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	<title>Der Blog: Schwedenkräuter &#187; Heilkräuter-Lexikon</title>
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	<description>Blog von Apothekerin Martina Pröger</description>
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		<title>Kamille (Matricaria recutita)</title>
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		<pubDate>Fri, 25 Mar 2011 10:26:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Simone</dc:creator>
				<category><![CDATA[Heilkräuter-Lexikon]]></category>
		<category><![CDATA[ätherische Öle]]></category>
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		<category><![CDATA[Hämorrhoiden]]></category>
		<category><![CDATA[Magen-Darm]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein Tausendsassa unter den Heilpflanzen!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Kamille ist einer der Superstars unter den Heilpflanzen. Sie ist nicht nur als Tee in Jugendherbergen und Krankenhäusern einsetzbar, sondern sie eignet sich auch vorzüglich zur Behandlung von verschiedenen Magen-Darm- Beschwerden und Entzündungen jeglicher Art. <span id="more-1350"></span>Diese Kenntnisse sind seit vielen Jahrhunderten bekannt und wurden unter anderem in der Klostermedizin intensiv eingesetzt. Die Kamille wurde aufgrund ihrer außerordentlichen Bedeutung für die Pflanzenheilkunde im Jahre 1987 zur ersten <a href="http://www.schwedenkraeuter.eu/die-pflanzen-des-jahres/">Arzneipflanze des Jahres</a> gekürt.</p>
<p>Pharmazeutisch verwendete Kamillenblüten stammen von der Echten Kamille (<em>Matricaria recutita</em>), die auch Kleine oder Deutsche Kamille genannt wird. Heimisch ist sie in Europa, Nordamerika, ja selbst in Australien kann man sie antreffen. Obwohl die Kamille ursprünglich in Süd- und Osteuropa bis nach Vorderasien beheimatet war, findet man sie inzwischen in Deutschland im Sommer beinahe an jedem Ackerrand.</p>
<p>Das Aussehen der Kamille ist vermutlich jedermann bekannt; ein Blütenköpfchen mit gelben Röhrenblüten in der Mitte, umgeben von einem Kranz weißer Zungenblüten. Hiermit kann man hervorragend das Liebesorakel „<em>Er liebt mich, er liebt mich nicht“ </em>befragen. Auch wenn hierzu klassischerweise eine Ringelblume verwendet wurde, eignet sich die Kamille hierfür auch ausgezeichnet. <em> </em></p>
<p>Die Kamille wird bis zu einem halben Meter groß und entwickelt zahlreiche der beschriebenen Blütenköpfchen. Sie riecht aromatisch und schmeckt etwas bitter. Die Inhaltsstoffe zeichnen sich durch einen charakteristischen Gehalt an ätherischem Öl aus, das nach dem Europäischen Arzneibuch zu mindestens 0,4 % aus blauem ätherischem Öl bestehen muss. Weiterhin findet man Flavonoide und Cumarine.</p>
<p>Einsetzen lässt sich die Kamille in Form von Teeaufgüssen oder alkoholischen Extrakten sowohl innerlich als auch äußerlich. Innerlich eignet sie sich zur Behandlung von Krämpfen und entzündlichen Erkrankungen im Magen-Darm-Bereich wie etwa Bauchweh, Gastritis, Durchfall, Blähungen, Darmkrämpfe und Menstruationsbeschwerden. Äußerlich kann man mit der Kamille Haut- und Schleimhautentzündungen wie z. B. Abszesse, Furunkel, Ekzeme, Entzündungen der Mundschleimhaut und des Zahnfleisches, Nagelbettentzündungen und Hämorrhoiden behandeln.</p>
<p>Obwohl allergische Reaktionen auf die Kamille sehr selten beobachtet werden, soll von einer Anwendung im Augenbereich abgesehen werden.</p>
<p>Setzt man die Kamille aus medizinischen Gründen ein, so sollte man auf eine gute Qualität der Ware achten, diese wird in Apotheken durch die Anforderungen des Europäischen Arzneibuches gewährleistet.</p>
<p>Neben der beschriebenen Echten Kamille wird auch die Römische Kamille (<em>Chamaemelum nobile</em>) pharmazeutisch genutzt, die zwar wissenschaftlich weniger gut untersucht wurde, aber im großen und ganzen für die gleichen Anwendungsgebiete eingesetzt wird.</p>
