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	<title>Der Blog: Schwedenkräuter &#187; Magen-Darm</title>
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	<description>Blog von Apothekerin Martina Pröger</description>
	<lastBuildDate>Tue, 31 Jan 2012 22:36:09 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Übelkeit und Erbrechen</title>
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		<pubDate>Sun, 01 Jan 2012 07:00:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Simone</dc:creator>
				<category><![CDATA[Verdauung]]></category>
		<category><![CDATA[Erbrechen]]></category>
		<category><![CDATA[Magen-Darm]]></category>
		<category><![CDATA[Reise]]></category>
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		<category><![CDATA[Übelkeit]]></category>

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		<description><![CDATA[Wenn einem zum Kotzen zumute ist - Warnsignal und Schutzmechanismus]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Übelkeit (<em>Nausea</em>) und Erbrechen (<em>Emesis</em>) treten oftmals gemeinsam auf; sie können jedoch auch unabhängig voneinander Betroffene quälen. Teile unseres Gehirns lösen dieses unangenehme Gefühl als Schutzmechanismus für den Körper aus. Wenn es einen jedoch richtig erwischt hat, kann einen dieser gut gemeinte Schutz nur wenig trösten. Beim Erbrechen durchläuft es den Körper oftmals wellenförmig und der Mageninhalt wird schwallartig mit einem erheblichen Druck nach außen befördert.<span id="more-1769"></span><br />
Übelkeit kennt ein jeder, für viele ist sie ein Vorbote für das kommende Erbrechen. Für den Körper gilt die Übelkeit als ein <a href="http://www.schwedenkraeuter.eu/wp-content/uploads/2011/12/343466_web_R_K_B_by_Stephanie-Hofschlaeger_pixelio.de_.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-1797" title="Übelkeit ©Stephanie Hofschlaeger / pixelio.de" src="http://www.schwedenkraeuter.eu/wp-content/uploads/2011/12/343466_web_R_K_B_by_Stephanie-Hofschlaeger_pixelio.de_-300x198.jpg" alt="" width="300" height="198" /></a>Warnsignal und Schutzmechanismus, um schädliche oder giftige Stoffe wieder hinaus zu befördern, bevor sie den Blutkreislauf erreichen. Es gibt viele Arten von Stoffen, die bei einem Menschen Übelkeit auslösen können. Hierzu zählen Giftstoffe aus verdorbenem Essen, Krankheitserreger wie Bakterien und Viren, üppiges Essen und der übermäßige Genuss von Alkohol. Auch freudige Ereignisse wie etwa eine Schwangerschaft führen bei etwa 50 bis 90 % der Frauen durch die hormonelle Umstellung zumindest zeitweise zu Übelkeit. Ungewohnte Reize des Gleichgewichtsorgans im Innenohr, wie etwa eine <a title="Reisedurchfall – Wenn einer eine Reise tut, Teil 1" href="http://www.schwedenkraeuter.eu/2009/07/08/reisedurchfall-wenn-einer-eine-reise-tut/">Schiffs- oder Busreise</a>, können ebenfalls zu Übelkeit führen.</p>
<p>Verantwortlich für dieses unangenehme Gefühl ist ein Teil unseres Gehirns, das so genannte Brechzentrum. Hier findet die Steuerung von Übelkeit und Erbrechen statt. Einige Erkrankungen können Übelkeit als Begleiterscheinung mit sich bringen, so z. B. <a title="Migräne" href="http://www.schwedenkraeuter.eu/2010/10/19/migraene/">Migräne</a>, <a title="Gastritis (Magenschleimhaut-Entzündung)" href="http://www.schwedenkraeuter.eu/2011/07/30/gastritis-magenschleimhautentzeundung/">Gastritis</a>, eine Gehirnerschütterung oder <a title="Leber und Galle – Teil 1" href="http://www.schwedenkraeuter.eu/2009/12/06/leber-und-galle-teil-1/">Gallensteine</a>.</p>
<p>Auf psychische Beschwerden und Stress reagieren manche Menschen genauso mit Übelkeit und Erbrechen. Bei den Infektionskrankheiten, die Übelkeit auslösen, sind an erster Stelle der Noro-Virus und Salmonellen zu nennen. Verschiedene Medikamente führen darüber hinaus zu Übelkeit. Der Ausspruch „man hat schon Pferde vor der Apotheke kotzen gesehen“, deutet auf die Tatsache, dass Pferde &#8211; ebenso wie Ratten &#8211; nicht erbrechen können. Demnach versuchen Sie es bei der nächsten <a title="Magen-Darm-Grippe, wenn’s mal wieder durchläuft" href="http://www.schwedenkraeuter.eu/2008/12/03/magen-darm-grippe-wenns-mal-wieder-durchlaeuft/">Magen-Darm-Grippe</a> positiv zu sehen, Ihr Körper versucht nur Sie zu schützen!</p>
