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	<title>Der Blog: Schwedenkräuter &#187; Kräuter</title>
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	<description>Blog von Apothekerin Martina Pröger</description>
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		<title>Efeu – dem Husten eins husten [Upd.]</title>
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		<pubDate>Fri, 20 Nov 2009 13:38:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Simone</dc:creator>
				<category><![CDATA[Pflanzenheilkunde]]></category>
		<category><![CDATA[Husten]]></category>
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		<category><![CDATA[Naturheilmittel]]></category>
		<category><![CDATA[Volksheilkunde]]></category>

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		<description><![CDATA[Eine Gartenpflanze als Hustenmittel.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Efeu ist zur<strong> &#8220;Arzneipflanze des Jahres 2010&#8243;</strong> gewählt worden, wie der „Studienkreis Entwicklung der Arzneipflanzenkunde“ an der Universität Würzburg mitteilt. Die Gruppe aus Medizinhistorikern, Ärzten, Apothekern und Biologen wählt seit 1999 die Arzneipflanze des Jahres.</p>
<p>Die immergrüne Kletterpflanze Efeu, die das ein oder andere Haus schmückt, spielt auch pharmazeutisch in der Hustenbehandlung eine wichtige Rolle. <span id="more-773"></span>Lernt man als Kind, dass Efeu giftig ist, so ist dies auf die Blüten und später ihre Beeren zu beschränken, die einen giftigen Inhaltsstoff enthalten. Die Blätter jedoch, die zur Herstellung von Hustenpräparaten verwendet werden, enthalten dieses Gift kaum. Außerdem werden die Blätter soweit bearbeitet, dass sich nichts Giftiges mehr in dem fertigen Präparat befindet.</p>
<p>Um also sicher zu gehen, sollte auf geprüfte Arzneien – wie etwa Hustensaft oder Hustentropfen – aus der Apotheke zurückgegriffen werden. Eine besonders hervor zu hebende Eigenschaft der Efeublätter ist neben der auswurffördernden, also schleimlösenden Wirkung ein entkrampfender Effekt in den Bronchien. Dies bedeutet, dass Efeuextrakt besonders bei krampfartigem und schmerzhaftem Schleimhusten wie etwa bei einer Bronchitis sehr gut eingesetzt werden kann.</p>
<p>Ein weiterer großer Vorteil ist die mögliche Anwendung bereits im Säuglings- und Kleinkindalter. Hier sollte allerdings auf eine geeignete und dem Alter entsprechenden Zubereitung wie z. B. Zäpfchen oder alkoholfreie Säfte geachtet werden.</p>
<p>Grundsätzlich gilt jedoch für alle Hustenmittel, ob sie nun pflanzlicher oder chemischer Herkunft sind, dass eine volle Wirkung nur bei ausreichender Flüssigkeitszufuhr erreicht werden kann. Am besten trinkt ca. einen Liter mehr,  in dem man sich wohlschmeckende Kräuter- oder Früchtetees zubereitet .</p>
<p>Stellt sich nach einigen Tagen keine Besserung ein, färbt sich der Schleim gelb-grün oder tritt Fieber auf, sollte dringend ein Arzt aufgesucht werden.</p>
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		<title>Melisse (Melissa officinalis)</title>
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		<pubDate>Sun, 08 Nov 2009 20:39:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan</dc:creator>
				<category><![CDATA[Heilkräuter-Lexikon]]></category>
		<category><![CDATA[ätherische Öle]]></category>
		<category><![CDATA[Kräuter]]></category>
		<category><![CDATA[Magen-Darm]]></category>
		<category><![CDATA[Schlafstörung]]></category>
		<category><![CDATA[Volksheilkunde]]></category>

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		<description><![CDATA[<b>Heilpflanze im Fokus:<br /> <br /> 