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		<title>Passionsblume (Passiflora incarnata)</title>
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		<pubDate>Sat, 01 Jan 2011 11:23:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Simone</dc:creator>
				<category><![CDATA[Heilkräuter-Lexikon]]></category>
		<category><![CDATA[ätherische Öle]]></category>
		<category><![CDATA[Flavonoide]]></category>
		<category><![CDATA[Magen-Darm]]></category>
		<category><![CDATA[Schlafmittel]]></category>

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		<description><![CDATA[Arzneipflanze des Jahres 2011 aufgrund ihrer für den Menschen beruhigenden und angstlösenden Wirkung.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der „Studienkreis Entwicklungsgeschichte der Arzneipflanzen“ der Universität Würzburg hat die wunderschöne Blume aufgrund ihrer für den Menschen beruhigenden und angstlösenden Wirkung zur Arzneipflanze des Jahres gewählt. In vielen pflanzlichen Beruhigungs- und Schlafmitteln ist sie deshalb enthalten. <span id="more-1288"></span></p>
<p>Die Passionsblume (<em>Passiflora incarnata</em>) ist eine kletternde Staude, die eine Höhe von mehreren Metern erreichen kann. Sie besitzt tief geteilte Blätter und die charakteristische hübsche weißviolette Blüte. Deren eigenartiger Bau führte zur Namensgebung „Passionsblume“, da die fädige Nebenkrone als Dornenkrone angesehen wurde. Dabei symbolisieren die 5 Staubblätter die Wundmale und die 3 Griffel mit den Narben die Nägel am Kreuze Christi.</p>
<p>Ursprünglich heimisch ist sie in Nord-, Mittel- und Südamerika, kultiviert wird sie jedoch auch beispielweise in Indien. Weltweit kennt man mehr als 400 verschiedene Arten, die teilweise auch essbare Früchte hervorbringen. Bekanntheit hat jedoch nur die Frucht von <em>Passiflora edulis</em> erlangt, die unter dem Namen Maracuja im Handel ist.</p>
<p>Die Inhaltsstoffe der Passionsblume, deren Kraut man verwendet, sind Flavonoide, verschiedene Zucker, freie Aminosäuren und geringe Mengen an ätherischem Öl.</p>
<p>Medizinische Anwendung finden Extrakte der Passionsblume alleine oder oftmals in Kombination mit Baldrian oder Hopfen bei nervöser Unruhe, leichten Einschlafstörungen und nervös bedingten Magen-Darm-Beschwerden. Während die Wirkungen in Versuchen am Tier intensiv untersucht wurden, gibt es nur wenige Studien zur Wirksamkeit beim Menschen. Diese belegen jedoch zu den bereits genannten Effekten eine gute angstlösende Wirkung.</p>
<p>Der große Vorteil der Passionsblume gegenüber anderen Präparaten wie verschiedenen chemischen Substanzen und auch gegenüber Johanniskraut ist, dass sie keine nennenswerten Nebenwirkungen hervorruft. Man beobachtet keine muskelentspannende Wirkung, so dass Passionsblume auch sehr gut am Tage eingesetzt werden kann. Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln sind ebenfalls nicht bekannt.</p>
<p>Wichtig bei der Anwendung ist wie bei vielen pflanzlichen Präparaten, auf eine ausreichend hohe Dosierung zu achten und ein wenig Geduld zu besitzen, bis die volle Wirkung einsetzt.</p>
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		<title>Gewürznelken-Baum (Syzygium aromaticum)</title>
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		<pubDate>Mon, 18 Oct 2010 09:32:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Simone</dc:creator>
				<category><![CDATA[Heilkräuter-Lexikon]]></category>
		<category><![CDATA[ätherische Öle]]></category>
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		<category><![CDATA[Entzündungen]]></category>