<p>Um Ihren Magen-Darm-Trakt gesund und leistungsfähig zu erhalten, eignet sich die Einnahme von <a title="Jacobus" href="http://www.pharma-labor.de/schwedenkraeuter-und-schwedenbitter/" target="_blank">Jacobus Schwedenkräuter- und Schwedenbitter-Produkten</a>. Bei psychischem Stress empfiehlt es sich, einmal die <a title="Homöopathika" href="http://www.pharma-labor.de/homoeopathie/" target="_blank">Homöopathika von  </a><span style="font-size: small;"><em><a title="Homöopathika" href="http://www.pharma-labor.de/homoeopathie/" target="_blank">Jacobus</a> </em></span><span style="font-size: small;">zu betrachten.</span></p>
<p><span style="font-size: xx-small;">Bild: Übelkeit ©Stephanie Hofschlaeger / <a href="http://www.pixelio.de" target="_blank">pixelio.de</a></span></p>
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		<title>Süßholz – die Arzneipflanze 2012</title>
		<link>http://www.schwedenkraeuter.eu/2011/12/05/suessholz-die-arzneipflanze-2012/</link>
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		<pubDate>Mon, 05 Dec 2011 20:18:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Simone</dc:creator>
				<category><![CDATA[Pflanzenheilkunde]]></category>
		<category><![CDATA[Bauchkrämpfe]]></category>
		<category><![CDATA[Lakritz]]></category>
		<category><![CDATA[Magen-Darm]]></category>
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		<category><![CDATA[Sodbrennen]]></category>

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		<description><![CDATA[Unter den Heilpflanzen ist sie ein Hansdampf in allen Gassen!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wissenschaftler der Universität Würzburg haben gemeinsam mit der Naturschutzorganisation WWF Süßholz zur Arzneipflanze des Jahres 2012 gekürt. Neben ihrer Bedeutung für den Menschen als Heilpflanze soll auch auf die Gefahren einer Übernutzung aufmerksam gemacht und damit für eine nachhaltige Wildsammlung plädiert werden. Denn die Süßholzpflanze eignet sich nicht nur für die Herstellung von Lakritz, sondern auch pharmazeutisch lässt sie sich vielseitig einsetzen.<span id="more-1708"></span></p>
<p><a href="http://www.schwedenkraeuter.eu/?p=556">Süßholz (<em>Glycyrrhiza glabra</em>)</a> ist eine über 1 m hohe Staude, die aufrechte Blütentrauben mit lila Blüten trägt. Sie gehört zur Familie der Schmetterlingsblütengewächse. Pharmazeutisch wird nur die getrocknete Wurzel der Pflanze verwendet, die einen schwachen Geruch und einen sehr süßen, leicht aromatischen Geschmack hat. Einer ihrer Hauptinhaltsstoffe besitzt beinahe die 50fache Süßkraft von Rohrzucker. Heimisch ist Süßholz vom Mittelmeergebiet bis Ostasien sowie in Amerika und Australien. Pflanzen, die in Deutschland für die Arznei- und Genussmittelherstellung verwendet werden, stammen ausschließlich aus dem Anbau.</p>
<p style="text-align: center;">Ihr Einsatz als Heilpflanze ist schon seit über 3000 Jahren bekannt; als besonders anzusehen, ist dabei ihre umfassende Heilwirkung. Im alten Ägypten und Griechenland schätzten Mediziner ihre Wirkungen bei Husten und Heiserkeit. Hildegard von Bingen sprach ihr positive Effekte auf die Psyche zu; sie erklärte, die Pflanze würde Menschen „mild stimmen“. Auch die Traditionelle Chinesische Medizin setzt Süßholz bei vielfältigen Leiden ein.<br />
<a href="http://www.schwedenkraeuter.eu/wp-content/uploads/2011/12/347354_web_R_K_B_by_sigrid-rossmann_pixelio.de_.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-1735" title="Lakritzschnecke" src="http://www.schwedenkraeuter.eu/wp-content/uploads/2011/12/347354_web_R_K_B_by_sigrid-rossmann_pixelio.de_-300x289.jpg" alt="" width="300" height="289" /></a><br />
Derzeit sind über 400 verschiedene Inhaltsstoffe des Süßholzes beschrieben, Glycyrrhizin ist einer der bekanntesten. Seine entzündungshemmenden und schleimhautschützenden Wirkungen sind wissenschaftlich belegt. Zusätzlich zeigt es krampflösende und antivirale Effekte. Der häufigste Einsatz von Süßholzwurzel ist zur Behandlung von Erkältungskrankheiten, die mit Husten, Heiserkeit und rauer Stimme einhergehen. Daneben wird sie zur Behandlung von Magen-Darm-Beschwerden verwendet. Die Pflanze lässt sich unterstützend bei der Behandlung von Magen- und Zwölffingerdarmgeschwüren, sowie Sodbrennen und Magenschleimhautentzündungen anwenden. Auch in dem Rezepturarzneimittel „<a href="http://www.pharma-labor.de/schwedenkraeuter_nach_Art_des_Hauses">Schwedenkräuter nach Art des Hauses</a>“ ist Süßholz enthalten und entfaltet dort seine heilenden Wirkungen auf Magen und Darm.</p>
<p>Risiken und Nebewirkungen: <a title="Lakritz – eine gefährliche Leckerei?" href="http://www.schwedenkraeuter.eu/2009/04/30/lakritz-eine-gesundheitsgefaehrdende-leckerei/">siehe hier</a>.</p>
