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	<title>Der Blog: Schwedenkräuter &#187; Durchfall</title>
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	<description>Blog von Apothekerin Martina Pröger</description>
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		<title>Zöliakie oder Sprue</title>
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		<pubDate>Wed, 05 May 2010 19:20:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Simone</dc:creator>
				<category><![CDATA[Verdauung]]></category>
		<category><![CDATA[Dünndarm]]></category>
		<category><![CDATA[Durchfall]]></category>
		<category><![CDATA[Magen-Darm]]></category>

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		<description><![CDATA[Brot, Brötchen, Nudeln und vieles mehr bereiten massive Probleme.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Zöliakie oder auch einheimische Sprue ist eine chronische &#8211; derzeit nicht heilbare &#8211; Erkrankung des <a href="http://www.pharma-labor.de/service/der-weg-der-nahrung/duenndarm/" target="_blank">Dünndarms</a>, die in einer Unverträglichkeit gegenüber dem Klebereiweiß Gluten begründet ist. <span id="more-1023"></span>Gluten ist Bestandteil vieler Getreidearten wie z.B. Weizen, Roggen, Gerste und Hafer, und dies erklärt, weshalb eine „normale“ in unseren Breiten übliche Ernährung mit Brot, Brötchen, Nudeln, Kuchen und vielem mehr einem Zöliakie-Betroffenen starke Beschwerden verursachen kann.</p>
<p>Unsere aus Falten und Darmzotten bestehende Dünndarmschleimhaut stellt die wichtigste Stelle zur Aufnahme von Nährstoffen aus der Nahrung dar. Bei der Zöliakie kommt es durch die Zufuhr von Gluten zu Entzündungen der Darmschleimhaut, die eine Rückbildung der Darmzotten zur Folge haben. Fehlen die Darmzotten, verkleinert sich die Oberfläche der Darmschleimhaut drastisch, so dass nicht mehr ausreichend Nährstoffe aus dem Nahrungsbrei aufgenommen werden können. Für Zöliakie-Kranke bedeutet dies, dass sich Nährstoffdefizite, Gewichtsverlust und oftmals massive Durchfälle einstellen.</p>
<p>Heilen lässt sich die Zöliakie derzeit nicht; die Therapie besteht in erster Linie aus der Vermeidung Gluten-haltiger Lebensmittel und der Ergänzung fehlender Nährstoffe. Glücklicherweise hat die Lebensmittelbranche inzwischen eine Vielzahl von Gluten-freien Getreideprodukten auf den Markt gebracht, die Erkrankten eine zwar deutlich teurere, aber dennoch annähernd normale Ernährung ermöglichen.</p>
<p>Weitere Informationen: <a href="http://www.dzg-online.de" target="_blank">Deutsche Zöliakie-Gesellschaft e.V. (DZG)</a></p>
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		<title>Divertikel</title>
		<link>http://www.schwedenkraeuter.eu/2010/03/15/divertikel/</link>
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		<pubDate>Mon, 15 Mar 2010 17:02:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Simone</dc:creator>
				<category><![CDATA[Verdauung]]></category>
		<category><![CDATA[Blähungen]]></category>
		<category><![CDATA[Darmkrebs]]></category>
		<category><![CDATA[Darmspiegelung]]></category>
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		<category><![CDATA[Magen-Darm]]></category>
		<category><![CDATA[Verstopfung]]></category>

