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	<title>Der Blog: Schwedenkräuter &#187; Hämorrhoiden</title>
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	<description>Blog von Apothekerin Martina Pröger</description>
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		<title>Kamille (Matricaria recutita)</title>
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		<pubDate>Fri, 25 Mar 2011 10:26:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Simone</dc:creator>
				<category><![CDATA[Heilkräuter-Lexikon]]></category>
		<category><![CDATA[ätherische Öle]]></category>
		<category><![CDATA[Bauchkrämpfe]]></category>
		<category><![CDATA[Hämorrhoiden]]></category>
		<category><![CDATA[Magen-Darm]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein Tausendsassa unter den Heilpflanzen!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Kamille ist einer der Superstars unter den Heilpflanzen. Sie ist nicht nur als Tee in Jugendherbergen und Krankenhäusern einsetzbar, sondern sie eignet sich auch vorzüglich zur Behandlung von verschiedenen Magen-Darm- Beschwerden und Entzündungen jeglicher Art. <span id="more-1350"></span>Diese Kenntnisse sind seit vielen Jahrhunderten bekannt und wurden unter anderem in der Klostermedizin intensiv eingesetzt. Die Kamille wurde aufgrund ihrer außerordentlichen Bedeutung für die Pflanzenheilkunde im Jahre 1987 zur ersten <a href="http://www.schwedenkraeuter.eu/die-pflanzen-des-jahres/">Arzneipflanze des Jahres</a> gekürt.</p>
<p>Pharmazeutisch verwendete Kamillenblüten stammen von der Echten Kamille (<em>Matricaria recutita</em>), die auch Kleine oder Deutsche Kamille genannt wird. Heimisch ist sie in Europa, Nordamerika, ja selbst in Australien kann man sie antreffen. Obwohl die Kamille ursprünglich in Süd- und Osteuropa bis nach Vorderasien beheimatet war, findet man sie inzwischen in Deutschland im Sommer beinahe an jedem Ackerrand.</p>
<p>Das Aussehen der Kamille ist vermutlich jedermann bekannt; ein Blütenköpfchen mit gelben Röhrenblüten in der Mitte, umgeben von einem Kranz weißer Zungenblüten. Hiermit kann man hervorragend das Liebesorakel „<em>Er liebt mich, er liebt mich nicht“ </em>befragen. Auch wenn hierzu klassischerweise eine Ringelblume verwendet wurde, eignet sich die Kamille hierfür auch ausgezeichnet. <em> </em></p>
<p>Die Kamille wird bis zu einem halben Meter groß und entwickelt zahlreiche der beschriebenen Blütenköpfchen. Sie riecht aromatisch und schmeckt etwas bitter. Die Inhaltsstoffe zeichnen sich durch einen charakteristischen Gehalt an ätherischem Öl aus, das nach dem Europäischen Arzneibuch zu mindestens 0,4 % aus blauem ätherischem Öl bestehen muss. Weiterhin findet man Flavonoide und Cumarine.</p>
<p>Einsetzen lässt sich die Kamille in Form von Teeaufgüssen oder alkoholischen Extrakten sowohl innerlich als auch äußerlich. Innerlich eignet sie sich zur Behandlung von Krämpfen und entzündlichen Erkrankungen im Magen-Darm-Bereich wie etwa Bauchweh, Gastritis, Durchfall, Blähungen, Darmkrämpfe und Menstruationsbeschwerden. Äußerlich kann man mit der Kamille Haut- und Schleimhautentzündungen wie z. B. Abszesse, Furunkel, Ekzeme, Entzündungen der Mundschleimhaut und des Zahnfleisches, Nagelbettentzündungen und Hämorrhoiden behandeln.</p>
<p>Obwohl allergische Reaktionen auf die Kamille sehr selten beobachtet werden, soll von einer Anwendung im Augenbereich abgesehen werden.</p>
<p>Setzt man die Kamille aus medizinischen Gründen ein, so sollte man auf eine gute Qualität der Ware achten, diese wird in Apotheken durch die Anforderungen des Europäischen Arzneibuches gewährleistet.</p>
<p>Neben der beschriebenen Echten Kamille wird auch die Römische Kamille (<em>Chamaemelum nobile</em>) pharmazeutisch genutzt, die zwar wissenschaftlich weniger gut untersucht wurde, aber im großen und ganzen für die gleichen Anwendungsgebiete eingesetzt wird.</p>
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		<title>Hämorrhoiden</title>
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		<pubDate>Fri, 16 Jul 2010 07:26:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Simone</dc:creator>
				<category><![CDATA[Verdauung]]></category>
