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	<title>Der Blog: Schwedenkräuter</title>
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	<description>Blog von Apothekerin Martina Pröger</description>
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		<title>Heidenelke</title>
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		<pubDate>Sun, 29 Jan 2012 14:57:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Simone</dc:creator>
				<category><![CDATA[Neuigkeiten]]></category>
		<category><![CDATA[Erbrechen]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Heidenelke, die für das Jahr 2012 von der Stiftung Naturschutz Hamburg und Stiftung Loki Schmidt zur Blume des Jahres ausgewählt wurde, ist &#8211; ebenso wie ihre Vorgängerinnen die Sibirische Schwertlilie und die Moorlilie &#8211; ebenfalls keine klassische Arznei-oder Heilpflanze. Dennoch soll auch sie an dieser Stelle kurz vorgestellt werden. Die Heidenelke (Dianthus deltoides) gehört, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Heidenelke, die für das Jahr 2012 von der Stiftung Naturschutz Hamburg und Stiftung Loki Schmidt zur Blume des Jahres ausgewählt wurde, ist &#8211; ebenso wie ihre Vorgängerinnen die Sibirische Schwertlilie und die Moorlilie &#8211; ebenfalls keine klassische Arznei-oder Heilpflanze. Dennoch soll auch sie an dieser Stelle kurz vorgestellt werden. <span id="more-1815"></span><br />
Die Heidenelke (Dianthus deltoides) gehört, wie ihr Name bereits andeutet, zu den Nelkengewächsen. Sie ist in Eurasien verbreitet und wächst bevorzugt auf mageren Böden, wie etwa Magerwiesen, Kiefernwäldern und Heidelandschaften. In Deutschland findet man sie nur gelegentlich; hier steht sie unter Naturschutz, da sie in vielen Bundesländern bereits vom Aussterben bedroht ist.</p>
<p>Es handelt sich bei der Heidennelke um eine mehrjährige, krautig wachsende Blume von circa 20 bis 30 cm Wuchshöhe. Sie besitzt etwa 1 bis 2 cm breite purpurrote Blüten mit einem <a href="http://www.schwedenkraeuter.eu/wp-content/uploads/2012/01/150998_web_R_K_by_Michael-Kaeber_pixelio.de_.jpg"><img class="alignleft  wp-image-1817" title="Heidenelke ©Michael Kaeber / pixelio.de" src="http://www.schwedenkraeuter.eu/wp-content/uploads/2012/01/150998_web_R_K_by_Michael-Kaeber_pixelio.de_-300x225.jpg" alt="" width="240" height="180" /></a>gezähnten Rand, die zumeist einzeln oder zu zweien stehen. Die Blütezeit ist von Juni bis September. Aufgrund ihrer Blütenform ist es nur Schmetterlingen möglich mit ihrem langen schmalen Rüssel zur Bestäubung an den sich am Grund des Fruchtknotens befindlichen Nektar zu kommen. Gegen Abend schließen sich die Blüten der Heidenelke.</p>
<p>Als Gartenpflanze ist die hübsche Blume sehr gut für Heide- oder Steingärten geeignet. Und auch als Arzneipflanze hat sie in früheren Jahren gedient. Da sich in ihrer Wurzel größere Mengen an Triterpensaponinen finden, wurde sie volkstümlich als Brechmittel verwendet.</p>
<p><span style="font-size: xx-small;">Foto: Heidenelke ©Michael Kaeber / <a href="http://www.pixelio.de" target="_blank">pixelio.de</a></span></p>
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		<title>Reizmagen</title>
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		<pubDate>Sun, 22 Jan 2012 11:11:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Simone</dc:creator>
				<category><![CDATA[Verdauung]]></category>
		<category><![CDATA[Reizblase]]></category>
		<category><![CDATA[Reizdarm]]></category>
		<category><![CDATA[Reizmagen]]></category>

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		<description><![CDATA[Funktionelle Dyspepsie bzw. Verdauungsstörung ohne krankhafte Magenveränderung]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ebenso wie es das Krankheitsbild des <a title="Reizdarmsyndrom (Colon irritabile, Reizkolon)" href="http://www.schwedenkraeuter.eu/2009/10/23/reizdarmsyndrom-colon-irritabile-reizkolon/">Reizdarms</a> gibt, erkranken manche Patienten an einem Reizmagen. Dieser wird mit dem Fachbegriff als eine funktionelle Dyspepsie &#8211; also eine funktionelle Verdauungsstörung &#8211; bezeichnet. Obwohl die Betroffenen unter vielfältigen Beschwerden leiden, liegen dem Reizmagen keine organischen Störungen oder krankhafte Veränderungen am Magen zugrunde.<span id="more-1749"></span></p>
