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	<title>Der Blog: Schwedenkräuter &#187; Entzündungen</title>
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	<description>Blog von Apothekerin Martina Pröger</description>
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		<title>Kopfläuse</title>
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		<pubDate>Wed, 16 Nov 2011 00:31:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Simone</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
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		<category><![CDATA[Juckreiz]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich glaub mich laust der Affe!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wie bereits die Infektion mit Krätzmilben gilt auch die Besiedelung des menschlichen Kopfes mit Läusen für viele Menschen als ein Märchen aus vergangenen Zeiten. Doch dem ist nicht so! Gerade nach den Sommerferien werden einige Eltern mit großer Verzweiflung diese kleinen Krabbeltierchen auf den Köpfen ihrer Kinder feststellen. <span id="more-1566"></span>Ebenso wie bei der Krätzmilbe gilt auch bei den Kopfläusen, ohne medikamentöse Behandlung verschwinden diese Plagegeister nicht, sondern die Situation verschlimmert sich weiter. Im Gegensatz zur <a href="/?p=1508">Krätze</a> lässt sich die Behandlung der Kopfläuse jedoch normalerweise ohne ärztliche Hilfe alleine durchführen.</p>
<p><strong></strong><strong></strong>Die Kopflaus <em>(Pediculus humanus capitis)</em> ist ein etwa 3 Millimeter großes, flügelloses Insekt. Sie lebt bevorzugt an dicht behaarten Kopfstellen, wie etwa hinter den Ohren bzw. an der Kopfrückseite. Kopfläuse leben als Parasiten, d. h. sie ernähren sich vom Blut ihres Wirtes, also dem Menschen. Für die Laus spielt es keine Rolle, ob es sich dabei um einen Säugling, ein Kind oder einen Erwachsenen handelt. Da die Ansteckungsrate bei Kindern bedingt durch den engeren Körperkontakt beispielsweise beim Spielen jedoch deutlich größer ist, findet man diese Plagegeister bei Erwachsenen nur selten. Der Biss der Kopflaus juckt und kann durch das darauf folgende Kratzen zu leichten Entzündungen an der Kopfhaut führen. In unseren Breiten überträgt die Kopflaus allerdings glücklicherweise keine Krankheiten.</p>
<p>Ohne die notwendige Blutversorgung durch den Menschen stirbt die Laus nach ungefähr 3 Tagen ab. Da Läuse jedoch recht fruchtbare Tiere sind, findet ihre Verbreitung im Eiltempo statt. Die weibliche Laus legt etwa 10 Eier pro Tag und klebt diese mithilfe eines wasserunlöslichen Klebstoffs an die Haare ihres Wirtes. Diese Eier bezeichnet man auch als Nissen. Im Gegensatz zu den oftmals nur bei genauer Suche sichtbaren Läusen, sind die weißlichen Nissen insbesondere auf dunkleren Haaren gut zu erkennen. Ähnlich einer Perlenschnur sind sie am Haar aufgereiht. Ein Ei ist dabei fast einen Millimeter groß. Nach etwa 7 bis 10 Tagen schlüpft eine Larve, die nach weiteren knapp 10 Tagen zur erwachsenen Laus wird. Nach der Befruchtung können die weiblichen Läuse bereits nach etwa 2 Tagen eigene Eier legen. Die Entwicklung vom Ei bis zur ausgewachsenen Laus dauert also nur 14 bis 21 Tage. Dies erklärt, warum es innerhalb kürzester Zeit auf dem menschlichen Kopf nur so von Krabbeltieren wimmelt.</p>
<p><a href="http://www.schwedenkraeuter.eu/wp-content/uploads/2011/09/170516_R_K_by_Kerstin-Schalow_pixelio.de_.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-1605" title="Mich-laust-der-Affe!" src="http://www.schwedenkraeuter.eu/wp-content/uploads/2011/09/170516_R_K_by_Kerstin-Schalow_pixelio.de_.jpg" alt="" width="303" height="227" /></a>Für den Befall mit Kopfläusen muss sich niemand schämen, denn er sagt nichts über die persönliche Hygiene aus. Wichtig sind allerdings die unverzügliche Behandlung mit einem bewährten Präparat aus der Apotheke und das Kämmen der Haare mit einem speziellen Läuse- oder Nissenkamm. Ganz entscheidend ist auch die Nachbehandlung des Kopfes nach etwa 9 Tagen, um verbliebene Nissen ebenfalls zu erwischen.</p>
<p>Eine weitere beim Menschen anzutreffende Lausart ist die Filzlaus, die etwas kleiner als die Kopflaus ist. Filzläuse bevorzugen behaarte Körperstellen, die viele Schweißdrüsen besitzen. Deshalb sind sie besonders im Bereich der Schambehaarung und auf der behaarten Männerbrust anzutreffen.</p>
