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	<title>Der Blog: Schwedenkräuter &#187; Gerbstoffe</title>
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	<description>Blog von Apothekerin Martina Pröger</description>
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		<title>Rotes Weinlaub bei schweren Beinen</title>
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		<pubDate>Thu, 02 Sep 2010 11:09:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Simone</dc:creator>
				<category><![CDATA[Pflanzenheilkunde]]></category>
		<category><![CDATA[Beine]]></category>
		<category><![CDATA[Flavonoide]]></category>
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		<category><![CDATA[Venen]]></category>
		<category><![CDATA[Volkskrankheit]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein weiteres Mittel für gesunde Beine.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die <a href="/?p=1058">Rosskastanie (<em>Aesculus hippocastanum</em>)</a>, die zur Behandlung von <a href="/?p=705">Venenbeschwerden</a> und schweren Beinen eingesetzt wird, und die wir Ihnen bereits vorgestellt haben, ist nicht die einzige Heilpflanze, die in diesem Zusammenhang eine Rolle spielt. Auch das Rote Weinlaub (<em>Vitis vinifera</em>) zeigt Wirkung bei der Behandlung von Krampfadern, Ödemen der Unterschenkel, Kribbeln und Jucken der Beine und bei der chronisch venösen Insuffizienz (CVI).<span id="more-1128"></span></p>
<p>Hierunter versteht man Haut- und Bindegewebsveränderungen der Beine zumeist als Folge einer Störung des venösen Blutrückflusses. Ursachen sind oftmals ein Funktionsverlust der Venenklappen im tiefen Venensystem oder auch eine häufig vererbte Krampfaderbildung.</p>
<p>Wein wächst als Kletterstrauch mit bis zu 35 m lang werdenden Trieben und zählt mit zu den ältesten Kulturpflanzen. Ursprünglich war er in Südeuropa und Westasien heimisch, heutzutage wächst er jedoch weltweit in der gemäßigten bis subtropischen Klimazone. Bekannt ist Wein in erster Linie wegen seiner Rispen, denn botanisch handelt es sich bei den vielblütigen Blütenständen nicht um Trauben; trotzdem hat sich dieser Begriff umgangssprachlich durchgesetzt. Weintrauben können als Frucht direkt verzehrt oder zu Saft bzw. Wein weiterverarbeitet werden.</p>
<p>Die Hauptinhaltsstoffe des Weinblattes sind Flavonoide und Gerbstoffe. Im Versuch zeigen Extrakte des Roten Weinlaubs eine Verbesserung der Mikrodurchblutung in Kapillargefäßen sowie eine entzündungshemmende Wirkung. Aus diesem Grund werden Arzneimittel in Form von Tabletten, Kapseln oder Tropfen zur Behandlung von Venenbeschwerden eingesetzt. Zusätzlich kann Rotes Weinlaub auch unterstützend in Form von Cremes aufgetragen werden, die jedoch allein oftmals nicht ausreichend sind.</p>
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		<title>Weidenrinde &#8211; ein Klassiker</title>
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		<pubDate>Mon, 12 Apr 2010 18:33:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Simone</dc:creator>
				<category><![CDATA[Pflanzenheilkunde]]></category>
		<category><![CDATA[Gerbstoffe]]></category>
		<category><![CDATA[Schmerzmittel]]></category>

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		<description><![CDATA[Pharmazeutisch gesehen altbewährt: eine frühere Ausgangssubstanz bei der Herstellung von Aspirin®.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Weidenrinde zählt zu den Arzneipflanzen, die schon seit einigen Jahrhunderten vom Menschen pharmazeutisch genutzt wird, obwohl viele sie kaum beachten. Oder wussten Sie beispielweise, dass bereits Friedrich Schiller zur Behandlung von Fieberattacken, die seine Malariaerkrankung mit sich brachte, an den Stengeln der Weidenrinde kaute? <span id="more-986"></span>Außerdem wurde das 1897 erstmals entwickelte Aspirin® der Firma Bayer aus den Inhaltsstoffen der Weidenrinde gewonnen, die chemisch weiterverarbeitet wurde.</p>
