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	<title>Der Blog: Schwedenkräuter &#187; Niere</title>
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	<description>Blog von Apothekerin Martina Pröger</description>
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		<title>Unsere Nieren</title>
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		<pubDate>Sun, 06 Jun 2010 10:43:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Simone</dc:creator>
				<category><![CDATA[Verdauung]]></category>
		<category><![CDATA[Gicht]]></category>
		<category><![CDATA[Giftstoffe]]></category>
		<category><![CDATA[Harnwege]]></category>
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		<category><![CDATA[Prostata]]></category>

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		<description><![CDATA[Aus 180 Liter gebildetem Harn werden 1,5 Liter Urin.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nachdem sich unsere Kategorie „Verdauung“ normalerweise mit Themen rund um unseren Magen-Darm-Trakt beschäftigt, möchten wir uns diesmal mit unseren Nieren und den ableitenden Harnwegen befassen.<span id="more-1041"></span>Unsere beiden Nieren sind lebensnotwendige Organe – auch wenn eine Niere zum Überleben vollkommen ausreichend ist. Allerdings muss diese gesund sein, um ihren Aufgaben nachkommen zu können.</p>
<p>Jede Niere ist etwa 10-12 cm lang und wiegt zwischen 120 und 200 g. Sie befinden sich links und rechts der Wirbelsäule und liegen eher im Rückenbereich als vorne im Bauch. Die Nieren dienen der Ausscheidung von Stoffwechselprodukten, die im körpereigenen Stoffwechsel täglich anfallen. Hierzu zählt z.B. Harnsäure, die bei der Erkrankung Gicht Probleme machen kann. Darüber hinaus werden auch körperfremde Substanzen wie Medikamente oftmals über die Nieren ausgeschieden. Zusätzlich steuern sie unseren Säure-Basen-Haushalt und sind an der Regulation unseres Blutdruckes mitbeteiligt. Sie bauen Plasmaproteine (z.B. Albumin) und verschiedene Hormone (z.B. Insulin) ab und bilden andere Hormone wie etwa Erythropoietin, das für die Blutbildung wichtig ist, auf.</p>
<p>Die Nieren werden jeden Tag von 1500 bis 1700 l Blut durchspült. Es entsteht dabei durchschnittlich an die 180 l sogenannter Primärharn, der dann immer weiter konzentriert wird, bis schließlich annähernd 1,5 l Urin (Harn) pro Tag übrig bleibt. Der gebildete Urin wandert von der Niere durch den Harnleiter in die Blase, wo er zwischengespeichert wird, um dann schließlich über die Harnröhre ausgeschieden zu werden.</p>
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		<title>Diabetes mellitus Typ I und Typ II</title>
		<link>http://www.schwedenkraeuter.eu/2010/05/29/diabetes-mellitus-typ-1-und-2/</link>
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		<pubDate>Sat, 29 May 2010 19:48:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Simone</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Diabetes]]></category>
		<category><![CDATA[Niere]]></category>
		<category><![CDATA[Volkskrankheit]]></category>

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		<description><![CDATA[Jugendlicher Diabetes oder Alters-Diabetes?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Übersetzt man die medizinische Bezeichnung <em>Diabetes mellitus</em>, die umgangssprachlich als Zuckerkrankheit bezeichnet wird, so bedeutet dies „honigsüßer Durchfluss“. <span id="more-1035"></span>Früher, als man noch keine Laboruntersuchung des Blutes durchführen konnte, haben die Heilkundler den Urin ihrer Patienten probiert, um festzustellen, ob diese an der Zuckerkrankheit leiden. Der Urin eines Diabetikers enthält nämlich gewisse Mengen an Zucker, den man schmecken kann. Normalerweise wird dieser Blutzucker jedoch in den <a href="/?p=1041">Nieren</a> zurückgehalten und nicht mit dem Urin ausgeschieden. Ist der Körper des Betroffenen nicht mehr in der Lage, den aus dem Verdauungstrakt in das Blut aufgenommenen Zucker mit Hilfe von Insulin in die Muskelzellen aufzunehmen, steigt der Zuckerspiegel an.</p>