<p><span style="font-size: xx-small;">Bild: ©sigrid rossmann / <a href="http://www.pixelio.de" target="_blank">pixelio.de</a></span></p>
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		<title>Gastritis (Magenschleimhaut-Entzündung)</title>
		<link>http://www.schwedenkraeuter.eu/2011/07/30/gastritis-magenschleimhautentzeundung/</link>
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		<pubDate>Sat, 30 Jul 2011 09:24:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan</dc:creator>
				<category><![CDATA[Verdauung]]></category>
		<category><![CDATA[Entzündungen]]></category>
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		<category><![CDATA[Reizmagen]]></category>
		<category><![CDATA[Schleimhäute]]></category>

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		<description><![CDATA[Akut oder bereits chronisch?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Bei einer Gastritis oder Magenschleimhautentzündung entzündet sich &#8211; wie der Name schon sagt- die Magenschleimhaut. Diese dient normalerweise als Schutz des Magens vor dem aggressiven Magensaft. Magensaft besteht aus Salzsäure, eiweißspaltenden Verdauungsenzymen und Schleim. Ohne die schützende Schleimhaut würde dieser Magensaft nicht nur unsere Nahrung verdauen, sondern auch die Zellen der Magenwand. Dies hätte zur Folge, dass kleine Löcher entstehen. <span id="more-1573"></span></p>
<p>Die im Magensaft enthaltene Salzsäure dient dabei einerseits dazu, die eiweißspaltenden Enzyme zu aktivieren und andererseits, die sich möglicherweise in der Nahrung befindlichen Keime abzutöten. Wird die Magenschleimhaut geschädigt oder permanent gereizt, kann es zu einer Entzündung kommen, und eine akute Gastritis hat sich entwickelt.</p>
<p>Als schädigende Faktoren kommen z. B. größere Mengen an Alkohol, Nikotin oder Kaffee, verschiedene Arzneimittel (Acetylsalicylsäure, Ibuprofen u. a.) und auch Lebensmittelvergiftungen in Frage. Psychischer Stress und Ärger sind ebenfalls als Auslöser einer akuten Gastritis in Betracht zu ziehen. Für Betroffene zeigen sich als mögliche Anzeichen der Entzündung Appetitlosigkeit, Übelkeit und Erbrechen, Schmerzen im Oberbauch sowie oftmals ein starkes Völlegefühl nach der Mahlzeit – auch wenn sie noch so klein war.</p>
<p>In den meisten Fällen heilt die akute Gastritis ohne Folgen wieder ab. Wichtig für den Heilungsprozess ist, sich einige Tage von Schonkost zu ernähren. Es ist auch möglich, zunächst für ein bis zwei Tage komplett auf Nahrung zu verzichten. Schonkost besteht aus Tee, Zwieback und leicht verdaulichen Speisen. Fleisch, Fett, Rohkost und Milchprodukte sollten vorerst vermieden werden. Die Mahlzeiten verteilt man am besten über den Tag auf mehrere kleine. Bettruhe und eine Wärmflasche können den Heilungsprozess unterstützen. Logischerweise gilt es, alle schleimhautreizenden Stoffe wie Alkohol, Kaffee und verschiedene Arzneimittel zu meiden.</p>
<p>Manchmal kann aus der akuten Gastritis ein <a href="/?p=588">Magengeschwür (<em>Ulcus ventriculi</em>) </a>entstehen. Dieses lässt sich mit Hilfe einer Magenspiegelung genau erkennen und gehört immer in die Hände eines Arztes. Als Komplikation kann ein solches Geschwür nämlich bluten und auch ein Magendurchbruch ist in seltenen Fällen möglich.</p>
<p>Besteht die Entzündung der Magenschleimhaut über einen längeren Zeitraum, so spricht man von einer chronischen Gastritis. Bei dieser Form lassen sich verschiedene Ursachen unterscheiden. Am häufigsten wird eine chronische Gastritis durch den Magenkeim Helicobacter pylori, durch den Rückfluss von Galle aus dem Zwölffingerdarm in den Magen oder durch verschiedene Medikamente verursacht. Die Therapie der chronischen Gastritis richtet sich demnach nach der Ursache.</p>
<p>Um Ihren Magen-Darm-Trakt gesund und leistungsfähig zu erhalten, eignet sich die Einnahme von <a href="http://pharma-labor.de/schwedenkraeuter-und-schwedenbitter" target="_blank">Schwedenkräuter- und Schwedenbitter-Produkten</a>. Bei psychischem Stress und Erschöpfungszuständen empfiehlt sich eine Kur mit <a href="http://www.pharma-labor.de/cogitan" target="_blank">Cogitan <em>Jacobus</em></a>.</p>
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		<title>Kümmel</title>
		<link>http://www.schwedenkraeuter.eu/2011/05/30/kuemmel/</link>
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		<pubDate>Mon, 30 May 2011 08:37:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Simone</dc:creator>
