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	<title>Der Blog: Schwedenkräuter &#187; ätherische Öle</title>
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	<description>Blog von Apothekerin Martina Pröger</description>
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		<title>Kümmel</title>
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		<pubDate>Mon, 30 May 2011 08:37:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Simone</dc:creator>
				<category><![CDATA[Pflanzenheilkunde]]></category>
		<category><![CDATA[ätherische Öle]]></category>
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		<description><![CDATA[Eine Heilpflanze mit einer Jahrtausende alten Tradition!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Kümmel kennt jeder, aber nicht jeder mag ihn. In der Küche wird er vielfältig eingesetzt, sei es in verschiedenen Brotsorten, in Sauerkraut, schweren Speisen, Gulasch oder Schnäpsen und Likören. Hier nutzt man die ihm zugeschriebenen verdauungsfördernden Eigenschaften. Auch in der Naturheilkunde findet man Kümmel insbesondere zur Anwendung bei Verdauungsbeschwerden, aber auch bei Rheuma oder Zahnschmerzen. Ausgrabungen belegen seine Verwendung bereits vor Christi Geburt.<span id="more-1515"></span>Kümmel (<em>Carum carvi</em>), der auch Wiesenkümmel oder Gemeiner Kümmel genannt wird, ist eine mehrjährige etwa 1 m hohe Pflanze. Er wächst in Wiesen oder an Waldrändern in Europa wie z. B. Deutschland, Polen oder den Niederlanden, sowie in Vorderasien.</p>
<p>Kümmel besitzt kleine weiß bis schwach rosa gefärbte Blüten. Genutzt wird die Kümmelfrucht, die circa 3-6 mm lang und 1 mm dick ist. <a href="http://www.schwedenkraeuter.eu/wp-content/uploads/2011/09/219932_R_K_by_segovax_pixelio.de_.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-1600" title="Kümmel" src="http://www.schwedenkraeuter.eu/wp-content/uploads/2011/09/219932_R_K_by_segovax_pixelio.de_.jpg" alt="" width="265" height="199" /></a>Sie ist sichelförmig gekrümmt und trägt auf der Oberseite leichte Fugen. Kümmel schmeckt würzig und riecht aromatisch.</p>
<p>Als Hauptinhaltsstoffe findet man ätherisches Öl; zusätzlich enthält die Frucht fettes Öl, Kohlenhydrate und Flavonoide. Im Versuch zeigt das ätherische Öl des Kümmels eine entkrampfende Wirkung auf den Magen-Darm-Trakt sowie leichte antibakterielle Effekte. Hieraus ergibt sich die Anwendung von Kümmel bei leichten krampfartigen Beschwerden im Magen-Darm-Bereich, bei Blähungen und Völlegefühl.</p>
<p>Ähnlich wie <a href="/?p=235">Fenchel</a> und Anis, mit denen Kümmel häufig als Tee gemischt wird, sollten die Früchte erst kurz vor dem Gebrauch gequetscht oder angestoßen und dann mit kochendem Wasser übergossen werden. Abgedeckt ziehen lassen. Nach 10 bis 15 Minuten kann man den Tee durch ein Teesieb abgießen.</p>
<p>Kümmel eignet sich auch sehr gut zur Behandlung von Säuglingen, beispielsweise bei den Drei-Monats-Koliken. Neben Kümmeltee finden sich ebenfalls Kümmelzäpfchen für Säuglinge und Kleinkinder und die sogenannte Windsalbe, die ebenso Kümmelöl enthält und auf dem Bauch des Säuglings einmassiert wird. Außerdem gibt es verschiedene Arzneimittel in Tropfenform, die Kümmel enthalten.</p>
<p><span style="font-size: xx-small;">Bild: ©segovax / <a href="http://www.pixelio.de" target="_blank">pixelio.de</a></span></p>
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		<title>Rosmarin</title>
		<link>http://www.schwedenkraeuter.eu/2011/04/04/rosmarin/</link>
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		<pubDate>Mon, 04 Apr 2011 14:23:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Simone</dc:creator>
				<category><![CDATA[Pflanzenheilkunde]]></category>
		<category><![CDATA[ätherische Öle]]></category>
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		<category><![CDATA[Entzündungen]]></category>
		<category><![CDATA[Virus]]></category>
