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	<title>Der Blog: Schwedenkräuter &#187; ätherische Öle</title>
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	<description>Blog von Apothekerin Martina Pröger</description>
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		<title>&#196;therische &#214;le</title>
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		<pubDate>Mon, 01 Mar 2010 15:44:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Simone</dc:creator>
				<category><![CDATA[Pflanzenheilkunde]]></category>
		<category><![CDATA[ätherische Öle]]></category>
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		<description><![CDATA[Ihr Einsatz ist vielf&#228;ltig, ob als Wirkstoff oder Duftstoff - aber auch nicht unumstritten.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#196;therische &#214;le umgeben uns st&#228;ndig; meist heilen oder lindern sie, manchmal reizen sie aber auch. &#196;therische &#214;le werden von Pflanzen in speziellen &#214;ldr&#252;sen gebildet und befinden sich in den verschiedenen Pflanzenteilen wie etwa den Bl&#252;ten, Bl&#228;ttern oder Rinden. <span id="more-944"></span>Sie dienen der Pflanze zur Anlockung von Best&#228;ubern (also Insekten) und zur Abwehr von Sch&#228;dlingen oder Krankheiten. In der Natur finden sich die verschiedensten &#228;therischen &#214;le, von denen viele aufgrund ihres charakteristischen Geruchs industriell genutzt werden. &#196;therische &#214;le werden meist durch Wasserdampfdestillation gewonnen und im Gegensatz zu sogenannten fetten &#214;len verdampfen sie r&#252;ckstandslos und hinterlassen keine Fettflecken. Sie bestehen zumeist aus einer Mischung unterschiedlicher Terpene, Sesquiterpene oder aromatischer Verbindungen.</p>
<p>In pharmazeutischen Zubereitungen findet man &#228;therische &#214;le wie Eukalyptus oder Menthol zur Behandlung von Katarrhen der oberen Atemwege, Bronchitis oder bei Bl&#228;hungen und Kr&#228;mpfen im Magen-Darm-Trakt. Auch die Jacobus-Produkte enthalten Pflanzenbestandteile, die f&#252;r ihren Gehalt an &#228;therischen &#214;len bekannt sind, wie z. B. <a href="/?p=21">Angelikawurzel</a>, <a href="/?p=12">Fenchel</a> oder <a href="/?p=14">Pomeranze</a>.</p>
<p>Der vielf&#228;ltige Einsatz von &#228;therischen &#214;len in der Kosmetikindustrie und zur Aromatisierung der verschiedensten Haushaltsgegenst&#228;nde wie etwa der Sp&#252;lmaschine, des M&#252;lleimers oder der Toilettenpapierhalterung zeigt jedoch auch m&#246;gliche negative Seiten. Da viele der &#228;therischen &#214;le reizend f&#252;r die Haut und die Schleimhaut sind und allergische Reaktionen hervorrufen k&#246;nnen, sollte ihr Einsatz eher auf die medizinischen Produkte beschr&#228;nkt werden.</p>
<p>Denn wenn auch Sie das Gef&#252;hl haben, dass es Ihnen manchmal „stinkt“, sollten Sie sich fragen, ob das Auto, die Toilettenpapierrolle, die Sp&#252;lmaschine und der Kleiderschrank denn wirklich immer riechen m&#252;ssen wie eine Blumenwiese oder ob richtiges L&#252;ften von Zeit zu Zeit nicht auch unangenehme Ger&#252;che vertreiben kann.</p>
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		<title>Sonnenhut &#8211; Echinacea</title>
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		<pubDate>Sun, 17 Jan 2010 20:50:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Simone</dc:creator>
				<category><![CDATA[Pflanzenheilkunde]]></category>