				<category><![CDATA[Pflanzenheilkunde]]></category>
		<category><![CDATA[ätherische Öle]]></category>
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		<category><![CDATA[Magen-Darm]]></category>
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		<category><![CDATA[Verstopfung]]></category>
		<category><![CDATA[Völlegefühl]]></category>

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		<description><![CDATA[Eine Heilpflanze mit einer Jahrtausende alten Tradition!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Kümmel kennt jeder, aber nicht jeder mag ihn. In der Küche wird er vielfältig eingesetzt, sei es in verschiedenen Brotsorten, in Sauerkraut, schweren Speisen, Gulasch oder Schnäpsen und Likören. Hier nutzt man die ihm zugeschriebenen verdauungsfördernden Eigenschaften. Auch in der Naturheilkunde findet man Kümmel insbesondere zur Anwendung bei Verdauungsbeschwerden, aber auch bei Rheuma oder Zahnschmerzen. Ausgrabungen belegen seine Verwendung bereits vor Christi Geburt.<span id="more-1515"></span>Kümmel (<em>Carum carvi</em>), der auch Wiesenkümmel oder Gemeiner Kümmel genannt wird, ist eine mehrjährige etwa 1 m hohe Pflanze. Er wächst in Wiesen oder an Waldrändern in Europa wie z. B. Deutschland, Polen oder den Niederlanden, sowie in Vorderasien.</p>
<p>Kümmel besitzt kleine weiß bis schwach rosa gefärbte Blüten. Genutzt wird die Kümmelfrucht, die circa 3-6 mm lang und 1 mm dick ist. <a href="http://www.schwedenkraeuter.eu/wp-content/uploads/2011/09/219932_R_K_by_segovax_pixelio.de_.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-1600" title="Kümmel" src="http://www.schwedenkraeuter.eu/wp-content/uploads/2011/09/219932_R_K_by_segovax_pixelio.de_.jpg" alt="" width="265" height="199" /></a>Sie ist sichelförmig gekrümmt und trägt auf der Oberseite leichte Fugen. Kümmel schmeckt würzig und riecht aromatisch.</p>
<p>Als Hauptinhaltsstoffe findet man ätherisches Öl; zusätzlich enthält die Frucht fettes Öl, Kohlenhydrate und Flavonoide. Im Versuch zeigt das ätherische Öl des Kümmels eine entkrampfende Wirkung auf den Magen-Darm-Trakt sowie leichte antibakterielle Effekte. Hieraus ergibt sich die Anwendung von Kümmel bei leichten krampfartigen Beschwerden im Magen-Darm-Bereich, bei Blähungen und Völlegefühl.</p>
<p>Ähnlich wie <a href="/?p=235">Fenchel</a> und Anis, mit denen Kümmel häufig als Tee gemischt wird, sollten die Früchte erst kurz vor dem Gebrauch gequetscht oder angestoßen und dann mit kochendem Wasser übergossen werden. Abgedeckt ziehen lassen. Nach 10 bis 15 Minuten kann man den Tee durch ein Teesieb abgießen.</p>
<p>Kümmel eignet sich auch sehr gut zur Behandlung von Säuglingen, beispielsweise bei den Drei-Monats-Koliken. Neben Kümmeltee finden sich ebenfalls Kümmelzäpfchen für Säuglinge und Kleinkinder und die sogenannte Windsalbe, die ebenso Kümmelöl enthält und auf dem Bauch des Säuglings einmassiert wird. Außerdem gibt es verschiedene Arzneimittel in Tropfenform, die Kümmel enthalten.</p>
<p><span style="font-size: xx-small;">Bild: ©segovax / <a href="http://www.pixelio.de" target="_blank">pixelio.de</a></span></p>
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		<title>Kamille (Matricaria recutita)</title>
		<link>http://www.schwedenkraeuter.eu/2011/03/25/kamille-matricaria-recutita/</link>
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		<pubDate>Fri, 25 Mar 2011 10:26:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Simone</dc:creator>
				<category><![CDATA[Heilkräuter-Lexikon]]></category>
		<category><![CDATA[ätherische Öle]]></category>
		<category><![CDATA[Bauchkrämpfe]]></category>
		<category><![CDATA[Hämorrhoiden]]></category>
		<category><![CDATA[Magen-Darm]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein Tausendsassa unter den Heilpflanzen!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Kamille ist einer der Superstars unter den Heilpflanzen. Sie ist nicht nur als Tee in Jugendherbergen und Krankenhäusern einsetzbar, sondern sie eignet sich auch vorzüglich zur Behandlung von verschiedenen Magen-Darm- Beschwerden und Entzündungen jeglicher Art. <span id="more-1350"></span>Diese Kenntnisse sind seit vielen Jahrhunderten bekannt und wurden unter anderem in der Klostermedizin intensiv eingesetzt. Die Kamille wurde aufgrund ihrer außerordentlichen Bedeutung für die Pflanzenheilkunde im Jahre 1987 zur ersten <a href="http://www.schwedenkraeuter.eu/die-pflanzen-des-jahres/">Arzneipflanze des Jahres</a> gekürt.</p>