		<category><![CDATA[Volksheilkunde]]></category>

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		<description><![CDATA[Bekannt in der Volksheilkunde seit dem Mittelalter!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ebenso wie viele andere Heilpflanzen (z.B. Thymian, Salbei) wird auch der Rosmarin in unzähligen Kochrezepten als Gewürz erwähnt. Gerade die mediterrane Küche kommt ohne Rosmarin kaum aus. Aber neben seinen Eigenschaften als Gewürzmittel besitzt der Rosmarin vielfältige pharmazeutische Wirkungen, die bereits seit Jahrhunderten bekannt sind.<span id="more-1363"></span> In etlichen mittelalterlichen Klöstern spielte der Rosmarin eine bedeutende Rolle und wurde zur Behandlung einer Vielzahl von Beschwerden eingesetzt.</p>
<p>Rosmarin (<em>Rosmarinus officinalis</em>) ist ein immergrüner, stark duftender Strauch, der etwa einen Meter hoch werden kann. Heimisch ist der Rosmarin in vielen Mittelmeerländern, in denen er auch dementsprechend angebaut wird. Pharmazeutisch genutzte Ware stammt oftmals aus Spanien, Tunesien oder Marokko. Er besitzt schmale, fast nadelförmige Blätter, die an der Unterseite weißfilzig sind. Rosmarin blüht mit hell blauvioletten Blüten, die in den Blattachseln sitzen. Sein Geruch ist würzig und erinnert beinahe an Kampfer. Die Blätter haben einen herb-würzigen, leicht bitteren und teilweise etwas scharfen Geschmack.</p>
<p>Pharmazeutischen Einsatz finden die etwa 3 cm langen und bis 4 mm breiten getrockneten Blätter. Diese enthalten als wichtigsten Bestandteil <a href="/?p= 944">ätherisches Ö</a><span style="text-decoration: underline;">l</span>, bestehend aus den Hauptkomponenten Cineol, <a href="/?p= 19">Kampfer </a>und Pinen. Desweiteren finden sich im Rosmarin Gerbstoffe und Flavonoide.</p>
<p>Rosmarin zeigt im Versuch eine antibakterielle und antivirale Wirkung, z.B. gegen den <a href="/?p=418">Herpes-Erreger</a>. Zusätzlich werden antioxidative, krampflösende, leberschützende und galletreibende Effekte beschrieben. Angewendet wird Rosmarin innerlich bei jeglicher Art der dyspeptischen Beschwerden wie etwa Bauchschmerzen, Blähungen, Aufstoßen, Völlegefühl, Appetitlosigkeit, Krämpfen oder Brechreiz. Diese volksmedizinische Verwendung wurde bereits etwa ab dem 16. Jahrhundert beschrieben.</p>
<p>Äußerlich angewandt eignet sich Rosmarin zur Behandlung von rheumatischen Beschwerden und bei Kreislaufbeschwerden zur Unterstützung der Hautdurchblutung und zur allgemeinen Unterstützung der Herz-Kreislauf-Funktion.</p>
<p>Als Dosierungsempfehlung werden für die innerliche Anwendung etwa 4 bis 6 g der getrockneten Blätter bzw. 10 bis 20 Tropfen des ätherischen Öls angegeben. Für die äußere Anwendung in Form von Vollbädern werden etwa 50 g der getrockneten Blätter empfohlen.</p>
<p>Bei der hier angegebenen Dosierung sind keine Nebenwirkungen, Wechselwirkungen oder Gegenanzeigen bekannt. Lediglich Schwangere sollen auf die Anwendung von Rosmarin verzichten.</p>
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		<title>Kamille (Matricaria recutita)</title>
		<link>http://www.schwedenkraeuter.eu/2011/03/25/kamille-matricaria-recutita/</link>
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		<pubDate>Fri, 25 Mar 2011 10:26:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Simone</dc:creator>
				<category><![CDATA[Heilkräuter-Lexikon]]></category>
		<category><![CDATA[ätherische Öle]]></category>
		<category><![CDATA[Bauchkrämpfe]]></category>
		<category><![CDATA[Hämorrhoiden]]></category>
		<category><![CDATA[Magen-Darm]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein Tausendsassa unter den Heilpflanzen!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Kamille ist einer der Superstars unter den Heilpflanzen. Sie ist nicht nur als Tee in Jugendherbergen und Krankenhäusern einsetzbar, sondern sie eignet sich auch vorzüglich zur Behandlung von verschiedenen Magen-Darm- Beschwerden und Entzündungen jeglicher Art. <span id="more-1350"></span>Diese Kenntnisse sind seit vielen Jahrhunderten bekannt und wurden unter anderem in der Klostermedizin intensiv eingesetzt. Die Kamille wurde aufgrund ihrer außerordentlichen Bedeutung für die Pflanzenheilkunde im Jahre 1987 zur ersten <a href="http://www.schwedenkraeuter.eu/die-pflanzen-des-jahres/">Arzneipflanze des Jahres</a> gekürt.</p>
