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	<title>Der Blog: Schwedenkräuter &#187; Entzündungen</title>
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	<description>Blog von Apothekerin Martina Pröger</description>
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		<title>Rosskastanie</title>
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		<pubDate>Thu, 01 Jul 2010 06:47:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Simone</dc:creator>
				<category><![CDATA[Pflanzenheilkunde]]></category>
		<category><![CDATA[Entzündungen]]></category>
		<category><![CDATA[Venen]]></category>
		<category><![CDATA[Volkskrankheit]]></category>

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		<description><![CDATA[Bedeutet Sommer-Hitze auch gleich schwere Beine?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mit der Hitze des Sommers unweigerlich verkn&#252;pft sind f&#252;r Venen-Betroffene schwere und unter Umst&#228;nden sogar geschwollene Beine. Neben den bereits im <a href="/?p=705">Artikel Venen</a> angesprochenen Kompressions- bzw. St&#252;tzstr&#252;mpfen gibt es pflanzliche Pr&#228;parate aus der Apotheke, die Linderung verschaffen k&#246;nnen.<span id="more-1058"></span> Hierzu z&#228;hlen Arzneimittel mit Extrakten der Rosskastanie; sie werden eingenommen oder &#228;u&#223;erlich aufgetragen</p>
<p>Die Rosskastanie (Aesculus hippocastanum) ist in Griechenland, Persien, dem Kaukasus und Nordindien heimisch und in ganz Europa kultiviert. Sie ist ein 25 m hoher Baum, dessen Bl&#252;ten in den charakteristischen aufrechten Trauben stehen. Die stacheligen gr&#252;nen Kapselfr&#252;chte enthalten bis zu drei gl&#228;nzend rotbraune Samen mit dem typischen hellen Nabelfleck. Verwendet werden volksmedizinisch neben den Samen auch die Bl&#228;tter und die Rinde der Rosskastanie; nachgewiesene Wirkung zeigen jedoch nur die Samen.</p>
<p>In Untersuchungen konnte gezeigt werden, dass die Extrakte die Gef&#228;&#223;durchl&#228;ssigkeit der Venen herabsenken und somit Schwellungen, Schwere- und M&#252;digkeitsgef&#252;hl der Beine – also die klassischen Symptome einer Veneninsuffizienz – abnehmen. Als Hauptinhaltsstoff der Rosskastanie konnte Aescin identifiziert werden, ein Gemisch von Triterpenglykosiden.</p>
<p>Wie bei vielen pflanzlichen Pr&#228;paraten ist es entscheidend, dass auf eine ausreichende Dosierung geachtet wird. Im Fall der Rosskastanie sollten zweimal t&#228;glich etwa 250 bis 320 mg Extrakt in einer retardierten Arzneiform eingenommen werden.</p>
<p>Auch Extrakte des Roten Weinlaub k&#246;nnen als Tabletten oder &#228;u&#223;erlich als Creme bei Venenbeschwerden helfen.</p>
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		<title>Gicht – Zipperlein, Podagra, Hyperurik&#228;mie</title>
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		<pubDate>Fri, 18 Dec 2009 11:58:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Simone</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Entzündungen]]></category>
		<category><![CDATA[Festtage]]></category>
		<category><![CDATA[Gelenke]]></category>
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		<category><![CDATA[Schmerzmittel]]></category>
		<category><![CDATA[Stoffwechsel]]></category>
		<category><![CDATA[Volkskrankheit]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Krankheit der K&#246;nige und P&#228;pste]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Kurz vor den Feiertagen einige Fakten zu einer Wohlstandskrankheit. Ursache der Gicht sind erh&#246;hte Blutspiegel an Harns&#228;ure, die normalerweise &#252;ber die Nieren ausgeschieden wird.<span id="more-849"></span>F&#228;llt jedoch zu viel Harns&#228;ure an, so kann sie nicht komplett ausgeschieden werden, sondern kristallisiert in Form von kleinen Natriumurat-Kristallen bevorzugt im Gro&#223;zehengrundgelenk – also an der Wurzel des dicken Zehs – aus.</p>
