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	<title>Der Blog: Schwedenkräuter &#187; Abführmittel</title>
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	<description>Blog von Apothekerin Martina Pröger</description>
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		<title>Es war ein mal ein Märchen &#8211; Sennes</title>
		<link>http://www.schwedenkraeuter.eu/2010/11/18/es-war-ein-mal-ein-maerchen-sennes/</link>
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		<pubDate>Thu, 18 Nov 2010 20:46:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan</dc:creator>
				<category><![CDATA[Pflanzenheilkunde]]></category>
		<category><![CDATA[Abführmittel]]></category>
		<category><![CDATA[Anthranoide]]></category>
		<category><![CDATA[Sennes]]></category>
		<category><![CDATA[Verstopfung]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein Mittel der Wahl stellt das lange bekannte und sichere Abführmittel Sennes dar!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nach dem <a href="/?p=1222">ersten Artikel zum Thema Abführmittel</a> soll im zweiten Artikel mit dem oftmals verbreiteten Irrglauben rund um das Thema Sennes aufgeräumt werden. Sennesblätter und Sennesfrüchte sind ein seit vielen Jahrhunderten (!) eingesetztes Abführmittel. Bereits die alten Ägypter kannten und verwendeten Sennes und auch der Arzt und Philosoph Theophrast Bombast von Hohenheim, besser bekannt unter dem Namen Paracelsus, nutzte im 16. Jahrhundert die Wirkungen von Sennes.<span id="more-1230"></span></p>
<p>Als Abführmittel verwendet werden die Blätter und Früchte der beiden Sennes-Arten <em>Cassia angustifolia</em>(sog. Tinnevelly-Senna) und <em>Cassia senna</em>(sog. Alexandriner-Senna). Ursprünglich stammen Sennesgewächse (Cassia-Arten) aus tropischen und subtropischen Gegenden in Nordafrika und im Mittleren Osten. In Mitteleuropa sind sie etwa seit dem 13. Jahrhundert, also schon vor Paracelsus Zeiten, bekannt. Die Wirkstoffe für die abführende Wirkung sind die sogenannten <a href="/?p=29">„Anthranoide“</a>.</p>
<p>Wurde Sennes früher auf der einen Seite belächelt und wie viele Heilpflanzen als „Medizin von gestern“ tituliert, wurde sie auf der anderen Seite verteufelt, da man ihr &#8211; inzwischen widerlegte &#8211; negative Eigenschaften zugesprochen hat.</p>
<p>Zur ersten Aussage gilt es zu erwähnen, dass Pflanzen und Pflanzenbestandteile zu den ersten Arzneien überhaupt gehörten, die unsere Vorfahren einsetzten. Chemische Arzneistoffe sind zum größten Teil eine Erfindung des letzten Jahrhunderts. Gerade bei einer Pflanze wie Sennes können Wissenschaftler und auch Verwender demnach auf eine jahrhundertelange Anwendung zurückschauen. Dies hat den Vorteil, dass nicht mit plötzlich auftretenden Nebenwirkungen zu rechnen ist, die kein Wissenschaftler kennt und erklären kann. Die Sennespflanze ist bis ins kleinste Detail untersucht und analysiert und ihre Inhaltsstoffe sind genauestens bekannt. Böse Überraschungen sind demnach ausgeschlossen.</p>
<p>Viele Laien sind der Meinung, dass man mit einem pflanzlichen Arzneimittel niemals den gleichen Effekt erreichen kann wie mit einem chemischen Medikament. Als Gegenbeispiel sei hier der Rote Fingerhut (<em>Digitalis purpurea</em>) genannt, eine Pflanze, deren Extrakte zur Behandlung von Herzerkrankung eingesetzt werden: bereits in niedrigster Dosierung zeigt dieser Extrakt deutliche und starke Effekte am Herz.</p>