<p>Pharmazeutisch verwendete Kamillenblüten stammen von der Echten Kamille (<em>Matricaria recutita</em>), die auch Kleine oder Deutsche Kamille genannt wird. Heimisch ist sie in Europa, Nordamerika, ja selbst in Australien kann man sie antreffen. Obwohl die Kamille ursprünglich in Süd- und Osteuropa bis nach Vorderasien beheimatet war, findet man sie inzwischen in Deutschland im Sommer beinahe an jedem Ackerrand.</p>
<p>Das Aussehen der Kamille ist vermutlich jedermann bekannt; ein Blütenköpfchen mit gelben Röhrenblüten in der Mitte, umgeben von einem Kranz weißer Zungenblüten. Hiermit kann man hervorragend das Liebesorakel „<em>Er liebt mich, er liebt mich nicht“ </em>befragen. Auch wenn hierzu klassischerweise eine Ringelblume verwendet wurde, eignet sich die Kamille hierfür auch ausgezeichnet. <em> </em></p>
<p>Die Kamille wird bis zu einem halben Meter groß und entwickelt zahlreiche der beschriebenen Blütenköpfchen. Sie riecht aromatisch und schmeckt etwas bitter. Die Inhaltsstoffe zeichnen sich durch einen charakteristischen Gehalt an ätherischem Öl aus, das nach dem Europäischen Arzneibuch zu mindestens 0,4 % aus blauem ätherischem Öl bestehen muss. Weiterhin findet man Flavonoide und Cumarine.</p>
<p>Einsetzen lässt sich die Kamille in Form von Teeaufgüssen oder alkoholischen Extrakten sowohl innerlich als auch äußerlich. Innerlich eignet sie sich zur Behandlung von Krämpfen und entzündlichen Erkrankungen im Magen-Darm-Bereich wie etwa Bauchweh, Gastritis, Durchfall, Blähungen, Darmkrämpfe und Menstruationsbeschwerden. Äußerlich kann man mit der Kamille Haut- und Schleimhautentzündungen wie z. B. Abszesse, Furunkel, Ekzeme, Entzündungen der Mundschleimhaut und des Zahnfleisches, Nagelbettentzündungen und Hämorrhoiden behandeln.</p>
<p>Obwohl allergische Reaktionen auf die Kamille sehr selten beobachtet werden, soll von einer Anwendung im Augenbereich abgesehen werden.</p>
<p>Setzt man die Kamille aus medizinischen Gründen ein, so sollte man auf eine gute Qualität der Ware achten, diese wird in Apotheken durch die Anforderungen des Europäischen Arzneibuches gewährleistet.</p>
<p>Neben der beschriebenen Echten Kamille wird auch die Römische Kamille (<em>Chamaemelum nobile</em>) pharmazeutisch genutzt, die zwar wissenschaftlich weniger gut untersucht wurde, aber im großen und ganzen für die gleichen Anwendungsgebiete eingesetzt wird.</p>
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		</item>
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		<title>Passionsblume (Passiflora incarnata)</title>
		<link>http://www.schwedenkraeuter.eu/2011/01/01/passionsblume-passiflora-incarnata/</link>
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		<pubDate>Sat, 01 Jan 2011 11:23:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Simone</dc:creator>
				<category><![CDATA[Heilkräuter-Lexikon]]></category>
		<category><![CDATA[ätherische Öle]]></category>
		<category><![CDATA[Flavonoide]]></category>
		<category><![CDATA[Magen-Darm]]></category>
		<category><![CDATA[Schlafmittel]]></category>

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		<description><![CDATA[Arzneipflanze des Jahres 2011 aufgrund ihrer für den Menschen beruhigenden und angstlösenden Wirkung.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der „Studienkreis Entwicklungsgeschichte der Arzneipflanzen“ der Universität Würzburg hat die wunderschöne Blume aufgrund ihrer für den Menschen beruhigenden und angstlösenden Wirkung zur Arzneipflanze des Jahres gewählt. In vielen pflanzlichen Beruhigungs- und Schlafmitteln ist sie deshalb enthalten. <span id="more-1288"></span></p>
<p>Die Passionsblume (<em>Passiflora incarnata</em>) ist eine kletternde Staude, die eine Höhe von mehreren Metern erreichen kann. Sie besitzt tief geteilte Blätter und die charakteristische hübsche weißviolette Blüte. Deren eigenartiger Bau führte zur Namensgebung „Passionsblume“, da die fädige Nebenkrone als Dornenkrone angesehen wurde. Dabei symbolisieren die 5 Staubblätter die Wundmale und die 3 Griffel mit den Narben die Nägel am Kreuze Christi.</p>
<p>Ursprünglich heimisch ist sie in Nord-, Mittel- und Südamerika, kultiviert wird sie jedoch auch beispielweise in Indien. Weltweit kennt man mehr als 400 verschiedene Arten, die teilweise auch essbare Früchte hervorbringen. Bekanntheit hat jedoch nur die Frucht von <em>Passiflora edulis</em> erlangt, die unter dem Namen Maracuja im Handel ist.</p>
