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	<title>Der Blog: Schwedenkräuter &#187; Darmbakterien</title>
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	<description>Blog von Apothekerin Martina Pröger</description>
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		<title>Darmpilze</title>
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		<pubDate>Mon, 26 Sep 2011 19:41:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Simone</dc:creator>
				<category><![CDATA[Verdauung]]></category>
		<category><![CDATA[Darmbakterien]]></category>
		<category><![CDATA[Darmflora]]></category>
		<category><![CDATA[Immunsystem]]></category>
		<category><![CDATA[Pilze]]></category>

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		<description><![CDATA[Nicht nur an den Füßen, sondern auch im Darm können Pilze wachsen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wie wir bereits in unserem Beitrag zum Thema <a href="/?p=1561">Fußpilz</a> berichtet haben, finden sich Pilze regelmäßig auf und im menschlichen Körper. An dieser Stelle möchten wir die Pilze <strong>im</strong> menschlichen Körper &#8211; genauer gesagt die Darmpilze &#8211; etwas intensiver beleuchten. Auch zu diesen Pilzen gilt, eine kleine Menge bereitet keine Schwierigkeiten für die Gesundheit des „Vermieters“, problematisch kann es jedoch werden, wenn ihre Zahl zunimmt und bestimmte Grenzwerte überschreitet.<span id="more-1626"></span></p>
<p>Darmpilze zählen zur Gruppe der Hefepilze (<em>Saccharomyces</em>) und gehören der Art <em>Candida albicans</em> an. Etwa dreiviertel aller Menschen weisen diesen Pilz als Bestandteil ihrer Darmflora auf. Bereits kurz nach der Geburt in den ersten Lebensmonaten findet die Besiedlung mit <em>Candida</em> <em>albicans</em> statt. Dies ist auch nicht weiter schlimm, denn der Pilz verursacht unter normalen Umständen keinerlei Beschwerden.</p>
<p>Bei einigen Menschen jedoch beginnt der stumme Mitbewohner plötzlich rasant sich zu vermehren und meldet sich somit zu Wort. Gründe für diese blitzartige starke Vermehrung liegen zumeist in einem geschwächten Immunsystem – wie etwa bei verschiedenen Krankheiten, z. B. Krebs oder <a href="/?p=1035">Diabetes mellitus</a>.</p>
<p>Häufig ist die rasante Vermehrung auch im Anschluss an eine Therapie mit Antibiotika zu beobachten. Der Grund hierfür liegt in der Abtötung nicht nur der „schlechten“ krankmachenden Bakterien, sondern auch der „guten“ Darmflora-Bakterien. Fällt ein Teil dieser Darmbakterien weg, so fehlt dem Darmpilz sein wichtigster Nahrungskonkurrent im Darm, und er hat paradiesische Zustände und kann sich vermehren. Zusätzlich gelten verschiedene andere Arzneimittel in dieser Hinsicht als problematisch, insbesondere solche Substanzen, die das Immunsystem schwächen können, z. B. Kortison-Präparate und Immunsuppressiva.</p>
<p>Um Darmpilze nachweisen zu können, untersucht man üblicherweise den Stuhl, der unter normalen Umständen weniger als 10.000 Keime pro Gramm enthält. Steigt die Menge auf über 1.000.000 Keime an, so gilt dies als bedenklich. Bekämpfen lässt sich der Darmpilz mit so genannten Antimykotika, das sind Arzneimittel, die Pilze abtöten können. Beim Darmpilz ist an dieser Stelle der Wirkstoff Nystatin zu nennen, der auch bei Säuglingen bei einem Windelsoor Anwendung findet. Unterstützt werden sollte die Therapie durch eine gesunde Ernährung, eventuell eine Darmsanierung und Maßnahmen zur Stärkung des Immunsystems.</p>
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		<title>Fußpilz</title>
		<link>http://www.schwedenkraeuter.eu/2011/08/27/fusspilz/</link>
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		<pubDate>Sat, 27 Aug 2011 15:30:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Simone</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Darmbakterien]]></category>
		<category><![CDATA[Darmflora]]></category>
		<category><![CDATA[Entzündungen]]></category>
		<category><![CDATA[Haut]]></category>
		<category><![CDATA[Infektionen]]></category>
		<category><![CDATA[Juckreiz]]></category>
		<category><![CDATA[Pilze]]></category>