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		<description><![CDATA[Ein Heilmittel, um gesund durch die Erk&#228;ltungszeit zu kommen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Er sieht nicht nur h&#252;bsch aus, sondern er kann noch viel mehr &#8211; der Purpurfarbene Sonnenhut. Nachdem der Winter und mit ihm Schnee, N&#228;sse und K&#228;lte Deutschland gefangen halten, suchen viele Menschen nach einem „Wundermittel“, um drohende Erk&#228;ltungen abzuwenden. <span id="more-917"></span>Ein unterst&#252;tzendes Mittel zur Behandlung von rezidivierenden – also h&#228;ufig wiederkehrenden – Infekten unter anderem im Bereich der oberen Atemwege ist der Sonnenhut. Mitglieder der Gattung der Sonnenh&#252;te werden auch bedingt durch das Aussehen ihres Bl&#252;tenstandes als Igelk&#246;pfe bezeichnet. Der Purpur-Sonnenhut (Echinacea purpurea), der pharmazeutisch von gr&#246;&#223;tem Interesse ist, w&#228;chst als ausdauernde krautige Pflanze bis zu einer H&#246;he von ca. 150 cm. Urspr&#252;nglich beheimatet in Nordamerika, w&#228;chst er mittlerweile weltweit. Charakteristische Inhaltsstoffe sind u. a. Kaffes&#228;urederivate, Flavonoide und &#228;therisches &#214;l.</p>
<p>Auch wenn die Datenlage zu klinischen Untersuchungen teilweise widerspr&#252;chlich ist, zeigen viele Untersuchungen einen positiven Einfluss auf den Verlauf von chronischen Atemwegsinfekten sowie auf Infekte der ableitenden Harnwege. &#196;u&#223;erlich angewandt zeigt Echinacea einen heilungsf&#246;rdernden Effekt bei schlecht heilenden, oberfl&#228;chlichen Wunden. Zur Verf&#252;gung stehen beispielsweise Presss&#228;fte, Tropfen, (Lutsch-)Tabletten und Salben.</p>
<p>Da die Wirkungen des Sonnenhutes u. a. mit einer Stimulation der k&#246;rpereigenen Immunabwehr in Verbindung gebracht werden, sollen entsprechende Zubereitungen nicht l&#228;nger als 8 Wochen am St&#252;ck eingenommen werden; hieran soll sich eine mehrw&#246;chige Pause anschlie&#223;en, bevor evtl. erneut Echinacea eingenommen wird.</p>
<p>Weitere Helfer f&#252;r die Winterzeit sind z. B. Sanddornsaft, Eleutherokokkwurzel und nat&#252;rlich eine gesunde, vitaminreiche Ern&#228;hrung sowie viel Bewegung an der frischen Luft.</p>
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		<title>Thymian</title>
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		<pubDate>Mon, 04 Jan 2010 23:43:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Simone</dc:creator>
				<category><![CDATA[Pflanzenheilkunde]]></category>
		<category><![CDATA[ätherische Öle]]></category>
		<category><![CDATA[Bauchkrämpfe]]></category>
		<category><![CDATA[Blähungen]]></category>
		<category><![CDATA[Husten]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein Kraut zur F&#246;rderung der Lebenskraft. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nicht nur als Gew&#252;rz in der K&#252;che ist er beliebt, sondern auch als Mittel gegen Husten.<span id="more-842"></span> Thymian (Thymus vulgaris) ist ein graugr&#252;n bebl&#228;tterter Zwergstrauch, der urspr&#252;nglich aus dem Mittelmeergebiet stammt. Sein Name leitet sich ab von dem altgriechischen Wort „thymos“, das so viel bedeutet wie Lebenskraft.</p>
<p>Bereits die alten &#196;gypter kannten Thymian und verwendeten ihn zum Einbalsamieren ihrer Toten. Im alten Griechenland diente er als anregendes R&#228;uchermittel und die &#196;btissin und Kr&#228;uterheilkundige Hildegard von Bingen nutzte ihn im 12. Jahrhundert aufgrund seiner wohltuenden Wirkung.</p>
<p>Heute ist Thymian aus der Behandlung von Husten, Bronchitis, Keuchhusten und Reizhusten nicht mehr wegzudenken. Er verfl&#252;ssigt den z&#228;hen Schleim, f&#246;rdert den Auswurf und wirkt entkrampfend auf die Bronchien. Zus&#228;tzlich zeigt sein Extrakt ausgepr&#228;gte Wirkung gegen Bakterien, Pilze und Viren.</p>
<p>Weitere Anwendung findet Thymian in der Behandlung von krampfartigen Bauchbeschwerden sowie Bl&#228;hungen und bei Problemen im Harnapparat. Verantwortlich f&#252;r seine Wirkung sind die &#228;therischen &#214;le Thymol und Carvacrol. Dar&#252;ber hinaus enth&#228;lt die Pflanze Flavonoide und Gerbstoffe.</p>
<p>Neben S&#228;ften und Tropfen mit Thymianextrakt eignet sich eine Tasse Thymian-Tee mit Honig oder Thymian-Frischpflanzensaft ebenfalls zur Behandlung Ihres Hustens.</p>
