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	<title>Der Blog: Schwedenkräuter &#187; Bauch</title>
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	<description>Blog von Apothekerin Martina Pröger</description>
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		<title>Currypulver</title>
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		<pubDate>Sun, 22 Aug 2010 21:28:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Simone</dc:creator>
				<category><![CDATA[Pflanzenheilkunde]]></category>
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		<description><![CDATA[Currywurst und indisches Curry als Medizin?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Eine schöne Vorstellung mit dem deutschen Nationalgericht etwas für die Gesundheit zu tun, denn Currypulver ist eine Mischung verschiedener Gewürze, zu denen in erster Linie Curcuma sowie Koriander, schwarzer Pfeffer, Bockshornklee, Ingwer, Kardamom und Salz zählen. <span id="more-1094"></span></p>
<p>Je nach Rezeptur und Herkunft können in einem Currypulver bis zu 66 verschiedene Zutaten enthalten sein. Hauptbestandteil und Farbgeber ist das Pulver des Curcumawurzelstocks oder auch Gelbwurzel (<em>Curcuma domestica</em>) genannt. Diese tropische Rhizomstaude wird in Asien und Afrika kultiviert, und die getrocknete Wurzel wird für die Gewürz- und Arzneimittelherstellung importiert.</p>
<p>Hauptinhaltsstoff ist der leuchtend gelbe Farbstoff Curcumin, dem man vielseitige Wirkungen zuordnen kann. Curcumin zeigt in Versuchen positive Wirkung bei Verdauungsbeschwerden im Oberbauch, die mit Aufstoßen, Blähungen, Völlegefühl, Appetitlosigkeit oder Brechreiz einhergehen können, bei Störungen des ableitenden Gallensystems oder bei Blähungen. Weitere Untersuchungen belegen entzündungshemmende und auch tumorhemmende Effekte im Zellversuch und im Tier.</p>
<p>Inwieweit diese hoffnungsvollen Ergebnisse für den Menschen und die Behandlung oder Vorbeugung von Krankheiten eine Rolle spielen, ist noch nicht ausreichend erforscht. Arzneimittel mit Curcumin zur Behandlung von Entzündungen oder Krebs sind leider noch nicht in Sicht. Allerdings zeigt sich erneut, dass die Natur eine Vielzahl von Heilmitteln bereit hält, von denen eine große Menge noch nicht ausreichend untersucht ist.</p>
<p>Es gilt: würzen mit Currypulver und ähnlichen Gewürzen ist gesund. Der Verzehr einer Currywurst sollte jedoch nicht als Medizin angesehen werden und eher eine Ausnahme darstellen.</p>
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		<title>Blinddarmentzündung, Wurmfortsatzentzündung und Appendizitis</title>
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		<pubDate>Tue, 29 Sep 2009 10:11:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Simone</dc:creator>
				<category><![CDATA[Verdauung]]></category>
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		<category><![CDATA[Bauch]]></category>
		<category><![CDATA[Magen-Darm]]></category>

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		<description><![CDATA[Viele Namen für eine bedrohliche Erkrankung.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Genau genommen handelt es sich bei einer Appendizitis um die Entzündung des Wurmfortsatzes des Blinddarmes.<span id="more-757"></span> Der ca. 6-8 cm lange Blinddarm liegt normalerweise im rechten Oberbauch und stellt den blind endenen Anfangsteil des Dickdarmes dar. An diesem Blinddarm hängt ein ca. 10 cm langes Anhängsel, dem man früher absolute Funktionslosigkeit nachsagte. Heutzutage jedoch haben verschiedene Forschergruppen Hinweise auf Funktionen bei der Immunabwehr gefunden.</p>
<p>Bedingt durch die lange dünne Form und seine Lage im Bauchraum ist der Wurmfortsatz sehr anfällig für Entzündungen, die in den meisten Fällen bereits im Kindesalter auftreten. Beginnend mit einer zunächst leichten Reizung kann die Entzündung soweit reichen, dass es zu einem Wanddurchbruch – also einem Platzen des Wurmfortsatzes – und einer sich anschließenden Bauchfellentzündung (Peritonitis) kommen kann. Diese Form der Komplikation kann sich zu einem schweren septischen Krankheitsbild (Blutvergiftung) entwickeln, das intensivmedizinischer Versorgung bedarf.</p>