<p>Pharmazeutisch verwendete Kamillenblüten stammen von der Echten Kamille (<em>Matricaria recutita</em>), die auch Kleine oder Deutsche Kamille genannt wird. Heimisch ist sie in Europa, Nordamerika, ja selbst in Australien kann man sie antreffen. Obwohl die Kamille ursprünglich in Süd- und Osteuropa bis nach Vorderasien beheimatet war, findet man sie inzwischen in Deutschland im Sommer beinahe an jedem Ackerrand.</p>
<p>Das Aussehen der Kamille ist vermutlich jedermann bekannt; ein Blütenköpfchen mit gelben Röhrenblüten in der Mitte, umgeben von einem Kranz weißer Zungenblüten. Hiermit kann man hervorragend das Liebesorakel „<em>Er liebt mich, er liebt mich nicht“ </em>befragen. Auch wenn hierzu klassischerweise eine Ringelblume verwendet wurde, eignet sich die Kamille hierfür auch ausgezeichnet. <em> </em></p>
<p>Die Kamille wird bis zu einem halben Meter groß und entwickelt zahlreiche der beschriebenen Blütenköpfchen. Sie riecht aromatisch und schmeckt etwas bitter. Die Inhaltsstoffe zeichnen sich durch einen charakteristischen Gehalt an ätherischem Öl aus, das nach dem Europäischen Arzneibuch zu mindestens 0,4 % aus blauem ätherischem Öl bestehen muss. Weiterhin findet man Flavonoide und Cumarine.</p>
<p>Einsetzen lässt sich die Kamille in Form von Teeaufgüssen oder alkoholischen Extrakten sowohl innerlich als auch äußerlich. Innerlich eignet sie sich zur Behandlung von Krämpfen und entzündlichen Erkrankungen im Magen-Darm-Bereich wie etwa Bauchweh, Gastritis, Durchfall, Blähungen, Darmkrämpfe und Menstruationsbeschwerden. Äußerlich kann man mit der Kamille Haut- und Schleimhautentzündungen wie z. B. Abszesse, Furunkel, Ekzeme, Entzündungen der Mundschleimhaut und des Zahnfleisches, Nagelbettentzündungen und Hämorrhoiden behandeln.</p>
<p>Obwohl allergische Reaktionen auf die Kamille sehr selten beobachtet werden, soll von einer Anwendung im Augenbereich abgesehen werden.</p>
<p>Setzt man die Kamille aus medizinischen Gründen ein, so sollte man auf eine gute Qualität der Ware achten, diese wird in Apotheken durch die Anforderungen des Europäischen Arzneibuches gewährleistet.</p>
<p>Neben der beschriebenen Echten Kamille wird auch die Römische Kamille (<em>Chamaemelum nobile</em>) pharmazeutisch genutzt, die zwar wissenschaftlich weniger gut untersucht wurde, aber im großen und ganzen für die gleichen Anwendungsgebiete eingesetzt wird.</p>
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		<title>Wie kommt der Tee in den Beutel?</title>
		<link>http://www.schwedenkraeuter.eu/2011/03/09/wie-kommt-der-tee-in-den-beutel/</link>
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		<pubDate>Wed, 09 Mar 2011 09:48:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Simone</dc:creator>
				<category><![CDATA[Pflanzenheilkunde]]></category>
		<category><![CDATA[ätherische Öle]]></category>
		<category><![CDATA[Filterbeutel]]></category>
		<category><![CDATA[Sennes]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Weg der Heilpflanzen vom Feld in die Apotheke.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Jeder kennt sie und jeder verwendet sie: Filterbeutel mit Arzneitee. Wir wollen den Weg einer Arzneipflanze am Beispiel der <a href="/?p=1350">Kamille</a> vom Feld in den Teebeutel – und damit in Ihre Apotheke – vorstellen. <span id="more-845"></span>Die Ernte der Kamille erfolgt, wenn ca. zwei Drittel der Blüten am Köpfchen aufgeblüht sind. Mit Hilfe von Erntemaschinen werden die Blüten eingesammelt, und innerhalb von maximal zwei Stunden wird mit der Trocknung begonnen, um Qualitätseinbußen zu vermeiden.</p>
