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	<title>Der Blog: Schwedenkräuter &#187; Gehirn</title>
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	<description>Blog von Apothekerin Martina Pröger</description>
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		<title>Tag der Epilepsie am 5. Oktober</title>
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		<pubDate>Thu, 01 Oct 2009 09:40:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Simone</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Gehirn]]></category>
		<category><![CDATA[Kopf]]></category>

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		<description><![CDATA[ Fallsucht und Krampfleiden mit vielen Gesichtern.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Epilepsie &#8211; eine weitere neurologische Erkrankung, die in das Licht der &#214;ffentlichkeit ger&#252;ckt werden soll.  In Europa sind ca. 0,5 bis 1 % der Bev&#246;lkerung an Epilepsie erkrankt; somit z&#228;hlt diese zu den h&#228;ufigsten neurologischen St&#246;rungen. <span id="more-770"></span>Auch wenn man von der Epilepsie spricht, die fr&#252;her auch als Fallsucht oder Krampfleiden bezeichnet wurde, so fasst der Begriff doch viele Formen des Anfallsleidens zusammen.</p>
<p>Einige treten bevorzugt im Kindesalter auf, andere dagegen eher im h&#246;heren Alter – h&#228;ufig im Zusammenhang mit einem Schlaganfall oder einer verminderten Durchblutung des Gehirns. Die Epilepsie bezeichnet eine Krankheit, die durch mindestens einen spontan auftretenden Krampfanfall hervorgerufen wird. Der Krampfanfall hat in diesem Fall keine erkennbare Ursache wie z. B. einen Stromschlag oder eine Vergiftung.</p>
<p>Die genauen Vorg&#228;nge im Gehirn lassen sich nicht auf simple Weise erkl&#228;ren; vereinfacht gesagt, kommt es zu einer &#252;berschie&#223;enden Entladung von bestimmten Nervenzellen im Gehirn. Bei manchen Patienten beginnt der Anfall mit einem sogenannten Initialschrei, Bewusstseinsverlust, dem Sturz zu Boden, Verkrampfung und schlie&#223;lich den rhythmischen Zuckungen der Arme und Beine. H&#228;ufig geht der Anfall auch mit einem Biss in die Zunge einher. Allerdings ist die Bandbreite der Symptome sehr gro&#223; und vielf&#228;ltig. F&#252;r die Diagnose stellen die Krankengeschichte und ein EEG (Elektroenzephalogramm), also die Ableitung der Hirnstr&#246;me, wichtige Anhaltspunkte dar.</p>
<p>Therapiert werden die Patienten je nach Form der Epilepsie mit verschiedenen Arzneimitteln, den Antiepileptika, die h&#228;ufig die Anfallszahl deutlich vermindern, leider aber nicht immer komplett unterdr&#252;cken k&#246;nnen. Sollten Sie Zeuge eines Epilepsieanfalls werden, so k&#246;nnen sie als Laie lediglich versuchen, alles potentiell „Gef&#228;hrliche“ aus der N&#228;he des Patienten wegzur&#228;umen und den Notarzt zu alarmieren.</p>
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		<title>Alzheimer</title>
		<link>http://www.schwedenkraeuter.eu/2009/09/21/alzheimer/</link>
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		<pubDate>Mon, 21 Sep 2009 11:01:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Simone</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Gehirn]]></category>
		<category><![CDATA[Kopf]]></category>
		<category><![CDATA[Volkskrankheit]]></category>

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		<description><![CDATA[Die h&#228;ufigste Form der Demenz.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Welt-Alzheimer-Tag ist am 21. September. Benannt wurde diese Form der Demenz nach dem bayrischen Arzt Alois Alzheimer, der sie zu Beginn des 20. Jhd. erstmalig beschrieb. <span id="more-753"></span>Die Alzheimer-Krankheit z&#228;hlt zu den neurodegenerativen Erkrankungen, die &#252;berwiegend Menschen nach dem 65. Lebensjahr betrifft, jedoch auch schon vor dem 50. Lebensjahr auftreten kann. Das Risiko an Alzheimer zu erkranken, steigt mit zunehmendem Lebensalter.</p>
<p>Die Alzheimer-Krankheit &#8211; oder auch lateinisch Morbus Alzheimer genannt &#8211; stellt mit ca. 60 % die h&#228;ufigste Form der Demenzerkrankungen dar. Wie die Bezeichnung „neurodegenerative Erkrankung“ bereits erkl&#228;rt, handelt es sich um eine hirnorganische Krankheit, bei der es zu einer langsam fortschreitenden Zerst&#246;rung von Nervenzellen und Nervenzellkontakten kommt. Zus&#228;tzlich lassen sich bei verstorbenen Alzheimer-Patienten bei einer Obduktion typische Eiwei&#223;ablagerungen, die sogenannten Amyloid-Plaques, feststellen.</p>