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		<description><![CDATA[Problematische Darm-Ausstülpungen, die zu einer Entzündung, der Divertikulitis, führen können.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Unter Divertikeln versteht man Ausstülpungen der Schleimhaut bzw. Darmwand des Dickdarms. Diese Ausstülpungen sind nicht von Geburt an im Darm anzutreffen, sondern entwickeln sich im Laufe des Lebens mit zunehmendem Alter. <span id="more-974"></span>So zeigen etwa 50 % der Menschen nach dem 60. Lebensjahr in den westlichen Industriestaaten bei einer Darmspiegelung Divertikel; die Ausprägung und die Anzahl der „Problemstellen“ im Darm können jedoch sehr unterschiedlich sein.</p>
<p>Gründe für die Entstehung und das häufigere Vorkommen in den Industriestaaten werden in der ballaststoffarmen Ernährung gesehen. So zeigen sich z.B. bei Vegetariern häufig weniger Probleme. Besonders betroffen sind der S-förmige Teil (<em>Sigma</em>) und der absteigende Ast (<em>Colon</em> <em>descendens</em>) des Dickdarms. Oftmals werden die Divertikel bei einer <a href="/?p=609">Routinedarmspiegelung</a> entdeckt; das bloße Vorhandensein ohne Beschwerden hat allerdings keinen Krankheitswert.</p>
<p>Es ist jedoch möglich, dass es zu Ablagerungen mit Darminhalt bzw. Kot kommen kann, da sich die Ausstülpungen selber nicht aktiv entleeren können. Dringen dann Bakterien in die Darmwand ein, kann sich eine Entzündung ausbilden, und die <strong>Divertikulitis</strong> ist entstanden. Diese äußert sich durch Schmerzen im linken Unterbauch, Stuhlentleerungsstörungen &#8211; zumeist Verstopfung, aber auch oft im Wechsel mit Durchfällen und Blähungen. Weitere Probleme können entstehen, wenn es zu größeren Eiteransammlungen im Darm kommt oder im schlimmsten Fall sogar zu einem Darmdurchbruch.</p>
<p>Behandelt wird die Divertikulitis mit Antibiotika; bei mehrmaligem Auftreten wird den Patienten zu einer operativen Entfernung des betroffenen Darmabschnittes geraten.</p>
<p>Der Gang zur regelmäßigen <a href="/?p=609">Darmspiegelung</a> kann oftmals helfen, Probleme frühzeitig zu erkennen.</p>
<p>Siehe auch: <a title="Permanent Link: Blinddarmentzündung, Wurmfortsatzentzündung und Appendizitis" rel="bookmark" href="http://www.schwedenkraeuter.eu/2009/09/29/blinddarmentzuendung-wurmfortsatzentzuendung-und-appendizitis/">Blinddarmentzündung, Wurmfortsatzentzündung und Appendizitis</a></p>
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		<title>Reizdarmsyndrom (Colon irritabile, Reizkolon)</title>
		<link>http://www.schwedenkraeuter.eu/2009/10/23/reizdarmsyndrom-colon-irritabile-reizkolon/</link>
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		<pubDate>Fri, 23 Oct 2009 11:35:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Simone</dc:creator>
				<category><![CDATA[Verdauung]]></category>
		<category><![CDATA[Bauchkrämpfe]]></category>
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		<category><![CDATA[Durchfall]]></category>
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		<category><![CDATA[Verstopfung]]></category>
		<category><![CDATA[Völlegefühl]]></category>

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		<description><![CDATA[Häufige Darmstörungen ohne fassbare organische Ursache. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Verstopfung, Durchfall, Blähungen und Krämpfe – oftmals tagein, tagaus. Das Reizdarmsyndrom  zählt zu den häufigsten Erkrankungen des Magen-Darm-Trakts. <span id="more-792"></span>Frauen sind etwa 2-3mal häufiger betroffen vom Reizdarmsyndrom als Männer. Besonders die Altersgruppe der 30- bis 40-jährigen Frauen leidet besonders oft.</p>
<p>Als Hauptsymptome findet man insbesondere Stuhlunregelmäßigkeiten mit wechselnden Verstopfungen und Durchfällen sowie Völlegefühl, Blähungen und Schmerzen. Während die Beschwerden nachts nicht zu beobachten sind, können sie im Tagesverlauf zunehmen. Viele Betroffene haben jedoch auch morgens beim Aufstehen bereits starke Beschwerden, die meist durch den Stuhlgang gebessert werden.</p>
<p>Wichtig für die Diagnose ist der Ausschluss von organischen Krankheiten mittels verschiedener Untersuchungen wie z. B. der <a href="/?p=609">Darmspiegelung</a>. Wird dann anschließend die Diagnose Reizdarmsyndrom gestellt, richtet sich die Art der Therapie nach den vorherrschenden Beschwerden.</p>
<p>So beobachtet man, dass kleine ballaststoffreiche Mahlzeiten, körperliche Bewegung und manchmal auch eine psychotherapeutische Beratung langfristige Besserung bringen. Eine schnelle Linderung oder sogar Heilung der Beschwerden ist jedoch nicht möglich. Medikamentös können pflanzliche Präparate unterstützend eingenommen werden; Arzneimittel und Tees mit <a href="/?p=492">Pfefferminze</a> oder <a href="/?p=788">Melisse</a> zeigen oftmals positive Wirkung. Die Betroffenen müssen sich jedoch meist auf einen jahrelangen Leidensweg und teilweise das Unverständnis einzelner Ärzte einrichten.</p>
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		<title>Reisedurchfall &#8211; Wenn einer eine Reise tut, Teil 1</title>
		<link>http://www.schwedenkraeuter.eu/2009/07/08/reisedurchfall-wenn-einer-eine-reise-tut/</link>
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		<pubDate>Wed, 08 Jul 2009 18:06:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Simone</dc:creator>
				<category><![CDATA[Verdauung]]></category>
		<category><![CDATA[Darmflora]]></category>
		<category><![CDATA[Durchfall]]></category>
		<category><![CDATA[Magen-Darm]]></category>
		<category><![CDATA[Reise]]></category>