<p><span style="font-size: xx-small;">Bild: ©Kerstin Schalow / <a href="http://www.pixelio.de" target="_blank">pixelio.de</a></span></p>
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		<title>Fußpilz</title>
		<link>http://www.schwedenkraeuter.eu/2011/08/27/fusspilz/</link>
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		<pubDate>Sat, 27 Aug 2011 15:30:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Simone</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Darmbakterien]]></category>
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		<description><![CDATA[Champignons, Steinpilze und Pfifferlinge an den Füßen?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Mensch wird von den unterschiedlichsten kleinen Mikroorganismen besiedelt. Neben verschiedenen Bakterienarten, die z. B. für die gesunde Darmflora und auch für die Hautflora zuständig sind, finden sich auch Pilze auf und im menschlichen Körper. Dies stellt normalerweise kein Problem dar, denn ein gesunder Körper wird durch diese Pilze nicht beeinträchtigt. Übersteigt die Zahl der Pilze jedoch Grenzwerte oder gelingt es diesen Pilzen, beispielweise in den Nagel einzudringen, dann lässt er sich von dort nicht mehr vertreiben und bleibt dem Menschen erhalten. <span id="more-1561"></span></p>
<p>Spricht man von Pilzinfektionen des Menschen, so kann man zwischen harmlosen Infektionen, wie z. B. Fuß-, Nagel- oder Vaginalpilz und schwerwiegenderen wie z. B. einem Pilzbefall der inneren Organe (Systemmykosen) unterscheiden. Zweitere stellen u. U. ein großes gesundheitliches Risiko dar und treten oftmals bei sehr kranken Personen auf. Sie gehören immer in die Hand eines Arztes. Dahingegen lässt sich ein Fuß- oder ein Nagelpilz normalerweise selbst mit den entsprechenden Präparaten aus der Apotheke gut behandeln. Wichtig zu wissen ist, dass die Therapie &#8211; gerade wenn es sich um einen Nagelpilz handelt &#8211; einen langen Atem erfordert.</p>
<p>Die Ursache für Fußpilz (<em>T</em><a href="http://www.schwedenkraeuter.eu/wp-content/uploads/2011/09/286440_R_K_B_by_Gabi-Schoenemann_pixelio.de_.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-1595" title="&quot;Fußpilz&quot;" src="http://www.schwedenkraeuter.eu/wp-content/uploads/2011/09/286440_R_K_B_by_Gabi-Schoenemann_pixelio.de_.jpg" alt="" width="290" height="217" /></a><em>inea pedis</em>) ist die Infektion mit Fadenpilzen (<em>Dermatophyten</em>). Diese werden von infizierten Personen, die z. B. im Schwimmbad barfuß gehen, großzügig auf dem Boden verteilt. Mit jedem Schritt verliert man circa 50 infizierte Hautschüppchen, die dann gerade auf vom Schwimmen aufgeweichter Haut einen idealen neuen Lebensraum finden. Nach kurzer Zeit wird der Neu-Betroffene eine Rötung, Schuppung, Juckreiz, die Bildung von kleinen Bläschen und ein Brennen an den Füßen und besonders zwischen den Zehen bemerken. In schweren Fällen kann es zu Einrissen der Haut und auch zu einem unangenehmen Geruch kommen. Nun sollte schleunigst mit der konsequenten Behandlung mit einer Fußpilzcreme oder einem Spray begonnen werden, damit sich die Infektion nicht noch weiter ausbreitet. Neben der regelmäßigen Anwendung, die je nach Präparat ein- bis dreimal täglich sein kann, ist es wichtig, die Füße nach dem täglichen Waschen immer gut abzutrocknen und die Handtücher und Strümpfe bei mindestens 60° C zu waschen. Ist dies nicht möglich, so können auch Hygienespüllösungen verwendet werden.</p>
<p>Der Nagelpilz (<em>Onychomykose</em>) wird in den meisten Fällen ebenfalls durch Fadenpilze verursacht, die sich im Nagel einnisten. Der Nagel verfärbt sich gelblich-braun, ist stark verdickt und bröckelt beim Nagelschneiden meist ab. Zur Behandlung stehen spezielle Lacke oder Cremes zur Verfügung. Während die Behandlung eines Fußpilzes normalerweise in ein bis zwei Wochen überstanden ist, braucht der Betroffene beim Nagelpilz jedoch viel Geduld. Diese Therapie kann sich über mehrere Monate hinziehen.</p>
<p><span style="font-size: xx-small;">Bild: ©Gabi Schoenemann / <a href="http://www.pixelio.de" target="_blank">pixelio.de</a></span></p>
