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	<title>Der Blog: Schwedenkräuter &#187; Pflanzenheilkunde</title>
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	<description>Blog von Apothekerin Martina Pröger</description>
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		<title>Enzian (Gentiana lutea) [Upd.]</title>
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		<pubDate>Thu, 03 Sep 2009 17:30:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan</dc:creator>
				<category><![CDATA[Heilkräuter-Lexikon]]></category>
		<category><![CDATA[Kräuter]]></category>
		<category><![CDATA[Pflanzenheilkunde]]></category>

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		<description><![CDATA[Heilpflanze im Fokus: 
<strong>Enzianwurzel</strong>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div>
<p>Der als Arzneipflanze verwendete Enzian ist eine bis zu 1,4 m hohe, krautige, mehrjährige Pflanze mit bläulich-grünen Blättern und gelben Blüten. Enzian riecht schwach süßlich und hat einen zunächst süßen, später intensiv bitteren Geschmack.<img title="Weiterlesen..." src="http://www.schwedenkraeuter.eu/wp-includes/js/tinymce/plugins/wordpress/img/trans.gif" alt="" /><span id="more-11"></span>Medizinische Anwendung finden die Wurzel und der Wurzelstock. Enzianwurzel zählt zu den Bitterstoffdrogen mit dem Hauptbitterstoff Amarogentin. Dieser Gehalt an Bitterstoffen erklärt das Anwendungsgebiet von Enzianwurzel &#8211; nämlich zur Behandlung von Verdauungsbeschwerden wie etwa Appetitlosigkeit und Völlegefühl. Auch für die Herstellung von Spirituosen wie z. B. Kräuterschnäpsen und Magenbittern nutzt man den Gehalt an Bitterstoffen.</p>
<p>Beheimatet ist der Gelbe Enzian überwiegend in den Gebirgsregionen Mittel-und Südeuropas wie z. B. Frankreich, Spanien und den Balkanländern. Enzian steht in Deutschland unter Naturschutz und darf für die Produktion von Arzneimitteln und Spirituosen nur aus entsprechenden Kulturen geerntet werden. Da in anderen Regionen, wie etwa den Balkanländern, das Sammeln wildwachsender Pflanzen durchaus erlaubt ist, sind die Pflanzenbestände dort teilweise gefährdet.</p>
<p>Der etwas populärere blaublühende Enzian wird für medizinische Zwecke nicht eingesetzt.</p>
<p>Vorsicht: Enzian kann leicht mit dem sehr giftigen Weißen Germer verwechselt werden. Da Enzian jedoch unter Naturschutz steht, ist ein Pflücken der Pflanze in der Natur verboten!</p>
</div>
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		<item>
		<title>Das Vertrauen in Naturheilmittel [Upd.]</title>
		<link>http://www.schwedenkraeuter.eu/2009/08/19/das-vertrauen-in-naturheilmittel/</link>
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		<pubDate>Wed, 19 Aug 2009 22:00:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Homöopathie]]></category>
		<category><![CDATA[Naturheilmittel]]></category>
		<category><![CDATA[Pflanzenheilkunde]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Vertrauen in Naturheilmittel ist bei Frauen sehr hoch.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Eine Umfrage ergab, dass 85% aller Frauen in Deutschland zuerst zu einem Naturheilmittel oder Hausmittel greifen, wenn sie nur leicht erkrankt sind. <span id="more-122"></span>88% aller Frauen und 79% aller Männer glauben, dass die Bedeutung pflanzlicher Arzneimittel weiter zunimmt. Die Kraft der Natur hilf oft, schwierige Phasen zu meistern.<br />