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		<description><![CDATA[ Montezumas Rache trifft viele in der schönsten Zeit des Jahres. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Zu Beginn der Sommerferien wollen wir Ihnen einen kurzen Überblick zum Thema Reisedurchfall geben.<span id="more-676"></span></p>
<p>Gerade bei Reisen in den Süden wie etwa Italien, Spanien oder in die Türkei erleiden viele Urlauber weniger vergnügliche Tage auf der Toilette statt am Strand oder Swimming-Pool. Aber warum trifft es uns zumeist im Süden und nicht beim Urlaub an der Nordsee?</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Dies liegt häufig an der Darmflora des Menschen, die regional unterschiedlich zusammengesetzt ist. Gelangen fremde Bakterien in unseren Darm, fühlt sich unsere Darmflora oftmals gestört und reagiert auf die Giftstoffe der fremden Bakterien mit einer verstärkten Sekretion – sprich Durchfall.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Nicht selten belasten das ungewohnte Klima, eine mögliche Zeitverschiebung und die fremde Küche des Reiselandes unseren Magen-Darm-Trakt zusätzlich.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Um das Risiko für einen Reisedurchfall zu minimieren, gilt es, möglichst keine fremden Bakterien in den Darm gelangen zu lassen. Natürlich lässt sich das nicht ganz vermeiden, jedoch sollte man sich bspw. beim Essen den Spruch „Cook it, boil it, peel it &#8211; or forget it“ zu Herzen nehmen. Übersetzt besagt er: „Koche es, siede es, schäle es oder vergiss es!“. Besondere Bakterienquellen sind häufig Eiswürfel, Salate und allgemein Riesen-Buffets, bei denen die Speisen stundenlang bei Raumtemperatur auf den Gast warten. Auch das Leitungswasser sollte nicht zum Trinken oder für die Zahnhygiene verwendet werden.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Hat es einen dennoch getroffen, so kuriert man sich und seinen Darm durch reichliches Trinken von abgekochtem Wasser oder Wasser aus Flaschen und einen Essensstopp. Zusätzlich sollten zur Stabilisierung des Kreislaufs Elektrolyte ersetzt werden. Solche Präparate können bereits zuvor in Deutschland in der Apotheke in Form von kleinen Beutelchen gekauft werden. Arzneimittel mit dem Wirkstoff Loperamid, das die Darmtätigkeit herabsetzt und somit die häufige Stuhlfrequenz reduziert, eignen sich nur für Erwachsene, die nicht unter gleichzeitigem Fieber oder blutigem Stuhl leiden.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Jedoch lassen Sie sich durch zwei Tage Durchfall nicht die schönste Zeit im Jahr verderben!</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Lesen Sie hier: Wenn einer eine Reise tut, Teil2  <a href="/?p=707">Reiseverstopfung</a></p>
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		<title>Laktoseintoleranz</title>
		<link>http://www.schwedenkraeuter.eu/2009/03/19/laktoseintoleranz/</link>
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		<pubDate>Thu, 19 Mar 2009 19:28:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Simone</dc:creator>
				<category><![CDATA[Verdauung]]></category>
		<category><![CDATA[Blähungen]]></category>
		<category><![CDATA[Durchfall]]></category>
		<category><![CDATA[Magen-Darm]]></category>

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		<description><![CDATA[15% der Menschen  haben Durchfälle nach Milchgenuss.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Neben allergischen Reaktionen auf verschiedene Nahrungsmittel gibt es auch die so genannte Laktoseintoleranz.<span id="more-503"></span><br />
Diese beruht nicht auf einer allergischen Reaktion des Körpers auf bestimmte Nahrungsbestandteile, sondern stellt einen Enzymmangel dar. Laktose (Milchzucker) ist ein Zweifachzucker, der aus den beiden Einfachzuckern Glukose und Galaktose zusammengesetzt ist. Damit der Körper diesen Zucker verwerten kann, muss er ihn im Darm in seine zwei Bestandteile aufspalten. Dies erfolgt mit Hilfe eines Enzyms namens Lactase.</p>
<p>Fast jeder Säugling ist hierzu in der Lage, jedoch verlieren ca. 15 % der Menschen in der westlichen Welt diese Fähigkeit, so dass die mit der Nahrung aufgenommene Laktose zu einem großen Teil nicht gespalten und dann von Darmbakterien vergärt wird. Als Folge kommt es zu Magenschmerzen, Blähungen und Durchfall. Abhilfe können Tabletten mit gerade diesem fehlenden Enzym verschaffen, die auch milchhaltige Mahlzeiten wieder verdaulich machen. Auch das strikte Meiden laktosehaltiger Produkte bringt verständlicher Weise Linderung.</p>
<p>Neben der Unverträglichkeit von Laktose gibt es auch Personen, die keine Fruktose (Fruchtzucker) oder kein Histamin vertragen. Während sich die Fruktoseintoleranz nach dem Verzehr von Obst mit ähnlichen Symptomen wie die Laktoseunverträglichkeit zeigt, reagieren viele Betroffene auf den Verzehr histaminhaltiger Lebensmittel zusätzlich neben den Magen-Darm-Beschwerden mit Kopfschmerzen, Schwindel und Hautreaktionen wie z.B. Nesselsucht. Histamin findet sich in Nahrungsmitteln wie Rotwein, Fischkonserven, geräucherter Wurst und vielen anderen. Bei Verdacht auf eine Unverträglichkeit sollte für eine gewisse Zeit auf entsprechende Lebensmittel verzichtet werden, um Klarheit zu bekommen.</p>
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