<p>Die Inhaltsstoffe der Passionsblume, deren Kraut man verwendet, sind Flavonoide, verschiedene Zucker, freie Aminosäuren und geringe Mengen an ätherischem Öl.</p>
<p>Medizinische Anwendung finden Extrakte der Passionsblume alleine oder oftmals in Kombination mit Baldrian oder Hopfen bei nervöser Unruhe, leichten Einschlafstörungen und nervös bedingten Magen-Darm-Beschwerden. Während die Wirkungen in Versuchen am Tier intensiv untersucht wurden, gibt es nur wenige Studien zur Wirksamkeit beim Menschen. Diese belegen jedoch zu den bereits genannten Effekten eine gute angstlösende Wirkung.</p>
<p>Der große Vorteil der Passionsblume gegenüber anderen Präparaten wie verschiedenen chemischen Substanzen und auch gegenüber Johanniskraut ist, dass sie keine nennenswerten Nebenwirkungen hervorruft. Man beobachtet keine muskelentspannende Wirkung, so dass Passionsblume auch sehr gut am Tage eingesetzt werden kann. Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln sind ebenfalls nicht bekannt.</p>
<p>Wichtig bei der Anwendung ist wie bei vielen pflanzlichen Präparaten, auf eine ausreichend hohe Dosierung zu achten und ein wenig Geduld zu besitzen, bis die volle Wirkung einsetzt.</p>
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		<title>Es war ein mal ein Märchen &#8211; Abführmittel</title>
		<link>http://www.schwedenkraeuter.eu/2010/11/07/es-war-ein-mal-ein-maerchen-abfuehrmittel/</link>
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		<pubDate>Sun, 07 Nov 2010 19:43:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan</dc:creator>
				<category><![CDATA[Verdauung]]></category>
		<category><![CDATA[Abführmittel]]></category>
		<category><![CDATA[Magen-Darm]]></category>
		<category><![CDATA[Schwedenkräuter]]></category>
		<category><![CDATA[Verstopfung]]></category>

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		<description><![CDATA[Mit Märchen und Irrglauben rund um das Thema Abführmittel möchten wir an dieser Stelle aufräumen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In diesem ersten Artikel sollen Ammenmärchen rund um das Thema Abführmittel angesprochen und widerlegt werden. Ein <a href="/?p=1230">Artikel speziell zum Thema Sennes</a> folgt.</p>
<p>Unter Abführmitteln versteht man Arzneimittel natürlichen oder chemischen Ursprungs, die eingenommen werden, um eine erleichterte Darmentleerung herbeizuführen. Eine Verstopfung bzw. Obstipation &#8211; wie sie mit dem Fachbegriff heißt &#8211; liegt wissenschaftlich gesehen vor, wenn Personen weniger als dreimal pro Woche Stuhlgang haben. Dieser Stuhl ist meist zu hart und bereitet Schwierigkeiten und unter Umständen sogar Schmerzen beim Toilettenbesuch.<span id="more-1222"></span></p>
<p>Allerdings liegen auch beim Thema Abführmittel Theorie und Praxis oftmals weit auseinander. Denn auch wenn es nicht notwendig ist täglich und womöglich noch zur gleichen Uhrzeit Verdauung zu haben, so fühlen sich viele Menschen unwohl mit einem nur dreimal wöchentlich „absolvierten“ Stuhlgang. Für die Entstehung und den Verlauf eines Hämorrhoiden-Leidens spielen ebenfalls ein zu fester Stuhl und damit verbunden ein zu starkes Pressen eine entscheidende Rolle.</p>
<p>Diese Erkenntnisse haben die Sichtweise und die Bewertung von Abführmitteln deutlich verändert. Früher wurden sie verteufelt und galten als eine Arzneigruppe mit hohem „Abhängigkeitspotential“. Verstopfungen sollte mit reichlich Flüssigkeit, Bewegung und dem Verzehr von Ballaststoffen begegnet werden und weiter nichts. Grundsätzlich sind diese Empfehlungen auch heute noch aktuell und der erste Schritt bei der Behandlung einer Verstopfung. Jedoch gibt es einige Punkte, die berücksichtigt werden sollten:</p>
<ul>
<li>Flüssigkeit hilft nicht jedem bei der Behandlung einer Verstopfung. Auch bei einer täglichen Trinkmenge von 2 Litern und mehr sind Probleme mit der Verdauung möglich.</li>
<li>Bewegung ist grundsätzlich gesund und gut, lässt sich jedoch nicht immer in den Alltag einbinden. Manche Menschen können sich aufgrund von Erkrankungen wie etwa Gelenkbeschwerden nicht in dem erforderlichen Maß bewegen. Genau wie die erforderliche Trinkmenge bringt Bewegung nicht jedem Patienten mit Verstopfung Erleichterung.</li>
<li>Ballaststoffe quellen im Darm mit der entsprechenden Menge an Flüssigkeit auf, machen den Stuhl weicher, erhöhen somit das Darmvolumen und lösen den Reiz zum Toilettengang aus. Allerdings gibt es nicht wenige Personen, die bei einer Ballaststoff reichen Ernährung Bauchschmerzen, Blähungen und eventuell sogar Durchfall bekommen. Werden die Ballaststoffe mit zu wenig Flüssigkeit verzehrt, verstärkt dies eine bestehende Verstopfung bis hin zum Darmverschluss.</li>