<p>Die Symptome einer Appendizitis reichen von den typischen Schmerzen im rechten Unterbauch, über Appetitlosigkeit, Übelkeit und eventuell auch Erbrechen zu deutlichem Fieber und einem beschleunigten Puls. Bestätigt sich der Verdacht auf eine Appendizitis so wird der Wurmfortsatz operativ entfernt.</p>
<p>Treten die Beschwerden bei älteren Patienten im linken Unterbauch auf, so spricht man häufig von einer „Pseudo- oder Linksseiten-Appendizitis“, hinter der sich oft eine <a href="/?p=974">Divertikulitis</a> verbirgt.</p>
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		<title>Karneval – Feiern ohne Reue</title>
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		<pubDate>Mon, 16 Feb 2009 08:29:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Alkohol]]></category>
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		<category><![CDATA[Schmerzmittel]]></category>
		<category><![CDATA[Sodbrennen]]></category>

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		<description><![CDATA[Dem Kater ein Schnippchen schlagen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="margin-bottom: 0cm;">Bevor es in den Karnevalshochburgen wieder Alaaf und Helau heißt, hier ein paar Tipps, um die tollen Tage gesund und munter zu überstehen.<span id="more-342"></span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Auch wenn an dieser Stelle ganz sicher nicht zum hemmungslosen Alkoholmissbrauch aufgerufen werden soll, wird der ein oder andere Leser während der Fünften Jahreszeit doch wieder zum obligatorischen Rollmops greifen müssen.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Aber was kann man tun, um die klassischen Symptome eines Katers wie Kopfschmerzen, Übelkeit und allgemeines Unwohlsein zu verhindern? Da die Hauptursache für die Kopfschmerzen in einer Dehydratation durch den Alkohol selber zu sehen ist, gilt es, diese zu vermeiden. Demnach sollte darauf geachtet werden, dass zeitgleich mit den (in Maßen konsumierten) alkoholischen Getränken dem Körper kontinuierlich Wasser zugeführt wird. Eine Mineralbrausetablette wie sie bspw. für Sportler angeboten wird, kann zusammen mit reichlich Wasser die verstärkte Ausscheidung von Salzen und Flüssigkeit abschwächen.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Durch den vorherigen und gleichzeitigen Konsum von fetthaltigen Speisen zum Getränk kann die Alkoholaufnahme in den Körper verlangsamt und ein Teil des Alkohols bereits vor der Aufnahme abgebaut werden. Aber auch die Wahl der alkoholischen Getränke spielt für die möglichen Folgeerscheinungen eine bedeutende Rolle. So enthalten billige Weine und Alkopops häufig zusätzliche Fuselalkohole, die die Beschwerden noch verstärken.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Nichtsdestotrotz ist der verantwortungsvolle Umgang mit Alkohol die beste Voraussetzung, um die jecken Tage ohne &#8220;Getränke-Unfall&#8221; zu überstehen&#8230;wenn sich dann nicht doch noch <a href="/?p=199">Sodbrennen</a> einstellt oder <a href="/?p=418">der Herpes-Virus</a> zuschlägt.</p>
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		<title>Bauchkrämpfe quälen!</title>
		<link>http://www.schwedenkraeuter.eu/2009/02/13/bauchkraempfe/</link>
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		<pubDate>Fri, 13 Feb 2009 09:19:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan</dc:creator>
				<category><![CDATA[Verdauung]]></category>
		<category><![CDATA[Bauch]]></category>
		<category><![CDATA[Bauchkrämpfe]]></category>
		<category><![CDATA[Magen-Darm]]></category>

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		<description><![CDATA[Schmerzhafte Krämpfe im Bauchraum können verschiedenste Ursachen haben.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wer selber einmal davon betroffen war, weiß wie unangenehm und schmerzhaft Bauchkrämpfe sein können.<span id="more-307"></span></p>
