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	<title>Der Blog: Schwedenkräuter &#187; Dickdarm</title>
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	<description>Blog von Apothekerin Martina Pröger</description>
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		<title>Darmpolypen</title>
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		<pubDate>Thu, 24 Jun 2010 07:01:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Simone</dc:creator>
				<category><![CDATA[Verdauung]]></category>
		<category><![CDATA[Darmkrebs]]></category>
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		<description><![CDATA[Kleine Gewächse im Dickdarm - zunächst harmlos und gutartig.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Zunächst sind sie harmlos und gutartig, jedoch bleiben sie dies nicht immer. Ein Polyp ist eine zumeist gestielte Ausstülpung der Schleimhaut und kann an den verschiedensten Stellen im menschlichen Körper auftreten. <span id="more-1050"></span>Bekannt sind Polypen der Nasenschleimhaut oder der Rachenmandeln, die bei einigen Kindern operativ entfernt werden müssen, da sie durch ihre Größe die Atmung erschweren.</p>
<p>In der Schleimhaut des Dickdarms sind ebenfalls Polypen anzutreffen, die in etwa an kleine Pilze erinnern und von wenigen Millimetern bis hin zu einigen Zentimetern groß werden können. Zunächst handelt es sich bei den Dickdarmpolypen um gutartige Geschwülste der Schleimhaut, die jedoch auch zu malignen, also bösartigen Tumoren des Darmes entarten können. In diesem Fall würde man dann von einem Darmkrebs sprechen.</p>
<p>Entdeckt werden die Darmpolypen bei einer Darmspiegelung (Koloskopie), die jeder Erwachsene ab dem 56. Lebensjahr zu Lasten seiner gesetzlichen Krankenkasse durchführen lassen kann.</p>
<p>Etwa 10 Prozent der deutschen Bevölkerung weisen Darmpolypen auf. Das Risiko diese zu entwickeln, steigt mit dem Lebensalter und einer erblichen Veranlagung deutlich an. Darüber hinaus zeigen Untersuchungen, dass die westliche Lebens- und Ernährungsweise mit ihrer fett- und zuckerreichen Kost, dem regelmäßigen Genuss von Alkohol und auch dem Rauchen die Entstehung der Geschwülste begünstigen. Da Darmpolypen auf der einen Seite normalerweise keine Beschwerden verursachen und auf der anderen Seite für etwa 90 % der Darmkrebserkrankungen verantwortlich gemacht werden können, wird die Notwendigkeit einer Darmspiegelung deutlich. Bei rechtzeitiger Entdeckung und schmerzfreier Abtragung während der Koloskopie stellen sie kein weiteres Risiko dar.</p>
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		<title>Chronische Darmentzündungen</title>
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		<pubDate>Sat, 05 Sep 2009 18:18:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Simone</dc:creator>
				<category><![CDATA[Verdauung]]></category>
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		<category><![CDATA[Reizdarm]]></category>

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		<description><![CDATA[Qualen mit Bauchschmerzen und Durchfall: Colitis ulcerosa und Morbus Crohn.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Chronische Darmentzündungen können verschiedene Abschnitte des Darms betreffen. <span id="more-701"></span><strong>Colitis ulcerosa</strong> betrifft als chronisch, schubweise verlaufende Entzündung des Dickdarms überwiegend oberflächliche Schleimhautschichten. Die Patienten leiden durch entzündliche Geschwüre unter blutigen Stühlen, Durchfall und Krämpfen. <strong>Morbus Crohn</strong> verläuft zwar ebenfalls chronisch und schubweise, betrifft jedoch alle Darmschichten und befällt öfter den Dünndarm als den Dickdarm. Auch hier leiden die Patienten unter häufigen Krämpfen und Durchfällen, meist allerdings ohne Blut.</p>
<p>Während der akuten Krankheitsphase ist für Betroffene beider Formen eine Teilnahme am „normalen“ Leben oftmals kaum möglich, denn Krämpfe und Schmerzen zwingen zur Bettruhe und die starken Durchfälle zum häufigen Toilettenbesuch. Die medikamentösen Therapien beider Erkrankungen sind relativ ähnlich; es werden beispielsweise Kortisonpräparate (Budesonid), spezielle antientzündliche Wirkstoffe (Mesalazin, Sulfasalazin) sowie das Immunsystem dämpfende Arzneistoffe eingesetzt.</p>
<p>Auch Operationen sind in beiden Fällen leider öfters unumgänglich. Da Colitis ulcerosa als Risikofaktor für die Entstehung eines Darmkrebses gilt, ist hier besondere Vorsicht und regelmäßige Kontrolle geboten. Heilbar sind beide Formen der chronischen Darmentzündung nicht, jedoch lassen sich mit den entsprechenden Arzneimitteln weitere Schübe regelmäßig verhindern oder zumindest abschwächen.</p>
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