<p>Allerdings muss betont werden, dass sich nicht alle Arzneipflanzen industriell ernten lassen: Sennes-Blätter und Früchte werden von Hand gesammelt, ausgebreitet und an der Luft getrocknet.</p>
<p>Der Heilkräuteranbau ist je nach Pflanze sehr aufwendig und sowohl zeit- als auch pflegeintensiv. Es wird entsprechend der geernteten Art eine geeignete Trockentemperatur gewählt, die die Ware einerseits haltbar macht, andererseits jedoch möglichst viele Inhaltsstoffe erhält. Häufig beginnt man hierzu mit einer höheren Temperatur (z. B. maximal 45°C am Trockengut), die gegen Ende der Trocknung reduziert wird. Bei einer Übertrocknung drohen insbesondere Verlust an ätherischen Ölen und weiteren Inhaltsstoffen. Bei der anschließenden Lagerung muss sichergestellt sein, dass es nicht zur Vermischung mit anderen Pflanzen oder zu einer Rückbefeuchtung kommen kann.</p>
<p>Die getrockneten Blütenköpfe der Kamille werden anschließend in Teebeutel gefüllt und in eine für den Verbraucher bestimmten Endverpackung gepackt.</p>
<p>Andere getrocknete Pflanzen oder Pflanzenteile werden zu Teemischungen gemischt und dann auf eine einheitliche Schnittgröße gebracht (Feinschnitt), um eine gleichmäßige Mischung bzw.Entmischung vor und nach der Abfüllung in den Teebeutel zu verhindern.</p>
<p>Parallel findet eine ständige Qualitätskontrolle im Labor statt, um sicherzustellen, dass der Kunde eine qualitativ hochwertige Ware erhält.</p>
<p>Gleiches gilt übrigens auch für den <a href="http://pharma-labor.de/jacobus_schwedenkraeuter_abfuehrtee" target="_blank">Jacobus-Schwedenkräuter Abführtee</a>. Hier ist jeder Filterbeutel einzeln nochmals sicher und aromageschützt eingesiegelt und damit auch ohne sperrige Schachtel leicht zu transportieren.</p>
<p>Um die Qualität zu Hause beizubehalten, sollten Sie Ihren Tee möglichst kühl, dunkel und fern von Gewürzen lagern.</p>
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		<title>Passionsblume (Passiflora incarnata)</title>
		<link>http://www.schwedenkraeuter.eu/2011/01/01/passionsblume-passiflora-incarnata/</link>
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		<pubDate>Sat, 01 Jan 2011 11:23:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Simone</dc:creator>
				<category><![CDATA[Heilkräuter-Lexikon]]></category>
		<category><![CDATA[ätherische Öle]]></category>
		<category><![CDATA[Flavonoide]]></category>
		<category><![CDATA[Magen-Darm]]></category>
		<category><![CDATA[Schlafmittel]]></category>

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		<description><![CDATA[Arzneipflanze des Jahres 2011 aufgrund ihrer für den Menschen beruhigenden und angstlösenden Wirkung.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der „Studienkreis Entwicklungsgeschichte der Arzneipflanzen“ der Universität Würzburg hat die wunderschöne Blume aufgrund ihrer für den Menschen beruhigenden und angstlösenden Wirkung zur Arzneipflanze des Jahres gewählt. In vielen pflanzlichen Beruhigungs- und Schlafmitteln ist sie deshalb enthalten. <span id="more-1288"></span></p>
<p>Die Passionsblume (<em>Passiflora incarnata</em>) ist eine kletternde Staude, die eine Höhe von mehreren Metern erreichen kann. Sie besitzt tief geteilte Blätter und die charakteristische hübsche weißviolette Blüte. Deren eigenartiger Bau führte zur Namensgebung „Passionsblume“, da die fädige Nebenkrone als Dornenkrone angesehen wurde. Dabei symbolisieren die 5 Staubblätter die Wundmale und die 3 Griffel mit den Narben die Nägel am Kreuze Christi.</p>
<p>Ursprünglich heimisch ist sie in Nord-, Mittel- und Südamerika, kultiviert wird sie jedoch auch beispielweise in Indien. Weltweit kennt man mehr als 400 verschiedene Arten, die teilweise auch essbare Früchte hervorbringen. Bekanntheit hat jedoch nur die Frucht von <em>Passiflora edulis</em> erlangt, die unter dem Namen Maracuja im Handel ist.</p>