In allen Kräuterbüchern des hohen oder späten Mittelalters spielen Frauenkrankheiten eine große Rolle. Fast die Hälfte der rund 500 bekannten Pflanzen aus der Klostermedizin wurden bei Frauenleiden eingesetzt. Heute noch wählen 40% der Frauen pflanzliche Arzneien, also Phytopharmaka, um ihre Gesundheit wieder zu erlangen, und mehr als die Hälfte trinken Heilkräutertees, um leichte Beschwerden zu lindern.<br />
Auch in der Homöopathie gibt es Präparate, die auf pflanzlichen Grundstoffen beruhen und gute Erfolge gegen Frauenbeschwerden, z. B. in den Wechseljahren, versprechen.</p>
<p><strong>Update:</strong></p>
<p>Eine Allensbach-Studie belegt: Bevölkerung schenkt Homöopathie ihr Vertrauen.<br />
Mehr  als  die  Hälfte  der  Deutschen  hat  schon  einmal homöopathische  Arzneimittel  verwendet  und  der  Anteil  derer,  die  Homöopathika bewusst anwenden ist in den letzten 40 Jahren stark gestiegen. Das Meinungsbild zu dieser  Therapieform  ist  eindeutig  und  hat  sich  in  den  vergangenen  Jahrzehnten weiterhin positiv entwickelt.</p>
<p>Eine  repräsentative  Bevölkerungsstudie  zur  Bekanntheit,  Verwendung  und  Image homöopathischer  Arzneimittel  durch  das  Institut  für  Demoskopie  Allensbach,  hat zudem ergeben, dass ein Großteil der deutschen Bevölkerung Homöopathika richtig charakterisiert.  Gemäß  den  Studien-Ergebnissen  bezeichnen  sich  insgesamt  ein Viertel  der  Bevölkerung  als  &#8220;überzeugte Verwender&#8221; homöopathischer Arzneimittel, d.h. sie nutzen homöopathische Präparate und sind ohne Einschränkung von deren Wirksamkeit überzeugt (25 Prozent).</p>
<p><em>Pressemitteilung des  Bundesverband   der   Arzneimittel-Hersteller   e.V.  (BAH) vom 19.08.2009</em></p>
]]></content:encoded>
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		<title>Angelikawurzel (Angelica archangelica) [Upd.]</title>
		<link>http://www.schwedenkraeuter.eu/2009/07/29/angelikawurzel-angelica-archangelica/</link>
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		<pubDate>Wed, 29 Jul 2009 18:09:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Simone</dc:creator>
				<category><![CDATA[Heilkräuter-Lexikon]]></category>
		<category><![CDATA[ätherische Öle]]></category>
		<category><![CDATA[Blähungen]]></category>
		<category><![CDATA[Kräuter]]></category>
		<category><![CDATA[Magen-Darm]]></category>
		<category><![CDATA[Pflanzenheilkunde]]></category>
		<category><![CDATA[Völlegefühl]]></category>

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		<description><![CDATA[Heilpflanze im Fokus: 
<strong>Angelikawurzel</strong>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Bei der Angelikawurzel (Angelica archangelica) (syn. Angelica major, A. officinalis) handelt es sich um eine bis zu 2,5 m große Staude, die auch unter den Namen Geistwurzel, Engelwurz, Erzengelwurzel, Zahnwurzel, Brustwurz, Giftwurz, Heiligenbitter, Heiliggeistwurzel, Theriakwurzel sowie einigen anderen bekannt ist.<span id="more-21"></span>In den nördlichen Gebieten Europas und Asiens findet man diese zwei- bis vierjährige Pflanze vorzugsweise in feuchten Wiesen und an Ufern vor. Nach einmaligem Blühen und Fruchten stirbt sie ab. Die für den medizinischen Einsatz verwendeten Pflanzenteile sind die Blätter, Früchte und Wurzeln in getrockneter Form, die überwiegend aus Kulturen in Polen, Holland und Deutschland stammen.</p>
<p>Einsatz findet Angelikawurzel bei Appetitlosigkeit, bei Völlegefühl, Blähungen und leichten krampfartigen Magen-Darm-Beschwerden, z. B. infolge unzureichender Magensaftsekretion.</p>
<p>Neben den beschriebenen Anwendungen für die Angelikawurzel pharmazeutisch zugelassen ist, verwendet man sie volksmedizinisch u.a. auch als Hustenmittel und bei nervös bedingten Schlafstörungen. Der Wurzelstock enthält ca. 0,35 bis 1,3 % ätherisches Öl sowie über 60 weitere identifizierte Komponenten. Für die Zubereitung als Tee ist es wichtig, dass die gepulverte Wurzel mit kaltem Wasser angesetzt und dann kurz aufgekocht wird.</p>
