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	<title>Der Blog: Schwedenkräuter &#187; Bakterien</title>
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	<description>Blog von Apothekerin Martina Pröger</description>
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		<title>Zecke &#8211; Der gemeine Holzbock</title>
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		<pubDate>Sun, 12 Jul 2009 13:16:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Simone</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Bakterien]]></category>
		<category><![CDATA[Virus]]></category>

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		<description><![CDATA[Kleine Krabbeltiere mit gro&#223;er Wirkung]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Zecke oder Gemeiner Holzbock – egal wie man sie nennt, zurzeit hat sie Hochkonjunktur. <span id="more-673"></span></p>
<p>Der Gemeine Holzbock &#8211; wie unsere heimische Schildzecke genannt wird &#8211; z&#228;hlt zu den Milben und damit zu den Spinnentieren. Sie ist bis zu 5 mm gro&#223; und &#252;bertr&#228;gt die f&#252;r den Menschen gef&#228;hrlichen Krankheiten Lyme-Borreliose und Fr&#252;hsommer-Meningoenzephalitis (FSME).</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Die Zecke lebt bevorzugt an Waldr&#228;ndern, Lichtungen oder B&#228;chen, aber auch der heimische Garten wird gerne als Lebensraum akzeptiert. Sie bewegt sich am Boden, im hohen Gras oder in Geb&#252;sch und Unterholz und l&#228;sst sich nicht – wie manche Menschen glauben – von den B&#228;umen auf ihre Opfer hinunterfallen. Stattdessen wartet sie bis ein Wirtstier wie z.B. Hund, Katze, Reh oder Mensch sie im Vorbeigehen abstreifen. Nun wandert sie auf ihrem neuen „Vermieter“ zu einer f&#252;r sie geeigneten Stelle. Diese befindet sich beim Menschen meist in der Leistengegend, den Kniekehlen, in Haarans&#228;tzen und manchmal auch hinter den Ohren. Jedoch sollte nach Wanderungen im hohen Gras oder sonstigen Aufenthalten in der Natur der gesamte K&#246;rper abgesucht werden, denn Ausnahmen gibt es auch bei Zecken.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Schutz bieten entsprechende Repellentien, die auch zur Abwehr von M&#252;cken oder Bremsen verwendet werden. Allerdings gilt es zu beachten, dass diese L&#246;sungen meist eine deutlich verk&#252;rzte Wirkzeit gegen&#252;ber Zecken haben als die f&#252;r M&#252;cken angegebene Zeit.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Zecken beherbergen verschiedene Erreger, die f&#252;r den Menschen von Bedeutung sind und zu ernsthaften Erkrankungen f&#252;hren k&#246;nnen. Zun&#228;chst sei die bakterielle Lyme-Borreliose genannt, die oft durch die sogenannte Wanderr&#246;te zu erkennen ist und die verschiedensten Symptome im ganzen K&#246;rper hervorrufen kann. Einen Schutz vor dieser Erkrankung bietet nur das fr&#252;hzeitige Entfernen der Zecken bzw. eine rechtzeitige antibiotische Therapie durch den Arzt. Im Gegensatz dazu kann man sich gegen die Fr&#252;hsommer-Meningoenzephalitis (FSME) impfen lassen. Diese meldepflichtige Krankheit wird durch Viren &#252;bertragen. In Deutschland sind Zecken eher in den s&#252;dlichen Bundesl&#228;ndern mit diesen Erregern infiziert, wohingegen die Borreliose in ganz Deutschland anzutreffen ist.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Trotz allem: Viel Spa&#223; in der freien Natur!</p>
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		<title>Impfen – das ist doch nur etwas f&#252;r Kinder</title>
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		<pubDate>Fri, 17 Apr 2009 18:44:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Simone</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Bakterien]]></category>