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		<title>Melisse (Melissa officinalis)</title>
		<link>http://www.schwedenkraeuter.eu/2009/11/08/melisse-melissa-officinalis/</link>
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		<pubDate>Sun, 08 Nov 2009 20:39:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan</dc:creator>
				<category><![CDATA[Heilkräuter-Lexikon]]></category>
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		<description><![CDATA[<b>Heilpflanze im Fokus: Melisse</b>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Melisse, die u. a. auch als Zitronenkraut, Frauenkraut oder Herzkraut bezeichnet wird, ist eine intensiv nach Zitrone riechende Staude.<span id="more-819"></span> H&#228;ufig ist der Geruch allerdings erst beim Zerreiben der Bl&#228;tter wahrnehmbar. Sie wird ca. 70 cm gro&#223; und zeichnet sich durch einen vierkantigen St&#228;ngel und leicht behaarte eif&#246;rmige Bl&#228;tter aus.</p>
<p>Urspr&#252;nglich stammt die Melisse aus dem &#246;stlichen Mittelmeergebiet, heutzutage findet man sie jedoch auch in Mitteleuropa, so z. B. in Th&#252;ringen, Franken und S&#252;ddeutschland.</p>
<p>Pharmazeutische Verwendung finden die Bl&#228;tter der Melisse, die direkt in Form von Tee getrunken oder aber als Extrakte und &#214;le verwendet werden.</p>
<p>Als Inhaltsstoffe findet man Derivate der Hydroxyzimts&#228;ure, hier insbesondere Rosmarins&#228;ure, eine Reihe weiterer Inhaltsstoffe sowie ca. 0,2 % &#228;therisches &#214;l mit dem Hauptbestandteil Citral. Die genaue Zusammensetzung des Melissen&#246;ls ist abh&#228;ngig von der Herkunft der Pflanze und somit den klimatischen Bedingungen am Anbauort sowie dem Erntezeitpunkt und den Lagerungsbedingungen der gepfl&#252;ckten Bl&#228;tter.</p>
<p>Seit dem 15. Jahrhundert finden sich &#220;berlieferungen, die den Einsatz von Melisse als beruhigendes, krampfl&#246;sendes und verdauungsf&#246;rderndes Mittel beschreiben. In der heutigen Zeit werden ihre Extrakte zur Behandlung von Schlafst&#246;rungen sowie bei funktionellen Magen-Darm-Beschwerden eingesetzt.</p>
<p>Siehe auch: <a href="/?p=788">Melisse &#8211; Ein Kraut nicht nur f&#252;r die Nerven sondern auch f&#252;r Magen und Darm</a>.</p>
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		<title>Melisse</title>
		<link>http://www.schwedenkraeuter.eu/2009/11/04/melisse/</link>
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		<pubDate>Wed, 04 Nov 2009 11:30:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Simone</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Volksheilkunde]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein Kraut nicht nur f&#252;r die Nerven sondern auch f&#252;r Magen und Darm.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Melissentee stellt eine gute Alternative zur Behandlung vieler Leiden dar. <span id="more-788"></span>Die Zitronenmelisse (Melissa officinalis) stammt urspr&#252;nglich aus dem &#246;stlichen Mittelmeergebiet bzw. aus Westasien.  Inzwischen ist sie jedoch auch in Mitteleuropa wie etwa in Deutschland beheimatet.</p>
<p>Sie riecht stark nach Zitrone, was durch den Gehalt an &#228;therischen &#214;len zustande kommt; allerdings findet man noch eine Reihe weiterer Inhaltsstoffe.</p>
<p>Die Wirkungen der Melisse sind vielf&#228;ltig: so zeigt sie u. a. krampfl&#246;sende Effekte auf den Magen-Darm-Trakt, antivirale Eigenschaften bei Herpes-Infektionen sowie beruhigende Effekte bei nerv&#246;sen Beschwerden wie Schlafst&#246;rungen und Herzklopfen. Aus diesen Wirkungen leiten sich die Anwendungsgebiete der Melisse ab. Man verwendet sie bei Einschlafst&#246;rungen (oft in Kombination mit Baldrian), bei funktionellen Magen-Darm-Beschwerden wie z. B. <a href="/?p=792">Reizdarmsyndrom</a> und bei <a href="/?p=418">Lippenherpes</a> in Form von Cremes zur lokalen Behandlung.</p>