<p>Zusätzlich dient Angelikawurzel als Rohstoff zur Herstellung von Gewürzextrakten und Kräuterlikören.</p>
<p>Erwähnt werden soll als mögliche Nebenwirkung die durch Furanocumarine verursachte Photodermatose. Dies bedeutet, dass diese Inhaltsstoffe nach Kontakt mit der Haut in Kombination mit UV-Licht phototoxisch wirken und zu schweren Hautschäden führen können.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Ringelblume &#8211; Calendula</title>
		<link>http://www.schwedenkraeuter.eu/2009/07/18/ringelblume-calendula/</link>
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		<pubDate>Sat, 18 Jul 2009 11:44:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Simone</dc:creator>
				<category><![CDATA[Pflanzenheilkunde]]></category>
		<category><![CDATA[Magen-Darm]]></category>
		<category><![CDATA[Menstruationsbeschwerden]]></category>
		<category><![CDATA[Volksheilkunde]]></category>
		<category><![CDATA[Wundheilung]]></category>

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		<description><![CDATA[Er liebt mich – er liebt mich nicht.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Aufgrund ihrer vielfältigen Einsatzmöglichkeiten beim Menschen wurde sie zur Heilpflanze des Jahres 2009 gewählt.<span id="more-671"></span></p>
<p>Welches Mädchen bzw. welche Frau kennt nicht noch aus Kindertagen das Liebesorakel, bei dem eine Blume gepflückt, ihre Blütenblätter einzeln jeweils mit der Phrase „<em>Er liebt mich, er liebt mich nicht“ </em>abgezupft wurden<em>. </em>Klassischerweise wurde hierzu eine Ringelblume verwendet.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">
<p style="widows: 2; orphans: 2; margin-bottom: 0cm;">Lateinisch bezeichnet man die Ringelblume als <em>Calendula officinalis</em>. Sie gehört zur Familie der Korbblütler, zu der auch die Kamille gezählt wird und wächst in unseren Breiten in Gärten und halbwild. Meist wird sie zwischen 30 bis 50cm groß und fällt durch die leuchtend gelb-orangen Blüten auf, die ihr auch den Namen Goldblume oder Sonnwendblume verliehen haben.</p>
<p style="widows: 2; orphans: 2; margin-bottom: 0cm;">Pharmazeutisch gesehen ist die Ringelblume eine Alleskönnerin. Sie wirkt sehr gut entzündungshemmend und fördert nachgewiesenermaßen die Wundheilung. Diese Eigenschaften kennt man bereits von der Kamille, die jedoch bei vielen Personen allergische Reaktionen hervorrufen kann. Von der Ringelblume sind diese kaum bekannt, da ihr die dafür zuständigen Inhaltsstoffe fehlen.</p>
<p style="widows: 2; orphans: 2; margin-bottom: 0cm;">Innerlich verwendet wird sie bei der Behandlung von Magen-Darmgeschwüren und bei Menstruationsbeschwerden.</p>
<p style="widows: 2; orphans: 2; margin-bottom: 0cm;">Ihr äußerlicher Einsatz ist jedoch noch weitaus häufiger und bedeutender: so verwendet man sie bei Hautentzündungen, schlecht heilenden Wunden, bei Quetschungen, Furunkeln und Ausschlägen. Hierzu sollten entweder Umschläge mit konzentrierten Tinkturen gemacht werden oder aber am einfachsten Salben, Gele oder Tinkturen direkt auf die Haut aufgebracht werden. Achten sollte man jedoch auf hochwertige Präparate, deren Wirkstoffgehalt und Reinheit optimal sind.</p>
<p style="widows: 2; margin-top: 0.18cm; orphans: 2; margin-bottom: 0.18cm;">
]]></content:encoded>
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		<title>Euphrasia &#8211; Augentrost: ein Trost für die Augen</title>