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		<title>Gastritis (Magenschleimhaut-Entzündung)</title>
		<link>http://www.schwedenkraeuter.eu/2011/07/30/gastritis-magenschleimhautentzeundung/</link>
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		<pubDate>Sat, 30 Jul 2011 09:24:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan</dc:creator>
				<category><![CDATA[Verdauung]]></category>
		<category><![CDATA[Entzündungen]]></category>
		<category><![CDATA[Magen-Darm]]></category>
		<category><![CDATA[Reizmagen]]></category>
		<category><![CDATA[Schleimhäute]]></category>

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		<description><![CDATA[Akut oder bereits chronisch?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Bei einer Gastritis oder Magenschleimhautentzündung entzündet sich &#8211; wie der Name schon sagt- die Magenschleimhaut. Diese dient normalerweise als Schutz des Magens vor dem aggressiven Magensaft. Magensaft besteht aus Salzsäure, eiweißspaltenden Verdauungsenzymen und Schleim. Ohne die schützende Schleimhaut würde dieser Magensaft nicht nur unsere Nahrung verdauen, sondern auch die Zellen der Magenwand. Dies hätte zur Folge, dass kleine Löcher entstehen. <span id="more-1573"></span></p>
<p>Die im Magensaft enthaltene Salzsäure dient dabei einerseits dazu, die eiweißspaltenden Enzyme zu aktivieren und andererseits, die sich möglicherweise in der Nahrung befindlichen Keime abzutöten. Wird die Magenschleimhaut geschädigt oder permanent gereizt, kann es zu einer Entzündung kommen, und eine akute Gastritis hat sich entwickelt.</p>
<p>Als schädigende Faktoren kommen z. B. größere Mengen an Alkohol, Nikotin oder Kaffee, verschiedene Arzneimittel (Acetylsalicylsäure, Ibuprofen u. a.) und auch Lebensmittelvergiftungen in Frage. Psychischer Stress und Ärger sind ebenfalls als Auslöser einer akuten Gastritis in Betracht zu ziehen. Für Betroffene zeigen sich als mögliche Anzeichen der Entzündung Appetitlosigkeit, Übelkeit und Erbrechen, Schmerzen im Oberbauch sowie oftmals ein starkes Völlegefühl nach der Mahlzeit – auch wenn sie noch so klein war.</p>
<p>In den meisten Fällen heilt die akute Gastritis ohne Folgen wieder ab. Wichtig für den Heilungsprozess ist, sich einige Tage von Schonkost zu ernähren. Es ist auch möglich, zunächst für ein bis zwei Tage komplett auf Nahrung zu verzichten. Schonkost besteht aus Tee, Zwieback und leicht verdaulichen Speisen. Fleisch, Fett, Rohkost und Milchprodukte sollten vorerst vermieden werden. Die Mahlzeiten verteilt man am besten über den Tag auf mehrere kleine. Bettruhe und eine Wärmflasche können den Heilungsprozess unterstützen. Logischerweise gilt es, alle schleimhautreizenden Stoffe wie Alkohol, Kaffee und verschiedene Arzneimittel zu meiden.</p>
<p>Manchmal kann aus der akuten Gastritis ein <a href="/?p=588">Magengeschwür (<em>Ulcus ventriculi</em>) </a>entstehen. Dieses lässt sich mit Hilfe einer Magenspiegelung genau erkennen und gehört immer in die Hände eines Arztes. Als Komplikation kann ein solches Geschwür nämlich bluten und auch ein Magendurchbruch ist in seltenen Fällen möglich.</p>
<p>Besteht die Entzündung der Magenschleimhaut über einen längeren Zeitraum, so spricht man von einer chronischen Gastritis. Bei dieser Form lassen sich verschiedene Ursachen unterscheiden. Am häufigsten wird eine chronische Gastritis durch den Magenkeim Helicobacter pylori, durch den Rückfluss von Galle aus dem Zwölffingerdarm in den Magen oder durch verschiedene Medikamente verursacht. Die Therapie der chronischen Gastritis richtet sich demnach nach der Ursache.</p>
<p>Um Ihren Magen-Darm-Trakt gesund und leistungsfähig zu erhalten, eignet sich die Einnahme von <a href="http://pharma-labor.de/schwedenkraeuter-und-schwedenbitter" target="_blank">Schwedenkräuter- und Schwedenbitter-Produkten</a>. Bei psychischem Stress und Erschöpfungszuständen empfiehlt sich eine Kur mit <a href="http://www.pharma-labor.de/cogitan" target="_blank">Cogitan <em>Jacobus</em></a>.</p>
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		<title>Mundgeruch</title>
		<link>http://www.schwedenkraeuter.eu/2011/06/26/mundgeruch/</link>
