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	<title>Der Blog: Schwedenkräuter &#187; Bauchkrämpfe</title>
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	<description>Blog von Apothekerin Martina Pröger</description>
	<lastBuildDate>Tue, 31 Jan 2012 22:36:09 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Süßholz – die Arzneipflanze 2012</title>
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		<pubDate>Mon, 05 Dec 2011 20:18:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Simone</dc:creator>
				<category><![CDATA[Pflanzenheilkunde]]></category>
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		<description><![CDATA[Unter den Heilpflanzen ist sie ein Hansdampf in allen Gassen!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wissenschaftler der Universität Würzburg haben gemeinsam mit der Naturschutzorganisation WWF Süßholz zur Arzneipflanze des Jahres 2012 gekürt. Neben ihrer Bedeutung für den Menschen als Heilpflanze soll auch auf die Gefahren einer Übernutzung aufmerksam gemacht und damit für eine nachhaltige Wildsammlung plädiert werden. Denn die Süßholzpflanze eignet sich nicht nur für die Herstellung von Lakritz, sondern auch pharmazeutisch lässt sie sich vielseitig einsetzen.<span id="more-1708"></span></p>
<p><a href="http://www.schwedenkraeuter.eu/?p=556">Süßholz (<em>Glycyrrhiza glabra</em>)</a> ist eine über 1 m hohe Staude, die aufrechte Blütentrauben mit lila Blüten trägt. Sie gehört zur Familie der Schmetterlingsblütengewächse. Pharmazeutisch wird nur die getrocknete Wurzel der Pflanze verwendet, die einen schwachen Geruch und einen sehr süßen, leicht aromatischen Geschmack hat. Einer ihrer Hauptinhaltsstoffe besitzt beinahe die 50fache Süßkraft von Rohrzucker. Heimisch ist Süßholz vom Mittelmeergebiet bis Ostasien sowie in Amerika und Australien. Pflanzen, die in Deutschland für die Arznei- und Genussmittelherstellung verwendet werden, stammen ausschließlich aus dem Anbau.</p>
<p style="text-align: center;">Ihr Einsatz als Heilpflanze ist schon seit über 3000 Jahren bekannt; als besonders anzusehen, ist dabei ihre umfassende Heilwirkung. Im alten Ägypten und Griechenland schätzten Mediziner ihre Wirkungen bei Husten und Heiserkeit. Hildegard von Bingen sprach ihr positive Effekte auf die Psyche zu; sie erklärte, die Pflanze würde Menschen „mild stimmen“. Auch die Traditionelle Chinesische Medizin setzt Süßholz bei vielfältigen Leiden ein.<br />
<a href="http://www.schwedenkraeuter.eu/wp-content/uploads/2011/12/347354_web_R_K_B_by_sigrid-rossmann_pixelio.de_.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-1735" title="Lakritzschnecke" src="http://www.schwedenkraeuter.eu/wp-content/uploads/2011/12/347354_web_R_K_B_by_sigrid-rossmann_pixelio.de_-300x289.jpg" alt="" width="300" height="289" /></a><br />
Derzeit sind über 400 verschiedene Inhaltsstoffe des Süßholzes beschrieben, Glycyrrhizin ist einer der bekanntesten. Seine entzündungshemmenden und schleimhautschützenden Wirkungen sind wissenschaftlich belegt. Zusätzlich zeigt es krampflösende und antivirale Effekte. Der häufigste Einsatz von Süßholzwurzel ist zur Behandlung von Erkältungskrankheiten, die mit Husten, Heiserkeit und rauer Stimme einhergehen. Daneben wird sie zur Behandlung von Magen-Darm-Beschwerden verwendet. Die Pflanze lässt sich unterstützend bei der Behandlung von Magen- und Zwölffingerdarmgeschwüren, sowie Sodbrennen und Magenschleimhautentzündungen anwenden. Auch in dem Rezepturarzneimittel „<a href="http://www.pharma-labor.de/schwedenkraeuter_nach_Art_des_Hauses">Schwedenkräuter nach Art des Hauses</a>“ ist Süßholz enthalten und entfaltet dort seine heilenden Wirkungen auf Magen und Darm.</p>
<p>Risiken und Nebewirkungen: <a title="Lakritz – eine gefährliche Leckerei?" href="http://www.schwedenkraeuter.eu/2009/04/30/lakritz-eine-gesundheitsgefaehrdende-leckerei/">siehe hier</a>.</p>
<p><span style="font-size: xx-small;">Bild: ©sigrid rossmann / <a href="http://www.pixelio.de" target="_blank">pixelio.de</a></span></p>