<p>Reizmagen-Patienten klagen in der Regel über ein Völlegefühl bzw. ein vorzeitiges Sättigungsgefühl und häufige Appetitlosigkeit. Sie verspüren oftmals ein Brennen und Druckschmerzen im Oberbauch, die mit einem Stein im Magen verglichen werden. Zusätzlich stellt sich Übelkeit bis hin zum Erbrechen ein. Die Beschwerden können einzeln oder kombiniert auftreten und durch Nahrungsaufnahme gebessert oder erst ausgelöst werden.</p>
<p>Neben den direkten Beschwerden im Zusammenhang mit dem Magen bzw. Oberbauch, leiden einige Patienten zusätzlich unter Schlaflosigkeit, schneller Ermüdbarkeit, Nervosität, Schwindel und anderen Symptomen. Bei Frauen beobachtet man ein gemeinsames Auftreten von Reizmagen und <a title="Reizdarmsyndrom (Colon irritabile, Reizkolon)" href="http://www.schwedenkraeuter.eu/2009/10/23/reizdarmsyndrom-colon-irritabile-reizkolon/">Reizdarm</a> oder <a title="Reizblase" href="http://www.schwedenkraeuter.eu/2011/12/26/reizblase/">Reizblase</a>. Erwähnt werden soll an dieser Stelle, dass der Reizmagen grundsätzlich keine seltene Störung darstellt; ältere Menschen sowie Frauen sind häufiger betroffen als andere. Auch wenn wie oben beschrieben den Beschwerden glücklicherweise keine organische Ursache zugrunde liegt &#8211; was natürlich durch einen Arzt abgeklärt werden muss &#8211; ist den Patienten mit dieser Erklärung wenig geholfen.</p>
<p>Die Ursachen des Reizmagens sind nicht bekannt. Diskutiert wird eine gesteigerte motorische Aktivität des Magens, die eine veränderte Verteilung des Nahrungsbreis im Magen zur Folge hat. Die Betroffenen scheinen das verstärkte Zusammenziehen der Magenmuskulatur als schmerzhaft zu empfinden. Bei vielen kommen Nahrungsmittelunverträglichkeiten erschwerend hinzu; Kaffee, Alkohol, fetthaltige oder scharf gewürzte Speisen sowie Milchprodukte oder verschiedene Obstsorten verstärken das Leiden. Verständlicherweise sollte die Ernährung diese auslösenden Komponenten nicht enthalten. Die Nahrung wird zumeist besser vertragen, wenn sie regelmäßig über den Tag verteilt in kleineren Portionen verzehrt wird.</p>
<p>Psychische Faktoren wie Stress, Ängste oder seelische Anspannung führen ebenfalls zu einer veränderten Motorik der Magenmuskulatur und können somit die Beschwerden hervorrufen oder verstärken. Die Therapie orientiert sich dann stark an diesen auslösenden Faktoren. Entspannungsübungen können helfen, in stressigen Situationen den Magen zu schonen. Vom Arzt verordnete Arzneimittel können krampflösend sein oder die Magenentleerung beschleunigen.</p>
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		<title>Übelkeit und Erbrechen</title>
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		<pubDate>Sun, 01 Jan 2012 07:00:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Simone</dc:creator>
				<category><![CDATA[Verdauung]]></category>
		<category><![CDATA[Erbrechen]]></category>
		<category><![CDATA[Magen-Darm]]></category>
		<category><![CDATA[Reise]]></category>
		<category><![CDATA[Reisekrankheit]]></category>
		<category><![CDATA[Übelkeit]]></category>

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		<description><![CDATA[Wenn einem zum Kotzen zumute ist - Warnsignal und Schutzmechanismus]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Übelkeit (<em>Nausea</em>) und Erbrechen (<em>Emesis</em>) treten oftmals gemeinsam auf; sie können jedoch auch unabhängig voneinander Betroffene quälen. Teile unseres Gehirns lösen dieses unangenehme Gefühl als Schutzmechanismus für den Körper aus. Wenn es einen jedoch richtig erwischt hat, kann einen dieser gut gemeinte Schutz nur wenig trösten. Beim Erbrechen durchläuft es den Körper oftmals wellenförmig und der Mageninhalt wird schwallartig mit einem erheblichen Druck nach außen befördert.<span id="more-1769"></span><br />
Übelkeit kennt ein jeder, für viele ist sie ein Vorbote für das kommende Erbrechen. Für den Körper gilt die Übelkeit als ein <a href="http://www.schwedenkraeuter.eu/wp-content/uploads/2011/12/343466_web_R_K_B_by_Stephanie-Hofschlaeger_pixelio.de_.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-1797" title="Übelkeit ©Stephanie Hofschlaeger / pixelio.de" src="http://www.schwedenkraeuter.eu/wp-content/uploads/2011/12/343466_web_R_K_B_by_Stephanie-Hofschlaeger_pixelio.de_-300x198.jpg" alt="" width="300" height="198" /></a>Warnsignal und Schutzmechanismus, um schädliche oder giftige Stoffe wieder hinaus zu befördern, bevor sie den Blutkreislauf erreichen. Es gibt viele Arten von Stoffen, die bei einem Menschen Übelkeit auslösen können. Hierzu zählen Giftstoffe aus verdorbenem Essen, Krankheitserreger wie Bakterien und Viren, üppiges Essen und der übermäßige Genuss von Alkohol. Auch freudige Ereignisse wie etwa eine Schwangerschaft führen bei etwa 50 bis 90 % der Frauen durch die hormonelle Umstellung zumindest zeitweise zu Übelkeit. Ungewohnte Reize des Gleichgewichtsorgans im Innenohr, wie etwa eine <a title="Reisedurchfall – Wenn einer eine Reise tut, Teil 1" href="http://www.schwedenkraeuter.eu/2009/07/08/reisedurchfall-wenn-einer-eine-reise-tut/">Schiffs- oder Busreise</a>, können ebenfalls zu Übelkeit führen.</p>