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		<description><![CDATA[Heilpflanze des Jahres 2010 gewinnen lassen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Gewürznelken-Baum (<em>Syzygium aromaticum</em>) ist circa 10 bis 20 m hoch und immergrün. Ursprünglich heimisch ist er auf den Molukken, den sogenannten Gewürzinseln Indonesiens. Mittlerweile wird der Gewürznelken-Baum jedoch weltweit in tropischen Ländern kultiviert. <span id="more-1203"></span>In Europa sind die getrockneten Blütenknospen („Nelken“) seit dem frühen Mittelalter bekannt. Bereits damals galten als Hauptumschlagplatz Amsterdam und Rotterdam; heutzutage hat sich daran nichts geändert.</p>
<p>Die getrockneten Blütenknospen sind etwa 12 bis 17 mm lang und braun gefärbt. Sie besitzen einen stark aromatischen Geruch und einen brennend gewürzhaften Geschmack. Hauptinhaltsstoffe sind ätherische Öle, die beim Einkerben mit dem Fingernagel austreten sollten. Allen voran ist Eugenol in diesem ätherischen Öl zu finden.</p>
<p>Gewürznelken und das aus ihnen gewonnene Nelkenöl wurden intensiv wissenschaftlich erforscht. Bekannt ist ihr Einsatz in der Zahnmedizin, bei Zahnschmerzen, Zahnfleischentzündung und Mundgeruch. Genutzt wird hierbei unter anderem der schmerzstillende und entzündungshemmende Effekt. Auch antivirale und antibakterielle Wirkungen sind gut untersucht. Zusätzlich werden krampflösende, blähungstreibende und <a href="/?p=1099">insektenabwehrende</a> Wirkungen beschrieben.</p>
<p>Noch häufiger als in der Medizin und Pharmazie werden Gewürznelken jedoch in der Küche verwendet. Beispielsweise kommen winterliche Gewürzmischungen niemals ohne Nelken aus. Durch die Zugabe von Nelken zu Kohlgerichten wie Rotkohl oder Sauerkraut sollen diese bekömmlicher werden und weniger blähungstreibend wirken.</p>
<p>Demnach ist der Gewürznelken-Baum und damit die Gewürznelke ein vielseitig einzusetzender Pflanzenteil – sowohl in der Medizin als auch in der Küche. Jedoch ist Vorsicht geboten beim Hautkontakt mit dem reinen Nelkenöl, denn dieses kann zu Hautreizungen führen.</p>
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		<title>Melisse (Melissa officinalis)</title>
		<link>http://www.schwedenkraeuter.eu/2009/11/08/melisse-melissa-officinalis/</link>
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		<pubDate>Sun, 08 Nov 2009 20:39:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan</dc:creator>
				<category><![CDATA[Heilkräuter-Lexikon]]></category>
		<category><![CDATA[ätherische Öle]]></category>
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		<category><![CDATA[Volksheilkunde]]></category>

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		<description><![CDATA[<b>Heilpflanze im Fokus:<br /> <br /> 
<p ALIGN = CENTER><big>Melisse</big></p></b><br /> ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Melisse, die u. a. auch als Zitronenkraut, Frauenkraut oder Herzkraut bezeichnet wird, ist eine intensiv nach Zitrone riechende Staude.<span id="more-819"></span> Häufig ist der Geruch allerdings erst beim Zerreiben der Blätter wahrnehmbar. Sie wird ca. 70 cm groß und zeichnet sich durch einen vierkantigen Stängel und leicht behaarte eiförmige Blätter aus.</p>
<p>Ursprünglich stammt die Melisse aus dem östlichen Mittelmeergebiet, heutzutage findet man sie jedoch auch in Mitteleuropa, so z. B. in Thüringen, Franken und Süddeutschland.</p>
<p>Pharmazeutische Verwendung finden die Blätter der Melisse, die direkt in Form von Tee getrunken oder aber als Extrakte und Öle verwendet werden.</p>
<p>Als Inhaltsstoffe findet man Derivate der Hydroxyzimtsäure, hier insbesondere Rosmarinsäure, eine Reihe weiterer Inhaltsstoffe sowie ca. 0,2 % ätherisches Öl mit dem Hauptbestandteil Citral. Die genaue Zusammensetzung des Melissenöls ist abhängig von der Herkunft der Pflanze und somit den klimatischen Bedingungen am Anbauort sowie dem Erntezeitpunkt und den Lagerungsbedingungen der gepflückten Blätter.</p>
