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	<title>Der Blog: Schwedenkräuter &#187; Flavonoide</title>
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	<description>Blog von Apothekerin Martina Pröger</description>
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		<title>Passionsblume (Passiflora incarnata)</title>
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		<pubDate>Sat, 01 Jan 2011 11:23:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Simone</dc:creator>
				<category><![CDATA[Heilkräuter-Lexikon]]></category>
		<category><![CDATA[ätherische Öle]]></category>
		<category><![CDATA[Flavonoide]]></category>
		<category><![CDATA[Magen-Darm]]></category>
		<category><![CDATA[Schlafmittel]]></category>

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		<description><![CDATA[Arzneipflanze des Jahres 2011 aufgrund ihrer für den Menschen beruhigenden und angstlösenden Wirkung.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der „Studienkreis Entwicklungsgeschichte der Arzneipflanzen“ der Universität Würzburg hat die wunderschöne Blume aufgrund ihrer für den Menschen beruhigenden und angstlösenden Wirkung zur Arzneipflanze des Jahres gewählt. In vielen pflanzlichen Beruhigungs- und Schlafmitteln ist sie deshalb enthalten. <span id="more-1288"></span></p>
<p>Die Passionsblume (<em>Passiflora incarnata</em>) ist eine kletternde Staude, die eine Höhe von mehreren Metern erreichen kann. Sie besitzt tief geteilte Blätter und die charakteristische hübsche weißviolette Blüte. Deren eigenartiger Bau führte zur Namensgebung „Passionsblume“, da die fädige Nebenkrone als Dornenkrone angesehen wurde. Dabei symbolisieren die 5 Staubblätter die Wundmale und die 3 Griffel mit den Narben die Nägel am Kreuze Christi.</p>
<p>Ursprünglich heimisch ist sie in Nord-, Mittel- und Südamerika, kultiviert wird sie jedoch auch beispielweise in Indien. Weltweit kennt man mehr als 400 verschiedene Arten, die teilweise auch essbare Früchte hervorbringen. Bekanntheit hat jedoch nur die Frucht von <em>Passiflora edulis</em> erlangt, die unter dem Namen Maracuja im Handel ist.</p>
<p>Die Inhaltsstoffe der Passionsblume, deren Kraut man verwendet, sind Flavonoide, verschiedene Zucker, freie Aminosäuren und geringe Mengen an ätherischem Öl.</p>
<p>Medizinische Anwendung finden Extrakte der Passionsblume alleine oder oftmals in Kombination mit Baldrian oder Hopfen bei nervöser Unruhe, leichten Einschlafstörungen und nervös bedingten Magen-Darm-Beschwerden. Während die Wirkungen in Versuchen am Tier intensiv untersucht wurden, gibt es nur wenige Studien zur Wirksamkeit beim Menschen. Diese belegen jedoch zu den bereits genannten Effekten eine gute angstlösende Wirkung.</p>
<p>Der große Vorteil der Passionsblume gegenüber anderen Präparaten wie verschiedenen chemischen Substanzen und auch gegenüber Johanniskraut ist, dass sie keine nennenswerten Nebenwirkungen hervorruft. Man beobachtet keine muskelentspannende Wirkung, so dass Passionsblume auch sehr gut am Tage eingesetzt werden kann. Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln sind ebenfalls nicht bekannt.</p>
<p>Wichtig bei der Anwendung ist wie bei vielen pflanzlichen Präparaten, auf eine ausreichend hohe Dosierung zu achten und ein wenig Geduld zu besitzen, bis die volle Wirkung einsetzt.</p>
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		<title>Rotes Weinlaub bei schweren Beinen</title>
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		<pubDate>Thu, 02 Sep 2010 11:09:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Simone</dc:creator>
				<category><![CDATA[Pflanzenheilkunde]]></category>
		<category><![CDATA[Beine]]></category>
		<category><![CDATA[Flavonoide]]></category>
		<category><![CDATA[Gerbstoffe]]></category>
		<category><![CDATA[Venen]]></category>
		<category><![CDATA[Volkskrankheit]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein weiteres Mittel für gesunde Beine.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die <a href="/?p=1058">Rosskastanie (<em>Aesculus hippocastanum</em>)</a>, die zur Behandlung von <a href="/?p=705">Venenbeschwerden</a> und schweren Beinen eingesetzt wird, und die wir Ihnen bereits vorgestellt haben, ist nicht die einzige Heilpflanze, die in diesem Zusammenhang eine Rolle spielt. Auch das Rote Weinlaub (<em>Vitis vinifera</em>) zeigt Wirkung bei der Behandlung von Krampfadern, Ödemen der Unterschenkel, Kribbeln und Jucken der Beine und bei der chronisch venösen Insuffizienz (CVI).<span id="more-1128"></span></p>