<p>Die Inhaltsstoffe der Passionsblume, deren Kraut man verwendet, sind Flavonoide, verschiedene Zucker, freie Aminosäuren und geringe Mengen an ätherischem Öl.</p>
<p>Medizinische Anwendung finden Extrakte der Passionsblume alleine oder oftmals in Kombination mit Baldrian oder Hopfen bei nervöser Unruhe, leichten Einschlafstörungen und nervös bedingten Magen-Darm-Beschwerden. Während die Wirkungen in Versuchen am Tier intensiv untersucht wurden, gibt es nur wenige Studien zur Wirksamkeit beim Menschen. Diese belegen jedoch zu den bereits genannten Effekten eine gute angstlösende Wirkung.</p>
<p>Der große Vorteil der Passionsblume gegenüber anderen Präparaten wie verschiedenen chemischen Substanzen und auch gegenüber Johanniskraut ist, dass sie keine nennenswerten Nebenwirkungen hervorruft. Man beobachtet keine muskelentspannende Wirkung, so dass Passionsblume auch sehr gut am Tage eingesetzt werden kann. Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln sind ebenfalls nicht bekannt.</p>
<p>Wichtig bei der Anwendung ist wie bei vielen pflanzlichen Präparaten, auf eine ausreichend hohe Dosierung zu achten und ein wenig Geduld zu besitzen, bis die volle Wirkung einsetzt.</p>
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		<title>Lavendel</title>
		<link>http://www.schwedenkraeuter.eu/2010/12/20/lavendel/</link>
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		<pubDate>Mon, 20 Dec 2010 09:30:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Simone</dc:creator>
				<category><![CDATA[Pflanzenheilkunde]]></category>
		<category><![CDATA[ätherische Öle]]></category>
		<category><![CDATA[Blähungen]]></category>
		<category><![CDATA[Reizdarm]]></category>
		<category><![CDATA[Reizmagen]]></category>
		<category><![CDATA[Volksheilkunde]]></category>

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		<description><![CDATA[Hört man das Wort Lavendel, denkt man an riesige, violette, wohlduftende Felder in Südfrankreich, die allein durch ihren Anblick und ihren Geruch eine beruhigende Wirkung ausüben. Die volkstümlichen Namen des Lavendels wie etwa Nervenkräutel oder Schwindelkraut deuten auf einige seiner Einsatzmöglichkeiten hin. Jedoch zeigt der Lavendel noch deutlich mehr Wirkungen. Lavendel (Lavandula angustifolia) ist ein [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hört man das Wort Lavendel, denkt man an riesige, violette, wohlduftende Felder in Südfrankreich, die allein durch ihren Anblick und ihren Geruch eine beruhigende Wirkung ausüben. Die volkstümlichen Namen des Lavendels wie etwa Nervenkräutel oder Schwindelkraut deuten auf einige seiner Einsatzmöglichkeiten hin. Jedoch zeigt der Lavendel noch deutlich mehr Wirkungen.<span id="more-1257"></span></p>
<p>Lavendel (<em>Lavandula angustifolia</em>) ist ein 0,5 bis 1 m hoher Strauch mit schmalen, grau-grünen, lanzettlichen, behaarten Blättern und kleinen violetten Blüten. Er besitzt einen charakteristischen, intensiven, aromatisch-duftenden Geruch, den die meisten Menschen als angenehm bezeichnen. Probiert man die Blüten, so schmecken diese bitter. Heimisch ist die Pflanze im Mittelmeergebiet; dort wird sie auch in großem Umfang kultiviert.</p>
<p>Die Hauptinhaltsstoffe des Lavendels sind ätherische Öle mit Linalool und Cineol, die für den charakteristischen Geruch verantwortlich sind. Darüber hinaus findet man Gerbstoffe, Flavonoide und Spuren an Phytosterolen (Hormonähnliche Stoffe).</p>
<p>Die Wirkungen des Lavendels sind vielfältig und intensiv erforscht; hierzu zählen u.a. positive Effekte bei Einschlafstörungen, Unruhezuständen, Oberbauchbeschwerden wie Blähungen, nervöse Darmbeschwerden und nervöser Reizmagen. Selbst bei Angstzuständen führt der Einsatz von hoch dosierten Präparaten oftmals zur Besserung. Angewendet wird Lavendel in Form von Teeaufgüssen, Badezusätzen, Duftkissen und inzwischen auch in Form von Kapseln. Der Lavendel wurde im Jahr 2008 durch eine Fachjury aufgrund seiner vielfältigen Effekte zur Heilpflanze des Jahres gewählt.</p>