<p>Betroffene zeigen charakteristischerweise St&#246;rungen des Ged&#228;chtnisses, der Orientierung sowie des Denk- und Urteilsverm&#246;gens. Hierdurch kommt es nach und nach zu einer deutlichen Beeintr&#228;chtigung des normalen Alltagslebens, bis hin zur vollkommenen Pflegebed&#252;rftigkeit.</p>
<p>Die genauen Ursachen f&#252;r die Entstehung dieser Krankheit sind nach wie vor nicht vollst&#228;ndig erforscht; w&#228;hrend eine genetische Komponente bei der Entstehung als gesichert gilt, werden vorbeugende Ma&#223;nahmen wie etwa Nahrungserg&#228;nzungsmittel oder Verhaltensrichtlinien eher kontrovers diskutiert. Auch wenn in der Behandlung der Alzheimer-Krankheit Medikamente eine wichtige Rolle spielen, muss festgestellt werden, dass es das „Wundermittel“ im Kampf gegen Alzheimer leider immer noch nicht gibt. Die zur Verf&#252;gung stehenden Arzneistoffe k&#246;nnen zwar sicherlich den Alltag der Patienten und Pflegenden erleichtern, jedoch sind sie nicht in der Lage, die Krankheit zu heilen. Lediglich das Fortschreiten kann verlangsamt werden.</p>
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		<title>Kopfschmerzen</title>
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		<pubDate>Wed, 09 Sep 2009 15:48:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Simone</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Gehirn]]></category>
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		<category><![CDATA[Pfefferminze]]></category>
		<category><![CDATA[Schmerzmittel]]></category>
		<category><![CDATA[Volkskrankheit]]></category>

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		<description><![CDATA[ …wenn einem der Sch&#228;del brummt.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Beinahe jeder hat schon einmal unter Kopfschmerzen gelitten. Allerdings ist Kopfschmerz nicht gleich Kopfschmerz. Experten unterscheiden &#252;ber 180 verschiedene Arten von Kopfschmerzen, je nachdem wodurch sie entstehen und wie ihre genauen Symptome sind. <span id="more-703"></span>F&#252;r den Betroffenen ist diese Wissenschaft zumeist weniger interessant, denn ihm geht es in erster Linie um das schnelle Verschwinden der Schmerzen. H&#228;ufig kennt man die Ausl&#246;ser der Schmerzen, wie etwa eine Feier, zu wenig Schlaf, zu viel Alkohol, eine Erk&#228;ltung oder zu viel Fernsehen und Computer. In einem solchen Fall helfen meist frische Luft, eine hei&#223;e Dusche und ausreichend Schlaf im gut temperierten Schlafzimmer. Sind diese Ma&#223;nahmen nicht ausreichend, so ist die Einnahme eines Schmerzmittels zu vertreten, wenn diese nicht h&#228;ufiger als maximal an zehn Tagen im Monat oder an drei Tagen in Folge stattfindet.</p>
<p>Treten Kopfschmerzen &#246;fter auf, soll in jedem Fall ein Arzt aufgesucht werden, denn oftmals geraten Kopfschmerz-Patienten in einen Teufelskreis, wenn sie ihr Schmerzmittel immer h&#228;ufiger einnehmen. So paradox es sich auch anh&#246;rt, aber die regelm&#228;&#223;ige Einnahme eines Schmerzmittels kann Kopfschmerzen wiederum ausl&#246;sen.</p>
<p>Mittel der Wahl sind nach neuesten Erkenntnissen die Dreierkombinationen aus Acetylsalicyls&#228;ure, Paracetamol und Coffein. Auch das Bestreichen der Schl&#228;fen mit <a href="/?p=492">Pfefferminz&#246;l</a> verschafft oft Linderung. Probieren Sie es doch einfach das n&#228;chste Mal beim Brummsch&#228;del aus!</p>
<p>Siehe auch: <a href="/?p=989">Schmerzen</a></p>
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		<title>Schlaganfall, Apoplex, Insult oder Hirnschlag</title>
		<link>http://www.schwedenkraeuter.eu/2009/05/14/schlaganfall-apoplex-insult-oder-hirnschlag/</link>
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		<pubDate>Thu, 14 May 2009 17:00:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Simone</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