<p>Verantwortlich für dieses unangenehme Gefühl ist ein Teil unseres Gehirns, das so genannte Brechzentrum. Hier findet die Steuerung von Übelkeit und Erbrechen statt. Einige Erkrankungen können Übelkeit als Begleiterscheinung mit sich bringen, so z. B. <a title="Migräne" href="http://www.schwedenkraeuter.eu/2010/10/19/migraene/">Migräne</a>, <a title="Gastritis (Magenschleimhaut-Entzündung)" href="http://www.schwedenkraeuter.eu/2011/07/30/gastritis-magenschleimhautentzeundung/">Gastritis</a>, eine Gehirnerschütterung oder <a title="Leber und Galle – Teil 1" href="http://www.schwedenkraeuter.eu/2009/12/06/leber-und-galle-teil-1/">Gallensteine</a>.</p>
<p>Auf psychische Beschwerden und Stress reagieren manche Menschen genauso mit Übelkeit und Erbrechen. Bei den Infektionskrankheiten, die Übelkeit auslösen, sind an erster Stelle der Noro-Virus und Salmonellen zu nennen. Verschiedene Medikamente führen darüber hinaus zu Übelkeit. Der Ausspruch „man hat schon Pferde vor der Apotheke kotzen gesehen“, deutet auf die Tatsache, dass Pferde &#8211; ebenso wie Ratten &#8211; nicht erbrechen können. Demnach versuchen Sie es bei der nächsten <a title="Magen-Darm-Grippe, wenn’s mal wieder durchläuft" href="http://www.schwedenkraeuter.eu/2008/12/03/magen-darm-grippe-wenns-mal-wieder-durchlaeuft/">Magen-Darm-Grippe</a> positiv zu sehen, Ihr Körper versucht nur Sie zu schützen!</p>
<p>Um Ihren Magen-Darm-Trakt gesund und leistungsfähig zu erhalten, eignet sich die Einnahme von <a title="Jacobus" href="http://www.pharma-labor.de/schwedenkraeuter-und-schwedenbitter/" target="_blank">Jacobus Schwedenkräuter- und Schwedenbitter-Produkten</a>. Bei psychischem Stress empfiehlt es sich, einmal die <a title="Homöopathika" href="http://www.pharma-labor.de/homoeopathie/" target="_blank">Homöopathika von  </a><span style="font-size: small;"><em><a title="Homöopathika" href="http://www.pharma-labor.de/homoeopathie/" target="_blank">Jacobus</a> </em></span><span style="font-size: small;">zu betrachten.</span></p>
<p><span style="font-size: xx-small;">Bild: Übelkeit ©Stephanie Hofschlaeger / <a href="http://www.pixelio.de" target="_blank">pixelio.de</a></span></p>
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		<title>Reizblase</title>
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		<pubDate>Mon, 26 Dec 2011 14:28:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Simone</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Prostata]]></category>
		<category><![CDATA[Reizblase]]></category>
		<category><![CDATA[Reizdarm]]></category>
		<category><![CDATA[Reizmagen]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Reizblase ist keine Alterserscheinung.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wie der Name Reizblase schon andeutet, handelt es sich hierbei um eine gereizte Blase, die besonders bei Frauen zwischen dem 30. und 60. Lebensjahr auftritt. Aber auch viele Männer können unter einer Reizblase leiden. Für den Betroffenen bedeutet dies, dass ihn ein vermehrter Harndrang zu den unpassendsten Augenblicken quält. <span id="more-1765"></span>Hinzu kommen der unbeabsichtigte Abgang von Urin beim Husten oder Niesen und häufige nächtliche Toilettengänge. Viele Patienten fühlen sich durch eine Reizblase sehr in ihren täglichen Aktivitäten eingeschränkt und gestört.</p>
<p>Neben den Krankheitsbildern Reizmagen und Reizdarm, die den Verdauungstrakt anbelangen, gibt es die so genannte Reizblase, die die ableitenden Harnwege betrifft. Ähnlich den beiden vorgenannten Beschwerdebildern liegen auch der Reizblase keine organischen bzw. krankheitsbedingten Ursachen zugrunde.</p>
<p>Eine Reizblase wird auch als hyperaktive Blase bezeichnet; dieser Name gibt bereits Hinweise welche Beschwerden einen Betroffenen quälen. Regelmäßig wird er bzw. sie von einem immensen Harndrang aufgesucht, der keine Aufschiebung duldet. Sofort muss eine Toilette aufgesucht werden, um dem Drang nachzugeben. Die Sorge, das stille Örtchen nicht rechtzeitig mehr zu erreichen, hält viele Menschen davon ab, einen normalen Alltag zu bestreiten. Längere Auto- oder Busfahrten, Besuche bei Freunden oder ein Einkaufsbummel in der Stadt sind nur möglich, wenn im Vorfeld die Toilettensituation geklärt wurde. Zusätzliche Symptome sind der häufige nächtliche Harndrang und der unfreiwillige Abgang von Urin beim Lachen, Niesen, Husten oder Heben von schweren Gegenständen.</p>