<p>In der Folge kommt es zu massiven Entz&#252;ndungsreaktionen, da unser Immunsystem das &#220;bel erkennt und versucht, es zu bek&#228;mpfen. Da das jedoch auf Grund der kristallinen Struktur kaum m&#246;glich ist, verst&#228;rkt sich die Entz&#252;ndung und ein Teufelskreis entsteht. F&#252;r den Betroffenen bedeutet dies, dass er unter st&#228;rksten Schmerzen leidet; das Gelenk ist rot, dick geschwollen und hei&#223;. Selbst eine d&#252;nne Bettdecke auf dem Fu&#223; kann dem Patienten die Tr&#228;nen in die Augen treiben. Fieber, &#220;belkeit und Erbrechen sowie starke Entz&#252;ndungszeichen im Blutbild treten zus&#228;tzlich auf.</p>
<p> Als Gr&#252;nde sind einerseits eine angeborene Stoffwechselerkrankung und somit Probleme der Nieren bei der Harns&#228;ureausscheidung zu nennen, auf der anderen Seite finden sich vermehrt Gichtanf&#228;lle in Kombination mit Diabetes mellitus, hohem Alkoholkonsum und Purin-reicher Ern&#228;hrung.</p>
<p>Purine sind Bestandteile unserer Nahrung, sie werden zu Harns&#228;ure abgebaut und finden sich vermehrt in Fleisch und in Fisch. In Kombination mit Alkohol – insbesondere Bier – verst&#228;rken sich die Probleme. Diese Tatsache erkl&#228;rt, warum die Gicht fr&#252;her als eine Erkrankung der K&#246;nige, P&#228;pste und Adeligen galt. Beim einfachen Volk wurde eine Gicht kaum beobachtet, da sich dieses eine solche Ern&#228;hrung nicht leisten konnte.</p>
<p>Behandelt wird der akute Gichtanfall mit starken Schmerzmitteln, Kortisonpr&#228;paraten und dem Gift der Herbstzeitlosen, dem Colchicin. Zur Vorbeugung stehen ebenfalls verschiedene Arzneimittel zur Verf&#252;gung, am h&#228;ufigsten wird hierzu Allopurinol eingesetzt.</p>
<p>Naturheilkundlich wird zur Vorbeugung oftmals auch eine sogenannte Basen-Mischung verwendet, wie z.B. Dodelith <em>basic</em> Pulver:<!--  Start HTML-Code superclix.de Partnerprogramm T 5837/12110  --><br />
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		<title>Waln&#252;sse – gesund und lecker</title>
		<link>http://www.schwedenkraeuter.eu/2009/02/04/walnuesse-gesund-und-lecker/</link>
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		<pubDate>Wed, 04 Feb 2009 15:00:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan</dc:creator>
				<category><![CDATA[Pflanzenheilkunde]]></category>
		<category><![CDATA[Entzündungen]]></category>
		<category><![CDATA[Festtage]]></category>
		<category><![CDATA[Gerbstoffe]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Baum des Jahres 2008 liefert reichlich Omega-3-Fetts&#228;uren.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Auch wenn sich die Winterzeit und damit die Hauptzeit der Waln&#252;sse langsam dem Ende neigt, soll die nahrhafte Nuss dennoch vorgestellt werden.<span id="more-297"></span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Die Echte Walnuss (Juglans regia) ist ein heimischer Baum, der bis zu 30 Meter gro&#223; werden kann und im Herbst die typischen N&#252;sse abwirft. Diese werden zun&#228;chst getrocknet, wobei darauf geachtet werden muss, dass es nicht zu einem Befall mit Schimmelpilzen kommt. Nachdem man sie von der harten Schale befreit hat, kann die Walnuss in verschiedenen Gerichten so z.B. in Brot und Kuchen, als Walnuss&#246;l oder pur als Knabberspa&#223; eingesetzt werden.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Sie ist reich an Omega-3-Fetts&#228;uren, denen ein positiver Effekt auf das Herz und das Gef&#228;&#223;system zugeschrieben werden. Zus&#228;tzlich enthalten Waln&#252;sse viel Zink, Kalium und verschiedene Vitamine. Allerdings sollte beachtet werden, dass es sich zwar um einen gesunden Knabberspa&#223; handelt, der es aber von Seiten der Kalorien in sich hat. So bestehen Waln&#252;sse aus etwa 50% Fett und schlagen mit ca. 650 kcal pro 100g zu buche.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Medizinisch werden die Bl&#228;tter der Echten Walnuss verwendet, die aufgrund ihres Gehaltes an Gerbstoffen als Adstringens zur &#228;u&#223;erlichen Anwendung bei leichten oberfl&#228;chlichen Hautentz&#252;ndungen und bei &#252;berm&#228;&#223;iger Schwei&#223;absonderung eingesetzt werden. F&#252;r die Zubereitung werden die fein geschnittenen Walnussbl&#228;tter mit kaltem Wasser angesetzt, zum Sieden erhitzt und nach ca. 5 Minuten durch ein Teesieb gegeben. Der Sud kann dann f&#252;r B&#228;der, Sp&#252;lungen und Umschl&#228;ge verwendet werden.</p>