<p>Als Grund hierfür ist erstens die fehlende Produktion von Insulin zu nennen, wie sie beim Typ-I-Diabetes mellitus vorkommt. Diese Form tritt zumeist im Kindesalter auf und wurde deshalb früher als jugendlicher Diabetes bezeichnet. Ursache sind oftmals Infektionen, so dass die Insulin-bildenden Regionen der Bauchspeicheldrüse kaputt gehen.</p>
<p>Ein zweiter Grund ist eine mangelnde Insulinproduktion mit einer zusätzlichen Unempfindlichkeit der Zellen gegenüber Insulin („Insulin-Resistenz“). Dies tritt beim Typ-II-Diabetes mellitus auf. Früher kannte man diese Beschwerden nur bei älteren Menschen, weshalb man diese Form als Alters-Diabetes bezeichnet hat. Allerdings beobachtet man diese Störung in den letzten Jahren vermehrt auch bei jüngeren Menschen und sogar bei Kindern.</p>
<p>Die Behandlung besteht aus einer entsprechenden Diät, Tabletten zum Einnehmen („Antidiabetikum“) und dem Spritzen von Insulin. Ein Typ-I-Diabetiker spritzt nur Insulin, da bei ihm die Tabletten nicht helfen.</p>
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		<title>Säure-Base-Haushalt</title>
		<link>http://www.schwedenkraeuter.eu/2010/02/01/saeure-base-haushalt/</link>
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		<pubDate>Mon, 01 Feb 2010 22:36:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Simone</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Gelenke]]></category>
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		<category><![CDATA[Rheuma]]></category>
		<category><![CDATA[Stoffwechsel]]></category>
		<category><![CDATA[Volkskrankheit]]></category>

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		<description><![CDATA[„Verrückte“ pH-Werte belasten den Körper.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ebenso wie unsere Körpertemperatur, der Blutdruck oder der Puls unterliegt unser Säure-Base-Haushalt einer ständigen Regulation, um möglichst stabile pH-Verhältnisse in den verschiedenen Körperbereichen und Organen zu gewährleisten. <span id="more-923"></span>Durch innere und äußere Einflüsse wie z. B. unsere Ernährung verändert sich die Menge an Säuren und Basen im Körper ständig. Nichtsdestotrotz bewegt sich der pH-Wert des Blutplasmas lediglich in den Grenzen von 7,35 bis 7,45, der des Magensaftes zwischen 1,2 und 3, und unser Urin hat einen pH-Wert zwischen 5 und 8.</p>
<p>Das Einhalten dieser Grenzwerte ist notwendig, da jeder Stoffwechselbereich sein eigenes pH-Optimum besitzt, und ein Abweichen von diesen Werten mit Störungen verbunden ist. Um mögliche Schäden zu verhindern, findet sich in unserem Körper ein Puffersystem, das dazu dient, eine starke Säurebelastung – die weitaus häufiger ist als ein Zuviel an Basen – abzupuffern. Eine Hauptkomponente dieses Puffersystems ist das im Blut gelöste basische Bikarbonat.</p>
<p>„Verrückte“ pH-Werte können wieder in den Grenzbereich geschoben werden, allerdings muss der Körper hierfür viel Energie aufwenden. Eine wichtige Rolle bei der Steuerung unseres pH-Wertes spielt die Niere, denn sie ist in der Lage, effektiv Säure über den Urin auszuscheiden. Als diagnostisches Mittel kann demnach auch der pH-Wert des Urins herangezogen werden, um eine Übersäuerung anzuzeigen.</p>
<p>Sehr großen Einfluss auf das Säure-Basen-Gleichgewicht hat unsere Ernährung, denn beispielsweise Wurst und Käse gelten als stark säurebildend, wohingegen Brot und Milch eher schwach säurebildend sind. Gemüse, Kräuter und Obst sind bis auf wenige Ausnahmen basisch. Spezielle Nahrungsmittel-Tabellen geben Auskunft über die Zuordnung der Lebensmittel zu sauren und basischen. Durch die reichliche Zufuhr von Obst und Gemüse ist unser Körper in der Lage, die übermäßige Eiweißzufuhr aus tierischen Produkten auszugleichen, und somit das Gleichgewicht wieder herzustellen.</p>
<p>In Zeiten der unausgewogenen und teilweise sehr einseitigen Ernährung zählt die Übersäuerung jedoch bereits zu einer Zivilisationserkrankung. Die Empfehlung der Deutschen Gesellschaft für Ernährung „5 Portionen Obst und Gemüse pro Tag“ werden von sehr vielen Deutschen bei weitem nicht umgesetzt. Durch große Mengen an Fleisch und Milchprodukten findet eine Verschiebung zu einem saureren pH-Wert statt. Als Folge eines unausgeglichenen Säure-Basen-Verhältnisses gelten u. a. Erschöpfungszustände und Konzentrationsmangel. Nicht nur unsere geistige Leistungsfähigkeit kann beeinträchtigt werden, auch unser Bindegewebe und unser Knochengerüst können Schäden davontragen, wie Gicht und Rheuma.</p>