<p>Ebenso wie in der Medizin spielt der Lavendel auch in der Küche eine wichtige Rolle. Gerade in Frankreich, Italien oder Spanien nutzt man ihn zur Verfeinerung von Eintöpfen, Soßen und Fleischgerichten, ja sogar Eis wird mit Lavendel aromatisiert.</p>
<p>Natürlich kommt auch die Parfum-Herstellung nicht ohne den Duft des Lavendels aus. Motten jedoch mögen diesen Geruch scheinbar nicht, denn Lavendelsäckchen im Kleiderschrank dienen als natürlicher Mottenschutz und auch anderes Ungeziefer meidet dieses <a href="/?p=1099">natürliche insektenabweisende Mittel</a>.</p>
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		<title>Ingwer</title>
		<link>http://www.schwedenkraeuter.eu/2010/12/08/ingwer/</link>
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		<pubDate>Wed, 08 Dec 2010 20:23:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Simone</dc:creator>
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		<category><![CDATA[ätherische Öle]]></category>
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		<category><![CDATA[Reisekrankheit]]></category>
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		<category><![CDATA[Verdauung]]></category>
		<category><![CDATA[Völlegefühl]]></category>

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		<description><![CDATA[Medizinisch und pharmazeutisch gesehen ein alter Hase!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In den letzten Jahren hat der Ingwer – ähnlich wie das Zitronengras – die Küche überrollt. Kaum ein auch nur im Entferntesten asiatisch angehauchtes Gericht kommt ohne ihn aus. Aus medizinischer bzw. pharmazeutischer Sicht jedoch ist der Ingwer ein ganz alter Hase, und das nicht nur in der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM).<span id="more-1250"></span></p>
<p>Ingwer (<em>Zingiber officinale</em>) ist eine tropische Rhizompflanze, die bis zu 20 cm lange Lanzetten-ähnliche Blätter und gelbviolette Blüten trägt. Beheimatet ist sie im tropischen Südostasien, wobei ihre ursprüngliche Wildform allerdings unbekannt ist.</p>
<p>In Indien und China wird der Ingwer bereits seit Jahrhunderten kultiviert. Als qualitativ hochwertig gilt insbesondere der Jamaika-Ingwer, der auch dem Deutschen bzw. dem Europäischen Arzneibuch entspricht. Man verwendet hier Teile des getrockneten Wurzelstocks, der einen aromatischen Geruch und einen brennend scharfen Geschmack besitzt. Vielen Hobbyköchen ist dieser scharfe Geschmack bekannt, da er oftmals unterschätzt wird und somit so manche Speise schärfer wird als ursprünglich geplant.</p>
<p>Die Hauptinhaltsstoffe des Ingwers sind ätherische Öle und nicht flüchtige Scharfstoffe.</p>
<p>Seit langem bekannt ist die positive Wirkung des Ingwers auf die Verdauung des Menschen. So setzt man ihn erfolgreich ein zur Behandlung von dyspeptischen Beschwerden (Verdauungsbeschwerden) wie z. B. Aufstoßen, Blähungen, Völlegefühl, Appetitlosigkeit oder Brechreiz.</p>
<p>Auch zur Behandlung von Reisekrankheit mit Schwindel, Übelkeit und Erbrechen hat Ingwer sich bewährt. Um hier ausreichend große Mengen an Wirkstoff aufzunehmen, empfiehlt sich der Einsatz eines Fertigarzneimittels in Form von Tabletten oder Kapseln. Bei leichteren Beschwerden hilft oftmals auch die Anwendung eines Tees.</p>
<p>Weitere Untersuchungen des Ingwers und einiger seiner isolierten Inhaltsstoffe sind vielversprechend, jedoch noch nicht abschließend geklärt, so z. B. die Wirkung auf den Blutdruck, eine entzündungshemmende Wirkung und sogar Hinweise auf einen möglichen Krebsschutz.</p>
<p>Bis weitere Untersuchungsergebnisse vorliegen, kann man ihn auf jeden Fall ohne Bedenken in der nächsten Kürbissuppe, dem asiatischen Pfannengericht oder einfach pur mit kochendem Wasser übergossen als Tee genießen.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Gewürznelken-Baum (Syzygium aromaticum)</title>