		<link>http://www.schwedenkraeuter.eu/2009/05/12/euphrasia-augentrost-ein-trost-fuer-die-augen/</link>
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		<pubDate>Tue, 12 May 2009 16:59:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Simone</dc:creator>
				<category><![CDATA[Pflanzenheilkunde]]></category>
		<category><![CDATA[Volksheilkunde]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein Name, der Programm ist.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Denn nicht umsonst wird <em>Euphrasia officinalis,</em> wie der Augentrost mit wissenschaftlichem Namen heißt, bereits seit vielen Generationen zur Behandlung von Augenleiden verwendet.<span id="more-586"></span>Diese Heilpflanze, ist eine heimische Pflanze, die in ca. 200 verschiedenen Unterarten vorkommt. Sie wird bis zu 25cm groß, trägt von Juli bis September weiße bis violette Blüten und wächst häufig auf Weiderasen.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm; widows: 2; orphans: 2;">Zur Pflanze selbst sei noch zu vermerken, dass sie als Halbschmarotzer gilt, da sie ähnlich der Mistel ihrer Wirtspflanze Wasser und Mineralien, jedoch keine organischen Nährstoffe entzieht. Als Inhaltsstoffe enthält sie neben Glykosiden u. a. auch ätherische Öle, Harze und Bitterstoffe.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm; widows: 2; orphans: 2;">Das Einsatzgebiet des Augentrosts reicht über alle Formen der Augenleiden wie Bindehautentzündung, Gerstenkorn, Überanstrengung der Augen bis hin zu Heuschnupfen. Da die Abkochung der Pflanze als Tee und die anschließende Anwendung als Kompresse bei entzündeten Augen aus hygienischen Gründen nicht empfohlen werden sollte, stellt die Verwendung von fertigen Augentropfen eine sichere Alternative dar. Einige Pharmafirmen haben das Potential des Augentrostes erkannt und bieten in der Apotheke Augentropfen in kleinen Fläschchen oder aber Einzelampullen für den gelegentlichen Einsatz an.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm; widows: 2; orphans: 2;">Eine Empfehlung für alle, die unter gereizten oder überanstrengten Augen leiden: gönnen Sie Ihren Augen etwas Trost in Form von Augentrost.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Bitterer Fenchel (Foeniculum vulgare) [Upd.]</title>
		<link>http://www.schwedenkraeuter.eu/2009/04/07/bitterer-fenchel-foeniculum-vulgare/</link>
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		<pubDate>Tue, 07 Apr 2009 18:04:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan</dc:creator>
				<category><![CDATA[Heilkräuter-Lexikon]]></category>
		<category><![CDATA[ätherische Öle]]></category>
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		<category><![CDATA[Kräuter]]></category>
		<category><![CDATA[Magen-Darm]]></category>
		<category><![CDATA[Pflanzenheilkunde]]></category>

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		<description><![CDATA[<b>Heilpflanze im Fokus: Fenchel</b>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Medizinisch wird der Bittere Fenchel, als Gewürz der Süße Fenchel verwendet. <span id="more-12"></span>Die mehrjährige, bis zu 2,5 Meter hohe Staude enthält ätherische Öle und verbreitet einen aromatischen Duft. Die Blätter sind dreieckig, die Blüten klein und gelb. Die Pflanze ist heimisch im Mittelmeer, der Anbau erfolgt hauptsächlich in Ländern Mittel- und Osteuropas.</p>
<p>Charakteristisch für das ätherische Öl ist sowohl das bitter und kampferartig schmeckende Fenchon als auch das süß schmeckende trans-Anethol. Fenchonfreie oder -arme Fenchelöle schmecken daher anisähnlich.</p>