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		<description><![CDATA[Champignons, Steinpilze und Pfifferlinge an den Füßen?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Mensch wird von den unterschiedlichsten kleinen Mikroorganismen besiedelt. Neben verschiedenen Bakterienarten, die z. B. für die gesunde Darmflora und auch für die Hautflora zuständig sind, finden sich auch Pilze auf und im menschlichen Körper. Dies stellt normalerweise kein Problem dar, denn ein gesunder Körper wird durch diese Pilze nicht beeinträchtigt. Übersteigt die Zahl der Pilze jedoch Grenzwerte oder gelingt es diesen Pilzen, beispielweise in den Nagel einzudringen, dann lässt er sich von dort nicht mehr vertreiben und bleibt dem Menschen erhalten. <span id="more-1561"></span></p>
<p>Spricht man von Pilzinfektionen des Menschen, so kann man zwischen harmlosen Infektionen, wie z. B. Fuß-, Nagel- oder Vaginalpilz und schwerwiegenderen wie z. B. einem Pilzbefall der inneren Organe (Systemmykosen) unterscheiden. Zweitere stellen u. U. ein großes gesundheitliches Risiko dar und treten oftmals bei sehr kranken Personen auf. Sie gehören immer in die Hand eines Arztes. Dahingegen lässt sich ein Fuß- oder ein Nagelpilz normalerweise selbst mit den entsprechenden Präparaten aus der Apotheke gut behandeln. Wichtig zu wissen ist, dass die Therapie &#8211; gerade wenn es sich um einen Nagelpilz handelt &#8211; einen langen Atem erfordert.</p>
<p>Die Ursache für Fußpilz (<em>T</em><a href="http://www.schwedenkraeuter.eu/wp-content/uploads/2011/09/286440_R_K_B_by_Gabi-Schoenemann_pixelio.de_.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-1595" title="&quot;Fußpilz&quot;" src="http://www.schwedenkraeuter.eu/wp-content/uploads/2011/09/286440_R_K_B_by_Gabi-Schoenemann_pixelio.de_.jpg" alt="" width="290" height="217" /></a><em>inea pedis</em>) ist die Infektion mit Fadenpilzen (<em>Dermatophyten</em>). Diese werden von infizierten Personen, die z. B. im Schwimmbad barfuß gehen, großzügig auf dem Boden verteilt. Mit jedem Schritt verliert man circa 50 infizierte Hautschüppchen, die dann gerade auf vom Schwimmen aufgeweichter Haut einen idealen neuen Lebensraum finden. Nach kurzer Zeit wird der Neu-Betroffene eine Rötung, Schuppung, Juckreiz, die Bildung von kleinen Bläschen und ein Brennen an den Füßen und besonders zwischen den Zehen bemerken. In schweren Fällen kann es zu Einrissen der Haut und auch zu einem unangenehmen Geruch kommen. Nun sollte schleunigst mit der konsequenten Behandlung mit einer Fußpilzcreme oder einem Spray begonnen werden, damit sich die Infektion nicht noch weiter ausbreitet. Neben der regelmäßigen Anwendung, die je nach Präparat ein- bis dreimal täglich sein kann, ist es wichtig, die Füße nach dem täglichen Waschen immer gut abzutrocknen und die Handtücher und Strümpfe bei mindestens 60° C zu waschen. Ist dies nicht möglich, so können auch Hygienespüllösungen verwendet werden.</p>
<p>Der Nagelpilz (<em>Onychomykose</em>) wird in den meisten Fällen ebenfalls durch Fadenpilze verursacht, die sich im Nagel einnisten. Der Nagel verfärbt sich gelblich-braun, ist stark verdickt und bröckelt beim Nagelschneiden meist ab. Zur Behandlung stehen spezielle Lacke oder Cremes zur Verfügung. Während die Behandlung eines Fußpilzes normalerweise in ein bis zwei Wochen überstanden ist, braucht der Betroffene beim Nagelpilz jedoch viel Geduld. Diese Therapie kann sich über mehrere Monate hinziehen.</p>
<p><span style="font-size: xx-small;">Bild: ©Gabi Schoenemann / <a href="http://www.pixelio.de" target="_blank">pixelio.de</a></span></p>
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		<title>Flatulenz, Meteorismus und Winde</title>
		<link>http://www.schwedenkraeuter.eu/2009/04/06/flatulenz-meteorismus-und-winde/</link>
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		<pubDate>Mon, 06 Apr 2009 20:39:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan</dc:creator>
				<category><![CDATA[Verdauung]]></category>
		<category><![CDATA[Blähungen]]></category>
		<category><![CDATA[Darmbakterien]]></category>
		<category><![CDATA[Darmflora]]></category>
		<category><![CDATA[Magen-Darm]]></category>

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		<description><![CDATA[Blähungen – nicht immer ein leises Problem.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ein jeder kennt sie und hat schon unter ihnen gelitten. Denn anders als im Tierreich schickt es sich für den Menschen nicht, in der Öffentlichkeit seinen Darmgasen freien Lauf zu lassen.<span id="more-517"></span> Abgesehen von einer möglichen Geräuschsbelastung kann es je nach Zusammensetzung des Gasgemisches zu einer nicht unerheblichen Geruchsbelastung kommen. Blähungen können jedoch auch zu starken Bauchkrämpfen führen, wenn sie nicht abgehen (Meteorismus). Dieses Problem betrifft bereits Säuglinge, und es verlässt uns nicht bis ins hohe Alter. Sogar vermeintliche Herzschmerzen können wie beim Roemheld-Syndrom auf Verdauungsgase zurückgehen, die das Zwerchfell nach oben wölben und somit über die Lunge indirekten Druck auf das Herz ausüben.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Die Gase, die uns quälen, entstehen bei der Verdauung von Nahrung in großer Menge und werden überwiegend in den Blutkreislauf aufgenommen und über die Lunge abgeatmet. Je nach Zusammensetzung der Mahlzeiten können jedoch bestimmte Inhaltsstoffe der Nahrung – wie es etwa bei Hülsenfrüchten der Fall ist – schlechter verdaut werden als andere.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Die Darmbakterien, die ein wichtiger Bestandteil unserer Verdauung sind, produzieren den Großteil der Gase, die neben Methan, Kohlenmonoxid, Kohlendioxid auch Schwefelwasserstoff enthalten. Letzterer ist meist für den unangenehmen Geruch zuständig.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Auch die im letzten Artikel behandelten Nahrungsmittelunverträglichkeiten wie <a href="/?p=503">Lactoseintoleranz</a> oder Histaminintoleranz verursachen als Hauptsymptom Blähungen.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Als sicherstes Mittel gegen Blähungen gilt es Nahrungsmittel zu vermeiden, die bereits zu Problemen geführt haben. Da dies nicht immer möglich und nicht immer gewollt ist, kann man sich auch mit <a href="/?p=235">Fenchel</a>-Anis-Kümmel-Tee oder Arzneimitteln mit dem Wirkstoff Simethicon helfen.</p>
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