<p>Die zweite Aussage, dass Sennes vielfältige Nebenwirkung mit sich führt, muss genauer betrachtet werden und glücklicherweise können auch diese Thesen widerlegt werden.</p>
<p>Zunächst soll betont werden, dass Sennes den großen Vorteil bietet, dass es nicht den gesamten Darm entleert wie etwa Glaubersalz, sondern nur den letzten Abschnitt des Dickdarms. Diese schonende und natürliche Entleerung ähnelt der gesunden Entleerung ohne Abführmittel, so dass der Patient nicht wie bei dem drastischen Glaubersalz länger warten muss, bis sich der Darm erneut wieder füllt. Eine solche Situation würde den wiederholten Griff zum Abführmittel fördern, bevor überhaupt eine Darmfüllung eintreten kann.</p>
<p>Sennes zeigt ihre Wirkung etwa 8 bis 12 Stunden nach der Einnahme, weshalb sie am besten abends eingenommen bzw. getrunken werden sollte. Würde Sennes drastischer wirken und die Wirkung den gesamten Darm betreffen, so träte der Effekt früher ein. Die Dauer von 8 bis 12 Stunden gibt dem Verwender auch eine gewisse „Planungssicherheit“, wann er in der Nähe eines stillen Örtchens sein sollte.</p>
<p>Hier nun einige der oftmals zitierten Vorurteile:</p>
<ul>
<li>Sennes soll zu einem Kalium- bzw. Elektrolytverlust führen, wodurch sich der Patient in einen Teufelskreis bewegt und ohne Abführmittel gar nicht mehr zur Toilette kann. Bei bestimmungsgemäßen Gebrauch, also einer Dosierung, die einen weichen, aber nicht flüssigen Stuhl erzeugt, sind Elektrolytverluste nicht von Bedeutung. Demnach befindet sich der Verwender auch nicht auf dem Weg in einen Teufelskreis.</li>
<li>Anthrachinone sollen toxisch, also giftig sein. Da Sennes das am besten untersuchte Abführmittel überhaupt ist, kann mit Sicherheit gesagt werden, dass es zu keinen toxischen Effekten durch Sennes kommt – auch nicht bei einer Langzeitanwendung.</li>
<li>Sennes soll Darmkrebs verursachen. Auch diese These gilt sicher als widerlegt. Die Langzeitanwendung von Sennes kann zu einer Einlagerung von Farbpigmenten in die Darmschleimhaut führen. Diese so genannte <em>Pseudomelanosis coli</em>irritierte Ärzte früher bei durchgeführten Darmspiegelungen. Die Vermutung, es könne sich um eine Krebsvorstufe handeln, lag nicht fern. Doch inzwischen ist sicher, dass diese Färbung harmlos ist. Bei einer Darmspiegelung bringt sie sogar eher Vorteile, da Polypen und ähnliche Darmgeschwülste besser sichtbar werden.</li>
</ul>
<p><strong>Zusammengefasst lassen sich folgende Punkte festhalten:</strong></p>
<ol>
<li>Abführmittel sind für eine große Anzahl Menschen unerlässliche Medikamente zur Behandlung einer Verstopfung!</li>
<li>Ein Mittel der Wahl &#8211; auch zur Langzeitanwendung &#8211; stellt das lange bekannte, gut untersuchte und sichere Abführmittel Sennes dar!</li>
</ol>
<p>Wir empfehlen z.B. <a href="http://pharma-labor.de/schwedenkraeuter-und-Schwedenbitter" target="_blank">Jacobus-Schwedenkräuter</a></p>
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		<item>
		<title>Es war ein mal ein Märchen &#8211; Abführmittel</title>
		<link>http://www.schwedenkraeuter.eu/2010/11/07/es-war-ein-mal-ein-maerchen-abfuehrmittel/</link>
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		<pubDate>Sun, 07 Nov 2010 19:43:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan</dc:creator>
				<category><![CDATA[Verdauung]]></category>
		<category><![CDATA[Abführmittel]]></category>
		<category><![CDATA[Magen-Darm]]></category>
		<category><![CDATA[Schwedenkräuter]]></category>
		<category><![CDATA[Verstopfung]]></category>