		<category><![CDATA[Hämorrhoiden]]></category>
		<category><![CDATA[Venen]]></category>
		<category><![CDATA[Verstopfung]]></category>
		<category><![CDATA[Volkskrankheit]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein Problem mit dem etwa 80 % der Deutschen zu tun haben.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Unter Hämorrhoiden versteht man vergrößerte und blutgefüllte Polster am Rektum, die verschiedenste Symptome hervorrufen können. Diese Blutpolster sind normalerweise ein natürlicher Bestandteil unseres Rektums und dienen zusammen mit dem Schließmuskel zur Abdichtung  unseres Analkanals. <span id="more-1092"></span></p>
<p>Durch häufiges zu starkes Pressen beim Stuhlgang etwa durch zu festen Stuhl bzw. eine Verstopfung und/oder eine angeborenen Bindegewebsschwäche können sich Hämorrhoiden vergrößern und aus dem Rektum vorwölben. Diese Veränderungen ähneln <a href="http://www.schwedenkraeuter.eu/?p=705">Krampfadern an den Beinen</a>. Hämorrhoiden   treffen fast jeden Erwachsenen im Laufe seines Lebens zumindest einmal;   Männer sind hierbei öfter betroffen als Frauen.</p>
<p>Je nachdem, ob sie sich wieder zurückziehen oder -schieben lassen, unterteilt man vier verschiedene Stadien, wobei im letzten Stadium die knotigen Erweiterungen dauerhaft  nach  außen gestülpt sind. Für den Betroffenen bedeutet dies, dass er unter Juckreiz, Blutungen, Schmerzen, Nässen und später auch unter Stuhlinkontinenz leidet.</p>
<p>Bei leichteren Beschwerden können Salben oder Zäpfchen mit entzündungshemmenden und juckreizstillenden Inhaltsstoffen helfen. Bei fortgeschrittenen Stadien bleiben zur effizienten Behandlung Verödung oder Operation.</p>
<p>Für alle Stadien und auch zur Vorbeugung gilt: Kein festes Presses beim Stuhlgang! Dies lässt sich nur erreichen, wenn der Stuhl durch ausreichende Flüssigkeits- und Ballaststoffzufuhr sowie Bewegung weich wird. Reichen diese Maßnahmen nicht aus, so sorgt auch der <a href="http://pharma-labor.de/jacobus_schwedenkraeuter_abfuehrtee" target="_blank">Jacobus-Schwedenkräuter Abführtee</a> für einen weichen Stuhl, der kein festes Pressen erfordert.</p>
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		<title>Venenprobleme</title>
		<link>http://www.schwedenkraeuter.eu/2009/08/23/venenprobleme/</link>
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		<pubDate>Sun, 23 Aug 2009 13:07:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Simone</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Beine]]></category>
		<category><![CDATA[Hämorrhoiden]]></category>
		<category><![CDATA[Venen]]></category>
		<category><![CDATA[Volkskrankheit]]></category>
		<category><![CDATA[Vorsorge]]></category>

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		<description><![CDATA[Krampfadern, Besenreiser, Schwellungen &#038; Co.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im Sommer zeigen kurze Röcke und kurze Hosen oftmals das volle Ausmaß der Venenleiden. Venenprobleme können vielfältig sein und sich in Krampfadern, Besenreisern oder mit Schwellungen im Knöchelbereich zeigen. <span id="more-705"></span>Unter Krampfadern, die mit dem Fachbegriff Varizen heißen, versteht man knotig erweiterte Venen, die häufig bereits mit bloßem Auge zu erkennen sind. Neben den oberflächlichen, gut sichtbaren Venen können auch tiefer liegende Gefäße betroffen sein. Dies lässt sich jedoch meist nur durch einen Facharzt (Phlebologen) mit entsprechendem Diagnoseverfahren feststellen. Hierzu misst der Arzt den Blutfluss durch die veränderten Venen und betrachtet sie sich mit Hilfe eines speziellen Ultraschalls (Duplexsonographie).</p>
<p>Während gerade weibliche Patientinnen in erster Linie ein kosmetisches Problem in den Besenreisern und Krampfadern sehen, soll hier jedoch klargestellt werden, dass gerade Krampfadern auch einen bedeutsamen Krankheitswert haben. Unbehandelt kann sich die Symptomatik verschlechtern. Durch die Abflussstörungen des Blutes im Bein können schwere Schäden im Bereich des Unterschenkels bis hin zu einem offenen Bein daraus resultieren.</p>