<p>Seit dem 15. Jahrhundert finden sich Überlieferungen, die den Einsatz von Melisse als beruhigendes, krampflösendes und verdauungsförderndes Mittel beschreiben. In der heutigen Zeit werden ihre Extrakte zur Behandlung von Schlafstörungen sowie bei funktionellen Magen-Darm-Beschwerden eingesetzt.</p>
<p>Siehe auch: <a href="/?p=788">Melisse &#8211; Ein Kraut nicht nur für die Nerven sondern auch für Magen und Darm</a>.</p>
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		<title>Enzian (Gentiana lutea) [Upd.]</title>
		<link>http://www.schwedenkraeuter.eu/2009/09/03/enzian-gentiana-lutea/</link>
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		<pubDate>Thu, 03 Sep 2009 17:30:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan</dc:creator>
				<category><![CDATA[Heilkräuter-Lexikon]]></category>
		<category><![CDATA[Kräuter]]></category>
		<category><![CDATA[Pflanzenheilkunde]]></category>

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		<description><![CDATA[Heilpflanze im Fokus: 
<strong>Enzianwurzel</strong>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div>
<p>Der als Arzneipflanze verwendete Enzian ist eine bis zu 1,4 m hohe, krautige, mehrjährige Pflanze mit bläulich-grünen Blättern und gelben Blüten. Enzian riecht schwach süßlich und hat einen zunächst süßen, später intensiv bitteren Geschmack.<img title="Weiterlesen..." src="http://www.schwedenkraeuter.eu/wp-includes/js/tinymce/plugins/wordpress/img/trans.gif" alt="" /><span id="more-11"></span>Medizinische Anwendung finden die Wurzel und der Wurzelstock. Enzianwurzel zählt zu den Bitterstoffdrogen mit dem Hauptbitterstoff Amarogentin. Dieser Gehalt an Bitterstoffen erklärt das Anwendungsgebiet von Enzianwurzel &#8211; nämlich zur Behandlung von Verdauungsbeschwerden wie etwa Appetitlosigkeit und Völlegefühl. Auch für die Herstellung von Spirituosen wie z. B. Kräuterschnäpsen und Magenbittern nutzt man den Gehalt an Bitterstoffen.</p>
<p>Beheimatet ist der Gelbe Enzian überwiegend in den Gebirgsregionen Mittel-und Südeuropas wie z. B. Frankreich, Spanien und den Balkanländern. Enzian steht in Deutschland unter Naturschutz und darf für die Produktion von Arzneimitteln und Spirituosen nur aus entsprechenden Kulturen geerntet werden. Da in anderen Regionen, wie etwa den Balkanländern, das Sammeln wildwachsender Pflanzen durchaus erlaubt ist, sind die Pflanzenbestände dort teilweise gefährdet.</p>
<p>Der etwas populärere blaublühende Enzian wird für medizinische Zwecke nicht eingesetzt.</p>
<p>Vorsicht: Enzian kann leicht mit dem sehr giftigen Weißen Germer verwechselt werden. Da Enzian jedoch unter Naturschutz steht, ist ein Pflücken der Pflanze in der Natur verboten!</p>
</div>
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		</item>
		<item>
		<title>Angelikawurzel (Angelica archangelica) [Upd.]</title>
		<link>http://www.schwedenkraeuter.eu/2009/07/29/angelikawurzel-angelica-archangelica/</link>
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		<pubDate>Wed, 29 Jul 2009 18:09:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Simone</dc:creator>
				<category><![CDATA[Heilkräuter-Lexikon]]></category>
		<category><![CDATA[ätherische Öle]]></category>
		<category><![CDATA[Blähungen]]></category>
		<category><![CDATA[Kräuter]]></category>
		<category><![CDATA[Magen-Darm]]></category>
		<category><![CDATA[Pflanzenheilkunde]]></category>
		<category><![CDATA[Völlegefühl]]></category>

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		<description><![CDATA[Heilpflanze im Fokus: 