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		<description><![CDATA[Mit Märchen und Irrglauben rund um das Thema Abführmittel möchten wir an dieser Stelle aufräumen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In diesem ersten Artikel sollen Ammenmärchen rund um das Thema Abführmittel angesprochen und widerlegt werden. Ein <a href="/?p=1230">Artikel speziell zum Thema Sennes</a> folgt.</p>
<p>Unter Abführmitteln versteht man Arzneimittel natürlichen oder chemischen Ursprungs, die eingenommen werden, um eine erleichterte Darmentleerung herbeizuführen. Eine Verstopfung bzw. Obstipation &#8211; wie sie mit dem Fachbegriff heißt &#8211; liegt wissenschaftlich gesehen vor, wenn Personen weniger als dreimal pro Woche Stuhlgang haben. Dieser Stuhl ist meist zu hart und bereitet Schwierigkeiten und unter Umständen sogar Schmerzen beim Toilettenbesuch.<span id="more-1222"></span></p>
<p>Allerdings liegen auch beim Thema Abführmittel Theorie und Praxis oftmals weit auseinander. Denn auch wenn es nicht notwendig ist täglich und womöglich noch zur gleichen Uhrzeit Verdauung zu haben, so fühlen sich viele Menschen unwohl mit einem nur dreimal wöchentlich „absolvierten“ Stuhlgang. Für die Entstehung und den Verlauf eines Hämorrhoiden-Leidens spielen ebenfalls ein zu fester Stuhl und damit verbunden ein zu starkes Pressen eine entscheidende Rolle.</p>
<p>Diese Erkenntnisse haben die Sichtweise und die Bewertung von Abführmitteln deutlich verändert. Früher wurden sie verteufelt und galten als eine Arzneigruppe mit hohem „Abhängigkeitspotential“. Verstopfungen sollte mit reichlich Flüssigkeit, Bewegung und dem Verzehr von Ballaststoffen begegnet werden und weiter nichts. Grundsätzlich sind diese Empfehlungen auch heute noch aktuell und der erste Schritt bei der Behandlung einer Verstopfung. Jedoch gibt es einige Punkte, die berücksichtigt werden sollten:</p>
<ul>
<li>Flüssigkeit hilft nicht jedem bei der Behandlung einer Verstopfung. Auch bei einer täglichen Trinkmenge von 2 Litern und mehr sind Probleme mit der Verdauung möglich.</li>
<li>Bewegung ist grundsätzlich gesund und gut, lässt sich jedoch nicht immer in den Alltag einbinden. Manche Menschen können sich aufgrund von Erkrankungen wie etwa Gelenkbeschwerden nicht in dem erforderlichen Maß bewegen. Genau wie die erforderliche Trinkmenge bringt Bewegung nicht jedem Patienten mit Verstopfung Erleichterung.</li>
<li>Ballaststoffe quellen im Darm mit der entsprechenden Menge an Flüssigkeit auf, machen den Stuhl weicher, erhöhen somit das Darmvolumen und lösen den Reiz zum Toilettengang aus. Allerdings gibt es nicht wenige Personen, die bei einer Ballaststoff reichen Ernährung Bauchschmerzen, Blähungen und eventuell sogar Durchfall bekommen. Werden die Ballaststoffe mit zu wenig Flüssigkeit verzehrt, verstärkt dies eine bestehende Verstopfung bis hin zum Darmverschluss.</li>
</ul>
<p>Darüber hinaus gibt es Patienten, die aufgrund einer angeborenen oder erworbenen Veränderung der Darmnerven keine regelmäßige Verdauung haben. Im Dickdarm, wo dem Nahrungsbrei bzw. dem späteren Stuhl Flüssigkeit entzogen wird, wird dieser zu stark eingedickt. Dies hat zur Folge, dass der Stuhl zu trocken und fest wird und die oben beschriebenen Beschwerden wie Schmerzen und auch Hämorrhoiden auftreten bzw. verstärkt werden.</p>
<p>Medikamente wie etwa starke Schmerzmittel, Eisenpräparate, Antidepressiva und einige Blutdruckmittel sowie verschiedene Grunderkrankungen (Diabetes mellitus, Schilddrüsenunterfunktion, u.a.m.) tragen ebenfalls zur Verstopfung bei.</p>