<p>Hierunter versteht man Haut- und Bindegewebsveränderungen der Beine zumeist als Folge einer Störung des venösen Blutrückflusses. Ursachen sind oftmals ein Funktionsverlust der Venenklappen im tiefen Venensystem oder auch eine häufig vererbte Krampfaderbildung.</p>
<p>Wein wächst als Kletterstrauch mit bis zu 35 m lang werdenden Trieben und zählt mit zu den ältesten Kulturpflanzen. Ursprünglich war er in Südeuropa und Westasien heimisch, heutzutage wächst er jedoch weltweit in der gemäßigten bis subtropischen Klimazone. Bekannt ist Wein in erster Linie wegen seiner Rispen, denn botanisch handelt es sich bei den vielblütigen Blütenständen nicht um Trauben; trotzdem hat sich dieser Begriff umgangssprachlich durchgesetzt. Weintrauben können als Frucht direkt verzehrt oder zu Saft bzw. Wein weiterverarbeitet werden.</p>
<p>Die Hauptinhaltsstoffe des Weinblattes sind Flavonoide und Gerbstoffe. Im Versuch zeigen Extrakte des Roten Weinlaubs eine Verbesserung der Mikrodurchblutung in Kapillargefäßen sowie eine entzündungshemmende Wirkung. Aus diesem Grund werden Arzneimittel in Form von Tabletten, Kapseln oder Tropfen zur Behandlung von Venenbeschwerden eingesetzt. Zusätzlich kann Rotes Weinlaub auch unterstützend in Form von Cremes aufgetragen werden, die jedoch allein oftmals nicht ausreichend sind.</p>
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		<title>Sonnenhut &#8211; Echinacea</title>
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		<pubDate>Sun, 17 Jan 2010 20:50:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Simone</dc:creator>
				<category><![CDATA[Pflanzenheilkunde]]></category>
		<category><![CDATA[ätherische Öle]]></category>
		<category><![CDATA[Flavonoide]]></category>
		<category><![CDATA[Harnwege]]></category>
		<category><![CDATA[Husten]]></category>
		<category><![CDATA[Immunabwehr]]></category>
		<category><![CDATA[Wundheilung]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein Heilmittel, um gesund durch die Erkältungszeit zu kommen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Er sieht nicht nur hübsch aus, sondern er kann noch viel mehr &#8211; der Purpurfarbene Sonnenhut. Nachdem der Winter und mit ihm Schnee, Nässe und Kälte Deutschland gefangen halten, suchen viele Menschen nach einem „Wundermittel“, um drohende Erkältungen abzuwenden. <span id="more-917"></span>Ein unterstützendes Mittel zur Behandlung von rezidivierenden – also häufig wiederkehrenden – Infekten unter anderem im Bereich der oberen Atemwege ist der Sonnenhut. Mitglieder der Gattung der Sonnenhüte werden auch bedingt durch das Aussehen ihres Blütenstandes als Igelköpfe bezeichnet. Der Purpur-Sonnenhut (Echinacea purpurea), der pharmazeutisch von größtem Interesse ist, wächst als ausdauernde krautige Pflanze bis zu einer Höhe von ca. 150 cm. Ursprünglich beheimatet in Nordamerika, wächst er mittlerweile weltweit. Charakteristische Inhaltsstoffe sind u. a. Kaffesäurederivate, Flavonoide und ätherisches Öl.</p>
<p>Auch wenn die Datenlage zu klinischen Untersuchungen teilweise widersprüchlich ist, zeigen viele Untersuchungen einen positiven Einfluss auf den Verlauf von chronischen Atemwegsinfekten sowie auf Infekte der ableitenden Harnwege. Äußerlich angewandt zeigt Echinacea einen heilungsfördernden Effekt bei schlecht heilenden, oberflächlichen Wunden. Zur Verfügung stehen beispielsweise Presssäfte, Tropfen, (Lutsch-)Tabletten und Salben.</p>
<p>Da die Wirkungen des Sonnenhutes u. a. mit einer Stimulation der körpereigenen Immunabwehr in Verbindung gebracht werden, sollen entsprechende Zubereitungen nicht länger als 8 Wochen am Stück eingenommen werden; hieran soll sich eine mehrwöchige Pause anschließen, bevor evtl. erneut Echinacea eingenommen wird.</p>
<p>Weitere Helfer für die Winterzeit sind z. B. Sanddornsaft, Eleutherokokkwurzel und natürlich eine gesunde, vitaminreiche Ernährung sowie viel Bewegung an der frischen Luft.</p>
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