<p>Die Arzneipflanze wirkt krampflösend, beruhigend und desinfizierend. Insbesondere bei Entzündungen der Atemwege und Husten sowie bei Magen-Darm-Beschwerden und Blähungen findet sie Anwendung. Besonders gerne erfolgt die Anwendung in der Kinderheilkunde, wobei das reine ätherische Öl nicht bei Säuglingen und Kleinkindern eingesetzt werden sollte.</p>
<p>Möchte man Fencheltee zubereiten, verwendet man nicht wie beim Kochen den Stengel, sondern die reife Frucht der Pflanze.</p>
<p>siehe auch: <a href="/?p=235">Fenchel &#8211; Die Arzneipflanze des Jahres 2009</a></p>
]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Kampfer (Camphora) [Upd.]</title>
		<link>http://www.schwedenkraeuter.eu/2009/02/17/kampfer-camphora/</link>
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		<pubDate>Tue, 17 Feb 2009 20:33:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martina</dc:creator>
				<category><![CDATA[Heilkräuter-Lexikon]]></category>
		<category><![CDATA[Kräuter]]></category>
		<category><![CDATA[Pflanzenheilkunde]]></category>
		<category><![CDATA[Schwedenbitter]]></category>

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		<description><![CDATA[Diesen Monat im Fokus:
<b>Kampfer</b>
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Campher, Camphora oder Kampfer ist eine farblose oder weiße körnig-kristalline Masse mit charakteristisch wohlriechendem Geruch, der an Eukalyptus erinnert.<span id="more-19"></span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Er findet sich besonders im Harz des Campherbaumes, der zu jeder Jahreszeit in sattem Grün steht und bis zu 50 m hoch werden kann. Auch in den ätherischen Ölen anderer Lorbeergewächse, zu denen der Campherbaum zählt, ist Kampfer zu finden. Natürliche Vorkommen: die Küstengebiete Ostasiens, Anbaugebiete: Nordamerika, Ostafrika. Die Gewinnung erfolgt durch Destillation der Campherholzspäne und anschließende Reingung durch Sublimation.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Pharmazeutischen Einsatz findet Kampfer in den verschiedensten Präparaten. So verwendet man ihn bei rheumatischen Beschwerden und Muskelschmerzen als Salbe und nutzt hier seine lokale Durchblutungsförderung. Bei Herz-Kreislaufstörungen, die mit einem zu niedrigen Blutdruck und/oder Schwindel einhergehen, wird Kampfer in alkoholischer Lösung direkt z.B. auf Zucker eingenommen, mit dem Vorteil  nicht den Herzschlag zu erhöhen, wie es beispielsweise chemische Arzneistoffe häufig tun.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Kampfer ein wichtiger Bestandteil vieler Erkältungsmittel; sowohl eingenommen als auch inhaliert sorgt er für eine Verbesserung des Wohlbefindens bei Erkältungskrankheiten der Luftwege.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Und schließlich ist er als einer der geschmacksbestimmenden Elemente bei dem <a href="http://pharma-labor.de/schwedenbitter_nach_maria_treben" target="_blank">Schwedenbitter nach Maria Treben</a> mit von der Partie.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;"><strong><span style="text-decoration: underline;">Vorsicht</span>: Nicht bei Säuglingen und Kleinkindern anwenden. Kampfer kann Atemnot, Krämpfe und Bewusstlosigkeit auslösen und Mengen über 20g können eingenommen für einen Erwachsenen sogar tödlich sein!</strong></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Neben der Gewinnung von natürlichem Kampfer, der auch Japan-Kampfer und manchmal auch China-Kampfer genannt wird (s.o.), besteht auch die Möglichkeit der synthetischen Herstellung (Camphora synthetica /DL-Campher). In hochwertigen Naturheilmitteln findet man  nur den natürlichen Kampfer.