizmagenpatienten ist es deshalb immens wichtig und hilfreich, wenn sie wissen, dass ihre Krankheit nicht unbedingt psychisch ist!</p>
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