<p>All diese aufgeführten Punkte machen deutlich, dass die Einnahme eines gut erprobten Abführmittels für viele Patienten notwendig und unumgänglich ist, wenn sie eine regelmäßige Verdauung mit weichem Stuhl haben möchten und sollen.</p>
<p>Wiederholt werden soll an dieser Stelle der Hinweis, dass Hämorrhoiden ganz eng mit einer Verstopfung und festem Pressen beim Stuhlgang zusammenhängen.</p>
<p>Gut erprobte und sichere Abführmittel sind einerseits chemische Arzneistoffe wie etwa Bisacodyl, Natriumpicosulfat und Macrogole und auf der anderen Seite pflanzliche Mittel in erster Linie auf der Basis von Sennesblättern und -früchten, wie z.B. <a href="http://pharma-labor.de/schwedenkraeuter-und-schwedenbitter" target="_blank">Jacobus-Schwedenkräuter</a>. Bei der richtigen Dosierung stellen sie eine wichtige Stütze in der Behandlung von Verstopfung dar.</p>
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		</item>
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		<title>Rhabarberwurzel (Rheum palmatum) [Upd.]</title>
		<link>http://www.schwedenkraeuter.eu/2009/07/07/rhabarberwurzel-rheum-palmatum/</link>
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		<pubDate>Tue, 07 Jul 2009 17:25:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martina</dc:creator>
				<category><![CDATA[Heilkräuter-Lexikon]]></category>
		<category><![CDATA[Abführmittel]]></category>
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		<category><![CDATA[Entzündungen]]></category>
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		<category><![CDATA[Verstopfung]]></category>

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		<description><![CDATA[<b>Heilpflanze im Fokus: Rhabarberwurzel</b>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Bei der Rhabarberwurzel handelt es sich um die getrocknete Rübenwurzel der Arten Rheum palmatum und Rheum officinale. <span id="more-22"></span></p>
<p>Beide Arten werden überwiegend in den Hochgebirgen Chinas angebaut und gehören ebenso wie unser heimischer Rhabarber Rheum rhabarbarum zur Familie der Knöterichgewächse (Polygonaceae). In der Rhabarberwurzel sind bis zu 12 % <a href="/?p=29">Anthranoide</a> enthalten, die für eine leichte und kurzfristige Darmentleerung mit weichem Stuhl verantwortlich sind.</p>
<p>Darüber hinaus enthält die Wurzel bis zu 10 % Gerbstoffe, wodurch sich ihr Einsatzgebiet bei Mund- und Rachenschleimhauterkrankungen in Form einer Tinktur erklären lässt. Hierzu nutzt man die adstringierende Wirkung der Gerbstoffe und den entzündungshemmenden Effekt eines weiteren Inhaltsstoffes (Lindleyin).</p>
<p>Erwähnt werden soll an dieser Stelle noch abschließend die bei regelmäßigem Gebrauch mögliche, aber harmlose Rotfärbung des Urins.</p>
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		<title>Aloe, Kap-Aloe (Aloe ferox) [Upd.]</title>
		<link>http://www.schwedenkraeuter.eu/2009/07/07/aloe-aloe-capensis-aloe-barbadensis/</link>
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		<pubDate>Tue, 07 Jul 2009 17:06:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martina</dc:creator>
				<category><![CDATA[Heilkräuter-Lexikon]]></category>
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		<description><![CDATA[Von besonderer Bedeutuung sind die Arten Aloe ferox und Aloe vera.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Von medizinischer Bedeutung sind die beiden Arten Aloe ferox bzw. Aloe capensis (Kap-Aloe) und die weitaus bekanntere Aloe barbadensis, auch bekannt unter dem Namen Aloe vera oder Curaçao-Aloe. <span id="more-16"></span></p>