<p>Neben dem Einsatz von Tabletten, Tropfen, Tees und Cremes schw&#246;ren viele Menschen auf die Verwendung von Melissen&#246;l f&#252;r die Aromatherapie &#8211; beispielsweise mit einer Duft&#246;llampe oder f&#252;r Entspannungsb&#228;der. Finden Sie sich bei der Aufz&#228;hlung der oben genannten Beschwerden wieder, so probieren Sie es doch einmal mit einem aromatischen Melissentee oder Melissen&#246;l f&#252;r die Duft&#246;llampe.</p>
<p>Siehe auch: <a href="/?p=819">Melisse &#8211; (Melissa officinalis)</a></p>
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		<title>Angelikawurzel (Angelica archangelica) [Upd.]</title>
		<link>http://www.schwedenkraeuter.eu/2009/07/29/angelikawurzel-angelica-archangelica/</link>
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		<pubDate>Wed, 29 Jul 2009 18:09:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Simone</dc:creator>
				<category><![CDATA[Heilkräuter-Lexikon]]></category>
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		<description><![CDATA[Heilpflanze im Fokus: 
<strong>Angelikawurzel</strong>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Bei der Angelikawurzel (Angelica archangelica) (syn. Angelica major, A. officinalis) handelt es sich um eine bis zu 2,5 m gro&#223;e Staude, die auch unter den Namen Geistwurzel, Engelwurz, Erzengelwurzel, Zahnwurzel, Brustwurz, Giftwurz, Heiligenbitter, Heiliggeistwurzel, Theriakwurzel sowie einigen anderen bekannt ist.<span id="more-21"></span>In den n&#246;rdlichen Gebieten Europas und Asiens findet man diese zwei- bis vierj&#228;hrige Pflanze vorzugsweise in feuchten Wiesen und an Ufern vor. Nach einmaligem Bl&#252;hen und Fruchten stirbt sie ab. Die f&#252;r den medizinischen Einsatz verwendeten Pflanzenteile sind die Bl&#228;tter, Fr&#252;chte und Wurzeln in getrockneter Form, die &#252;berwiegend aus Kulturen in Polen, Holland und Deutschland stammen.</p>
<p>Einsatz findet Angelikawurzel bei Appetitlosigkeit, bei V&#246;llegef&#252;hl, Bl&#228;hungen und leichten krampfartigen Magen-Darm-Beschwerden, z. B. infolge unzureichender Magensaftsekretion.</p>
<p>Neben den beschriebenen Anwendungen f&#252;r die Angelikawurzel pharmazeutisch zugelassen ist, verwendet man sie volksmedizinisch u.a. auch als Hustenmittel und bei nerv&#246;s bedingten Schlafst&#246;rungen. Der Wurzelstock enth&#228;lt ca. 0,35 bis 1,3 % &#228;therisches &#214;l sowie &#252;ber 60 weitere identifizierte Komponenten. F&#252;r die Zubereitung als Tee ist es wichtig, dass die gepulverte Wurzel mit kaltem Wasser angesetzt und dann kurz aufgekocht wird.</p>
<p>Zus&#228;tzlich dient Angelikawurzel als Rohstoff zur Herstellung von Gew&#252;rzextrakten und Kr&#228;uterlik&#246;ren.</p>
<p>Erw&#228;hnt werden soll als m&#246;gliche Nebenwirkung die durch Furanocumarine verursachte Photodermatose. Dies bedeutet, dass diese Inhaltsstoffe nach Kontakt mit der Haut in Kombination mit UV-Licht phototoxisch wirken und zu schweren Hautsch&#228;den f&#252;hren k&#246;nnen.</p>
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		<title>Bitterer Fenchel (Foeniculum vulgare) [Upd.]</title>
		<link>http://www.schwedenkraeuter.eu/2009/04/07/bitterer-fenchel-foeniculum-vulgare/</link>
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		<pubDate>Tue, 07 Apr 2009 18:04:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<b>Heilpflanze im Fokus: Fenchel</b>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Medizinisch wird der Bittere Fenchel, als Gew&#252;rz der S&#252;&#223;e Fenchel verwendet. <span id="more-12"></span>Die mehrj&#228;hrige, bis zu 2,5 Meter hohe Staude enth&#228;lt &#228;therische &#214;le und verbreitet einen aromatischen Duft. Die Bl&#228;tter sind dreieckig, die Bl&#252;ten klein und gelb. Die Pflanze ist heimisch im Mittelmeer, der Anbau erfolgt haupts&#228;chlich in L&#228;ndern Mittel- und Osteuropas.</p>