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		<pubDate>Sun, 26 Jun 2011 15:35:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Simone</dc:creator>
				<category><![CDATA[Verdauung]]></category>
		<category><![CDATA[Bakterien]]></category>
		<category><![CDATA[Diabetes]]></category>
		<category><![CDATA[Entzündungen]]></category>
		<category><![CDATA[Sodbrennen]]></category>

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		<description><![CDATA[Mein Gesprächspartner stinkt mir!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Normalerweise besitzt die von uns ausgeatmete Luft keinen Geruch. Kann man sie dennoch riechen oder noch schlimmer stinkt sie sogar, so spricht man von Mundgeruch, der mit dem Fachbegriff Halitosis heißt. Nach dem Genuss verschiedener Lebensmittel riecht der Atem der meisten Menschen zumindest kurzfristig nicht ganz so angenehm. Verschwindet dieser Mundgeruch jedoch nicht mehr, so kann es die Betroffenen, aber auch ihr Umfeld bzw. ihre Gesprächspartner sehr stark stören.<span id="more-1533"></span>Zu den Lebensmitteln, die keinen frischen Atem hinterlassen zählen Zwiebeln und Knoblauch. Auch eiweißhaltige Nahrungsmittel wie Milch oder Fisch können durch unsere Bakterien im Mund zu echten Stinkbomben abgebaut werden. Sind es nicht die verzehrten Speisen oder Getränke, so ist in den meisten Fällen die Ursache für den unangenehmen „Duft“ aus dem Mund dennoch in der Mundhöhle zu finden.</p>
<p><a href="http://www.schwedenkraeuter.eu/wp-content/uploads/2011/09/507182_R_K_B_by_Alexandra-H._pixelio2.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-1602" title="Zahnpflege" src="http://www.schwedenkraeuter.eu/wp-content/uploads/2011/09/507182_R_K_B_by_Alexandra-H._pixelio2.jpg" alt="" width="303" height="202" /></a>Eine mangelnde Mund- bzw. Zahnpflege ist einleuchtend. Wer sich nur alle drei Tage die Zähne putzt, muss sich nicht über den Gestank wundern. Aber auch teilweise nicht sichtbare Entzündungen des Zahnfleisches oder schlechte sitzende Prothesen oder Kronen können der Auslöser sein. Hinzu kommen Karies und festsitzende Speisereste – wie etwa Fleischfasern – zwischen den Zähnen. Hier hilft nur regelmäßig Zahnseide benutzen, die Zähne gründlich putzen und eventuell zusätzlich ein Mundwasser und einen Zungenschaber zu verwenden.</p>
<p>Ferner können <a href="/?p=1315">Mundtrockenheit</a><span style="text-decoration: underline;">,</span> Entzündungen im Hals, der Rachenmandeln, der Nasennebenhöhlen oder auch eine Bronchitis die Ursache sein. Geht man noch eine Etage tiefer, so findet man als Auslöser manchmal eine Magenschleimhautentzündung (Gastritis) oder saures Aufstoßen etwa durch eine <a href="/?p=1124">Refluxösophagitis</a><span style="text-decoration: underline;">.</span></p>
<p>Als weitere Gründe können eine Fastenkur wie etwa beim <a href="/?p=413">Heilfasten</a> für wenig frischen Atem sorgen, sowie ein schlecht eingestellter <a href="/?p=1035">Diabetes mellitus</a>. In beiden Fällen lässt sich zumeist ein nicht angenehmer Aceton-Geruch wahrnehmen.</p>
<p>Zeigen die oben aufgeführten Maßnahmen der richtigen Zahn- und Mundhygiene keinen Erfolg, so sollte ein Arzt aufgesucht werden, um nach den wahren Ursachen zu forschen. Mundgeruch kann einsam machen! Ziel der Behandlung ist es, dass sich der Betroffene wieder traut mit anderen zu reden, und sein Umfeld ihm wieder gerne zuhört.</p>
<p><span style="font-size: xx-small;">Bild:  ©Alexandra H. / <a href="http://www.pixelio.de" target="_blank">pixelio.de</a></span></p>
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		<title>Krätze oder Skabies</title>
		<link>http://www.schwedenkraeuter.eu/2011/05/16/kraetze-oder-skabies/</link>
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		<pubDate>Mon, 16 May 2011 13:31:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Simone</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Entzündungen]]></category>
		<category><![CDATA[Haut]]></category>
		<category><![CDATA[Juckreiz]]></category>
		<category><![CDATA[Volkskrankheit]]></category>