</ul>
<p>Darüber hinaus gibt es Patienten, die aufgrund einer angeborenen oder erworbenen Veränderung der Darmnerven keine regelmäßige Verdauung haben. Im Dickdarm, wo dem Nahrungsbrei bzw. dem späteren Stuhl Flüssigkeit entzogen wird, wird dieser zu stark eingedickt. Dies hat zur Folge, dass der Stuhl zu trocken und fest wird und die oben beschriebenen Beschwerden wie Schmerzen und auch Hämorrhoiden auftreten bzw. verstärkt werden.</p>
<p>Medikamente wie etwa starke Schmerzmittel, Eisenpräparate, Antidepressiva und einige Blutdruckmittel sowie verschiedene Grunderkrankungen (Diabetes mellitus, Schilddrüsenunterfunktion, u.a.m.) tragen ebenfalls zur Verstopfung bei.</p>
<p>All diese aufgeführten Punkte machen deutlich, dass die Einnahme eines gut erprobten Abführmittels für viele Patienten notwendig und unumgänglich ist, wenn sie eine regelmäßige Verdauung mit weichem Stuhl haben möchten und sollen.</p>
<p>Wiederholt werden soll an dieser Stelle der Hinweis, dass Hämorrhoiden ganz eng mit einer Verstopfung und festem Pressen beim Stuhlgang zusammenhängen.</p>
<p>Gut erprobte und sichere Abführmittel sind einerseits chemische Arzneistoffe wie etwa Bisacodyl, Natriumpicosulfat und Macrogole und auf der anderen Seite pflanzliche Mittel in erster Linie auf der Basis von Sennesblättern und -früchten, wie z.B. <a href="http://pharma-labor.de/schwedenkraeuter-und-schwedenbitter" target="_blank">Jacobus-Schwedenkräuter</a>. Bei der richtigen Dosierung stellen sie eine wichtige Stütze in der Behandlung von Verstopfung dar.</p>
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		<title>Reflux gleich Rückfluss?</title>
		<link>http://www.schwedenkraeuter.eu/2010/10/02/reflux-gleich-rueckfluss/</link>
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		<pubDate>Sat, 02 Oct 2010 16:30:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Simone</dc:creator>
				<category><![CDATA[Verdauung]]></category>
		<category><![CDATA[Magen-Darm]]></category>
		<category><![CDATA[Speiseröhre]]></category>

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		<description><![CDATA[Sodbrennen kann ein Symptom der Refluxösophagitis sein.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn man als Patient seinen Arzt aufsucht, hat man oftmals das Gefühl, dass dieser  &#8220;Fachchinesisch&#8221; spricht. Was meint er denn, wenn er von einem &#8220;Reflux&#8221; bzw. einer &#8220;Refluxösophagitis&#8221; spricht?<span id="more-1124"></span></p>
<p>Unter einem Reflux versteht man allgemein einen Rückfluss; bezogen auf den Magen handelt es sich um den Rückfluss von saurem Mageninhalt in die Speiseröhre. Diesen Weg soll unser Speisebrei normalerweise nicht gehen und deshalb ist der Übergang von der Speiseröhre in den Magen durch einen ringartigen Muskel verschlossen. Dieser Muskel lässt den Durchtritt von Nahrung in Richtung Magen zu, verhindert jedoch normalerweise den Rückfluss aus dem Magen in die Speiseröhre.</p>
<p>Dies ist auch wichtig, denn der saure Mageninhalt kann die empfindliche Speiseröhre, der im Vergleich zum Magen eine dicke Schleimschicht fehlt, leicht schädigen und reizen. Findet dieser Rückfluss häufiger statt, so kann sich die Schleimhaut der Speiseröhre (Ösophagus) sogar entzünden und eine Refluxösophatitis entsteht, also eine Entzündung der Speiseröhre verursacht durch den Reflux des Mageninhaltes.</p>
<p>Ursachen für eine Erschlaffung des Muskels liegen oft in der Zusammensetzung unserer Nahrung. Gebratene und fettreiche Speisen reduzieren die Muskelspannung ebenso wie Koffein,  Alkohol oder Nikotin. Auch Schwangerschaften und Übergewicht gelten als weitere Risikofaktoren.</p>
<p>Und, wissen Sie jetzt wovon Ihr Arzt spricht, wenn er den Begriff Reflux(-ösophagitis) verwendet?</p>
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		<title>Darmpolypen</title>
		<link>http://www.schwedenkraeuter.eu/2010/06/24/darmpolypen/</link>
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		<pubDate>Thu, 24 Jun 2010 07:01:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Simone</dc:creator>
				<category><![CDATA[Verdauung]]></category>
		<category><![CDATA[Darmkrebs]]></category>
		<category><![CDATA[Darmspiegelung]]></category>
		<category><![CDATA[Dickdarm]]></category>
		<category><![CDATA[Magen-Darm]]></category>