<p>Die Reizblase ist keine Alterserscheinung, und sie betrifft nicht nur Frauen im Anschluss an eine Entbindung, sondern sie ist bei beiden Geschlechtern und in allen Altersgruppen anzutreffen. Warum es bei den Betroffenen plötzlich zu diesem starken Harndrang kommt, dem eine Verkrampfung der Blasenmuskulatur zugrunde liegt, ist nicht bekannt. Erkrankungen des Harntraktes oder Infektionen liegen nicht vor. Einige Faktoren können die Beschwerden jedoch verschlimmern, so z. B. der Konsum von Genussmitteln wie Alkohol, Kaffee und Nikotin. Auch psychische Faktoren wie die Angst erneut in eine vermeintlich peinliche Situation zu geraten, verschlimmern die Symptome.</p>
<p>Für Erkrankte ist es wichtig, bei anhaltenden Beschwerden einen Arzt aufzusuchen, um zunächst eine organische Ursache auszuschließen. Hierzu zählen u. a. bei der Frau ein Vorfall der Gebärmutter, Prostataerkrankungen beim Mann oder Harnwegsinfekte bei beiden Geschlechtern. Durch das Führen eines so genannten Miktionstagebuches, in das eingetragen wird, wann und unter welchen Situationen der Harndrang auftritt, können oftmals verschiedene Muster erkannt werden, die als Auslöser für den unwillkürliche Harnabgang gelten. Das Erkennen dieser Auslöser ist ein wichtiger Bestandteil der Therapie. Zusätzlich kann der Arzt Medikamente zur Behandlung der Reizblase verordnen oder er rät zur Selbstmedikation z. B. mit <a title="Kürbis – Kürbiskerne" href="http://www.schwedenkraeuter.eu/2010/09/16/kuerbis-kuerbiskerne/">Kürbiskernen</a>.</p>
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		<title>Süßholz – die Arzneipflanze 2012</title>
		<link>http://www.schwedenkraeuter.eu/2011/12/05/suessholz-die-arzneipflanze-2012/</link>
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		<pubDate>Mon, 05 Dec 2011 20:18:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Simone</dc:creator>
				<category><![CDATA[Pflanzenheilkunde]]></category>
		<category><![CDATA[Bauchkrämpfe]]></category>
		<category><![CDATA[Lakritz]]></category>
		<category><![CDATA[Magen-Darm]]></category>
		<category><![CDATA[Reizmagen]]></category>
		<category><![CDATA[Sodbrennen]]></category>

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		<description><![CDATA[Unter den Heilpflanzen ist sie ein Hansdampf in allen Gassen!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wissenschaftler der Universität Würzburg haben gemeinsam mit der Naturschutzorganisation WWF Süßholz zur Arzneipflanze des Jahres 2012 gekürt. Neben ihrer Bedeutung für den Menschen als Heilpflanze soll auch auf die Gefahren einer Übernutzung aufmerksam gemacht und damit für eine nachhaltige Wildsammlung plädiert werden. Denn die Süßholzpflanze eignet sich nicht nur für die Herstellung von Lakritz, sondern auch pharmazeutisch lässt sie sich vielseitig einsetzen.<span id="more-1708"></span></p>
<p><a href="http://www.schwedenkraeuter.eu/?p=556">Süßholz (<em>Glycyrrhiza glabra</em>)</a> ist eine über 1 m hohe Staude, die aufrechte Blütentrauben mit lila Blüten trägt. Sie gehört zur Familie der Schmetterlingsblütengewächse. Pharmazeutisch wird nur die getrocknete Wurzel der Pflanze verwendet, die einen schwachen Geruch und einen sehr süßen, leicht aromatischen Geschmack hat. Einer ihrer Hauptinhaltsstoffe besitzt beinahe die 50fache Süßkraft von Rohrzucker. Heimisch ist Süßholz vom Mittelmeergebiet bis Ostasien sowie in Amerika und Australien. Pflanzen, die in Deutschland für die Arznei- und Genussmittelherstellung verwendet werden, stammen ausschließlich aus dem Anbau.</p>
<p style="text-align: center;">Ihr Einsatz als Heilpflanze ist schon seit über 3000 Jahren bekannt; als besonders anzusehen, ist dabei ihre umfassende Heilwirkung. Im alten Ägypten und Griechenland schätzten Mediziner ihre Wirkungen bei Husten und Heiserkeit. Hildegard von Bingen sprach ihr positive Effekte auf die Psyche zu; sie erklärte, die Pflanze würde Menschen „mild stimmen“. Auch die Traditionelle Chinesische Medizin setzt Süßholz bei vielfältigen Leiden ein.<br />
<a href="http://www.schwedenkraeuter.eu/wp-content/uploads/2011/12/347354_web_R_K_B_by_sigrid-rossmann_pixelio.de_.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-1735" title="Lakritzschnecke" src="http://www.schwedenkraeuter.eu/wp-content/uploads/2011/12/347354_web_R_K_B_by_sigrid-rossmann_pixelio.de_-300x289.jpg" alt="" width="300" height="289" /></a><br />