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		<title>Rosmarin</title>
		<link>http://www.schwedenkraeuter.eu/2011/04/04/rosmarin/</link>
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		<pubDate>Mon, 04 Apr 2011 14:23:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Simone</dc:creator>
				<category><![CDATA[Pflanzenheilkunde]]></category>
		<category><![CDATA[ätherische Öle]]></category>
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		<category><![CDATA[Volksheilkunde]]></category>

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		<description><![CDATA[Bekannt in der Volksheilkunde seit dem Mittelalter!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ebenso wie viele andere Heilpflanzen (z.B. Thymian, Salbei) wird auch der Rosmarin in unzähligen Kochrezepten als Gewürz erwähnt. Gerade die mediterrane Küche kommt ohne Rosmarin kaum aus. Aber neben seinen Eigenschaften als Gewürzmittel besitzt der Rosmarin vielfältige pharmazeutische Wirkungen, die bereits seit Jahrhunderten bekannt sind.<span id="more-1363"></span> In etlichen mittelalterlichen Klöstern spielte der Rosmarin eine bedeutende Rolle und wurde zur Behandlung einer Vielzahl von Beschwerden eingesetzt.</p>
<p>Rosmarin (<em>Rosmarinus officinalis</em>) ist ein immergrüner, stark duftender Strauch, der etwa einen Meter hoch werden kann. Heimisch ist der Rosmarin in vielen Mittelmeerländern, in denen er auch dementsprechend angebaut wird. Pharmazeutisch genutzte Ware stammt oftmals aus Spanien, Tunesien oder Marokko. Er besitzt schmale, fast nadelförmige Blätter, die an der Unterseite weißfilzig sind. Rosmarin blüht mit hell blauvioletten Blüten, die in den Blattachseln sitzen. Sein Geruch ist würzig und erinnert beinahe an Kampfer. Die Blätter haben einen herb-würzigen, leicht bitteren und teilweise etwas scharfen Geschmack.</p>
<p>Pharmazeutischen Einsatz finden die etwa 3 cm langen und bis 4 mm breiten getrockneten Blätter. Diese enthalten als wichtigsten Bestandteil <a href="/?p= 944">ätherisches Ö</a><span style="text-decoration: underline;">l</span>, bestehend aus den Hauptkomponenten Cineol, <a href="/?p= 19">Kampfer </a>und Pinen. Desweiteren finden sich im Rosmarin Gerbstoffe und Flavonoide.</p>
<p>Rosmarin zeigt im Versuch eine antibakterielle und antivirale Wirkung, z.B. gegen den <a href="/?p=418">Herpes-Erreger</a>. Zusätzlich werden antioxidative, krampflösende, leberschützende und galletreibende Effekte beschrieben. Angewendet wird Rosmarin innerlich bei jeglicher Art der dyspeptischen Beschwerden wie etwa Bauchschmerzen, Blähungen, Aufstoßen, Völlegefühl, Appetitlosigkeit, Krämpfen oder Brechreiz. Diese volksmedizinische Verwendung wurde bereits etwa ab dem 16. Jahrhundert beschrieben.</p>
<p>Äußerlich angewandt eignet sich Rosmarin zur Behandlung von rheumatischen Beschwerden und bei Kreislaufbeschwerden zur Unterstützung der Hautdurchblutung und zur allgemeinen Unterstützung der Herz-Kreislauf-Funktion.</p>
<p>Als Dosierungsempfehlung werden für die innerliche Anwendung etwa 4 bis 6 g der getrockneten Blätter bzw. 10 bis 20 Tropfen des ätherischen Öls angegeben. Für die äußere Anwendung in Form von Vollbädern werden etwa 50 g der getrockneten Blätter empfohlen.</p>
<p>Bei der hier angegebenen Dosierung sind keine Nebenwirkungen, Wechselwirkungen oder Gegenanzeigen bekannt. Lediglich Schwangere sollen auf die Anwendung von Rosmarin verzichten.</p>
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		<title>Kamille (Matricaria recutita)</title>
		<link>http://www.schwedenkraeuter.eu/2011/03/25/kamille-matricaria-recutita/</link>
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		<pubDate>Fri, 25 Mar 2011 10:26:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Simone</dc:creator>
				<category><![CDATA[Heilkräuter-Lexikon]]></category>
		<category><![CDATA[ätherische Öle]]></category>
		<category><![CDATA[Bauchkrämpfe]]></category>
		<category><![CDATA[Hämorrhoiden]]></category>