<strong>Angelikawurzel</strong>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Bei der Angelikawurzel (Angelica archangelica) (syn. Angelica major, A. officinalis) handelt es sich um eine bis zu 2,5 m große Staude, die auch unter den Namen Geistwurzel, Engelwurz, Erzengelwurzel, Zahnwurzel, Brustwurz, Giftwurz, Heiligenbitter, Heiliggeistwurzel, Theriakwurzel sowie einigen anderen bekannt ist.<span id="more-21"></span>In den nördlichen Gebieten Europas und Asiens findet man diese zwei- bis vierjährige Pflanze vorzugsweise in feuchten Wiesen und an Ufern vor. Nach einmaligem Blühen und Fruchten stirbt sie ab. Die für den medizinischen Einsatz verwendeten Pflanzenteile sind die Blätter, Früchte und Wurzeln in getrockneter Form, die überwiegend aus Kulturen in Polen, Holland und Deutschland stammen.</p>
<p>Einsatz findet Angelikawurzel bei Appetitlosigkeit, bei Völlegefühl, Blähungen und leichten krampfartigen Magen-Darm-Beschwerden, z. B. infolge unzureichender Magensaftsekretion.</p>
<p>Neben den beschriebenen Anwendungen für die Angelikawurzel pharmazeutisch zugelassen ist, verwendet man sie volksmedizinisch u.a. auch als Hustenmittel und bei nervös bedingten Schlafstörungen. Der Wurzelstock enthält ca. 0,35 bis 1,3 % ätherisches Öl sowie über 60 weitere identifizierte Komponenten. Für die Zubereitung als Tee ist es wichtig, dass die gepulverte Wurzel mit kaltem Wasser angesetzt und dann kurz aufgekocht wird.</p>
<p>Zusätzlich dient Angelikawurzel als Rohstoff zur Herstellung von Gewürzextrakten und Kräuterlikören.</p>
<p>Erwähnt werden soll als mögliche Nebenwirkung die durch Furanocumarine verursachte Photodermatose. Dies bedeutet, dass diese Inhaltsstoffe nach Kontakt mit der Haut in Kombination mit UV-Licht phototoxisch wirken und zu schweren Hautschäden führen können.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Rhabarberwurzel (Rheum palmatum) [Upd.]</title>
		<link>http://www.schwedenkraeuter.eu/2009/07/07/rhabarberwurzel-rheum-palmatum/</link>
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		<pubDate>Tue, 07 Jul 2009 17:25:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martina</dc:creator>
				<category><![CDATA[Heilkräuter-Lexikon]]></category>
		<category><![CDATA[Abführmittel]]></category>
		<category><![CDATA[Anthranoide]]></category>
		<category><![CDATA[Entzündungen]]></category>
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		<category><![CDATA[Schwedenkräuter]]></category>
		<category><![CDATA[Verstopfung]]></category>

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		<description><![CDATA[<b>Heilpflanze im Fokus: Rhabarberwurzel</b>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Bei der Rhabarberwurzel handelt es sich um die getrocknete Rübenwurzel der Arten Rheum palmatum und Rheum officinale. <span id="more-22"></span></p>
<p>Beide Arten werden überwiegend in den Hochgebirgen Chinas angebaut und gehören ebenso wie unser heimischer Rhabarber Rheum rhabarbarum zur Familie der Knöterichgewächse (Polygonaceae). In der Rhabarberwurzel sind bis zu 12 % <a href="/?p=29">Anthranoide</a> enthalten, die für eine leichte und kurzfristige Darmentleerung mit weichem Stuhl verantwortlich sind.</p>
<p>Darüber hinaus enthält die Wurzel bis zu 10 % Gerbstoffe, wodurch sich ihr Einsatzgebiet bei Mund- und Rachenschleimhauterkrankungen in Form einer Tinktur erklären lässt. Hierzu nutzt man die adstringierende Wirkung der Gerbstoffe und den entzündungshemmenden Effekt eines weiteren Inhaltsstoffes (Lindleyin).</p>
<p>Erwähnt werden soll an dieser Stelle noch abschließend die bei regelmäßigem Gebrauch mögliche, aber harmlose Rotfärbung des Urins.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Aloe, Kap-Aloe (Aloe ferox) [Upd.]</title>
		<link>http://www.schwedenkraeuter.eu/2009/07/07/aloe-aloe-capensis-aloe-barbadensis/</link>