<p ALIGN = CENTER><big>Melisse</big></p></b><br /> ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Melisse, die u. a. auch als Zitronenkraut, Frauenkraut oder Herzkraut bezeichnet wird, ist eine intensiv nach Zitrone riechende Staude.<span id="more-819"></span> Häufig ist der Geruch allerdings erst beim Zerreiben der Blätter wahrnehmbar. Sie wird ca. 70 cm groß und zeichnet sich durch einen vierkantigen Stängel und leicht behaarte eiförmige Blätter aus.</p>
<p>Ursprünglich stammt die Melisse aus dem östlichen Mittelmeergebiet, heutzutage findet man sie jedoch auch in Mitteleuropa, so z. B. in Thüringen, Franken und Süddeutschland.</p>
<p>Pharmazeutische Verwendung finden die Blätter der Melisse, die direkt in Form von Tee getrunken oder aber als Extrakte und Öle verwendet werden.</p>
<p>Als Inhaltsstoffe findet man Derivate der Hydroxyzimtsäure, hier insbesondere Rosmarinsäure, eine Reihe weiterer Inhaltsstoffe sowie ca. 0,2 % ätherisches Öl mit dem Hauptbestandteil Citral. Die genaue Zusammensetzung des Melissenöls ist abhängig von der Herkunft der Pflanze und somit den klimatischen Bedingungen am Anbauort sowie dem Erntezeitpunkt und den Lagerungsbedingungen der gepflückten Blätter.</p>
<p>Seit dem 15. Jahrhundert finden sich Überlieferungen, die den Einsatz von Melisse als beruhigendes, krampflösendes und verdauungsförderndes Mittel beschreiben. In der heutigen Zeit werden ihre Extrakte zur Behandlung von Schlafstörungen sowie bei funktionellen Magen-Darm-Beschwerden eingesetzt.</p>
<p>Siehe auch: <a href="/?p=788">Melisse &#8211; Ein Kraut nicht nur für die Nerven sondern auch für Magen und Darm</a>.</p>
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		<title>Enzian (Gentiana lutea) [Upd.]</title>
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		<pubDate>Thu, 03 Sep 2009 17:30:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan</dc:creator>
				<category><![CDATA[Heilkräuter-Lexikon]]></category>
		<category><![CDATA[Kräuter]]></category>
		<category><![CDATA[Pflanzenheilkunde]]></category>

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		<description><![CDATA[Heilpflanze im Fokus: 
<strong>Enzianwurzel</strong>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div>
<p>Der als Arzneipflanze verwendete Enzian ist eine bis zu 1,4 m hohe, krautige, mehrjährige Pflanze mit bläulich-grünen Blättern und gelben Blüten. Enzian riecht schwach süßlich und hat einen zunächst süßen, später intensiv bitteren Geschmack.<img title="Weiterlesen..." src="http://www.schwedenkraeuter.eu/wp-includes/js/tinymce/plugins/wordpress/img/trans.gif" alt="" /><span id="more-11"></span>Medizinische Anwendung finden die Wurzel und der Wurzelstock. Enzianwurzel zählt zu den Bitterstoffdrogen mit dem Hauptbitterstoff Amarogentin. Dieser Gehalt an Bitterstoffen erklärt das Anwendungsgebiet von Enzianwurzel &#8211; nämlich zur Behandlung von Verdauungsbeschwerden wie etwa Appetitlosigkeit und Völlegefühl. Auch für die Herstellung von Spirituosen wie z. B. Kräuterschnäpsen und Magenbittern nutzt man den Gehalt an Bitterstoffen.</p>
<p>Beheimatet ist der Gelbe Enzian überwiegend in den Gebirgsregionen Mittel-und Südeuropas wie z. B. Frankreich, Spanien und den Balkanländern. Enzian steht in Deutschland unter Naturschutz und darf für die Produktion von Arzneimitteln und Spirituosen nur aus entsprechenden Kulturen geerntet werden. Da in anderen Regionen, wie etwa den Balkanländern, das Sammeln wildwachsender Pflanzen durchaus erlaubt ist, sind die Pflanzenbestände dort teilweise gefährdet.</p>
<p>Der etwas populärere blaublühende Enzian wird für medizinische Zwecke nicht eingesetzt.</p>