<p>Obwohl die Aloe eher einem Kaktus ähnelt und immergrün, ohne Stamm und einer Rosette ähnlich aus dem Boden kommt, zählt sie zu den Liliengewächsen (Liliaceae). Ursprünglich heimisch ist die Aloe in Afrika, sie wird jedoch auch in Kulturen vor der Küste Amerikas, besonders den Antilleninseln und in Venezuela angebaut. Man verwendet den zur Trockne eingedickten Saft der Pflanze, der ca. 5 bis 40 % Aloin A und B (<a href="/?p=29">Anthranoide</a>) enthält. Zusätzlich findet man Mineralien, Vitamine, Polysaccharide und Eiweiße.</p>
<p>Ebenfalls kurz erwähnt werden soll der vielfältige Einsatz von Aloe in Produkten zur Hautpflege. Der Saft der Aloe ferox enthält dieselben Inhaltsstoffe wie der der Aloe vera, jedoch in weitaus höherer Konzentration, weswegen er diesem oftmals vorgezogen wird. Auch in einigen <a href="/?p=31">Schwedenkräuter</a>-Zubereitungen findet sich Aloe.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Sennesfrüchte, -blätter (Cassia Senna) [Upd.]</title>
		<link>http://www.schwedenkraeuter.eu/2009/07/07/sennesfruechte-blaetter-cassia-senna/</link>
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		<pubDate>Tue, 07 Jul 2009 16:10:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martina</dc:creator>
				<category><![CDATA[Heilkräuter-Lexikon]]></category>
		<category><![CDATA[Abführmittel]]></category>
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		<description><![CDATA[<b>Sennesblätter</b> und <b>Sennesfrüchte</b> sind pflanzliche Abführmittel.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Sennesblätter und Sennesfrüchte sind pflanzliche Abführmittel, wobei die Wirkung der Früchte im Vergleich zu den Blättern etwas schwächer ist. Es gibt viele wissenschaftliche Studien, aus denen hervorgeht, dass eine kurzfristige Anwendung sehr wirksam, aber vollkommen unbedenklich ist.<span id="more-1"></span></p>
<p>Ursprünglich stammen Sennesgewächse (Cassia-Arten) aus tropischen und subtropischen Gegenden in Nordafrika und im Mittleren Osten. Erste Erwähnung über die abführende Wirkung von Senna findet sich im hiesigen Mitteleuropa im 13. Jahrhundert. Neben Früchten und Blättern werden auch die Blüten unterschiedlicher Cassia-Arten gegen verschiedene Verdauungsbeschwerden verwendet.</p>
<p>Man unterscheidet zwei Sennes-Arten, die pharmazeutischen Einsatz finden, einmal Cassia angustifolia (sog. Tinnevelly-Senna) und Cassia senna (sog. Alexandriner-Senna). Sie gehören beide zur Familie der Sennesgewächse (Caesalpininaceae). Auch in ihnen findet man &#8211; ebenso wie in <a href="/?p=16">Aloe</a> und <a href="/?p=22">Rhabarber</a> &#8211; <a href="/?p=29">Anthranoide</a>, die für die abführende Wirkung verantwortlich sind.</p>
<p>Heilpflanzen werden bisweilen zu Unrecht als „Medizin von gestern” belächelt, aber Sennes ist in dieser Hinsicht über alle Zweifel erhaben. In jeder Apotheke können Sie diese wirksame Heilpflanzen-Medizin in vielen Handelsformen bekommen. Neben losen Tees gibt es Produkte, die besser zu dosieren sind, wie Tee im Filterbeutel, als Granulat oder als Ansatz-Mischung mit Alkohol – auch in den <a href="/?p=31">Schwedenkräuter</a>-Zubereitungen findet sich Sennes,<br />
wie z.B. in<br />
<a href="http://www.naturheilkunde-shop24.de/de/Naturheilkunde/548__Jacobus/261956__JACOBUS_Schwedenkraeuter_N_Pulver.html" target="_blank">Jacobus-Schwedenkräuter-N </a><br />