		<category><![CDATA[Magen-Darm]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein Tausendsassa unter den Heilpflanzen!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Kamille ist einer der Superstars unter den Heilpflanzen. Sie ist nicht nur als Tee in Jugendherbergen und Krankenhäusern einsetzbar, sondern sie eignet sich auch vorzüglich zur Behandlung von verschiedenen Magen-Darm- Beschwerden und Entzündungen jeglicher Art. <span id="more-1350"></span>Diese Kenntnisse sind seit vielen Jahrhunderten bekannt und wurden unter anderem in der Klostermedizin intensiv eingesetzt. Die Kamille wurde aufgrund ihrer außerordentlichen Bedeutung für die Pflanzenheilkunde im Jahre 1987 zur ersten <a href="http://www.schwedenkraeuter.eu/die-pflanzen-des-jahres/">Arzneipflanze des Jahres</a> gekürt.</p>
<p>Pharmazeutisch verwendete Kamillenblüten stammen von der Echten Kamille (<em>Matricaria recutita</em>), die auch Kleine oder Deutsche Kamille genannt wird. Heimisch ist sie in Europa, Nordamerika, ja selbst in Australien kann man sie antreffen. Obwohl die Kamille ursprünglich in Süd- und Osteuropa bis nach Vorderasien beheimatet war, findet man sie inzwischen in Deutschland im Sommer beinahe an jedem Ackerrand.</p>
<p>Das Aussehen der Kamille ist vermutlich jedermann bekannt; ein Blütenköpfchen mit gelben Röhrenblüten in der Mitte, umgeben von einem Kranz weißer Zungenblüten. Hiermit kann man hervorragend das Liebesorakel „<em>Er liebt mich, er liebt mich nicht“ </em>befragen. Auch wenn hierzu klassischerweise eine Ringelblume verwendet wurde, eignet sich die Kamille hierfür auch ausgezeichnet. <em> </em></p>
<p>Die Kamille wird bis zu einem halben Meter groß und entwickelt zahlreiche der beschriebenen Blütenköpfchen. Sie riecht aromatisch und schmeckt etwas bitter. Die Inhaltsstoffe zeichnen sich durch einen charakteristischen Gehalt an ätherischem Öl aus, das nach dem Europäischen Arzneibuch zu mindestens 0,4 % aus blauem ätherischem Öl bestehen muss. Weiterhin findet man Flavonoide und Cumarine.</p>
<p>Einsetzen lässt sich die Kamille in Form von Teeaufgüssen oder alkoholischen Extrakten sowohl innerlich als auch äußerlich. Innerlich eignet sie sich zur Behandlung von Krämpfen und entzündlichen Erkrankungen im Magen-Darm-Bereich wie etwa Bauchweh, Gastritis, Durchfall, Blähungen, Darmkrämpfe und Menstruationsbeschwerden. Äußerlich kann man mit der Kamille Haut- und Schleimhautentzündungen wie z. B. Abszesse, Furunkel, Ekzeme, Entzündungen der Mundschleimhaut und des Zahnfleisches, Nagelbettentzündungen und Hämorrhoiden behandeln.</p>
<p>Obwohl allergische Reaktionen auf die Kamille sehr selten beobachtet werden, soll von einer Anwendung im Augenbereich abgesehen werden.</p>
<p>Setzt man die Kamille aus medizinischen Gründen ein, so sollte man auf eine gute Qualität der Ware achten, diese wird in Apotheken durch die Anforderungen des Europäischen Arzneibuches gewährleistet.</p>
<p>Neben der beschriebenen Echten Kamille wird auch die Römische Kamille (<em>Chamaemelum nobile</em>) pharmazeutisch genutzt, die zwar wissenschaftlich weniger gut untersucht wurde, aber im großen und ganzen für die gleichen Anwendungsgebiete eingesetzt wird.</p>
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		<title>Gewürznelken-Baum (Syzygium aromaticum)</title>
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		<pubDate>Mon, 18 Oct 2010 09:32:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Simone</dc:creator>
				<category><![CDATA[Heilkräuter-Lexikon]]></category>
		<category><![CDATA[ätherische Öle]]></category>
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		<description><![CDATA[Heilpflanze des Jahres 2010 gewinnen lassen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Gewürznelken-Baum (<em>Syzygium aromaticum</em>) ist circa 10 bis 20 m hoch und immergrün. Ursprünglich heimisch ist er auf den Molukken, den sogenannten Gewürzinseln Indonesiens. Mittlerweile wird der Gewürznelken-Baum jedoch weltweit in tropischen Ländern kultiviert. <span id="more-1203"></span>In Europa sind die getrockneten Blütenknospen („Nelken“) seit dem frühen Mittelalter bekannt. Bereits damals galten als Hauptumschlagplatz Amsterdam und Rotterdam; heutzutage hat sich daran nichts geändert.</p>