<p>Vorsicht: Enzian kann leicht mit dem sehr giftigen Weißen Germer verwechselt werden. Da Enzian jedoch unter Naturschutz steht, ist ein Pflücken der Pflanze in der Natur verboten!</p>
</div>
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		<title>Angelikawurzel (Angelica archangelica) [Upd.]</title>
		<link>http://www.schwedenkraeuter.eu/2009/07/29/angelikawurzel-angelica-archangelica/</link>
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		<pubDate>Wed, 29 Jul 2009 18:09:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Simone</dc:creator>
				<category><![CDATA[Heilkräuter-Lexikon]]></category>
		<category><![CDATA[ätherische Öle]]></category>
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		<category><![CDATA[Pflanzenheilkunde]]></category>
		<category><![CDATA[Völlegefühl]]></category>

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		<description><![CDATA[Heilpflanze im Fokus: 
<strong>Angelikawurzel</strong>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Bei der Angelikawurzel (Angelica archangelica) (syn. Angelica major, A. officinalis) handelt es sich um eine bis zu 2,5 m große Staude, die auch unter den Namen Geistwurzel, Engelwurz, Erzengelwurzel, Zahnwurzel, Brustwurz, Giftwurz, Heiligenbitter, Heiliggeistwurzel, Theriakwurzel sowie einigen anderen bekannt ist.<span id="more-21"></span>In den nördlichen Gebieten Europas und Asiens findet man diese zwei- bis vierjährige Pflanze vorzugsweise in feuchten Wiesen und an Ufern vor. Nach einmaligem Blühen und Fruchten stirbt sie ab. Die für den medizinischen Einsatz verwendeten Pflanzenteile sind die Blätter, Früchte und Wurzeln in getrockneter Form, die überwiegend aus Kulturen in Polen, Holland und Deutschland stammen.</p>
<p>Einsatz findet Angelikawurzel bei Appetitlosigkeit, bei Völlegefühl, Blähungen und leichten krampfartigen Magen-Darm-Beschwerden, z. B. infolge unzureichender Magensaftsekretion.</p>
<p>Neben den beschriebenen Anwendungen für die Angelikawurzel pharmazeutisch zugelassen ist, verwendet man sie volksmedizinisch u.a. auch als Hustenmittel und bei nervös bedingten Schlafstörungen. Der Wurzelstock enthält ca. 0,35 bis 1,3 % ätherisches Öl sowie über 60 weitere identifizierte Komponenten. Für die Zubereitung als Tee ist es wichtig, dass die gepulverte Wurzel mit kaltem Wasser angesetzt und dann kurz aufgekocht wird.</p>
<p>Zusätzlich dient Angelikawurzel als Rohstoff zur Herstellung von Gewürzextrakten und Kräuterlikören.</p>
<p>Erwähnt werden soll als mögliche Nebenwirkung die durch Furanocumarine verursachte Photodermatose. Dies bedeutet, dass diese Inhaltsstoffe nach Kontakt mit der Haut in Kombination mit UV-Licht phototoxisch wirken und zu schweren Hautschäden führen können.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Rhabarberwurzel (Rheum palmatum) [Upd.]</title>
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		<pubDate>Tue, 07 Jul 2009 17:25:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martina</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<b>Heilpflanze im Fokus: Rhabarberwurzel</b>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Bei der Rhabarberwurzel handelt es sich um die getrocknete Rübenwurzel der Arten Rheum palmatum und Rheum officinale. <span id="more-22"></span></p>
<p>Beide Arten werden überwiegend in den Hochgebirgen Chinas angebaut und gehören ebenso wie unser heimischer Rhabarber Rheum rhabarbarum zur Familie der Knöterichgewächse (Polygonaceae). In der Rhabarberwurzel sind bis zu 12 % <a href="/?p=29">Anthranoide</a> enthalten, die für eine leichte und kurzfristige Darmentleerung mit weichem Stuhl verantwortlich sind.</p>