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		<description><![CDATA[Da kriegt man ja die Krätze!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es gibt Krankheiten, die in den Augen vieler Menschen schon lange „ausgestorben“ sind und nicht mehr vorkommen. Die Krätze ist sicherlich eine Erkrankung, die hier dazu gezählt werden könnte. Doch weit gefehlt, ebenso wie die Infektion mit Kopfläusen ist die Infektion mit Krätzmilben seit Jahrhunderten bekannt und nach wie vor aktuell. <span id="more-1508"></span></p>
<p>Jedes Jahr leiden Menschen erneut an dieser stark juckenden Hautkrankheit, die unbehandelt nicht ausheilt, sondern sich immer weiter verschlimmert. Sie suchen zunächst oftmals die Apotheke auf, um etwas zur Linderung gegen den starken Juckreiz zu kaufen. Doch die Krätze gehört in die Hände des Arztes, denn sie ist hochansteckend und verbreitet sich schnell von Mensch zu Mensch.</p>
<p>Die Krätze &#8211; oder auch Skabies &#8211; ist eine Hautkrankheit, die durch Krätzmilben verursacht wird. Nach der Übertragung von einem Menschen auf den anderen legen die befruchteten Milbenweibchen ihre Eier in kleine Gänge, die sie in die Haut des Menschen gegraben haben. Bereits nach einigen Tagen schlüpfen aus diesen Eiern kleine Larven, die nach etwa drei Wochen geschlechtsreif sind und sich ebenfalls auf die beschriebene Art und Weise vermehren.</p>
<p>Einige Zeit nach der Erstinfektion leben so viele Milben in den Hautgängen, dass diese mit bloßem Auge als kleine rötliche Linien erkennbar sind. Am Ende sieht man oftmals eine kleine Erhöhung, unter der die Milbe sich aufhält. Besonders betroffen sind die Fingerzwischenräume, die Haut um den Bauchnabel und in der Leiste, sowie bei der Frau die Brust und beim Mann der Penis.</p>
<p>Für den Betroffenen bedeutet dies, dass er unter einem starken Juckreiz leidet, der gerade nachts im warmen Bett unerträglich zu sein scheint. Die Haut wird aufgekratzt und u. U. kommen nun bakterielle Hautentzündungen hinzu. Für den erfahrenen Arzt ist die Diagnose oftmals auf den ersten Blick klar. Ist das Beschwerdebild jedoch nicht so eindeutig und die kleinen Hautgänge nur schwer zu erkennen, kann der Arzt eine Probe entnehmen und unter dem Mikroskop betrachten.</p>
<p>Zur Beseitigung der Krätzmilben ist die Behandlung mit einem speziellen, verschreibungspflichtigen Anti-Skabies-Mittel notwendig. Neben der medikamentösen Therapie, die auch teilweise Familienmitglieder einschließen kann, sollten Kleidung und Bettwäsche bei mindestens 60° C gewaschen und soweit möglich alles andere mit dem Staubsauger abgesaugt werden.</p>
<p>Probleme können Infektionen mit Krätzmilben gerade in Gemeinschaftseinrichtungen darstellen, so z. B. in Kindergärten oder Alten- und Pflegeheimen. Nach dem Gesetz zur Verhütung und Bekämpfung von Infektionskrankheiten beim Menschen dürfen Betroffene etwa nicht in solchen Einrichtungen arbeiten, da die Ansteckungsgefahr für dort betreute Personen zu groß wäre.</p>
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		<title>Rosmarin</title>
		<link>http://www.schwedenkraeuter.eu/2011/04/04/rosmarin/</link>
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		<pubDate>Mon, 04 Apr 2011 14:23:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Simone</dc:creator>
				<category><![CDATA[Pflanzenheilkunde]]></category>
		<category><![CDATA[ätherische Öle]]></category>
		<category><![CDATA[Bauchkrämpfe]]></category>
		<category><![CDATA[Entzündungen]]></category>
		<category><![CDATA[Virus]]></category>
		<category><![CDATA[Volksheilkunde]]></category>

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		<description><![CDATA[Bekannt in der Volksheilkunde seit dem Mittelalter!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ebenso wie viele andere Heilpflanzen (z.B. Thymian, Salbei) wird auch der Rosmarin in unzähligen Kochrezepten als Gewürz erwähnt. Gerade die mediterrane Küche kommt ohne Rosmarin kaum aus. Aber neben seinen Eigenschaften als Gewürzmittel besitzt der Rosmarin vielfältige pharmazeutische Wirkungen, die bereits seit Jahrhunderten bekannt sind.<span id="more-1363"></span> In etlichen mittelalterlichen Klöstern spielte der Rosmarin eine bedeutende Rolle und wurde zur Behandlung einer Vielzahl von Beschwerden eingesetzt.</p>