<p>Ein krampfartiges Zusammenziehen der Muskulatur unserer Verdauungsorgane kann schlimmste Schmerzen verursachen. Gründe hierfür können vielfältig sein. So stellen Magen-Darm-Infekte beispielsweise durch einen Virus verursacht nur eine Möglichkeit dar. Aber auch starke Blähungen durch den Verzehr Gas bildender Speisen und ganz allgemein eine Nahrungsmittelunverträglichkeit wie z.B. die Lactoseintoleranz können einem das Leben zur Qual machen.</p>
<p>Die Beschwerden können soweit gehen, dass sie den Patienten zum Erbrechen bringen, wodurch das Allgemeinbefinden noch mehr leidet. Auch Erkrankungen des Magens, des Darms oder auch der Nieren können dahinter stecken. Grundsätzlich gilt auch hier, dass bei länger bestehenden und immer wieder kehrenden Beschwerden der Hausarzt aufgesucht werden soll, um schwerere Erkrankungen auszuschließen.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Helfen kann man sich selbst meist mit viel Ruhe und einer Wärmflasche auf dem Bauch. Unterstützend können verschiedene Tees wie z.B. Pfefferminz oder <a href="/?p=235">Fenchel</a> je nach Geschmack zubereitet werden. Auch Präparate mit dem pflanzlichen Wirkstoff Butylscopolamin können ebenso wie Magen-Darm-Tropfen, die Pflanzenextrakte in konzentrierter Form enthalten, helfen.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Schont man sich und seinen Verdauungstrakt durch leichte bekömmliche Kost ein wenig, so geht es einem bald wieder besser.</p>
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		<title>Das Bauchhirn</title>
		<link>http://www.schwedenkraeuter.eu/2008/10/09/enterisches-nervensystem/</link>
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		<pubDate>Thu, 09 Oct 2008 20:35:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan</dc:creator>
				<category><![CDATA[Verdauung]]></category>
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		<category><![CDATA[Reizdarm]]></category>
		<category><![CDATA[Reizmagen]]></category>
		<category><![CDATA[Verstopfung]]></category>
		<category><![CDATA[Volkskrankheit]]></category>

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		<description><![CDATA[Wussten Sie, dass es ein Bauchhirn gibt, das bei Reizdarm und Reizmagen an der Schmerzwahrnehmung beteiligt ist?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wissenschaftlich wird es &#8220;enterisches Nervensystem&#8221; genannt, das als eine Art zweites Gehirn über die Verdauung wacht. Volkstümlich heißt es Bauchhirn, weil es die Signalübertragung zwischen Nerven und Darmmuskeln im Bauch an das Gehirn meldet, wenn z.B. die Verdauung gestört ist, und die Bewegungen im Darm aus dem Takt geraten sind.<span id="more-100"></span></p>
<p>Das kann oft der Grund sein für die Symptome Reizdarm und Reizmagen. Dafür werden fälschlicherweise häufig nur psychische Probleme verantwortlich gemacht. Aber oft sind auch organische Ursachen die Auslöser für diese Magen- und Darmbeschwerden. Beim Reizdarmsyndrom treten neben Unwohlsein, Völlegefühl und Schmerzen im Bauch oft auch Krämpfe und Schmerzen in Verbindung mit Stuhlunregelmäßigkeiten auf.</p>
<p>Die Ursachen können individuell verschieden sein. Oft zeigen die Ergebnisse gängiger Untersuchungsmethoden wie Endoskopie oder Ultraschall auf den ersten Blick keine krankhaften Veränderungen an, sodass die Reizmagen- und Reizdarmsyndrome den &#8220;funktionellen&#8221; Erkrankungen zugeordnet werden, die nur in der Störung der Verrichtung eines Organs, nicht jedoch in einer anatomischen Veränderung bestehen, z.B. Psychoneurosen.</p>
<p>Heute sind unter anderem Nahrungsunverträglichkeiten als Auslöser bekannt. Auch wurde von kanadischen Forschern an der Universität Calgary herausgefunden, dass der Verdauungssaft von Reizdarmpatienten überschüssige Proteasen aufweist, die als Eiweiß spaltende Enzyme Reizdarmsymptome bei Mäusen auslösen. Und oft sind die Schleimhäute infolge einer Magen- oder Darminfektion krankhaft verändert und bilden dabei überschüssige Proteasen mit der soeben genannten schlechten Eigenschaft.</p>
<p>Für das Selbstwertgefühl der Reizdarm- und Reizmagenpatienten ist es deshalb immens wichtig und hilfreich, wenn sie wissen, dass ihre Krankheit nicht unbedingt psychisch ist!</p>
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