Derzeit sind über 400 verschiedene Inhaltsstoffe des Süßholzes beschrieben, Glycyrrhizin ist einer der bekanntesten. Seine entzündungshemmenden und schleimhautschützenden Wirkungen sind wissenschaftlich belegt. Zusätzlich zeigt es krampflösende und antivirale Effekte. Der häufigste Einsatz von Süßholzwurzel ist zur Behandlung von Erkältungskrankheiten, die mit Husten, Heiserkeit und rauer Stimme einhergehen. Daneben wird sie zur Behandlung von Magen-Darm-Beschwerden verwendet. Die Pflanze lässt sich unterstützend bei der Behandlung von Magen- und Zwölffingerdarmgeschwüren, sowie Sodbrennen und Magenschleimhautentzündungen anwenden. Auch in dem Rezepturarzneimittel „<a href="http://www.pharma-labor.de/schwedenkraeuter_nach_Art_des_Hauses">Schwedenkräuter nach Art des Hauses</a>“ ist Süßholz enthalten und entfaltet dort seine heilenden Wirkungen auf Magen und Darm.</p>
<p>Risiken und Nebewirkungen: <a title="Lakritz – eine gefährliche Leckerei?" href="http://www.schwedenkraeuter.eu/2009/04/30/lakritz-eine-gesundheitsgefaehrdende-leckerei/">siehe hier</a>.</p>
<p><span style="font-size: xx-small;">Bild: ©sigrid rossmann / <a href="http://www.pixelio.de" target="_blank">pixelio.de</a></span></p>
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		<title>Moorlilie</title>
		<link>http://www.schwedenkraeuter.eu/2011/11/30/moorlilie/</link>
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		<pubDate>Wed, 30 Nov 2011 18:30:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan</dc:creator>
				<category><![CDATA[Neuigkeiten]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Moorlilie, die für das Jahr 2011 von der Stiftung Naturschutz Hamburg und Stiftung Loki Schmidt zur Blume des Jahres ausgewählt wurde, ist &#8211; ebenso wie ihre Vorgängerin die Sibirische Schwertlilie &#8211; keine Arznei-oder Heilpflanze. Dennoch soll auch sie an dieser Stelle kurz vorgestellt werden. Die Moorlilie (Narthecium ossifragum) trägt unter anderem die Namen Beinbrech, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Moorlilie, die für das Jahr 2011 von der Stiftung Naturschutz Hamburg und Stiftung Loki Schmidt zur Blume des Jahres ausgewählt wurde, ist &#8211; ebenso wie ihre Vorgängerin die Sibirische Schwertlilie &#8211; keine Arznei-oder Heilpflanze. Dennoch soll auch sie an dieser Stelle kurz vorgestellt werden. <span id="more-1697"></span></p>
<p>Die Moorlilie (Narthecium ossifragum) trägt unter anderem die Namen Beinbrech, Schustermesser oder Stablilie. Der erste Teil ihres wissenschaftlichen Namens leitet sich aufgrund ihres Blütenstandes von dem griechischen Wort narthex für Rute oder Stab ab.</p>
<p>Der zweite Namensteil lässt sich mit „Knochen brechen“ bzw. Beinbrech übersetzen und rührt daher, dass Weidevieh nach dem Verzehr der Moorlilie unter Knochenerweichung leiden konnte. Früher gab man deshalb der Pflanze die Schuld an dieser Knochenerweichung; heute hat man andere Begründungen für die Symptome bereit. Die Moorlilie wächst auf einem sehr kalkarmen Heidemoor, so dass die kalk- und vitaminarme Ernährung des Viehs der Grund sein könnte. Eine andere Erklärung ist, dass das Moor selbst die Ursache ist für die Knochenbrüche, da die Tiere im nassen, tiefen Gelände einsacken und sich die Beine brechen.</p>
<p>Die Moorlilie ist eine etwa 10 bis 30 cm kleine, mehrjährige Pflanze. Die unteren Laubblätter der Moorlilie sind schwertförmig und erinnern an ein Schustermesser (Name! s.o.); die Blüten sind innen gelb und außen grün. Sie besitzt einen intensiven nelkenartigen Geruch und ist in Mittel- und Nordeuropa heimisch. In Deutschland wächst sie bevorzugt in der nordwestdeutschen Heideflora.</p>
<p>Die Pflanze gilt bundesweit als gefährdet und besonders schützenswert.</p>
<p>In der Medizin und Pharmazie spielt die Moorlilie keine Rolle.</p>
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		<title>Kopfläuse</title>
		<link>http://www.schwedenkraeuter.eu/2011/11/16/kopflaeuse/</link>
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		<pubDate>Wed, 16 Nov 2011 00:31:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Simone</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Entzündungen]]></category>
		<category><![CDATA[Haut]]></category>