<p>Findet über einen längeren Zeitraum eine starke Säurebelastung statt, so stößt unser körpereigenes Puffersystem an seine Grenzen und versucht überschüssige Säure im Bindegewebe „zwischenzuparken“ bis unser Blut wieder über ausreichend Pufferkapazität verfügt. Das Bindegewebe büßt hierdurch jedoch seine Eigenschaft Wasser speichern zu können ein und verliert an Elastizität; Cellulite kann sich ausbilden. Auch die Knochen müssen dann zum Ausgleich der Übersäuerung beitragen, indem vermehrt basische Mineralstoffe – allen voran Calcium – aus den Knochen freigesetzt werden. Besteht dieser Zustand über einen langen Zeitraum, büßen die Knochen einen Teil ihrer Substanz ein, und sie werden u. U. schneller porös, ja eventuell sogar brüchiger.</p>
<p>Neben der entsprechenden gesunden Ernährungsweise können spezielle Produkte aus der Apotheke helfen, das Säure-Basen-Gleichgewicht wieder herzustellen und zu stabilisieren, wie z.B. Dodelith <em>basic</em> Pulver:<br />
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		<title>Gicht – Zipperlein, Podagra, Hyperurikämie</title>
		<link>http://www.schwedenkraeuter.eu/2009/12/18/gicht-zipperlein-podagra-hyperurikaemie/</link>
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		<pubDate>Fri, 18 Dec 2009 11:58:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Simone</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Entzündungen]]></category>
		<category><![CDATA[Festtage]]></category>
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		<category><![CDATA[Volkskrankheit]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Krankheit der Könige und Päpste]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Kurz vor den Feiertagen einige Fakten zu einer Wohlstandskrankheit. Ursache der Gicht sind erhöhte Blutspiegel an Harnsäure, die normalerweise über die Nieren ausgeschieden wird.<span id="more-849"></span>Fällt jedoch zu viel Harnsäure an, so kann sie nicht komplett ausgeschieden werden, sondern kristallisiert in Form von kleinen Natriumurat-Kristallen bevorzugt im Großzehengrundgelenk – also an der Wurzel des dicken Zehs – aus.</p>
<p>In der Folge kommt es zu massiven Entzündungsreaktionen, da unser Immunsystem das Übel erkennt und versucht, es zu bekämpfen. Da das jedoch auf Grund der kristallinen Struktur kaum möglich ist, verstärkt sich die Entzündung und ein Teufelskreis entsteht. Für den Betroffenen bedeutet dies, dass er unter stärksten Schmerzen leidet; das Gelenk ist rot, dick geschwollen und heiß. Selbst eine dünne Bettdecke auf dem Fuß kann dem Patienten die Tränen in die Augen treiben. Fieber, Übelkeit und Erbrechen sowie starke Entzündungszeichen im Blutbild treten zusätzlich auf.</p>
<p> Als Gründe sind einerseits eine angeborene Stoffwechselerkrankung und somit Probleme der Nieren bei der Harnsäureausscheidung zu nennen, auf der anderen Seite finden sich vermehrt Gichtanfälle in Kombination mit Diabetes mellitus, hohem Alkoholkonsum und Purin-reicher Ernährung.</p>
<p>Purine sind Bestandteile unserer Nahrung, sie werden zu Harnsäure abgebaut und finden sich vermehrt in Fleisch und in Fisch. In Kombination mit Alkohol – insbesondere Bier – verstärken sich die Probleme. Diese Tatsache erklärt, warum die Gicht früher als eine Erkrankung der Könige, Päpste und Adeligen galt. Beim einfachen Volk wurde eine Gicht kaum beobachtet, da sich dieses eine solche Ernährung nicht leisten konnte.</p>
<p>Behandelt wird der akute Gichtanfall mit starken Schmerzmitteln, Kortisonpräparaten und dem Gift der Herbstzeitlosen, dem Colchicin. Zur Vorbeugung stehen ebenfalls verschiedene Arzneimittel zur Verfügung, am häufigsten wird hierzu Allopurinol eingesetzt.</p>
<p>Naturheilkundlich wird zur Vorbeugung oftmals auch eine sogenannte Basen-Mischung verwendet, wie z.B. Dodelith <em>basic</em> Pulver:<!--  Start HTML-Code superclix.de Partnerprogramm T 5837/12110  --><br />
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