<!--  Ende HTML-Code superclix.de Partnerprogramm T 5837/12110  -->und<br />
<a href="http://www.naturheilkunde-shop24.de/de/Naturheilkunde/548__Jacobus/1175310__JACOBUS_Schwedenkraeuter_Abfuehrtee_Btl.html" target="_blank">Jacobus-Schwedenkräuter Abführtee </a></p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Anthranoide (Anthrachinone, Anthrone) [Upd.]</title>
		<link>http://www.schwedenkraeuter.eu/2009/03/12/anthranoide-anthrachinone-anthrone/</link>
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		<pubDate>Thu, 12 Mar 2009 11:26:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<b>Wirkstoffe im Fokus: Anthranoide</b>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Gruppe der Anthranoide nimmt in der Pflanzenheilkunde als Bestandteil fast aller pflanzlichen Abführmittel einen wichtigen Platz unter den Wirkstoffen ein.<span id="more-29"></span></p>
<p>Man unterteilt die Anthranoide in 2 Gruppen. Zum einen gibt es die Anthrachinone, die sich überwiegend in der <a href="/?p=22">Rhabarberwurzel</a> (u.a. Rhein) befinden und zum anderen die Anthrone, die Bestandteil von <a href="/?p=16">Aloe</a> (u.a. Aloin A und B) und von <a href="http://www.schwedenkraeuter.eu/?p=1">Sennesblättern und -früchten</a> (u.a. Sennosid A und B) sind.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Chemisch gesehen wirken nur die sogenannten Hydroxyanthracen-Derivate (HAD), die man noch mit der Angabe versieht „berechnet als Sennosid B“, um somit einen einheitlichen Standard zu erhalten.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Von Vorteil ist die konzentrierte Wirkung an Ort und Stelle: die enthaltenen Anthrachinone machen sich erst im Dickdarm bemerkbar, vorher sind sie wirkungslos.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;"> Dort wirken sie auf 3-fache Weise gegen Verstopfung:</p>
<ol>
<li>
<div style="margin-bottom: 0cm;">es kommt zu einer gesteigerten Peristaltik (Muskelbewegung) des Darms (neuromuskuläre Wirkung),</div>
</li>
<li>
<div style="margin-bottom: 0cm;">dadurch, dass dem Darminhalt weder Wasser noch Mineralien entzogen werden, sondern zusätzlich in den Darm gelangen (antiabsorptive Wirkung), erhöht sich das Stuhlvolumen, die Konsistenz wird weicher, bleibt aber noch geformt und dieser Füllungsreiz regt die Darmbewegungen an,</div>
</li>
<li>
<div style="margin-bottom: 0cm;">zusätzlich kommt es im Dickdarm zu einer Steigerung der Schleimsekretion.</div>
</li>
</ol>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Die Wirkung der Anthranoide tritt nach 8-12 Stunden ein und ist stark dosisabhängig. Die normale Höchstdosis sind 30 mg Hydroxyanthracen-Derivate. Vielfach hilft aber auch schon die Hälfte davon, um die leichte Entleerung des Darms zu ermöglichen.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Die Anwendung sollte kurzfristig und nicht länger als 2 Wochen erfolgen. Sonst besteht das Risiko, zu große Mengen Kalium mit dem Stuhlgang zu verlieren. Dies würde wiederum die Verstopfung verstärken und zu Herzrhytmusstörungen führen.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Heilfasten &#8211; es beginnt mit Darmentleerung</title>
		<link>http://www.schwedenkraeuter.eu/2009/02/25/heilfasten-es-beginnt-mit-darmentleerung/</link>
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		<pubDate>Tue, 24 Feb 2009 23:02:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Simone</dc:creator>