<p>Zur Erzeugung von Weidenrinde werden verschiedene Weidenarten herangezogen, eine Stammpflanze bzw. spezielle Salix-Art gibt es nicht. Weiden gehören zur Familie der Weidengewächse (<em>Salicaceae</em>) und sind mehr oder weniger über alle Teile der nördlichen Halbkugel verbreitet. Sie bevorzugen feuchte Böden und können als Sträucher oder bis zu 30 Meter hohe Bäume vorkommen.</p>
<p>Neben ihrer althergebrachten pharmazeutischen Verwendung zur Fiebersenkung, bei Schmerzen und Rheuma wurde die sehr biegsame Weide zum Flechten von Körben oder der Weidenbast für die Herstellung von Seilen und Fischernetzen verwendet.</p>
<p>Die Weidenrinde lässt sich trocknen und als Tee aufbrühen oder eben aber wie im Mittelalter wurde an ihren Zweigen gekaut bzw. „genuckelt“. Hauptinhaltsstoffe sind neben den Gerbstoffe das Salicin bzw. Salicinderivate, die als Modell bei der Herstellung von Acetylsalicylsäure herangezogen wurden. Auch die Pharmaindustrie hat sich der Weidenrinde erinnert und Präparate mit Salicylsäure zur Behandlung rheumatischer Erkrankungen entwickelt. Personen, die jedoch bei Acetylsalicylsäure oder Ibuprofen Probleme mit dem Magen bekommen, sollten auch bei Salicylsäure vorsichtig sein, denn auch bei ihr können unerwünschte Arzneimittelwirkungen wie Magenschmerzen oder Magendruck auftreten.</p>
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		<title>Walnüsse – gesund und lecker</title>
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		<pubDate>Wed, 04 Feb 2009 15:00:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan</dc:creator>
				<category><![CDATA[Pflanzenheilkunde]]></category>
		<category><![CDATA[Entzündungen]]></category>
		<category><![CDATA[Festtage]]></category>
		<category><![CDATA[Gerbstoffe]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Baum des Jahres 2008 liefert reichlich Omega-3-Fettsäuren.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Auch wenn sich die Winterzeit und damit die Hauptzeit der Walnüsse langsam dem Ende neigt, soll die nahrhafte Nuss dennoch vorgestellt werden.<span id="more-297"></span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Die Echte Walnuss (Juglans regia) ist ein heimischer Baum, der bis zu 30 Meter groß werden kann und im Herbst die typischen Nüsse abwirft. Diese werden zunächst getrocknet, wobei darauf geacht<a href="http://www.schwedenkraeuter.eu/wp-content/uploads/2011/12/520278_web_R_K_B_by_Peter-von-Bechen_pixelio.de_.jpg"><img class="alignleft  wp-image-1762" title="Walnüsse ©Peter von Bechen / pixelio.de" src="http://www.schwedenkraeuter.eu/wp-content/uploads/2011/12/520278_web_R_K_B_by_Peter-von-Bechen_pixelio.de_-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a>et werden muss, dass es nicht zu einem Befall mit Schimmelpilzen kommt. Nachdem man sie von der harten Schale befreit hat, kann die Walnuss in verschiedenen Gerichten so z.B. in Brot und Kuchen, als Walnussöl oder pur als Knabberspaß eingesetzt werden.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Sie ist reich an Omega-3-Fettsäuren, denen ein positiver Effekt auf das Herz und das Gefäßsystem zugeschrieben werden. Zusätzlich enthalten Walnüsse viel Zink, Kalium und verschiedene Vitamine. Allerdings sollte beachtet werden, dass es sich zwar um einen gesunden Knabberspaß handelt, der es aber von Seiten der Kalorien in sich hat. So bestehen Walnüsse aus etwa 50% Fett und schlagen mit ca. 650 kcal pro 100g zu buche.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Medizinisch werden die Blätter der Echten Walnuss verwendet, die aufgrund ihres Gehaltes an Gerbstoffen als Adstringens zur äußerlichen Anwendung bei leichten oberflächlichen Hautentzündungen und bei übermäßiger Schweißabsonderung eingesetzt werden. Für die Zubereitung werden die fein geschnittenen Walnussblätter mit kaltem Wasser angesetzt, zum Sieden erhitzt und nach ca. 5 Minuten durch ein Teesieb gegeben. Der Sud kann dann für Bäder, Spülungen und Umschläge verwendet werden.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;"><span style="font-size: xx-small;">Bild: Walnüsse ©Peter von Bechen / <a href="http://www.pixelio.de" target="_blank">pixelio.de</a></span></p>
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