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		<title>Weihrauch &#8211; R&#228;ucherwerk bei Krankheiten?</title>
		<link>http://www.schwedenkraeuter.eu/2008/12/17/weihrauch-raucherwerk-bei-krankheiten/</link>
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		<pubDate>Wed, 17 Dec 2008 21:16:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan</dc:creator>
				<category><![CDATA[Pflanzenheilkunde]]></category>
		<category><![CDATA[Entzündungen]]></category>
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		<category><![CDATA[Harz]]></category>
		<category><![CDATA[Weihrauch]]></category>

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		<description><![CDATA[Was ist Weihrauch eigentlich?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p> Jeder, der einmal an einem hohen kirchlichen Feiertag in einem Gottesdienst der katholischen Kirche war, kennt ihn. Und so manchem Kirchenbesucher oder Messdiener ist von ihm schon flau geworden. Aber was ist Weihrauch eigentlich und wo wird er eingesetzt? <span id="more-210"></span>Unter Weihrauch versteht man die Harze der Weihrauchpflanze, die zum R&#228;uchern eingesetzt oder aber zu Arzneimitteln verarbeitet werden. Weihrauchpflanzen geh&#246;ren zur Familie der Balsambaumgew&#228;chse und sind im Nordosten Afrikas &#252;ber Arabien bis hin nach Indien heimisch. Immergr&#252;ne Weihrauchb&#228;ume werden zwischen einem und zehn Meter gro&#223;. F&#252;r religi&#246;se Zeremonien werden dem Harz meist weitere aromatische Gew&#252;rze wie z.B. Zimt, Sandelholz oder Myrrhe beigemischt. Der Einsatz von Weihrauch geht bis ins Altertum zur&#252;ck; so fand man im &#228;gyptischen Gise (Gizeh) in einer Inschrift einen Hinweis auf Weihrauch, der vermutlich aus der Zeit um 1530 v. Chr. stammt.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Im Orient wurde und wird Weihrauch bereits seit vielen Jahrhunderten in erster Linie zur Steigerung der Ged&#228;chtnisleistung verwendet. In Europa hingegen nutzte man vor allem antientz&#252;ndliche Eigenschaften beispielsweise zur Linderung von rheumatischen Beschwerden. Mit dem Aufkommen neuerer chemischer Arzneistoffe gegen Ende des 19. und zu Beginn des 20. Jahrhunderts geriet der Weihrauch in Vergessenheit – ein Problem, das viele „nat&#252;rliche Arzneimittel“ mit ihm teilen. Irgendwann gegen Ende des 20. Jahrhunderts jedoch besann man sich wieder auf Weihrauch und seitdem setzt man ihn erneut zur Behandlung von chronischen entz&#252;ndlichen Erkrankungen wie. z.B. Morbus Crohn, Colitis ulcerosa oder rheumatoider Arthritis ein.</p>
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		<title>Myrrhe (Commiphora molmol)</title>
		<link>http://www.schwedenkraeuter.eu/2008/04/11/myrrhe-commiphora-molmol/</link>
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		<pubDate>Fri, 11 Apr 2008 15:07:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Heilkräuter-Lexikon]]></category>
		<category><![CDATA[Entzündungen]]></category>
		<category><![CDATA[Harz]]></category>
		<category><![CDATA[Husten]]></category>
		<category><![CDATA[Myrrhe]]></category>

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		<description><![CDATA[Bei Erk&#228;ltung erleichtert sie dem Betroffenen die Nasenatmung und das Abhusten]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Heilpflanze geh&#246;rt zu den Balsambaumgew&#228;chsen (Burseraceae). In erster Linie wird die bitter schmeckende und adstringierende Myrrhe als antiseptisches und entz&#252;ndungshemmendes Mittel zur &#228;u&#223;erlichen Behandlung der Schleimh&#228;ute bei Mund- und Racheninfekten verwendet. <span id="more-17"></span>Bei Erk&#228;ltung erleichtert sie dem Betroffenen die Nasenatmung und das Abhusten. Medizinische Anwendung findet der enthaltene Gummiharz.</p>
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