				<category><![CDATA[Verdauung]]></category>
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		<category><![CDATA[Festtage]]></category>
		<category><![CDATA[Heilfasten]]></category>
		<category><![CDATA[Magen-Darm]]></category>

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		<description><![CDATA[Am Aschermittwoch ist alles vorbei!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="margin-bottom: 0cm;">Nach den oftmals lebhaften Karnevalstagen beginnt für viele die Fastenzeit als eine Zeit der Ruhe und der Besinnung.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;"><span id="more-413"></span>Während so manch einer während der 40 Tage bis zum Osterfest auf lieb gewonnene Gewohnheiten verzichten möchten wie z.B. Süßigkeiten, das Bierchen am Abend oder Fernsehen, so streichen andere bewusst die Aufnahme von fester Nahrung für einen begrenzten Zeitraum aus ihrem Tagesablauf.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Unabhängig von den im Lauf der Jahrhunderte veränderten Vorgaben für die eigentliche Fastenzeit im christlich-abendländischen Kulturkreis, soll an dieser Stelle kurz das klassische Heilfasten vorgestellt werden.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Nach ein bis zwei Tagen der Vorbereitung, an denen bereits deutlich weniger gegessen und auch insbesondere Fett, Süßwaren, Genussmittel und Fleisch gemieden werden sollte, beginnen die eigentlichen Fastentage mit einer Darmentleerung. Hierzu werden größere Mengen Wasser mittels eines Irrigators oder eines Klistiers in den Enddarm eingebracht und der Darm geleert. Eine andere Form der Darmentleerung erreicht man mithilfe von Abführmitteln, wobei hier zu eher drastischen Mitteln gegriffen wird, um den gewünschten Effekt zu erreichen. So werden Glauber- oder Bittersalzlösungen getrunken, die zumeist bereits nach einigen Stunden zu oft durchfallartigen Entleerungen führen.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Während der nächsten Tage bis Wochen verzichtet man auf jegliche feste Nahrung und führt dem Körper lediglich Wasser, Tees, Gemüsebrühen und Säfte zu. Auch in dieser Zeit wird alle paar Tage der Darm mittels der oben beschriebenen Maßnahmen entleert.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Nach Abschluss der Fastentage kommt es zum Fastenbrechen mit einem Apfel oder einer Banane und der langsamen Gewöhnung an feste Nahrung.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Personen, die eine derartig drastische Fastenkur für sich selbst in Betracht ziehen, sollten dies mit ihrem Hausarzt besprechen, denn bei verschiedenen Grunderkrankungen wird von einer solchen Kur eher abgeraten.  Auch ist die körperliche Belastung nicht zu unterschätzen.</p>
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		<title>Schwedenkräuter – neuer Schwung für einen trägen Darm</title>
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		<pubDate>Tue, 13 May 2008 14:09:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan</dc:creator>
				<category><![CDATA[Verdauung]]></category>
		<category><![CDATA[Abführmittel]]></category>
		<category><![CDATA[Aloe]]></category>
		<category><![CDATA[Anthranoide]]></category>
		<category><![CDATA[Obstipation]]></category>
		<category><![CDATA[Rhabarber]]></category>
		<category><![CDATA[Schwedenkräuter]]></category>
		<category><![CDATA[Sennes]]></category>
		<category><![CDATA[Verstopfung]]></category>
		<category><![CDATA[Volksheilkunde]]></category>