<p>Darüber hinaus enthält die Wurzel bis zu 10 % Gerbstoffe, wodurch sich ihr Einsatzgebiet bei Mund- und Rachenschleimhauterkrankungen in Form einer Tinktur erklären lässt. Hierzu nutzt man die adstringierende Wirkung der Gerbstoffe und den entzündungshemmenden Effekt eines weiteren Inhaltsstoffes (Lindleyin).</p>
<p>Erwähnt werden soll an dieser Stelle noch abschließend die bei regelmäßigem Gebrauch mögliche, aber harmlose Rotfärbung des Urins.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Aloe, Kap-Aloe (Aloe ferox) [Upd.]</title>
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		<pubDate>Tue, 07 Jul 2009 17:06:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martina</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Von besonderer Bedeutuung sind die Arten Aloe ferox und Aloe vera.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Von medizinischer Bedeutung sind die beiden Arten Aloe ferox bzw. Aloe capensis (Kap-Aloe) und die weitaus bekanntere Aloe barbadensis, auch bekannt unter dem Namen Aloe vera oder Curaçao-Aloe. <span id="more-16"></span></p>
<p>Obwohl die Aloe eher einem Kaktus ähnelt und immergrün, ohne Stamm und einer Rosette ähnlich aus dem Boden kommt, zählt sie zu den Liliengewächsen (Liliaceae). Ursprünglich heimisch ist die Aloe in Afrika, sie wird jedoch auch in Kulturen vor der Küste Amerikas, besonders den Antilleninseln und in Venezuela angebaut. Man verwendet den zur Trockne eingedickten Saft der Pflanze, der ca. 5 bis 40 % Aloin A und B (<a href="/?p=29">Anthranoide</a>) enthält. Zusätzlich findet man Mineralien, Vitamine, Polysaccharide und Eiweiße.</p>
<p>Ebenfalls kurz erwähnt werden soll der vielfältige Einsatz von Aloe in Produkten zur Hautpflege. Der Saft der Aloe ferox enthält dieselben Inhaltsstoffe wie der der Aloe vera, jedoch in weitaus höherer Konzentration, weswegen er diesem oftmals vorgezogen wird. Auch in einigen <a href="/?p=31">Schwedenkräuter</a>-Zubereitungen findet sich Aloe.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Sennesfrüchte, -blätter (Cassia Senna) [Upd.]</title>
		<link>http://www.schwedenkraeuter.eu/2009/07/07/sennesfruechte-blaetter-cassia-senna/</link>
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		<pubDate>Tue, 07 Jul 2009 16:10:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martina</dc:creator>
				<category><![CDATA[Heilkräuter-Lexikon]]></category>
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		<description><![CDATA[<b>Sennesblätter</b> und <b>Sennesfrüchte</b> sind pflanzliche Abführmittel.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Sennesblätter und Sennesfrüchte sind pflanzliche Abführmittel, wobei die Wirkung der Früchte im Vergleich zu den Blättern etwas schwächer ist. Es gibt viele wissenschaftliche Studien, aus denen hervorgeht, dass eine kurzfristige Anwendung sehr wirksam, aber vollkommen unbedenklich ist.<span id="more-1"></span></p>
<p>Ursprünglich stammen Sennesgewächse (Cassia-Arten) aus tropischen und subtropischen Gegenden in Nordafrika und im Mittleren Osten. Erste Erwähnung über die abführende Wirkung von Senna findet sich im hiesigen Mitteleuropa im 13. Jahrhundert. Neben Früchten und Blättern werden auch die Blüten unterschiedlicher Cassia-Arten gegen verschiedene Verdauungsbeschwerden verwendet.</p>
<p>Man unterscheidet zwei Sennes-Arten, die pharmazeutischen Einsatz finden, einmal Cassia angustifolia (sog. Tinnevelly-Senna) und Cassia senna (sog. Alexandriner-Senna). Sie gehören beide zur Familie der Sennesgewächse (Caesalpininaceae). Auch in ihnen findet man &#8211; ebenso wie in <a href="/?p=16">Aloe</a> und <a href="/?p=22">Rhabarber</a> &#8211; <a href="/?p=29">Anthranoide</a>, die für die abführende Wirkung verantwortlich sind.</p>