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Wer sich nun fragt, worin der Hauptunterschied zwischen Naturkampfer aus dem Campherbaum und synthetisch hergestelltem Kampfer besteht, für den soll an dieser Stelle kurz ein Einblick in die Chemie bzw. Physik gegeben werden. Trotz nahezu gleicher Strukturformel kann sich Kampfer auf zwei verschiedene Arten dreidimensional im Raum darstellen. Diese beiden Formen bezeichnet man als Enantiomere, die sich unterscheiden lassen, indem sie polarisiertes Licht in unterschiedliche Richtungen drehen. Naturkampfer besteht nur aus einer Form, nämlich dem rechtsdrehenden Kampfer, wohingegen sich der künstlich hergestellte aus einer Mischung beider Formen (rechts- und linksdrehend) zusammensetzt, die man dann als Razemat bezeichnet.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Die Bezeichnungen links- und rechtsdrehend haben viele Leser sicherlich schon im Zusammenhang mit Milchsäure im Joghurt gelesen. Wenn man nun meint, das macht doch keinen Unterschied wie herum das Licht gedreht wird, soll an dieser Stelle nur darauf hingewiesen werden, dass es bereits verschiedene Arzneistoffe gibt, bei denen nur eine Form (rechts- oder linksdrehend) verwendet wird.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Pflanzenheilkunde – die sanfte Medizin?</title>
		<link>http://www.schwedenkraeuter.eu/2009/02/16/pflanzenheilkunde-die-sanfte-medizin/</link>
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		<pubDate>Mon, 16 Feb 2009 08:05:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan</dc:creator>
				<category><![CDATA[Pflanzenheilkunde]]></category>

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		<description><![CDATA[Nicht immer sind pflanzliche Arzneimittel auch unbedenklich.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im Gegensatz zur restlichen Welt ist in Deutschland der Einsatz von Naturheilmitteln sehr populär. Die Heilkraft der Natur erfreut sich großer Beliebtheit und ausgeklügelte Marketingstrategien treffen auf fruchtbaren Boden. <span id="more-36"></span></p>
<p>Jedoch fehlt leider häufig eine seriöse medizinische Grundlage, die für eine Verwendung pflanzlicher Produkte spräche. Bedenkt man, dass letztlich jeder Wirkstoff – ganz gleich, ob in einem pflanzlichen oder einem chemischen Medikament – ursprünglich auf einem natürlichen Inhaltsstoff basiert und schließlich auch äußerst wirksame, mitunter tödliche Gifte aus der Natur stammen, so leuchtet es ein, dass auch pflanzliche Präparate bei falscher Dosierung oder Anwendung sehr schädlich sein und schwere gesundheitliche Probleme verursachen können.</p>
<p>Im Übrigen unterliegen Arzneimittel auf naturheilkundlicher Basis – wie auch solche der Schulmedizin – gesetzlichen Zulassungsvorschriften. Für die eigene Hausapotheke trägt man hingegen selbst die Verantwortung und sollte sich deshalb gut über die Produkte informieren. Denn immer wieder erlebt man auch bei vermeintlich harmlosen Pflanzenextrakten böse Überraschungen. Man denke nur an Kava-Zubereitungen, die im Verdacht stehen, Leberschäden hervorzurufen oder bei Dauergebrauch giftige Pyrrolizidin-Alkaloide, die Bestandteil vieler Heilpflanzen sind. Der Genuss von Arnikatee kann mit schweren Nebenwirkungen für Herz und Magen einhergehen und das in Cassia-Zimt enthaltene Cumarin soll möglicherweise Krebs auslösen und eine toxische Wirkung auf die Leber haben. Schließlich kann die Einnahme von Johanniskraut-Präparaten wie sie beispielsweise auch in Discountern und Drogeriemärkten erhältlich sind die Wirkung lebensrettender Medikamente, die beispielsweise nach Organtransplantationen verabreicht werden, deutlich herabsetzen.</p>