<p>Rosmarin (<em>Rosmarinus officinalis</em>) ist ein immergrüner, stark duftender Strauch, der etwa einen Meter hoch werden kann. Heimisch ist der Rosmarin in vielen Mittelmeerländern, in denen er auch dementsprechend angebaut wird. Pharmazeutisch genutzte Ware stammt oftmals aus Spanien, Tunesien oder Marokko. Er besitzt schmale, fast nadelförmige Blätter, die an der Unterseite weißfilzig sind. Rosmarin blüht mit hell blauvioletten Blüten, die in den Blattachseln sitzen. Sein Geruch ist würzig und erinnert beinahe an Kampfer. Die Blätter haben einen herb-würzigen, leicht bitteren und teilweise etwas scharfen Geschmack.</p>
<p>Pharmazeutischen Einsatz finden die etwa 3 cm langen und bis 4 mm breiten getrockneten Blätter. Diese enthalten als wichtigsten Bestandteil <a href="/?p= 944">ätherisches Ö</a><span style="text-decoration: underline;">l</span>, bestehend aus den Hauptkomponenten Cineol, <a href="/?p= 19">Kampfer </a>und Pinen. Desweiteren finden sich im Rosmarin Gerbstoffe und Flavonoide.</p>
<p>Rosmarin zeigt im Versuch eine antibakterielle und antivirale Wirkung, z.B. gegen den <a href="/?p=418">Herpes-Erreger</a>. Zusätzlich werden antioxidative, krampflösende, leberschützende und galletreibende Effekte beschrieben. Angewendet wird Rosmarin innerlich bei jeglicher Art der dyspeptischen Beschwerden wie etwa Bauchschmerzen, Blähungen, Aufstoßen, Völlegefühl, Appetitlosigkeit, Krämpfen oder Brechreiz. Diese volksmedizinische Verwendung wurde bereits etwa ab dem 16. Jahrhundert beschrieben.</p>
<p>Äußerlich angewandt eignet sich Rosmarin zur Behandlung von rheumatischen Beschwerden und bei Kreislaufbeschwerden zur Unterstützung der Hautdurchblutung und zur allgemeinen Unterstützung der Herz-Kreislauf-Funktion.</p>
<p>Als Dosierungsempfehlung werden für die innerliche Anwendung etwa 4 bis 6 g der getrockneten Blätter bzw. 10 bis 20 Tropfen des ätherischen Öls angegeben. Für die äußere Anwendung in Form von Vollbädern werden etwa 50 g der getrockneten Blätter empfohlen.</p>
<p>Bei der hier angegebenen Dosierung sind keine Nebenwirkungen, Wechselwirkungen oder Gegenanzeigen bekannt. Lediglich Schwangere sollen auf die Anwendung von Rosmarin verzichten.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Gewürznelken-Baum (Syzygium aromaticum)</title>
		<link>http://www.schwedenkraeuter.eu/2010/10/18/gewuerznelken-baum-syzygium-aromaticum/</link>
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		<pubDate>Mon, 18 Oct 2010 09:32:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Simone</dc:creator>
				<category><![CDATA[Heilkräuter-Lexikon]]></category>
		<category><![CDATA[ätherische Öle]]></category>
		<category><![CDATA[Bauchkrämpfe]]></category>
		<category><![CDATA[Entzündungen]]></category>
		<category><![CDATA[Schmerzmittel]]></category>

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		<description><![CDATA[Heilpflanze des Jahres 2010 gewinnen lassen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Gewürznelken-Baum (<em>Syzygium aromaticum</em>) ist circa 10 bis 20 m hoch und immergrün. Ursprünglich heimisch ist er auf den Molukken, den sogenannten Gewürzinseln Indonesiens. Mittlerweile wird der Gewürznelken-Baum jedoch weltweit in tropischen Ländern kultiviert. <span id="more-1203"></span>In Europa sind die getrockneten Blütenknospen („Nelken“) seit dem frühen Mittelalter bekannt. Bereits damals galten als Hauptumschlagplatz Amsterdam und Rotterdam; heutzutage hat sich daran nichts geändert.</p>
<p>Die getrockneten Blütenknospen sind etwa 12 bis 17 mm lang und braun gefärbt. Sie besitzen einen stark aromatischen Geruch und einen brennend gewürzhaften Geschmack. Hauptinhaltsstoffe sind ätherische Öle, die beim Einkerben mit dem Fingernagel austreten sollten. Allen voran ist Eugenol in diesem ätherischen Öl zu finden.</p>
<p>Gewürznelken und das aus ihnen gewonnene Nelkenöl wurden intensiv wissenschaftlich erforscht. Bekannt ist ihr Einsatz in der Zahnmedizin, bei Zahnschmerzen, Zahnfleischentzündung und Mundgeruch. Genutzt wird hierbei unter anderem der schmerzstillende und entzündungshemmende Effekt. Auch antivirale und antibakterielle Wirkungen sind gut untersucht. Zusätzlich werden krampflösende, blähungstreibende und <a href="/?p=1099">insektenabwehrende</a> Wirkungen beschrieben.</p>