		<category><![CDATA[Impfung]]></category>
		<category><![CDATA[Virus]]></category>
		<category><![CDATA[Volkskrankheit]]></category>

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		<description><![CDATA[Die europ&#228;ische Impfwoche vom 20. bis 26. April]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die europ&#228;ische Impfwoche m&#246;chten wir zum Anlass nehmen, alle Leser an ihren Impfschutz zu erinnern. Denn wer jetzt tats&#228;chlich meint, Impfungen seien nur etwas f&#252;r S&#228;uglinge und Kinder, der t&#228;uscht sich. <span id="more-549"></span>Auch wenn Neugeborene in ihren ersten zwei Lebensjahren nach der Empfehlung der STIKO (St&#228;ndige Impfkommission des Robert-Koch-Institutes) teilweise gegen zw&#246;lf verschiedene Erkrankungen geimpft werden sollen, bleibt auch der Erwachsene mit zumindest zwei Standardimpfungen nicht verschont.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Die empfohlenen Impfungen f&#252;r S&#228;uglinge sehen wie folgt aus: Tetanus (Wundstarrkrampf), Diphtherie, Pertussis (Keuchhusten), <em>Haemophilus influenzae</em> Typ B, Poliomyelitis (Kinderl&#228;hmung), Hepatitis B, Pneumokokken (→ Lungenentz&#252;ndung), Meningokokken (→ Hirnhautentz&#252;ndung), Masern, Mumps, R&#246;teln und Varizellen (→ Windpocken).</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Normalerweise gilt f&#252;r den Erwachsenen, dass er seinen Impfschutz gegen Tetanus und Diphtherie alle zehn Jahre durch eine einmalige Spritze auffrischen sollte. Handelt es sich jedoch bei den Erwachsenen um Angeh&#246;rige bestimmter Bev&#246;lkerungsschichten, so werden weitere Impfungen empfohlen. So wird zum Beispiel Personen &#252;ber 60 Jahren der j&#228;hrlich zu erneuernde Schutz gegen die echte Virusgrippe (Influenza) nahe gelegt, oder auch die Impfung gegen Pneumokokken. Reisende in oder Bewohner von FSME-gef&#228;hrdeten Bezirken sch&#252;tzt die entsprechende Impfung vor der gef&#228;hrlichen Fr&#252;hsommer-Meningoenzephalitis. Personen, die beispielsweise berufsbedingt mit Blut oder Blutprodukten in Kontakt kommen, wird die Schutzimpfung gegen Hepatitis B angeraten. Und die Liste kann noch &#252;ber die Schutzimpfung gegen humane Papillomaviren f&#252;r junge M&#228;dchen als Schutz vor Formen des Geb&#228;rmutterhalskrebses weiter gef&#252;hrt werden.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Der Sinn des Aufrufs zur &#220;berpr&#252;fung des Impfschutzes bei Kindern und Erwachsenen liegt darin, dass trotz unserer hoch entwickelten medizinischen Versorgung teilweise banale Erkrankungen wie die Masern oder dramatische Infektionen z. B. mit dem Tetanus-Erreger regelm&#228;&#223;ig bei Ungeimpften zu lebensbedrohlichen Komplikationen f&#252;hren.</p>
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		<title>Darmbakterien &#8211; kleine Helferlein in unserem Darm</title>
		<link>http://www.schwedenkraeuter.eu/2008/11/18/darmbakterien-kleine-helferlein-in-unserem-darm/</link>
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		<pubDate>Tue, 18 Nov 2008 10:43:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan</dc:creator>
				<category><![CDATA[Verdauung]]></category>
		<category><![CDATA[Bakterien]]></category>
		<category><![CDATA[Darmflora]]></category>

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		<description><![CDATA[Darmbakterien erm&#246;glichen eine geregelte Verdauung.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Eine gut funktionierende Verdauung ist an eine Vielzahl von Faktoren gekn&#252;pft. Beispielsweise gew&#228;hrleistet die gesunde Bakterienflora unseres Darms, die sogenannte <strong>&#8220;Darmflora&#8221;</strong>  ihren reibungslosen Ablauf.<span id="more-134"></span></p>