<p>Heilpflanzen werden bisweilen zu Unrecht als „Medizin von gestern” belächelt, aber Sennes ist in dieser Hinsicht über alle Zweifel erhaben. In jeder Apotheke können Sie diese wirksame Heilpflanzen-Medizin in vielen Handelsformen bekommen. Neben losen Tees gibt es Produkte, die besser zu dosieren sind, wie Tee im Filterbeutel, als Granulat oder als Ansatz-Mischung mit Alkohol – auch in den <a href="/?p=31">Schwedenkräuter</a>-Zubereitungen findet sich Sennes,<br />
wie z.B. in<br />
<a href="http://www.naturheilkunde-shop24.de/de/Naturheilkunde/548__Jacobus/261956__JACOBUS_Schwedenkraeuter_N_Pulver.html" target="_blank">Jacobus-Schwedenkräuter-N </a><br />
<!--  Ende HTML-Code superclix.de Partnerprogramm T 5837/12110  -->und<br />
<a href="http://www.naturheilkunde-shop24.de/de/Naturheilkunde/548__Jacobus/1175310__JACOBUS_Schwedenkraeuter_Abfuehrtee_Btl.html" target="_blank">Jacobus-Schwedenkräuter Abführtee </a></p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Bitterer Fenchel (Foeniculum vulgare) [Upd.]</title>
		<link>http://www.schwedenkraeuter.eu/2009/04/07/bitterer-fenchel-foeniculum-vulgare/</link>
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		<pubDate>Tue, 07 Apr 2009 18:04:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<b>Heilpflanze im Fokus: Fenchel</b>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Medizinisch wird der Bittere Fenchel, als Gewürz der Süße Fenchel verwendet. <span id="more-12"></span>Die mehrjährige, bis zu 2,5 Meter hohe Staude enthält ätherische Öle und verbreitet einen aromatischen Duft. Die Blätter sind dreieckig, die Blüten klein und gelb. Die Pflanze ist heimisch im Mittelmeer, der Anbau erfolgt hauptsächlich in Ländern Mittel- und Osteuropas.</p>
<p>Charakteristisch für das ätherische Öl ist sowohl das bitter und kampferartig schmeckende Fenchon als auch das süß schmeckende trans-Anethol. Fenchonfreie oder -arme Fenchelöle schmecken daher anisähnlich.</p>
<p>Die Arzneipflanze wirkt krampflösend, beruhigend und desinfizierend. Insbesondere bei Entzündungen der Atemwege und Husten sowie bei Magen-Darm-Beschwerden und Blähungen findet sie Anwendung. Besonders gerne erfolgt die Anwendung in der Kinderheilkunde, wobei das reine ätherische Öl nicht bei Säuglingen und Kleinkindern eingesetzt werden sollte.</p>
<p>Möchte man Fencheltee zubereiten, verwendet man nicht wie beim Kochen den Stengel, sondern die reife Frucht der Pflanze.</p>
<p>siehe auch: <a href="/?p=235">Fenchel &#8211; Die Arzneipflanze des Jahres 2009</a></p>
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		<item>
		<title>Pfefferminze (Mentha x piperita)</title>
		<link>http://www.schwedenkraeuter.eu/2009/03/19/pfefferminze-mentha-x-piperita/</link>
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		<pubDate>Thu, 19 Mar 2009 19:14:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Simone</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<b>Heilpflanze im Fokus: Pfefferminze</b>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Pfefferminze – auch bekannt unter den Namen Katzen- oder Mutterkraut – wächst neben unzähligen Wildformen als Heilpflanze in Kulturen in Asien, Nord- und Südamerika sowie in den Balkanländern. Auch in Süddeutschland wird ein kleiner Anteil der Kulturpflanze produziert. <span id="more-492"></span></p>
<p>Sie ist mehrjährig, wird bis zu 100 cm groß und besitzt einen vierkantigen Stängel. Die Blätter stehen kreuzgegenständig und weisen einen gesägten Blattrand sowie Drüsenhaare auf.<br />