<p>Noch häufiger als in der Medizin und Pharmazie werden Gewürznelken jedoch in der Küche verwendet. Beispielsweise kommen winterliche Gewürzmischungen niemals ohne Nelken aus. Durch die Zugabe von Nelken zu Kohlgerichten wie Rotkohl oder Sauerkraut sollen diese bekömmlicher werden und weniger blähungstreibend wirken.</p>
<p>Demnach ist der Gewürznelken-Baum und damit die Gewürznelke ein vielseitig einzusetzender Pflanzenteil – sowohl in der Medizin als auch in der Küche. Jedoch ist Vorsicht geboten beim Hautkontakt mit dem reinen Nelkenöl, denn dieses kann zu Hautreizungen führen.</p>
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		<title>Currypulver</title>
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		<pubDate>Sun, 22 Aug 2010 21:28:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Simone</dc:creator>
				<category><![CDATA[Pflanzenheilkunde]]></category>
		<category><![CDATA[Appetitlosigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Bauch]]></category>
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		<category><![CDATA[Gewürze]]></category>
		<category><![CDATA[Völlegefühl]]></category>

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		<description><![CDATA[Currywurst und indisches Curry als Medizin?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Eine schöne Vorstellung mit dem deutschen Nationalgericht etwas für die Gesundheit zu tun, denn Currypulver ist eine Mischung verschiedener Gewürze, zu denen in erster Linie Curcuma sowie Koriander, schwarzer Pfeffer, Bockshornklee, Ingwer, Kardamom und Salz zählen. <span id="more-1094"></span></p>
<p>Je nach Rezeptur und Herkunft können in einem Currypulver bis zu 66 verschiedene Zutaten enthalten sein. Hauptbestandteil und Farbgeber ist das Pulver des Curcumawurzelstocks oder auch Gelbwurzel (<em>Curcuma domestica</em>) genannt. Diese tropische Rhizomstaude wird in Asien und Afrika kultiviert, und die getrocknete Wurzel wird für die Gewürz- und Arzneimittelherstellung importiert.</p>
<p>Hauptinhaltsstoff ist der leuchtend gelbe Farbstoff Curcumin, dem man vielseitige Wirkungen zuordnen kann. Curcumin zeigt in Versuchen positive Wirkung bei Verdauungsbeschwerden im Oberbauch, die mit Aufstoßen, Blähungen, Völlegefühl, Appetitlosigkeit oder Brechreiz einhergehen können, bei Störungen des ableitenden Gallensystems oder bei Blähungen. Weitere Untersuchungen belegen entzündungshemmende und auch tumorhemmende Effekte im Zellversuch und im Tier.</p>
<p>Inwieweit diese hoffnungsvollen Ergebnisse für den Menschen und die Behandlung oder Vorbeugung von Krankheiten eine Rolle spielen, ist noch nicht ausreichend erforscht. Arzneimittel mit Curcumin zur Behandlung von Entzündungen oder Krebs sind leider noch nicht in Sicht. Allerdings zeigt sich erneut, dass die Natur eine Vielzahl von Heilmitteln bereit hält, von denen eine große Menge noch nicht ausreichend untersucht ist.</p>
<p>Es gilt: würzen mit Currypulver und ähnlichen Gewürzen ist gesund. Der Verzehr einer Currywurst sollte jedoch nicht als Medizin angesehen werden und eher eine Ausnahme darstellen.</p>
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		<title>Rosskastanie für die Venen</title>
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		<pubDate>Thu, 01 Jul 2010 06:47:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Simone</dc:creator>
				<category><![CDATA[Pflanzenheilkunde]]></category>
		<category><![CDATA[Beine]]></category>
		<category><![CDATA[Entzündungen]]></category>
		<category><![CDATA[Venen]]></category>
		<category><![CDATA[Volkskrankheit]]></category>

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		<description><![CDATA[Bedeutet Sommer-Hitze auch gleich schwere Beine?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mit der Hitze des Sommers unweigerlich verknüpft sind für Venen-Betroffene schwere und unter Umständen sogar geschwollene Beine. Neben den bereits im <a href="/?p=705">Artikel Venen</a> angesprochenen Kompressions- bzw. Stützstrümpfen gibt es pflanzliche Präparate aus der Apotheke, die Linderung verschaffen können.<span id="more-1058"></span> Hierzu zählen Arzneimittel mit Extrakten der Rosskastanie; sie werden eingenommen oder äußerlich aufgetragen</p>