<p>Charakteristisch f&#252;r das &#228;therische &#214;l ist sowohl das bitter und kampferartig schmeckende Fenchon als auch das s&#252;&#223; schmeckende trans-Anethol. Fenchonfreie oder -arme Fenchel&#246;le schmecken daher anis&#228;hnlich.</p>
<p>Die Arzneipflanze wirkt krampfl&#246;send, beruhigend und desinfizierend. Insbesondere bei Entz&#252;ndungen der Atemwege und Husten sowie bei Magen-Darm-Beschwerden und Bl&#228;hungen findet sie Anwendung. Besonders gerne erfolgt die Anwendung in der Kinderheilkunde, wobei das reine &#228;therische &#214;l nicht bei S&#228;uglingen und Kleinkindern eingesetzt werden sollte.</p>
<p>M&#246;chte man Fencheltee zubereiten, verwendet man nicht wie beim Kochen den Stengel, sondern die reife Frucht der Pflanze.</p>
<p>siehe auch: <a href="/?p=235">Fenchel &#8211; Die Arzneipflanze des Jahres 2009</a></p>
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		<title>Pfefferminze (Mentha x piperita)</title>
		<link>http://www.schwedenkraeuter.eu/2009/03/19/pfefferminze-mentha-x-piperita/</link>
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		<pubDate>Thu, 19 Mar 2009 19:14:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Simone</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<b>Heilpflanze im Fokus: Pfefferminze</b>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Pfefferminze – auch bekannt unter den Namen Katzen- oder Mutterkraut – w&#228;chst neben unz&#228;hligen Wildformen als Heilpflanze in Kulturen in Asien, Nord- und S&#252;damerika sowie in den Balkanl&#228;ndern. Auch in S&#252;ddeutschland wird ein kleiner Anteil der Kulturpflanze produziert. <span id="more-492"></span></p>
<p>Sie ist mehrj&#228;hrig, wird bis zu 100 cm gro&#223; und besitzt einen vierkantigen St&#228;ngel. Die Bl&#228;tter stehen kreuzgegenst&#228;ndig und weisen einen ges&#228;gten Blattrand sowie Dr&#252;senhaare auf.<br />
In den Bl&#228;ttern ist das &#228;therische Pfefferminz&#246;l mit dem typischen Menthol enthalten. Daneben findet sich auch Menthon und Mentholester sowie ein deutlicher Gehalt an Gerbstoffen. Menthol wirkt direkt auf die K&#228;lterezeptoren der Haut und besitzt deshalb einen k&#252;hlenden Effekt auf Haut und Schleimhaut. &#196;hnlich wie <a href="/?p=19">Kampfer</a> kann auch Menthol entweder direkt aus der Pflanze bzw. aus deren &#228;therischen &#214;l gewonnen oder aber vollsynthetisch hergestellt werden.<br />
Pfefferminze ist seit jeher sowohl als Gew&#252;rz als auch als Heilpflanze in den gem&#228;&#223;igten bis hin zu den mediterranen Breiten Europas und des Nahen Ostens verbreitet.<br />
Pharmazeutischen Einsatz findet die Pfefferminze in erster Linie als Magen-Darm-Mittel und in Erk&#228;ltungspr&#228;paraten: <a href="/?p=433">Pfefferminze – eine Allesk&#246;nnerin</a></p>
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		<title>Fenchel – eine Heilpflanze f&#252;r Jung und Alt</title>
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		<pubDate>Mon, 12 Jan 2009 20:34:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan</dc:creator>
				<category><![CDATA[Pflanzenheilkunde]]></category>
		<category><![CDATA[ätherische Öle]]></category>
		<category><![CDATA[Fenchel]]></category>
		<category><![CDATA[Magen-Darm]]></category>
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		<category><![CDATA[Verdauung]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Arzneipflanze des Jahres 2009 kann viel.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nicht umsonst hat der <span style="color: #000000;">„Studienkreis Entwicklungsgeschichte der Arzneipflanzenkunde“ der Universit&#228;t W&#252;rzburg </span>den Fenchel zur Arzneipflanze 2009 gek&#252;rt, handelt es sich beim Fenchel doch um eine Heilpflanze, die bereits bei S&#228;uglingen eingesetzt werden und uns bis ins hohe Alter zu Diensten sein kann. <span id="more-235"></span></p>