		<category><![CDATA[Juckreiz]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich glaub mich laust der Affe!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wie bereits die Infektion mit Krätzmilben gilt auch die Besiedelung des menschlichen Kopfes mit Läusen für viele Menschen als ein Märchen aus vergangenen Zeiten. Doch dem ist nicht so! Gerade nach den Sommerferien werden einige Eltern mit großer Verzweiflung diese kleinen Krabbeltierchen auf den Köpfen ihrer Kinder feststellen. <span id="more-1566"></span>Ebenso wie bei der Krätzmilbe gilt auch bei den Kopfläusen, ohne medikamentöse Behandlung verschwinden diese Plagegeister nicht, sondern die Situation verschlimmert sich weiter. Im Gegensatz zur <a href="/?p=1508">Krätze</a> lässt sich die Behandlung der Kopfläuse jedoch normalerweise ohne ärztliche Hilfe alleine durchführen.</p>
<p><strong></strong><strong></strong>Die Kopflaus <em>(Pediculus humanus capitis)</em> ist ein etwa 3 Millimeter großes, flügelloses Insekt. Sie lebt bevorzugt an dicht behaarten Kopfstellen, wie etwa hinter den Ohren bzw. an der Kopfrückseite. Kopfläuse leben als Parasiten, d. h. sie ernähren sich vom Blut ihres Wirtes, also dem Menschen. Für die Laus spielt es keine Rolle, ob es sich dabei um einen Säugling, ein Kind oder einen Erwachsenen handelt. Da die Ansteckungsrate bei Kindern bedingt durch den engeren Körperkontakt beispielsweise beim Spielen jedoch deutlich größer ist, findet man diese Plagegeister bei Erwachsenen nur selten. Der Biss der Kopflaus juckt und kann durch das darauf folgende Kratzen zu leichten Entzündungen an der Kopfhaut führen. In unseren Breiten überträgt die Kopflaus allerdings glücklicherweise keine Krankheiten.</p>
<p>Ohne die notwendige Blutversorgung durch den Menschen stirbt die Laus nach ungefähr 3 Tagen ab. Da Läuse jedoch recht fruchtbare Tiere sind, findet ihre Verbreitung im Eiltempo statt. Die weibliche Laus legt etwa 10 Eier pro Tag und klebt diese mithilfe eines wasserunlöslichen Klebstoffs an die Haare ihres Wirtes. Diese Eier bezeichnet man auch als Nissen. Im Gegensatz zu den oftmals nur bei genauer Suche sichtbaren Läusen, sind die weißlichen Nissen insbesondere auf dunkleren Haaren gut zu erkennen. Ähnlich einer Perlenschnur sind sie am Haar aufgereiht. Ein Ei ist dabei fast einen Millimeter groß. Nach etwa 7 bis 10 Tagen schlüpft eine Larve, die nach weiteren knapp 10 Tagen zur erwachsenen Laus wird. Nach der Befruchtung können die weiblichen Läuse bereits nach etwa 2 Tagen eigene Eier legen. Die Entwicklung vom Ei bis zur ausgewachsenen Laus dauert also nur 14 bis 21 Tage. Dies erklärt, warum es innerhalb kürzester Zeit auf dem menschlichen Kopf nur so von Krabbeltieren wimmelt.</p>
<p><a href="http://www.schwedenkraeuter.eu/wp-content/uploads/2011/09/170516_R_K_by_Kerstin-Schalow_pixelio.de_.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-1605" title="Mich-laust-der-Affe!" src="http://www.schwedenkraeuter.eu/wp-content/uploads/2011/09/170516_R_K_by_Kerstin-Schalow_pixelio.de_.jpg" alt="" width="303" height="227" /></a>Für den Befall mit Kopfläusen muss sich niemand schämen, denn er sagt nichts über die persönliche Hygiene aus. Wichtig sind allerdings die unverzügliche Behandlung mit einem bewährten Präparat aus der Apotheke und das Kämmen der Haare mit einem speziellen Läuse- oder Nissenkamm. Ganz entscheidend ist auch die Nachbehandlung des Kopfes nach etwa 9 Tagen, um verbliebene Nissen ebenfalls zu erwischen.</p>
<p>Eine weitere beim Menschen anzutreffende Lausart ist die Filzlaus, die etwas kleiner als die Kopflaus ist. Filzläuse bevorzugen behaarte Körperstellen, die viele Schweißdrüsen besitzen. Deshalb sind sie besonders im Bereich der Schambehaarung und auf der behaarten Männerbrust anzutreffen.</p>
<p><span style="font-size: xx-small;">Bild: ©Kerstin Schalow / <a href="http://www.pixelio.de" target="_blank">pixelio.de</a></span></p>
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		<title>Frauenmantel</title>
		<link>http://www.schwedenkraeuter.eu/2011/10/23/frauenmantel/</link>
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		<pubDate>Sun, 23 Oct 2011 10:59:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Simone</dc:creator>
				<category><![CDATA[Pflanzenheilkunde]]></category>
		<category><![CDATA[Tee]]></category>
		<category><![CDATA[Volksheilkunde]]></category>

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		<description><![CDATA[Bereits Hildegard von Bingen empfahl das Kraut zur Linderung verschiedener Frauenleiden.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Frauenmantelkraut ist unter vielen Namen bekannt und wird u. a. auch als Marienmantel, Tauschüsselchen oder Alchemistenkraut bezeichnet. Der Name Frauen- oder Marienmantel beruht auf der Ähnlichkeit der gefalteten Blätter mit Mariendarstellungen des Mittelalters. <span id="more-1637"></span></p>