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		<description><![CDATA[Kleine Gewächse im Dickdarm - zunächst harmlos und gutartig.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Zunächst sind sie harmlos und gutartig, jedoch bleiben sie dies nicht immer. Ein Polyp ist eine zumeist gestielte Ausstülpung der Schleimhaut und kann an den verschiedensten Stellen im menschlichen Körper auftreten. <span id="more-1050"></span>Bekannt sind Polypen der Nasenschleimhaut oder der Rachenmandeln, die bei einigen Kindern operativ entfernt werden müssen, da sie durch ihre Größe die Atmung erschweren.</p>
<p>In der Schleimhaut des Dickdarms sind ebenfalls Polypen anzutreffen, die in etwa an kleine Pilze erinnern und von wenigen Millimetern bis hin zu einigen Zentimetern groß werden können. Zunächst handelt es sich bei den Dickdarmpolypen um gutartige Geschwülste der Schleimhaut, die jedoch auch zu malignen, also bösartigen Tumoren des Darmes entarten können. In diesem Fall würde man dann von einem Darmkrebs sprechen.</p>
<p>Entdeckt werden die Darmpolypen bei einer Darmspiegelung (Koloskopie), die jeder Erwachsene ab dem 56. Lebensjahr zu Lasten seiner gesetzlichen Krankenkasse durchführen lassen kann.</p>
<p>Etwa 10 Prozent der deutschen Bevölkerung weisen Darmpolypen auf. Das Risiko diese zu entwickeln, steigt mit dem Lebensalter und einer erblichen Veranlagung deutlich an. Darüber hinaus zeigen Untersuchungen, dass die westliche Lebens- und Ernährungsweise mit ihrer fett- und zuckerreichen Kost, dem regelmäßigen Genuss von Alkohol und auch dem Rauchen die Entstehung der Geschwülste begünstigen. Da Darmpolypen auf der einen Seite normalerweise keine Beschwerden verursachen und auf der anderen Seite für etwa 90 % der Darmkrebserkrankungen verantwortlich gemacht werden können, wird die Notwendigkeit einer Darmspiegelung deutlich. Bei rechtzeitiger Entdeckung und schmerzfreier Abtragung während der Koloskopie stellen sie kein weiteres Risiko dar.</p>
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		<title>Zöliakie oder Sprue</title>
		<link>http://www.schwedenkraeuter.eu/2010/05/05/zoeliakie-oder-sprue/</link>
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		<pubDate>Wed, 05 May 2010 19:20:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Simone</dc:creator>
				<category><![CDATA[Verdauung]]></category>
		<category><![CDATA[Dünndarm]]></category>
		<category><![CDATA[Durchfall]]></category>
		<category><![CDATA[Magen-Darm]]></category>

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		<description><![CDATA[Brot, Brötchen, Nudeln und vieles mehr bereiten massive Probleme.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Zöliakie oder auch einheimische Sprue ist eine chronische &#8211; derzeit nicht heilbare &#8211; Erkrankung des <a href="http://www.pharma-labor.de/service/der-weg-der-nahrung/duenndarm/" target="_blank">Dünndarms</a>, die in einer Unverträglichkeit gegenüber dem Klebereiweiß Gluten begründet ist. <span id="more-1023"></span>Gluten ist Bestandteil vieler Getreidearten wie z.B. Weizen, Roggen, Gerste und Hafer, und dies erklärt, weshalb eine „normale“ in unseren Breiten übliche Ernährung mit Brot, Brötchen, Nudeln, Kuchen und vielem mehr einem Zöliakie-Betroffenen starke Beschwerden verursachen kann.</p>
<p>Unsere aus Falten und Darmzotten bestehende Dünndarmschleimhaut stellt die wichtigste Stelle zur Aufnahme von Nährstoffen aus der Nahrung dar. Bei der Zöliakie kommt es durch die Zufuhr von Gluten zu Entzündungen der Darmschleimhaut, die eine Rückbildung der Darmzotten zur Folge haben. Fehlen die Darmzotten, verkleinert sich die Oberfläche der Darmschleimhaut drastisch, so dass nicht mehr ausreichend Nährstoffe aus dem Nahrungsbrei aufgenommen werden können. Für Zöliakie-Kranke bedeutet dies, dass sich Nährstoffdefizite, Gewichtsverlust und oftmals massive Durchfälle einstellen.</p>
<p>Heilen lässt sich die Zöliakie derzeit nicht; die Therapie besteht in erster Linie aus der Vermeidung Gluten-haltiger Lebensmittel und der Ergänzung fehlender Nährstoffe. Glücklicherweise hat die Lebensmittelbranche inzwischen eine Vielzahl von Gluten-freien Getreideprodukten auf den Markt gebracht, die Erkrankten eine zwar deutlich teurere, aber dennoch annähernd normale Ernährung ermöglichen.</p>
<p>Weitere Informationen: <a href="http://www.dzg-online.de" target="_blank">Deutsche Zöliakie-Gesellschaft e.V. (DZG)</a></p>
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