<p>Der Fenchel ist eine bis zu 2m gro&#223;e Pflanze mit mehrfach gefiederten Bl&#228;ttern und kleinen gelben Bl&#252;ten. Man nutzt den im Mittelmeergebiet beheimateten Fenchel seiner ca. einen halben Zentimeter gro&#223;en, l&#228;nglichen, grau-gr&#252;nen aromatischen Fr&#252;chte wegen.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Neben seinem Einsatz als Gew&#252;rz in der K&#252;che wird er pharmazeutisch zumeist als Teeaufguss eingesetzt. Hierbei ist darauf zu achten, dass der Tee m&#246;glichst erst kurz vor dem Gebrauch zerquetscht oder angesto&#223;en wird und dass man ihn 10 bis 15 Minuten zugedeckt ziehen l&#228;sst.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Als Anwendungsgebiete f&#252;r Fenchel sind an erster Stelle dyspeptische Beschwerden wie leichte krampfartige Magen-Darm-Leiden, V&#246;llegef&#252;hl und Bl&#228;hungen zu nennen. Auch bei S&#228;uglingen ist eine Anwendung in Form von Tee oder Fenchelz&#228;pfchen bereits m&#246;glich.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Ein weiteres Haupteinsatzgebiet sind Katarrhe der oberen Luftwege verbunden mit Husten und Heiserkeit. Hier ist bei Jung und Alt die Verwendung von wohlschmeckendem Fenchelhonig sehr beliebt. Aber auch bei vermindertem Milchfluss in der Stillzeit findet der Fenchel volksmedizinische Verwendung.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Grunds&#228;tzlich soll an dieser Stelle allerdings darauf hingewiesen werden, dass Fenchel bei Beschwerden gezielt eingesetzt werden kann, jedoch aufgrund einzelner Inhaltsstoffe nicht auf Dauer un&#252;berlegt verwendet werden soll.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Siehe auch: <a href="/?p=12">Bitterer Fenchel</a></p>
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		<title>Sternanis- nicht nur h&#252;bsch anzuschauen</title>
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		<pubDate>Mon, 01 Dec 2008 09:55:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan</dc:creator>
				<category><![CDATA[Pflanzenheilkunde]]></category>
		<category><![CDATA[ätherische Öle]]></category>
		<category><![CDATA[Husten]]></category>
		<category><![CDATA[Magen-Darm]]></category>
		<category><![CDATA[Naturheilmittel]]></category>

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		<description><![CDATA[Weihnachtsdekoration und Gew&#252;rz als Heilmittel?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="margin-bottom: 0cm;">In der Vorweihnachtszeit sieht man ihn h&#228;ufig, den h&#252;bschen Sternanis, der sich hervorragend f&#252;r Dekorationszwecke eignet. <span id="more-159"></span>Sternanis (<em>Illicium verum</em>) w&#228;chst als immergr&#252;ner Baum in Vietnam und China. Doch au&#223;er dem Wortteil „Anis“ besteht keine weitere Verwandtschaft mit diesem. W&#228;hrend Sternanis eher als Gew&#252;rz zur Zubereitung von Speisen Einsatz findet – hier genauer im chinesischen F&#252;nf-Gew&#252;rze-Pulver zusammen mit Fenchel, Gew&#252;rznelke, Cassiazimt und Szechuanpfeffer, wird Anis (<em>Pimpinella anisum</em>) vielf&#228;ltig pharmazeutisch genutzt. Man verwendet ihn insbesondere zur Behandlung von Magen-Darm-Erkrankungen wie z.B. Bl&#228;hungen, aber auch bei Husten bzw. Bronchitis. Au&#223;erdem wertet er durch seinen angenehmen Geschmack viele Teemischungen auf. F&#252;r die Herstellung von Schnaps und in der Weihnachtsb&#228;ckerei werden die Anisfr&#252;chte ebenfalls genutzt.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Obwohl Sternanis ann&#228;hernd die gleichen Eigenschaften besitzt wie Anis, was an einer &#228;hnlichen Zusammenstellung der Hauptinhaltsstoffe, genauer der &#228;therischen &#214;le liegt, wird er in der Medizin jedoch kaum eingesetzt. Ein Grund hierf&#252;r ist sicherlich auch in dem deutlich h&#246;heren Preis f&#252;r Sternanis gegen&#252;ber Anis zu sehen.</p>
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