		<link>http://www.schwedenkraeuter.eu/2010/10/18/gewuerznelken-baum-syzygium-aromaticum/</link>
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		<pubDate>Mon, 18 Oct 2010 09:32:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Simone</dc:creator>
				<category><![CDATA[Heilkräuter-Lexikon]]></category>
		<category><![CDATA[ätherische Öle]]></category>
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		<category><![CDATA[Entzündungen]]></category>
		<category><![CDATA[Schmerzmittel]]></category>

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		<description><![CDATA[Heilpflanze des Jahres 2010 gewinnen lassen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Gewürznelken-Baum (<em>Syzygium aromaticum</em>) ist circa 10 bis 20 m hoch und immergrün. Ursprünglich heimisch ist er auf den Molukken, den sogenannten Gewürzinseln Indonesiens. Mittlerweile wird der Gewürznelken-Baum jedoch weltweit in tropischen Ländern kultiviert. <span id="more-1203"></span>In Europa sind die getrockneten Blütenknospen („Nelken“) seit dem frühen Mittelalter bekannt. Bereits damals galten als Hauptumschlagplatz Amsterdam und Rotterdam; heutzutage hat sich daran nichts geändert.</p>
<p>Die getrockneten Blütenknospen sind etwa 12 bis 17 mm lang und braun gefärbt. Sie besitzen einen stark aromatischen Geruch und einen brennend gewürzhaften Geschmack. Hauptinhaltsstoffe sind ätherische Öle, die beim Einkerben mit dem Fingernagel austreten sollten. Allen voran ist Eugenol in diesem ätherischen Öl zu finden.</p>
<p>Gewürznelken und das aus ihnen gewonnene Nelkenöl wurden intensiv wissenschaftlich erforscht. Bekannt ist ihr Einsatz in der Zahnmedizin, bei Zahnschmerzen, Zahnfleischentzündung und Mundgeruch. Genutzt wird hierbei unter anderem der schmerzstillende und entzündungshemmende Effekt. Auch antivirale und antibakterielle Wirkungen sind gut untersucht. Zusätzlich werden krampflösende, blähungstreibende und <a href="/?p=1099">insektenabwehrende</a> Wirkungen beschrieben.</p>
<p>Noch häufiger als in der Medizin und Pharmazie werden Gewürznelken jedoch in der Küche verwendet. Beispielsweise kommen winterliche Gewürzmischungen niemals ohne Nelken aus. Durch die Zugabe von Nelken zu Kohlgerichten wie Rotkohl oder Sauerkraut sollen diese bekömmlicher werden und weniger blähungstreibend wirken.</p>
<p>Demnach ist der Gewürznelken-Baum und damit die Gewürznelke ein vielseitig einzusetzender Pflanzenteil – sowohl in der Medizin als auch in der Küche. Jedoch ist Vorsicht geboten beim Hautkontakt mit dem reinen Nelkenöl, denn dieses kann zu Hautreizungen führen.</p>
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		<title>Mücken, Bremsen, Zecken</title>
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		<pubDate>Mon, 02 Aug 2010 22:08:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Simone</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[ätherische Öle]]></category>

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		<description><![CDATA[Sie stechen und beißen: bsssssss… und wieder hat es Sie erwischt!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wer kennt es nicht: Der Sommer mit seinen hohen Temperaturen zwingt uns am Abend ordentlich durchzulüften, um einigermaßen kühle Schlafräume zu bekommen. Und schon ist es passiert, ein ungebetener Gast ist hereingeflogen. Wenn man dann im Bett liegt, hört man das penetrante Summen um die Ohren.<span id="more-1099"></span>Wenn nicht der Bettnachbar beim Blutsauger aufgrund seines zucker- und cholesterinreichen Blutes beliebter ist als man selbst, so wacht man spätestens am nächsten Morgen mit juckenden Stichen auf.</p>
<p>Noch schlimmer als Mückenstiche sind die der Bremse, auch Blinde Fliege genannt. Bremsen sind oftmals in der Nähe von Pferdekoppeln oder kleinen Bachläufen anzutreffen. Und ebenfalls die Zecke zählt zu den Plagegeistern, die man gerne fernhält. Aber wie?</p>