<p>Vorsicht ist also geboten bei der Selbstmedikation und dem Vorhaben, pflanzliche Arzneimittel aus eigener Herstellung zu verwenden! Entscheidend sind hier umfassende Sachkenntnisse, präzise Dosierung und eine korrekte Anwendung. Es empfiehlt sich immer, einen Arzt Ihres Vertrauens hinzuzuziehen oder ihn zumindest über die Einnahme zu informieren.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Selbst zahlt der Patient &#8230;</title>
		<link>http://www.schwedenkraeuter.eu/2008/09/12/selbst-zahlt-der-patient/</link>
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		<pubDate>Fri, 12 Sep 2008 09:30:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martina</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheitsreform]]></category>
		<category><![CDATA[Homöopathie]]></category>
		<category><![CDATA[Pflanzenheilkunde]]></category>
		<category><![CDATA[Volksheilkunde]]></category>

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		<description><![CDATA[Rezeptfrei bedeutet zuverlässige Wirkung bei guter Verträglichkeit!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Rezeptfreie Arzneimittel konnten bis zur Gesundheitsreform 2004 vom Arzt auf Kassenrezept verordnet werden. Seitdem müssen diese rezeptfreien Arzneimittel, zu denen auch die meisten pflanzlichen und homöopathischen Präparate gehören, bis auf wenige Ausnahmen, von den Patienten selbst bezahlt werden. <span id="more-42"></span>Daraus schließen viele Menschen eine geringere Wirksamkeit und wissen nicht, dass rezeptfreie Arzneimittel nur aus Kostengründen aus der Erstattung durch die Krankenkassen genommen wurden.</p>
<p>Dagegen zeigen zahlreiche wissenschaftliche Studien, dass die Wirksamkeit der rezeptfreien Arzneimittel häufig vergleichbar ist mit der Wirksamkeit verschreibungspflichtiger Arzneimittel. <strong>Rezeptfrei sind sie, weil sie seit Jahren zuverlässig wirken und gut verträglich sind</strong>.  Sie sind deshalb besonders gut zur Selbstmedikation geeignet.</p>
<p>Die Selbstmedikation sollte aber verantwortungsbewusst und kritisch mit kompetenter Beratung in der Apotheke erfolgen.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Eberwurz (Carlina acaulis)</title>
		<link>http://www.schwedenkraeuter.eu/2008/04/11/eberwurz-carlina-acaulis/</link>
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		<pubDate>Fri, 11 Apr 2008 15:08:39 +0000</pubDate>
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				<category><![CDATA[Heilkräuter-Lexikon]]></category>
		<category><![CDATA[Kräuter]]></category>
		<category><![CDATA[Pflanzenheilkunde]]></category>

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		<description><![CDATA[Heilpflanze im Focus: <b>Eberwurz - Silberdistel</b>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Eberwurz verfügt über eine röhrige Blumenkrone mit vielblütigen Blütenköpfen und länglich-walzige Schließfrüchte. Sie ist eine Gattung der zur Familie Korbblütler gehörenden Unterfamilie der Cynareen. Die stengellose Eberwurz (C. acaulis), auch <strong>Silberdistel </strong>genannt, wächst an kalkhaltigen Orten.</p>
<p><span id="more-20"></span>Medizinische Anwendung findet die 30 cm lang und 2 cm dick werdende Wurzel. Bei Katarrhen und gegen Verschleimung dient Eberwurzel als auflösendes Mittel – in Teeform wirkt sie magenstärkend. In Essig gekocht, bessert der Absud Hautunreinheiten und Zahnschmerzen. Heilwirkung auf Wunden und Geschwüre hat ein Weinabsud der Wurzel.</p>
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