<p>Die getrockneten Blütenknospen sind etwa 12 bis 17 mm lang und braun gefärbt. Sie besitzen einen stark aromatischen Geruch und einen brennend gewürzhaften Geschmack. Hauptinhaltsstoffe sind ätherische Öle, die beim Einkerben mit dem Fingernagel austreten sollten. Allen voran ist Eugenol in diesem ätherischen Öl zu finden.</p>
<p>Gewürznelken und das aus ihnen gewonnene Nelkenöl wurden intensiv wissenschaftlich erforscht. Bekannt ist ihr Einsatz in der Zahnmedizin, bei Zahnschmerzen, Zahnfleischentzündung und Mundgeruch. Genutzt wird hierbei unter anderem der schmerzstillende und entzündungshemmende Effekt. Auch antivirale und antibakterielle Wirkungen sind gut untersucht. Zusätzlich werden krampflösende, blähungstreibende und <a href="/?p=1099">insektenabwehrende</a> Wirkungen beschrieben.</p>
<p>Noch häufiger als in der Medizin und Pharmazie werden Gewürznelken jedoch in der Küche verwendet. Beispielsweise kommen winterliche Gewürzmischungen niemals ohne Nelken aus. Durch die Zugabe von Nelken zu Kohlgerichten wie Rotkohl oder Sauerkraut sollen diese bekömmlicher werden und weniger blähungstreibend wirken.</p>
<p>Demnach ist der Gewürznelken-Baum und damit die Gewürznelke ein vielseitig einzusetzender Pflanzenteil – sowohl in der Medizin als auch in der Küche. Jedoch ist Vorsicht geboten beim Hautkontakt mit dem reinen Nelkenöl, denn dieses kann zu Hautreizungen führen.</p>
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		<item>
		<title>Thymian</title>
		<link>http://www.schwedenkraeuter.eu/2010/01/05/thymian/</link>
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		<pubDate>Mon, 04 Jan 2010 23:43:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Simone</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Husten]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein Kraut zur Förderung der Lebenskraft. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nicht nur als Gewürz in der Küche ist er beliebt, sondern auch als Mittel gegen Husten.<span id="more-842"></span> Thymian (Thymus vulgaris) ist ein graugrün beblätterter Zwergstrauch, der ursprünglich aus dem Mittelmeergebiet stammt. Sein Name leitet sich ab von dem altgriechischen Wort „thymos“, das so viel bedeutet wie Lebenskraft.</p>
<p>Bereits die alten Ägypter kannten Thymian und verwendeten ihn zum Einbalsamieren ihrer Toten. Im alten Griechenland diente er als anregendes Räuchermittel und die Äbtissin und Kräuterheilkundige Hildegard von Bingen nutzte ihn im 12. Jahrhundert aufgrund seiner wohltuenden Wirkung.</p>
<p>Heute ist Thymian aus der Behandlung von Husten, Bronchitis, Keuchhusten und Reizhusten nicht mehr wegzudenken. Er verflüssigt den zähen Schleim, fördert den Auswurf und wirkt entkrampfend auf die Bronchien. Zusätzlich zeigt sein Extrakt ausgeprägte Wirkung gegen Bakterien, Pilze und Viren.</p>
<p>Weitere Anwendung findet Thymian in der Behandlung von krampfartigen Bauchbeschwerden sowie Blähungen und bei Problemen im Harnapparat. Verantwortlich für seine Wirkung sind die ätherischen Öle Thymol und Carvacrol. Darüber hinaus enthält die Pflanze Flavonoide und Gerbstoffe.</p>
<p>Neben Säften und Tropfen mit Thymianextrakt eignet sich eine Tasse Thymian-Tee mit Honig oder Thymian-Frischpflanzensaft ebenfalls zur Behandlung Ihres Hustens.</p>
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		<title>Reizdarmsyndrom (Colon irritabile, Reizkolon)</title>
		<link>http://www.schwedenkraeuter.eu/2009/10/23/reizdarmsyndrom-colon-irritabile-reizkolon/</link>
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		<pubDate>Fri, 23 Oct 2009 11:35:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Simone</dc:creator>
				<category><![CDATA[Verdauung]]></category>
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		<category><![CDATA[Reizdarm]]></category>