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		<description><![CDATA[Seit Generationen vertrauen Menschen auf Schwedenkräuter.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div><strong>Verstopfung – eine Zivilisationskrankheit</strong></div>
<div>Etwa jeder vierte Mensch in Deutschlang leidet immer wieder mal unter Verstopfung. Der moderne Berufsalltag, vermehrter Verzehr industriell hergestellter Lebensmittel und Bewegungsarmut fordern ihren Tribut. Der moderne Mensch entfernt sich immer weiter von der Natur. Deshalb gerät bei vielen der Stoffwechsel aus dem Gleichgewicht, der Darm wird träge, und die Verdauung verschlechtert sich. Doch Verstopfung ist nur das „sichtbare“ Zeichen. Denn wenn der Darm leidet, leidet der ganze Mensch.</div>
<p><span id="more-31"></span></p>
<div><strong>Schwedenkräuter gegen Verstopfung</strong></div>
<div>Seit Generationen vertrauen Menschen bei Verstopfung auf die heilenden Kräfte der Schwedenkräuter. Und das ist bis heute so geblieben. Denn die sanfte und natürliche Hilfe bei trägem Darm und bei Verstopfung ist das Hauptanwendungsgebiet der Schwedenkräuter.</div>
<div><strong>Wie Schwedenkräuter wirken</strong></div>
<div>Die abführende Wirkung geht zurück auf die in Schwedenkräutern enthaltene <a href="/?p=16">Aloe</a>, <a href="/?p=22">Rhabarber</a> und <a href="/?p=1">Sennes</a>. Ihre Wirkstoffe, die sogenannten <a href="/?p=29">Anthranoide</a>, halten vermehrt Wasser im Darm zurück. Das macht den Stuhl weicher, regt die Darmbewegung an und verkürzt die Zeit der Darmpassage. Sennesblätter und –früchte gehören zu den zuverlässigsten pflanzlichen Abführmitteln. Dabei wirken die Früchte etwas milder als die Blätter.</div>
<div>Die wertvollen Bitterstoffe in Schwedenkräutern liefern folgende Bestandteile: <a href="/?p=15">Zitwer</a>- und <a href="/?p=13">Galgantwurzelstock</a>, <a href="/?p=20">Eber</a>-, <a href="/?p=21">Angelika</a>- und <a href="/?p=11">Enzianwurzel</a>. Ihr bitterer Geschmack kurbelt die Produktion der Magen- und Gallensäfte an und unterstützt so auf natürliche Weise die Verdauung.</div>
<div><strong> </strong></div>
<div><strong>Schwedenkräuter fördern die allgemeine Gesundheit</strong></div>
<div>Für unsere Gesundheit spielt der Darm eine Schlüsselrolle: Er ist die biochemische Zentrale, die die Nahrung aufschlüsselt und den ganzen Organismus mit Energie und den notwendigen Nährstoffen versorgt. Zudem scheidet der Darm schädliche, teils giftige Bestandteile aus. Lebenswichtige Vitamine, etwa Vitamin K, werden hier gebildet. Um seine vielfältigen Aufgaben zu erfüllen, ist der Darm mit unzähligen nützlichen Bakterien besiedelt. Ein großer Teil unserer Immunkraft hat seinen Sitz im Darm.</div>
<div>Diese Zusammenhänge erklären, warum eine gestörte Verdauung unser Wohlbefinden so beeinträchtigen kann – und warum Schwedenkräuter in solchen Fällen die allgemeine Gesundheit spürbar fördern. Denn Schwedenkräuter helfen, den Stoffwechsel wieder in seine natürliche Balance zu bringen.</div>
<div>Schwedenkräuter-Produkte zu diesem Thema:<br />
<a href="http://pharma-labor.de/jacobus_schwedenkraeuter_n" target="_blank">Jacobus-Schwedenkräuter-N</a><br />
<!--  Ende HTML-Code superclix.de Partnerprogramm T 5837/12110  --></div>
<div><a href="http://pharma-labor.de/jacobus_schwedenkraeuter_abfuehrtee" target="_blank">Jacobus-Schwedenkräuter Abführtee </a><br />
<!--  Ende HTML-Code superclix.de Partnerprogramm T 5837/12110  --></div>
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