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		<pubDate>Tue, 07 Jul 2009 17:06:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martina</dc:creator>
				<category><![CDATA[Heilkräuter-Lexikon]]></category>
		<category><![CDATA[Abführmittel]]></category>
		<category><![CDATA[Aloe]]></category>
		<category><![CDATA[Anthranoide]]></category>
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		<category><![CDATA[Verstopfung]]></category>

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		<description><![CDATA[Von besonderer Bedeutuung sind die Arten Aloe ferox und Aloe vera.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Von medizinischer Bedeutung sind die beiden Arten Aloe ferox bzw. Aloe capensis (Kap-Aloe) und die weitaus bekanntere Aloe barbadensis, auch bekannt unter dem Namen Aloe vera oder Curaçao-Aloe. <span id="more-16"></span></p>
<p>Obwohl die Aloe eher einem Kaktus ähnelt und immergrün, ohne Stamm und einer Rosette ähnlich aus dem Boden kommt, zählt sie zu den Liliengewächsen (Liliaceae). Ursprünglich heimisch ist die Aloe in Afrika, sie wird jedoch auch in Kulturen vor der Küste Amerikas, besonders den Antilleninseln und in Venezuela angebaut. Man verwendet den zur Trockne eingedickten Saft der Pflanze, der ca. 5 bis 40 % Aloin A und B (<a href="/?p=29">Anthranoide</a>) enthält. Zusätzlich findet man Mineralien, Vitamine, Polysaccharide und Eiweiße.</p>
<p>Ebenfalls kurz erwähnt werden soll der vielfältige Einsatz von Aloe in Produkten zur Hautpflege. Der Saft der Aloe ferox enthält dieselben Inhaltsstoffe wie der der Aloe vera, jedoch in weitaus höherer Konzentration, weswegen er diesem oftmals vorgezogen wird. Auch in einigen <a href="/?p=31">Schwedenkräuter</a>-Zubereitungen findet sich Aloe.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Sennesfrüchte, -blätter (Cassia Senna) [Upd.]</title>
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		<pubDate>Tue, 07 Jul 2009 16:10:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martina</dc:creator>
				<category><![CDATA[Heilkräuter-Lexikon]]></category>
		<category><![CDATA[Abführmittel]]></category>
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		<category><![CDATA[Verstopfung]]></category>

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		<description><![CDATA[<b>Sennesblätter</b> und <b>Sennesfrüchte</b> sind pflanzliche Abführmittel.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Sennesblätter und Sennesfrüchte sind pflanzliche Abführmittel, wobei die Wirkung der Früchte im Vergleich zu den Blättern etwas schwächer ist. Es gibt viele wissenschaftliche Studien, aus denen hervorgeht, dass eine kurzfristige Anwendung sehr wirksam, aber vollkommen unbedenklich ist.<span id="more-1"></span></p>
<p>Ursprünglich stammen Sennesgewächse (Cassia-Arten) aus tropischen und subtropischen Gegenden in Nordafrika und im Mittleren Osten. Erste Erwähnung über die abführende Wirkung von Senna findet sich im hiesigen Mitteleuropa im 13. Jahrhundert. Neben Früchten und Blättern werden auch die Blüten unterschiedlicher Cassia-Arten gegen verschiedene Verdauungsbeschwerden verwendet.</p>
<p>Man unterscheidet zwei Sennes-Arten, die pharmazeutischen Einsatz finden, einmal Cassia angustifolia (sog. Tinnevelly-Senna) und Cassia senna (sog. Alexandriner-Senna). Sie gehören beide zur Familie der Sennesgewächse (Caesalpininaceae). Auch in ihnen findet man &#8211; ebenso wie in <a href="/?p=16">Aloe</a> und <a href="/?p=22">Rhabarber</a> &#8211; <a href="/?p=29">Anthranoide</a>, die für die abführende Wirkung verantwortlich sind.</p>
