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	<title>Der Blog: Schwedenkräuter &#187; Heilkräuter-Lexikon</title>
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	<description>Blog von Apothekerin Martina Pröger</description>
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		<title>Melisse (Melissa officinalis)</title>
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		<pubDate>Sun, 08 Nov 2009 20:39:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan</dc:creator>
				<category><![CDATA[Heilkräuter-Lexikon]]></category>
		<category><![CDATA[ätherische Öle]]></category>
		<category><![CDATA[Kräuter]]></category>
		<category><![CDATA[Magen-Darm]]></category>
		<category><![CDATA[Schlafstörung]]></category>
		<category><![CDATA[Volksheilkunde]]></category>

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		<description><![CDATA[<b>Heilpflanze im Fokus: Melisse</b>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Melisse, die u. a. auch als Zitronenkraut, Frauenkraut oder Herzkraut bezeichnet wird, ist eine intensiv nach Zitrone riechende Staude.<span id="more-819"></span> H&#228;ufig ist der Geruch allerdings erst beim Zerreiben der Bl&#228;tter wahrnehmbar. Sie wird ca. 70 cm gro&#223; und zeichnet sich durch einen vierkantigen St&#228;ngel und leicht behaarte eif&#246;rmige Bl&#228;tter aus.</p>
<p>Urspr&#252;nglich stammt die Melisse aus dem &#246;stlichen Mittelmeergebiet, heutzutage findet man sie jedoch auch in Mitteleuropa, so z. B. in Th&#252;ringen, Franken und S&#252;ddeutschland.</p>
<p>Pharmazeutische Verwendung finden die Bl&#228;tter der Melisse, die direkt in Form von Tee getrunken oder aber als Extrakte und &#214;le verwendet werden.</p>
<p>Als Inhaltsstoffe findet man Derivate der Hydroxyzimts&#228;ure, hier insbesondere Rosmarins&#228;ure, eine Reihe weiterer Inhaltsstoffe sowie ca. 0,2 % &#228;therisches &#214;l mit dem Hauptbestandteil Citral. Die genaue Zusammensetzung des Melissen&#246;ls ist abh&#228;ngig von der Herkunft der Pflanze und somit den klimatischen Bedingungen am Anbauort sowie dem Erntezeitpunkt und den Lagerungsbedingungen der gepfl&#252;ckten Bl&#228;tter.</p>
<p>Seit dem 15. Jahrhundert finden sich &#220;berlieferungen, die den Einsatz von Melisse als beruhigendes, krampfl&#246;sendes und verdauungsf&#246;rderndes Mittel beschreiben. In der heutigen Zeit werden ihre Extrakte zur Behandlung von Schlafst&#246;rungen sowie bei funktionellen Magen-Darm-Beschwerden eingesetzt.</p>
<p>Siehe auch: <a href="/?p=788">Melisse &#8211; Ein Kraut nicht nur f&#252;r die Nerven sondern auch f&#252;r Magen und Darm</a>.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Enzian (Gentiana lutea) [Upd.]</title>
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		<pubDate>Thu, 03 Sep 2009 17:30:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan</dc:creator>
				<category><![CDATA[Heilkräuter-Lexikon]]></category>
		<category><![CDATA[Kräuter]]></category>
		<category><![CDATA[Pflanzenheilkunde]]></category>

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		<description><![CDATA[Heilpflanze im Fokus: 
<strong>Enzianwurzel</strong/>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div>