<p>Abhilfe bringen speziell angefertigte Kompressionsstrümpfe und die Einnahme von Arzneimitteln mit <a href="/?p=1128">rotem Weinlaub</a> oder <a href="http://www.schwedenkraeuter.eu/?p=1058">Rosskastanie</a>. Sind die Veränderungen jedoch zu weit fortgeschritten, muss manchmal die betroffene Vene verödet oder sogar gezogen werden.</p>
<p>Erste Anzeichen für Venenprobleme findet man häufig im Sommer, wenn es draußen richtig heiß ist und die Betroffenen z. B. berufsbedingt lange Stehen müssen. Oft kann man dann die Schwellungen am Knöchel deutlich sehen. Drückt man mit dem Daumen eine Delle ins Gewebe, so bleibt diese einen kurzen Moment bestehen, bis sich die Stelle wieder glättet. Neben Venenproblemen kann jedoch auch ein Lymphödem der Auslöser hierfür sein. Auch in diesem Fall sollten Stütz- oder besser Kompressionsstrümpfe getragen werden, die von außen Druck auch die Gefäße ausüben, so dass die Gewebsflüssigkeit gar nicht erst in das umliegende Gewebe austreten kann.</p>
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		<title>Obstipation &#8211; Ein harter Brocken, der sich lösen lässt</title>
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		<pubDate>Wed, 23 Jul 2008 11:24:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martina</dc:creator>
				<category><![CDATA[Verdauung]]></category>
		<category><![CDATA[Hämorrhoiden]]></category>
		<category><![CDATA[Obstipation]]></category>
		<category><![CDATA[Schwedenkräuter]]></category>
		<category><![CDATA[Verstopfung]]></category>
		<category><![CDATA[Volkskrankheit]]></category>

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		<description><![CDATA[Verstopfung – auch Obstipation genannt – ist eine Volkskrankheit. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Verstopfung – im medizinischen Kontext auch Obstipation genannt – ist eine Volkskrankheit. Meist verschlechtert sich die Verdauungssituation im Alter – insbesondere bei Frauen. <span id="more-38"></span>Die erschwerte Darmentleerung geht nicht nur mit Appetitlosigkeit und Völlegefühl, sondern häufig auch mit Schmerzen einher, denn der zu volle Darm drückt auf andere Organe und behindert das Entweichen entstehender Blähungen. Hinzu kommen juckende oder entzündete Hämorrhoiden und schmerzhaftes Pressen, weil die Konsistenz des Stuhlgangs zu fest ist. Wenn sich der Darm nur alle drei Tage oder seltener entleert und dies über einen Zeitraum von mehr als zwei Wochen dauert, ist die Erkrankung chronisch.</p>
<p>Eine mögliche Therapie ist die Einnahme pflanzlicher Heilmittel, jedoch sollten Patienten zunächst mit einem Arzt klären, ob organische Ursachen auszuschließen sind. Bei Diagnosen wie etwa Ileus (Darmverschluss), Hypothyreose (Schilddrüsenunterfunktion) oder Krebs kann die Pflanzenheilkunde als begleitende Unterstützung dienen, nie aber die schulmedizinische Behandlung ersetzen. Der nächste Schritt ist eine exakte Analyse der Ernährung und Lebensweise des Betroffenen. Hier spielen nicht nur Speisen und deren Zubereitung eine große Rolle, sondern auch die Essgewohnheiten (Uhrzeit, Regelmäßigkeit und Verzehrgeschwindigkeit). Ebenso wirken sich eingenommene Medikamente (wie Schlaf- und Beruhigungsmittel) auf die Verdauung aus. Entscheidend ist aber auch selbstverständlich das Maß an täglicher Bewegung und Sport.</p>
<p>Viele Patienten mögen sich nicht eingestehen oder wissen nicht einmal, dass Weißbrot, Zucker, Fleisch und Wurst sich auf den Verdauungsapparat ungünstig auswirken, wenn sie in zu großen Mengen verzehrt werden. Erheblich besser und ohnehin für den gesamten Organismus gesünder sind Vollkornprodukte. Auch eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr (Wasser, Tee und Fruchtsäfte) ist wichtig. Oft ist eine Obstipation lediglich auf Wassermangel zurückzuführen. Kaffee, schwarzer Tee und Alkohol gelten hier nicht als Flüssigkeitslieferant für den Körper – im Gegenteil: Sie entziehen dem Körper Wasser. Die entsprechenden Mengen müssen mit neutralen Flüssigkeiten ausgeglichen werden. Bei der Ernährung sollte man auf ausgewogene, ballaststoffreiche Kost achten. Ein dem Alter und der individuellen körperlichen Konstitution angepasstes Maß an Bewegung rundet die Maßnahmenpalette ab.</p>
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