<p>Heilpflanzen werden bisweilen zu Unrecht als „Medizin von gestern” belächelt, aber Sennes ist in dieser Hinsicht über alle Zweifel erhaben. In jeder Apotheke können Sie diese wirksame Heilpflanzen-Medizin in vielen Handelsformen bekommen. Neben losen Tees gibt es Produkte, die besser zu dosieren sind, wie Tee im Filterbeutel, als Granulat oder als Ansatz-Mischung mit Alkohol – auch in den <a href="/?p=31">Schwedenkräuter</a>-Zubereitungen findet sich Sennes,<br />
wie z.B. in<br />
<a href="http://www.naturheilkunde-shop24.de/de/Naturheilkunde/548__Jacobus/261956__JACOBUS_Schwedenkraeuter_N_Pulver.html" target="_blank">Jacobus-Schwedenkräuter-N </a><br />
<!--  Ende HTML-Code superclix.de Partnerprogramm T 5837/12110  -->und<br />
<a href="http://www.naturheilkunde-shop24.de/de/Naturheilkunde/548__Jacobus/1175310__JACOBUS_Schwedenkraeuter_Abfuehrtee_Btl.html" target="_blank">Jacobus-Schwedenkräuter Abführtee </a></p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Safran (Crocus sativus L.) [Upd.]</title>
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		<pubDate>Mon, 08 Jun 2009 18:07:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Heilkräuter-Lexikon]]></category>
		<category><![CDATA[Crocus]]></category>
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		<category><![CDATA[Schwedenbitter]]></category>

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		<description><![CDATA[Heilpflanze im Fokus: <br />
<strong>Safran - Crocus</strong>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Beim Safran handelt es sich um eine sehr alte Kulturpflanze, die vermutlich ursprünglich in Südeuropa und dem Orient heimisch war. Inzwischen gedeiht sie jedoch auch in hiesigen Gärten und erfreut uns mit ihren violetten Blüten.<span id="more-18"></span></p>
<p>Hauptproduzenten der zu den Schwertliliengewächsen (Iridaceae) zählenden Pflanze sind Iran und die Länder des Mittelmeerraumes, besonders Spanien. Um das kostbare Gewürz zu gewin<a href="http://www.schwedenkraeuter.eu/wp-content/uploads/2011/09/141101_R_K_B_by_Eva-Kaliwoda_pixelio.de_.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-1651" title="Krokusse ©Eva Kaliwoda  / pixelio.de" src="http://www.schwedenkraeuter.eu/wp-content/uploads/2011/09/141101_R_K_B_by_Eva-Kaliwoda_pixelio.de_.jpg" alt="" width="257" height="245" /></a>nen, müssen die Blüten direkt nach dem Aufblühen gepflückt werden. Dann entnimmt man die Narben und Narbenschenkel mit dem Griffel, der entfernt wird. Crocus sativus blüht nur im Herbst für ca. zwei Wochen und muss von den Arbeitern per Hand geerntet werden.</p>
<p>Nach der Trocknungsphase ergeben etwa 150.000 Blüten nur 1 kg ziegelroten Safran. Dieser aufwändige Ernteprozess rechtfertigt den sehr hohen Preis für Safran und erklärt, weshalb Verfälschungen etwa mit <a href="/?p=671">Ringelblumenblüten</a> oder Sandelholz nicht selten vorkommen.</p>
<p>Eine Besonderheit des Safrans liegt in seiner Sterilität, das bedeutet, dass Safran trotz der hübschen Blüten nicht über Samen verbreitet werden kann. Eine Vermehrung ist nur durch Knollen möglich, was die großräumige Verbreitung und Kultur nicht gerade erleichtert.</p>
<p>Die Hauptinhaltsstoffe des Safrans sind die gelbroten Crocine, die zu den Carotinoiden zählen sowie ätherische Öle. Der volkmedizinische Einsatz ist heutzutage nicht mehr von Bedeutung; früher wurde Safran als Sedativum, Spasmolytikum, Stomachikum und als Abortivum verwendet.</p>
<p>In den <a href="http://pharma-labor.de/schwedenbitter_nach_maria_treben" target="_blank">Schwedenkräutern nach Maria Treben</a> dient Safran zur Korrektur des Geschmackes und der Farbe.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">siehe auch: <a href="/?p=612">Safran &#8211; das teuerste Gewürz</a></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;"><span style="font-size: xx-small;">Krokusse ©Eva Kaliwoda  / <a href="http://www.pixelio.de" target="_blank">pixelio.de</a></span></p>
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