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		<description><![CDATA[Häufige Darmstörungen ohne fassbare organische Ursache. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Verstopfung, Durchfall, Blähungen und Krämpfe – oftmals tagein, tagaus. Das Reizdarmsyndrom  zählt zu den häufigsten Erkrankungen des Magen-Darm-Trakts. <span id="more-792"></span>Frauen sind etwa 2-3mal häufiger betroffen vom Reizdarmsyndrom als Männer. Besonders die Altersgruppe der 30- bis 40-jährigen Frauen leidet besonders oft.</p>
<p>Als Hauptsymptome findet man insbesondere Stuhlunregelmäßigkeiten mit wechselnden Verstopfungen und Durchfällen sowie Völlegefühl, Blähungen und Schmerzen. Während die Beschwerden nachts nicht zu beobachten sind, können sie im Tagesverlauf zunehmen. Viele Betroffene haben jedoch auch morgens beim Aufstehen bereits starke Beschwerden, die meist durch den Stuhlgang gebessert werden.</p>
<p>Wichtig für die Diagnose ist der Ausschluss von organischen Krankheiten mittels verschiedener Untersuchungen wie z. B. der <a href="/?p=609">Darmspiegelung</a>. Wird dann anschließend die Diagnose Reizdarmsyndrom gestellt, richtet sich die Art der Therapie nach den vorherrschenden Beschwerden.</p>
<p>So beobachtet man, dass kleine ballaststoffreiche Mahlzeiten, körperliche Bewegung und manchmal auch eine psychotherapeutische Beratung langfristige Besserung bringen. Eine schnelle Linderung oder sogar Heilung der Beschwerden ist jedoch nicht möglich. Medikamentös können pflanzliche Präparate unterstützend eingenommen werden; Arzneimittel und Tees mit <a href="/?p=492">Pfefferminze</a> oder <a href="/?p=788">Melisse</a> zeigen oftmals positive Wirkung. Die Betroffenen müssen sich jedoch meist auf einen jahrelangen Leidensweg und teilweise das Unverständnis einzelner Ärzte einrichten.</p>
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		<item>
		<title>Bauchkrämpfe quälen!</title>
		<link>http://www.schwedenkraeuter.eu/2009/02/13/bauchkraempfe/</link>
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		<pubDate>Fri, 13 Feb 2009 09:19:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan</dc:creator>
				<category><![CDATA[Verdauung]]></category>
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		<category><![CDATA[Bauchkrämpfe]]></category>
		<category><![CDATA[Magen-Darm]]></category>

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		<description><![CDATA[Schmerzhafte Krämpfe im Bauchraum können verschiedenste Ursachen haben.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wer selber einmal davon betroffen war, weiß wie unangenehm und schmerzhaft Bauchkrämpfe sein können.<span id="more-307"></span></p>
<p>Ein krampfartiges Zusammenziehen der Muskulatur unserer Verdauungsorgane kann schlimmste Schmerzen verursachen. Gründe hierfür können vielfältig sein. So stellen Magen-Darm-Infekte beispielsweise durch einen Virus verursacht nur eine Möglichkeit dar. Aber auch starke Blähungen durch den Verzehr Gas bildender Speisen und ganz allgemein eine Nahrungsmittelunverträglichkeit wie z.B. die Lactoseintoleranz können einem das Leben zur Qual machen.</p>
<p>Die Beschwerden können soweit gehen, dass sie den Patienten zum Erbrechen bringen, wodurch das Allgemeinbefinden noch mehr leidet. Auch Erkrankungen des Magens, des Darms oder auch der Nieren können dahinter stecken. Grundsätzlich gilt auch hier, dass bei länger bestehenden und immer wieder kehrenden Beschwerden der Hausarzt aufgesucht werden soll, um schwerere Erkrankungen auszuschließen.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Helfen kann man sich selbst meist mit viel Ruhe und einer Wärmflasche auf dem Bauch. Unterstützend können verschiedene Tees wie z.B. Pfefferminz oder <a href="/?p=235">Fenchel</a> je nach Geschmack zubereitet werden. Auch Präparate mit dem pflanzlichen Wirkstoff Butylscopolamin können ebenso wie Magen-Darm-Tropfen, die Pflanzenextrakte in konzentrierter Form enthalten, helfen.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Schont man sich und seinen Verdauungstrakt durch leichte bekömmliche Kost ein wenig, so geht es einem bald wieder besser.</p>
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