<p>Der als Arzneipflanze verwendete Enzian ist eine bis zu 1,4 m hohe, krautige, mehrj&#228;hrige Pflanze mit bl&#228;ulich-gr&#252;nen Bl&#228;ttern und gelben Bl&#252;ten. Enzian riecht schwach s&#252;&#223;lich und hat einen zun&#228;chst s&#252;&#223;en, sp&#228;ter intensiv bitteren Geschmack.<img title="Weiterlesen..." src="http://www.schwedenkraeuter.eu/wp-includes/js/tinymce/plugins/wordpress/img/trans.gif" alt="" /><span id="more-11"></span>Medizinische Anwendung finden die Wurzel und der Wurzelstock. Enzianwurzel z&#228;hlt zu den Bitterstoffdrogen mit dem Hauptbitterstoff Amarogentin. Dieser Gehalt an Bitterstoffen erkl&#228;rt das Anwendungsgebiet von Enzianwurzel &#8211; n&#228;mlich zur Behandlung von Verdauungsbeschwerden wie etwa Appetitlosigkeit und V&#246;llegef&#252;hl. Auch f&#252;r die Herstellung von Spirituosen wie z. B. Kr&#228;uterschn&#228;psen und Magenbittern nutzt man den Gehalt an Bitterstoffen.</p>
<p>Beheimatet ist der Gelbe Enzian &#252;berwiegend in den Gebirgsregionen Mittel-und S&#252;deuropas wie z. B. Frankreich, Spanien und den Balkanl&#228;ndern. Enzian steht in Deutschland unter Naturschutz und darf f&#252;r die Produktion von Arzneimitteln und Spirituosen nur aus entsprechenden Kulturen geerntet werden. Da in anderen Regionen, wie etwa den Balkanl&#228;ndern, das Sammeln wildwachsender Pflanzen durchaus erlaubt ist, sind die Pflanzenbest&#228;nde dort teilweise gef&#228;hrdet.</p>
<p>Der etwas popul&#228;rere blaubl&#252;hende Enzian wird f&#252;r medizinische Zwecke nicht eingesetzt.</p>
<p>Vorsicht: Enzian kann leicht mit dem sehr giftigen Wei&#223;en Germer verwechselt werden. Da Enzian jedoch unter Naturschutz steht, ist ein Pfl&#252;cken der Pflanze in der Natur verboten!</p></div>
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		</item>
		<item>
		<title>Angelikawurzel (Angelica archangelica) [Upd.]</title>
		<link>http://www.schwedenkraeuter.eu/2009/07/29/angelikawurzel-angelica-archangelica/</link>
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		<pubDate>Wed, 29 Jul 2009 18:09:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Simone</dc:creator>
				<category><![CDATA[Heilkräuter-Lexikon]]></category>
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		<description><![CDATA[Heilpflanze im Fokus: 
<strong>Angelikawurzel</strong>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Bei der Angelikawurzel (Angelica archangelica) (syn. Angelica major, A. officinalis) handelt es sich um eine bis zu 2,5 m gro&#223;e Staude, die auch unter den Namen Geistwurzel, Engelwurz, Erzengelwurzel, Zahnwurzel, Brustwurz, Giftwurz, Heiligenbitter, Heiliggeistwurzel, Theriakwurzel sowie einigen anderen bekannt ist.<span id="more-21"></span>In den n&#246;rdlichen Gebieten Europas und Asiens findet man diese zwei- bis vierj&#228;hrige Pflanze vorzugsweise in feuchten Wiesen und an Ufern vor. Nach einmaligem Bl&#252;hen und Fruchten stirbt sie ab. Die f&#252;r den medizinischen Einsatz verwendeten Pflanzenteile sind die Bl&#228;tter, Fr&#252;chte und Wurzeln in getrockneter Form, die &#252;berwiegend aus Kulturen in Polen, Holland und Deutschland stammen.</p>
<p>Einsatz findet Angelikawurzel bei Appetitlosigkeit, bei V&#246;llegef&#252;hl, Bl&#228;hungen und leichten krampfartigen Magen-Darm-Beschwerden, z. B. infolge unzureichender Magensaftsekretion.</p>
<p>Neben den beschriebenen Anwendungen f&#252;r die Angelikawurzel pharmazeutisch zugelassen ist, verwendet man sie volksmedizinisch u.a. auch als Hustenmittel und bei nerv&#246;s bedingten Schlafst&#246;rungen. Der Wurzelstock enth&#228;lt ca. 0,35 bis 1,3 % &#228;therisches &#214;l sowie &#252;ber 60 weitere identifizierte Komponenten. F&#252;r die Zubereitung als Tee ist es wichtig, dass die gepulverte Wurzel mit kaltem Wasser angesetzt und dann kurz aufgekocht wird.</p>