<p>Die Rosskastanie (Aesculus hippocastanum) ist in Griechenland, Persien, dem Kaukasus und Nordindien heimisch und in ganz Europa kultiviert. Sie ist ein 25 m hoher Baum, dessen Blüten in den charakteristischen aufrechten Trauben stehen. Die stacheligen grünen Kapselfrüchte enthalten bis zu drei glänzend rotbraune Samen mit dem typischen hellen Nabelfleck. Verwendet werden volksmedizinisch neben den Samen auch die Blätter und die Rinde der Rosskastanie; nachgewiesene Wirkung zeigen jedoch nur die Samen.</p>
<p>In Untersuchungen konnte gezeigt werden, dass die Extrakte die Gefäßdurchlässigkeit der Venen herabsenken und somit Schwellungen, Schwere- und Müdigkeitsgefühl der Beine – also die klassischen Symptome einer Veneninsuffizienz – abnehmen. Als Hauptinhaltsstoff der Rosskastanie konnte Aescin identifiziert werden, ein Gemisch von Triterpenglykosiden.</p>
<p>Wie bei vielen pflanzlichen Präparaten ist es entscheidend, dass auf eine ausreichende Dosierung geachtet wird. Im Fall der Rosskastanie sollten zweimal täglich etwa 250 bis 320 mg Extrakt in einer retardierten Arzneiform eingenommen werden.</p>
<p>Auch Extrakte des <a href="http://www.schwedenkraeuter.eu/?p=1128">Roten Weinlaub</a> können als Tabletten oder äußerlich als Creme bei Venenbeschwerden helfen.</p>
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		<title>Gicht – Zipperlein, Podagra, Hyperurikämie</title>
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		<pubDate>Fri, 18 Dec 2009 11:58:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Simone</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Entzündungen]]></category>
		<category><![CDATA[Festtage]]></category>
		<category><![CDATA[Gelenke]]></category>
		<category><![CDATA[Gicht]]></category>
		<category><![CDATA[Niere]]></category>
		<category><![CDATA[Schmerzmittel]]></category>
		<category><![CDATA[Stoffwechsel]]></category>
		<category><![CDATA[Volkskrankheit]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Krankheit der Könige und Päpste]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Kurz vor den Feiertagen einige Fakten zu einer Wohlstandskrankheit. Ursache der Gicht sind erhöhte Blutspiegel an Harnsäure, die normalerweise über die Nieren ausgeschieden wird.<span id="more-849"></span>Fällt jedoch zu viel Harnsäure an, so kann sie nicht komplett ausgeschieden werden, sondern kristallisiert in Form von kleinen Natriumurat-Kristallen bevorzugt im Großzehengrundgelenk – also an der Wurzel des dicken Zehs – aus.</p>
<p>In der Folge kommt es zu massiven Entzündungsreaktionen, da unser Immunsystem das Übel erkennt und versucht, es zu bekämpfen. Da das jedoch auf Grund der kristallinen Struktur kaum möglich ist, verstärkt sich die Entzündung und ein Teufelskreis entsteht. Für den Betroffenen bedeutet dies, dass er unter stärksten Schmerzen leidet; das Gelenk ist rot, dick geschwollen und heiß. Selbst eine dünne Bettdecke auf dem Fuß kann dem Patienten die Tränen in die Augen treiben. Fieber, Übelkeit und Erbrechen sowie starke Entzündungszeichen im Blutbild treten zusätzlich auf.</p>
<p> Als Gründe sind einerseits eine angeborene Stoffwechselerkrankung und somit Probleme der Nieren bei der Harnsäureausscheidung zu nennen, auf der anderen Seite finden sich vermehrt Gichtanfälle in Kombination mit Diabetes mellitus, hohem Alkoholkonsum und Purin-reicher Ernährung.</p>
<p>Purine sind Bestandteile unserer Nahrung, sie werden zu Harnsäure abgebaut und finden sich vermehrt in Fleisch und in Fisch. In Kombination mit Alkohol – insbesondere Bier – verstärken sich die Probleme. Diese Tatsache erklärt, warum die Gicht früher als eine Erkrankung der Könige, Päpste und Adeligen galt. Beim einfachen Volk wurde eine Gicht kaum beobachtet, da sich dieses eine solche Ernährung nicht leisten konnte.</p>
<p>Behandelt wird der akute Gichtanfall mit starken Schmerzmitteln, Kortisonpräparaten und dem Gift der Herbstzeitlosen, dem Colchicin. Zur Vorbeugung stehen ebenfalls verschiedene Arzneimittel zur Verfügung, am häufigsten wird hierzu Allopurinol eingesetzt.</p>
<p>Naturheilkundlich wird zur Vorbeugung oftmals auch eine sogenannte Basen-Mischung verwendet, wie z.B. Dodelith <em>basic</em> Pulver:<!--  Start HTML-Code superclix.de Partnerprogramm T 5837/12110  --><br />
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