In den Blättern ist das ätherische Pfefferminzöl mit dem typischen Menthol enthalten. Daneben findet sich auch Menthon und Mentholester sowie ein deutlicher Gehalt an Gerbstoffen. Menthol wirkt direkt auf die Kälterezeptoren der Haut und besitzt deshalb einen kühlenden Effekt auf Haut und Schleimhaut. Ähnlich wie <a href="/?p=19">Kampfer</a> kann auch Menthol entweder direkt aus der Pflanze bzw. aus deren ätherischen Öl gewonnen oder aber vollsynthetisch hergestellt werden.<br />
Pfefferminze ist seit jeher sowohl als Gewürz als auch als Heilpflanze in den gemäßigten bis hin zu den mediterranen Breiten Europas und des Nahen Ostens verbreitet.<br />
Pharmazeutischen Einsatz findet die Pfefferminze in erster Linie als Magen-Darm-Mittel und in Erkältungspräparaten: <a href="/?p=433">Pfefferminze – eine Alleskönnerin</a></p>
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		<item>
		<title>Anthranoide (Anthrachinone, Anthrone) [Upd.]</title>
		<link>http://www.schwedenkraeuter.eu/2009/03/12/anthranoide-anthrachinone-anthrone/</link>
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		<pubDate>Thu, 12 Mar 2009 11:26:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Verstopfung]]></category>

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		<description><![CDATA[<b>Wirkstoffe im Fokus: Anthranoide</b>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Gruppe der Anthranoide nimmt in der Pflanzenheilkunde als Bestandteil fast aller pflanzlichen Abführmittel einen wichtigen Platz unter den Wirkstoffen ein.<span id="more-29"></span></p>
<p>Man unterteilt die Anthranoide in 2 Gruppen. Zum einen gibt es die Anthrachinone, die sich überwiegend in der <a href="/?p=22">Rhabarberwurzel</a> (u.a. Rhein) befinden und zum anderen die Anthrone, die Bestandteil von <a href="/?p=16">Aloe</a> (u.a. Aloin A und B) und von <a href="http://www.schwedenkraeuter.eu/?p=1">Sennesblättern und -früchten</a> (u.a. Sennosid A und B) sind.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Chemisch gesehen wirken nur die sogenannten Hydroxyanthracen-Derivate (HAD), die man noch mit der Angabe versieht „berechnet als Sennosid B“, um somit einen einheitlichen Standard zu erhalten.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Von Vorteil ist die konzentrierte Wirkung an Ort und Stelle: die enthaltenen Anthrachinone machen sich erst im Dickdarm bemerkbar, vorher sind sie wirkungslos.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;"> Dort wirken sie auf 3-fache Weise gegen Verstopfung:</p>
<ol>
<li>
<div style="margin-bottom: 0cm;">es kommt zu einer gesteigerten Peristaltik (Muskelbewegung) des Darms (neuromuskuläre Wirkung),</div>
</li>
<li>
<div style="margin-bottom: 0cm;">dadurch, dass dem Darminhalt weder Wasser noch Mineralien entzogen werden, sondern zusätzlich in den Darm gelangen (antiabsorptive Wirkung), erhöht sich das Stuhlvolumen, die Konsistenz wird weicher, bleibt aber noch geformt und dieser Füllungsreiz regt die Darmbewegungen an,</div>
</li>
<li>
<div style="margin-bottom: 0cm;">zusätzlich kommt es im Dickdarm zu einer Steigerung der Schleimsekretion.</div>
</li>
</ol>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Die Wirkung der Anthranoide tritt nach 8-12 Stunden ein und ist stark dosisabhängig. Die normale Höchstdosis sind 30 mg Hydroxyanthracen-Derivate. Vielfach hilft aber auch schon die Hälfte davon, um die leichte Entleerung des Darms zu ermöglichen.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Die Anwendung sollte kurzfristig und nicht länger als 2 Wochen erfolgen. Sonst besteht das Risiko, zu große Mengen Kalium mit dem Stuhlgang zu verlieren. Dies würde wiederum die Verstopfung verstärken und zu Herzrhytmusstörungen führen.</p>
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