<p>Frauenmantel (<em>Alchemilla vulgaris</em>) ist ein bis zu 50 cm großes Kraut mit großen, lang gestielten <a href="http://www.schwedenkraeuter.eu/wp-content/uploads/2011/09/396619_R_K_by_Jutta-Röwer_pixelio.de_.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-1641" title="Frauenmantel mit Tau" src="http://www.schwedenkraeuter.eu/wp-content/uploads/2011/09/396619_R_K_by_Jutta-Röwer_pixelio.de_.jpg" alt="" width="209" height="312" /></a>Blättern. Diese gezähnten Blätter sind gefaltet und bestehen aus sieben bis elf Lappen. Auf ihrer Oberfläche sammeln sich oftmals Tautropfen. Zwischen Mai und September blüht Frauenmantel mit vielen gelbgrünen kleinen Blüten. Heimisch ist die Pflanze in Europa, Nordamerika und Asien. Sie wächst bevorzugt an Bachufern, Waldrändern und feuchten Wiesen.</p>
<p>Als Hauptinhaltsstoffe finden sich Gerbstoffe und Flavonoide. Neuere Untersuchungen zu den Inhaltsstoffen des Frauenmantels fehlen jedoch und seine Wirkungen lassen sich derzeit wissenschaftlich nicht komplett erklären. Nichtsdestotrotz wird Frauenmantel gerade von Naturheilärzten auch bei weiteren Erkrankungen erfolgreich eingesetzt, so z. B. bei der Behandlung von leichten Durchfallerkrankungen, allgemeinen Magen-Darm-Beschwerden und bei Entzündungen im Mund und Rachen als Gurgelwasser. Äußerlich verwendet man Frauenmantel bei Ekzemen und Hautausschlägen und für Sitzbäder bei Unterleibsbeschwerden.</p>
<p>Die Hauptanwendung ist und bleibt jedoch die Frauenheilkunde. Bereits Hildegard von Bingen empfahl Frauenmantelkraut zur Linderung verschiedener Frauenleiden, wie z. B. das prämenstruelle Syndrom, Menstruationsbeschwerden, Wechseljahrsbeschwerden, Ausfluss oder auch zur Anregung des Milchflusses.</p>
<p>Um einen Tee zuzubereiten wird das getrocknete Kraut mit heißem Wasser übergossen und etwa 10 Minuten ziehen gelassen. Manche Literaturstellen empfehlen einen Kaltansatz, der dann mehrere Stunden bei Raumtemperatur stehen gelassen wird. Oftmals wird Frauenmantelkraut anderen Teemischungen zugefügt, die dann meist Namen wie „Frauentee“ tragen.</p>
<p><span style="font-size: xx-small;">Bild: ©Jutta Röwer / <a href="http://www.pixelio.de">pixelio.de</a></span></p>
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		<title>Fliegenpilz, Steinpilz, Pfifferling und Champignon</title>
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		<pubDate>Sun, 09 Oct 2011 13:23:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Simone</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Pilze]]></category>

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		<description><![CDATA[Herbstzeit ist Pilzzeit!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Bedingt durch den regenreichen Juli, ist sie bereits in vollem Gang, die diesjährige Pilzsaison. Das möchten wir zum Anlass nehmen, einige Zeilen darüber zu berichten. Denn zunächst gilt zu beachten, dass von den etwa 6.000 heimischen Großpilzarten in Deutschland nur einige Hundert zum Verzehr geeignet sind. Während manche Pilze einfach ungenießbar, aber unschädlich sind, können andere Pilzarten schwerste Vergiftungen hervorrufen. Genannt werden soll an dieser Stelle bereits der Grüne Knollenblätterpilz, der die Rangliste der Pilzvergiftungen unangefochten anführt.<span id="more-1647"></span></p>
<p>Bei Pilzen handelt es sich weder um Tiere noch um Pflanzen, sondern sie bilden ein eigenes Reich. Sie dienen dem Menschen seit jeher als Nahrungsmittel; dabei wird der Fruchtkörper des Pilzes verzehrt. Dieser macht jedoch meist nur den sichtbaren oberirdischen Teil aus, wohingegen man unter der Erde das Myzel findet, bei dem es sich um ein Geflecht winzig kleiner Fäden handelt, das dem Pilz zur Versorgung mit Nährstoffen dient und ihm Halt gibt.</p>
<p>Pilze können im Gegensatz zu Pflanzen keine Fotosynthese betreiben, also Sonnenlicht zur Energiegewinnung nutzen, da ihnen das dafür notwendige Chlorophyll fehlt.</p>