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		<category><![CDATA[Volkskrankheit]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein dramatisches Ereignis mit vielen Namen]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Aber was passiert bei einem Schlaganfall eigentlich und was kann man dagegen tun?  Unter einem Schlaganfall versteht eine pl&#246;tzliche Durchblutungsst&#246;rung im Gehirn, mit der Folge, dass die entsprechenden Nervenzellen in dem betroffenen Gebiet zu wenig Sauerstoff und N&#228;hrstoffe erhalten und absterben. <span id="more-590"></span>Man kann als Ursache f&#252;r die Durchblutungsst&#246;rungen in der Regel zwei unterschiedliche Erkrankungsformen unterscheiden. Zun&#228;chst einmal ist hier der isch&#228;mische Infarkt zu nennen, der mit ca. 80% den Gro&#223;teil der Schlaganf&#228;lle ausmacht und mit einem Herzinfarkt zu vergleichen ist – nur das sich das Ganze im Gehirn abspielt. Das soll hei&#223;en, bei einem isch&#228;mischen Schlaganfall kommt es zu einem Gef&#228;&#223;verschluss durch Arteriosklerose (also „Arterienverkalkung“) oder durch die Einschwemmung eines Blutgerinnsels. Risikofaktoren f&#252;r die Arteriosklerose sind z. B. Bluthochdruck, Rauchen, erh&#246;hte Cholesterinwerte und Diabetes.</p>
<div>Die zweite Form des Schlaganfalls stellt die Hirnblutung dar, die durch ein geplatztes Blutgef&#228;&#223; entsteht. Ursachen f&#252;r ein Platzen der Blutgef&#228;&#223;e sind in erster Linie in einem erh&#246;hten Blutdruck und ebenfalls in durch Arteriosklerose gesch&#228;digten Blutgef&#228;&#223;en zu sehen.</div>
<div>Um einem Schlaganfall ebenso wie einem Herzinfarkt vorzubeugen, gilt es, Arteriosklerose durch eine gesunde, ballaststoffreiche Ern&#228;hrung und viel Bewegung zu verhindern. Ein Bluthochdruck und ein Diabetes mellitus Typ 2 lassen sich hier&#252;ber ebenfalls positiv beeinflussen. Vom Arzt verordnete Tabletten zur Blutdrucksenkung sollten regelm&#228;&#223;ig eingenommen werden; und zum sch&#228;dlichen Rauchen braucht an dieser Stelle sicherlich nichts weiter erw&#228;hnt werden. In Deutschland erleiden ca. 200.000 Menschen j&#228;hrlich einen Schlaganfall, er stellt die dritth&#228;ufigste Todesursache in Deutschland dar und wird er &#252;berlebt, dann bleiben &#252;ber 70% der Betroffenen langfristig behindert und z. T. pflegebed&#252;rftig.</div>
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		<title>Die Parkinsonsche Krankheit</title>
		<link>http://www.schwedenkraeuter.eu/2009/04/06/die-parkinsonsche-krankheit/</link>
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		<pubDate>Mon, 06 Apr 2009 18:53:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Gehirn]]></category>
		<category><![CDATA[Kopf]]></category>
		<category><![CDATA[Parkinson]]></category>

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		<description><![CDATA[Eine neurologische Erkrankung mit vielen Facetten.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Parkinsonsche Krankheit, Morbus Parkinson oder fr&#252;her auch Sch&#252;ttell&#228;hmung genannt, ist neben der Alzheimer-Demenz die zweith&#228;ufigste neurodegenerative Erkrankung.<span id="more-522"></span> Dies bedeutet, dass es in bestimmten Teilen des Gehirns zu einem irreparablen Untergang von Nervenzellen kommt, die den Botenstoff Dopamin produzieren. Fatalerweise treten die ersten Symptome jedoch erst auf, wenn ein Gro&#223;teil dieser Nervenzellen bereits zerst&#246;rt ist.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;" align="justify">Betroffen sind bevorzugt Menschen in der zweiten Lebensh&#228;lfte; meist erkranken diese zwischen dem 50. und dem 60. Lebensjahr. M&#228;nner trifft es h&#228;ufiger als Frauen.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;" align="justify">Doch die Parkinsonsche Krankheit ist mehr als das ins Auge stechende Zittern (Tremor), die Verlangsamung der Willk&#252;rbewegungen (Akinese) und die Muskelsteifigkeit (Rigor). So leiden die Erkrankten neben den motorischen St&#246;rungen auch oft unter psychischen Symptomen wie etwa Depressionen, Demenzen, Psychosen, Schlafst&#246;rungen und Ersch&#246;pfungszust&#228;nden. Zus&#228;tzlich treten h&#228;ufig ein vermehrter Tr&#228;nen- und Speichelfluss sowie eine verst&#228;rkte Talgproduktion auf Haut und Haar auf.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;" align="justify">In Deutschland leben ca. 300.000 Menschen mit Parkinson, zus&#228;tzlich vermuten Wissenschaftler etwa 100.000 weitere, die bereits erkrankt sind, jedoch noch nichts davon wissen. Auch Prominente sind betroffen, so z.B. der Boxer Muhammad Ali oder der amerikanische Schauspieler Michael J. Fox.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;" align="justify">In diesem Jahr findet der Welt-Parkinson-Tag am 11. April statt, um die &#214;ffentlichkeit &#252;ber die Krankheit und neue Therapiem&#246;glichkeiten zu informieren.</p>
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