<p>Handelsübliche insektenabweisende Mittel (Repellentien) bieten hier in unterschiedlichem Masse Schutz. Eingesetzt werden auf der einen Seite chemische Stoffe wie etwa Icaridin und DEET (Diethyltoluamid), die seit Jahrzehnten erprobt sind und auch von der WHO (Weltgesundheitsorganisation) als wirksam und sicher beurteilt werden.</p>
<p>Auf der anderen Seite können natürliche Stoffe wie ätherische Öle verwendet werden. Hier sind <a href="/?p=1203">Nelkenöl</a>, <a href="/?p=492">Pfefferminzöl</a>, <a href="/?p=1257">Lavendelöl</a>, Zitronellöl und viele andere zu nennen. Nachteilig zu erwähnen ist sicherlich ihre oftmals nur kurze Wirkdauer, so dass sie häufig erneut aufgetragen werden müssen.</p>
<p>Für welches Mittel Sie sich entscheiden, liegt in Ihrem persönlichen Ermessen, der Vorliebe Ihrer Nase und dem abzuwehrenden Insekt. Grundsätzlich gilt, dass der Schutz vor Bremsen und Zecken deutlich kürzer anhält als der vor Mücken.</p>
<p>Hat es Sie dennoch erwischt, so bringen kühlende Gels aus der Apotheke oftmals Linderung.</p>
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		<title>Ätherische Öle</title>
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		<pubDate>Mon, 01 Mar 2010 15:44:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Simone</dc:creator>
				<category><![CDATA[Pflanzenheilkunde]]></category>
		<category><![CDATA[ätherische Öle]]></category>
		<category><![CDATA[Blähungen]]></category>
		<category><![CDATA[Husten]]></category>
		<category><![CDATA[Magen-Darm]]></category>

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		<description><![CDATA[Ihr Einsatz ist vielfältig, ob als Wirkstoff oder Duftstoff - aber auch nicht unumstritten.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ätherische Öle umgeben uns ständig; meist heilen oder lindern sie, manchmal reizen sie aber auch. Ätherische Öle werden von Pflanzen in speziellen Öldrüsen gebildet und befinden sich in den verschiedenen Pflanzenteilen wie etwa den Blüten, Blättern oder Rinden. <span id="more-944"></span>Sie dienen der Pflanze zur Anlockung von Bestäubern (also Insekten) und zur Abwehr von Schädlingen oder Krankheiten. In der Natur finden sich die verschiedensten ätherischen Öle, von denen viele aufgrund ihres charakteristischen Geruchs industriell genutzt werden. Ätherische Öle werden meist durch Wasserdampfdestillation gewonnen und im Gegensatz zu sogenannten fetten Ölen verdampfen sie rückstandslos und hinterlassen keine Fettflecken. Sie bestehen zumeist aus einer Mischung unterschiedlicher Terpene, Sesquiterpene oder aromatischer Verbindungen.</p>
<p>In pharmazeutischen Zubereitungen findet man ätherische Öle wie Eukalyptus oder Menthol zur Behandlung von Katarrhen der oberen Atemwege, Bronchitis oder bei Blähungen und Krämpfen im Magen-Darm-Trakt. Auch die Jacobus-Produkte enthalten Pflanzenbestandteile, die für ihren Gehalt an ätherischen Ölen bekannt sind, wie z. B. <a href="/?p=21">Angelikawurzel</a>, <a href="/?p=12">Fenchel</a> oder <a href="/?p=14">Pomeranze</a>.</p>
<p>Der vielfältige Einsatz von ätherischen Ölen in der Kosmetikindustrie und zur Aromatisierung der verschiedensten Haushaltsgegenstände wie etwa der Spülmaschine, des Mülleimers oder der Toilettenpapierhalterung zeigt jedoch auch mögliche negative Seiten. Da viele der ätherischen Öle reizend für die Haut und die Schleimhaut sind und allergische Reaktionen hervorrufen können, sollte ihr Einsatz eher auf die medizinischen Produkte beschränkt werden.</p>
<p>Denn wenn auch Sie das Gefühl haben, dass es Ihnen manchmal „stinkt“, sollten Sie sich fragen, ob das Auto, die Toilettenpapierrolle, die Spülmaschine und der Kleiderschrank denn wirklich immer riechen müssen wie eine Blumenwiese oder ob richtiges Lüften von Zeit zu Zeit nicht auch unangenehme Gerüche vertreiben kann.</p>
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