<p>Möchte man Pilze sammeln, so sind einige Spielregeln zu beachten. Zunächst gilt, nur wer über ausreichende Erfahrung oder Literatur verfügt, sollte tatsächlich „in die Pilze gehen“. Man sammelt Pilze am besten in einem großen Korb, damit sie einzeln liegen und nicht <a href="http://www.schwedenkraeuter.eu/wp-content/uploads/2011/10/370452_R_K_B_by_Karl-Heinz-Liebisch_pixelio.de_.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-1656" title="frische Pilze" src="http://www.schwedenkraeuter.eu/wp-content/uploads/2011/10/370452_R_K_B_by_Karl-Heinz-Liebisch_pixelio.de_.jpg" alt="" width="295" height="221" /></a>zerdrückt werden. Pilze schneidet man mit einem scharfen Messer kurz über dem Boden ab, ohne dabei das Myzel freizulegen. Einige Sorten stehen unter Artenschutz, wie etwa der Steinpilz, das bedeutet, dass man nur für den persönlichen Bedarf sammeln darf. Da Pilze relativ schnell schlecht werden und schimmeln, empfiehlt es sich, sie möglichst noch am gleichen Tag zu verarbeiten. Grundsätzlich gilt, Pilze sind sehr gesund, denn sie enthalten wenig Kalorien dafür aber Vitamine und Mineralien. Jedoch soll an dieser Stelle noch einmal darauf hingewiesen werden, dass bereits ein einziger Grüner Knollenblätterpilz &#8211; der dem Champignon ähnelt &#8211; zu einer lebensbedrohlichen Leberschädigung führen kann. Der bereits im Titel genannte ebenfalls giftige Fliegenpilz schreckt glücklicherweise bereits durch sein Aussehen ab.</p>
<p><span style="font-size: xx-small;">Bild: ©Karl-Heinz Liebisch / <a href="http://www.pixelio.de">pixelio.de</a></span></p>
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		<title>Darmpilze</title>
		<link>http://www.schwedenkraeuter.eu/2011/09/26/darmpilze/</link>
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		<pubDate>Mon, 26 Sep 2011 19:41:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Simone</dc:creator>
				<category><![CDATA[Verdauung]]></category>
		<category><![CDATA[Darmbakterien]]></category>
		<category><![CDATA[Darmflora]]></category>
		<category><![CDATA[Immunsystem]]></category>
		<category><![CDATA[Pilze]]></category>

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		<description><![CDATA[Nicht nur an den Füßen, sondern auch im Darm können Pilze wachsen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wie wir bereits in unserem Beitrag zum Thema <a href="/?p=1561">Fußpilz</a> berichtet haben, finden sich Pilze regelmäßig auf und im menschlichen Körper. An dieser Stelle möchten wir die Pilze <strong>im</strong> menschlichen Körper &#8211; genauer gesagt die Darmpilze &#8211; etwas intensiver beleuchten. Auch zu diesen Pilzen gilt, eine kleine Menge bereitet keine Schwierigkeiten für die Gesundheit des „Vermieters“, problematisch kann es jedoch werden, wenn ihre Zahl zunimmt und bestimmte Grenzwerte überschreitet.<span id="more-1626"></span></p>
<p>Darmpilze zählen zur Gruppe der Hefepilze (<em>Saccharomyces</em>) und gehören der Art <em>Candida albicans</em> an. Etwa dreiviertel aller Menschen weisen diesen Pilz als Bestandteil ihrer Darmflora auf. Bereits kurz nach der Geburt in den ersten Lebensmonaten findet die Besiedlung mit <em>Candida</em> <em>albicans</em> statt. Dies ist auch nicht weiter schlimm, denn der Pilz verursacht unter normalen Umständen keinerlei Beschwerden.</p>
<p>Bei einigen Menschen jedoch beginnt der stumme Mitbewohner plötzlich rasant sich zu vermehren und meldet sich somit zu Wort. Gründe für diese blitzartige starke Vermehrung liegen zumeist in einem geschwächten Immunsystem – wie etwa bei verschiedenen Krankheiten, z. B. Krebs oder <a href="/?p=1035">Diabetes mellitus</a>.</p>
<p>Häufig ist die rasante Vermehrung auch im Anschluss an eine Therapie mit Antibiotika zu beobachten. Der Grund hierfür liegt in der Abtötung nicht nur der „schlechten“ krankmachenden Bakterien, sondern auch der „guten“ Darmflora-Bakterien. Fällt ein Teil dieser Darmbakterien weg, so fehlt dem Darmpilz sein wichtigster Nahrungskonkurrent im Darm, und er hat paradiesische Zustände und kann sich vermehren. Zusätzlich gelten verschiedene andere Arzneimittel in dieser Hinsicht als problematisch, insbesondere solche Substanzen, die das Immunsystem schwächen können, z. B. Kortison-Präparate und Immunsuppressiva.</p>
<p>Um Darmpilze nachweisen zu können, untersucht man üblicherweise den Stuhl, der unter normalen Umständen weniger als 10.000 Keime pro Gramm enthält. Steigt die Menge auf über 1.000.000 Keime an, so gilt dies als bedenklich. Bekämpfen lässt sich der Darmpilz mit so genannten Antimykotika, das sind Arzneimittel, die Pilze abtöten können. Beim Darmpilz ist an dieser Stelle der Wirkstoff Nystatin zu nennen, der auch bei Säuglingen bei einem Windelsoor Anwendung findet. Unterstützt werden sollte die Therapie durch eine gesunde Ernährung, eventuell eine Darmsanierung und Maßnahmen zur Stärkung des Immunsystems.</p>
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