<p>Zun&#228;chst sind hier Bakterien zu nennen, die ihren Sitz im D&#252;nndarm haben und dort die Verdauung unterst&#252;tzen und die Darmbewegungen mitf&#246;rdern. Einen Gro&#223;teil der nat&#252;rlichen Bakterienflora machen jedoch die Dickdarmbakterien aus, die u. a. die unverdaulichen Ballaststoffe im Nahrungsbrei zu kleineren Bestandteilen abbauen.</p>
<p>Bei ihrem bekanntesten Vertreter handelt es sich um Escherichia coli, der beispielsweise auch pharmazeutisch genutzt wird und in speziellen Pr&#228;paraten – so genannten Probiotika – zum Aufbau einer nat&#252;rlichen Darmflora z.B. nach Antibiotika-Therapie und zur Normalisierung einer gest&#246;rten Darmfunktion eingesetzt wird.</p>
<p>Auch Pr&#228;biotika, die in erster Linie Ballaststoffe wie Inulin enthalten, k&#246;nnen eine nicht optimal ablaufenden Verdauung unterst&#252;tzen und wieder in normale Bahnen lenken. Gelangen fremde Bakterien und deren Gifte, oder Viren in unseren Darm, so versucht der K&#246;rper diese &#252;ber einen sehr wasserhaltigen Stuhl wieder loszuwerden. Im Anschluss an einen solchen Darminfekt kann es sinnvoll sein, den K&#246;rper beim Aufbau seiner unsichtbaren Helfer mit speziellen Pr&#228;paraten aus der Apotheke oder Lebensmitteln wie z.B. besonderen Joghurts zu unterst&#252;tzen.</p>
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		<title>K&#246;nnen Bakterien dick machen?</title>
		<link>http://www.schwedenkraeuter.eu/2008/04/11/koennen-bakterien-dick-machen/</link>
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		<pubDate>Fri, 11 Apr 2008 15:12:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martina</dc:creator>
				<category><![CDATA[Verdauung]]></category>
		<category><![CDATA[Bakterien]]></category>
		<category><![CDATA[Darmflora]]></category>
		<category><![CDATA[Idealfigur]]></category>

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		<description><![CDATA[Manche Keime in der Darmflora k&#246;nnten Ausl&#246;ser von Fettleibigkeit sein.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Welchen Einfluss hat die Darmflora auf das K&#246;rpergewicht?</p>
<p>Neuere Erkenntnisse aus medizinischen Studien geben Anlass zu der Vermutung, dass bestimmte Keime in der Darmflora ein Ausl&#246;ser von Fettleibigkeit sein k&#246;nnten. Denn verbl&#252;ffenderweise haben Bakterien ma&#223;geblichen Einfluss auf bestimmte Prozesse im K&#246;rper. Doch hier gibt es gro&#223;e Unterschiede. Es gibt Bakterien, die den Darm effizient bei der Nahrungsverwertung unterst&#252;tzen, andere hingegen nicht. Es muss ein ausgewogenes Verh&#228;ltnis zwischen den unterschiedlichen Bakterien im Darm herrschen.</p>
<p><span id="more-28"></span>Zweierlei Bakterienst&#228;mme k&#246;nnen in der intakten Darmflora vorkommen: Firmicutes und Bacteroides. Und deren Mengenverh&#228;ltnis zueinander von beeinflusst die K&#246;rperf&#252;lle eines Menschen. Forscher der Washington University in St. Louis in Missouri haben in einer Studie herausgefunden, dass &#220;bergewichtige deutlich mehr Bakterien vom Typus Firmicutes (gute Nahrungsverwerter) in ihrem Darm beherbergen. Vom Typus Bacteroides (schlechter Nahrungsverwerter) fand man bedeutend kleinere Kolonien als bei normalgewichtigen Personen. Eine gezielte Di&#228;t konnte einen Anstieg der Bacteroides-Bakterien bewirken. Nun setzen die Wissenschaftler hier an, um gezieltere Therapien gegen Fettleibigkeit zu entwickeln. Ein Lichtblick auf dem schwierigen Weg zur Idealfigur &#8230;</p>
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