<p>Zus&#228;tzlich dient Angelikawurzel als Rohstoff zur Herstellung von Gew&#252;rzextrakten und Kr&#228;uterlik&#246;ren.</p>
<p>Erw&#228;hnt werden soll als m&#246;gliche Nebenwirkung die durch Furanocumarine verursachte Photodermatose. Dies bedeutet, dass diese Inhaltsstoffe nach Kontakt mit der Haut in Kombination mit UV-Licht phototoxisch wirken und zu schweren Hautsch&#228;den f&#252;hren k&#246;nnen.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Rhabarberwurzel (Rheum palmatum) [Upd.]</title>
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		<pubDate>Tue, 07 Jul 2009 17:25:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martina</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Rhabarberwurzel gilt als schonendes Mittel bei Verstopfungen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Bei der Rhabarberwurzel handelt es sich um die getrocknete R&#252;benwurzel der Arten Rheum palmatum und Rheum officinale. <span id="more-22"></span></p>
<p>Beide Arten werden &#252;berwiegend in den Hochgebirgen Chinas angebaut und geh&#246;ren ebenso wie unser heimischer Rhabarber Rheum rhabarbarum zur Familie der Kn&#246;terichgew&#228;chse (Polygonaceae). In der Rhabarberwurzel sind bis zu 12 % <a href="/?p=29">Anthranoide</a> enthalten, die f&#252;r eine leichte und kurzfristige Darmentleerung mit weichem Stuhl verantwortlich sind.</p>
<p>Dar&#252;ber hinaus enth&#228;lt die Wurzel bis zu 10 % Gerbstoffe, wodurch sich ihr Einsatzgebiet bei Mund- und Rachenschleimhauterkrankungen in Form einer Tinktur erkl&#228;ren l&#228;sst. Hierzu nutzt man die adstringierende Wirkung der Gerbstoffe und den entz&#252;ndungshemmenden Effekt eines weiteren Inhaltsstoffes (Lindleyin).</p>
<p>Erw&#228;hnt werden soll an dieser Stelle noch abschlie&#223;end die bei regelm&#228;&#223;igem Gebrauch m&#246;gliche, aber harmlose Rotf&#228;rbung des Urins.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Aloe, Kap-Aloe (Aloe ferox) [Upd.]</title>
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		<pubDate>Tue, 07 Jul 2009 17:06:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martina</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Von besonderer Bedeutuung sind die Arten Aloe ferox und Aloe vera.
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Von medizinischer Bedeutung sind die beiden Arten Aloe ferox bzw. Aloe capensis (Kap-Aloe) und die weitaus bekanntere Aloe barbadensis, auch bekannt unter dem Namen Aloe vera oder Curaçao-Aloe. <span id="more-16"></span></p>
<p>Obwohl die Aloe eher einem Kaktus &#228;hnelt und immergr&#252;n, ohne Stamm und einer Rosette &#228;hnlich aus dem Boden kommt, z&#228;hlt sie zu den Liliengew&#228;chsen (Liliaceae). Urspr&#252;nglich heimisch ist die Aloe in Afrika, sie wird jedoch auch in Kulturen vor der K&#252;ste Amerikas, besonders den Antilleninseln und in Venezuela angebaut. Man verwendet den zur Trockne eingedickten Saft der Pflanze, der ca. 5 bis 40 % Aloin A und B (<a href="/?p=29">Anthranoide</a>) enth&#228;lt. Zus&#228;tzlich findet man Mineralien, Vitamine, Polysaccharide und Eiwei&#223;e.</p>
<p>Ebenfalls kurz erw&#228;hnt werden soll der vielf&#228;ltige Einsatz von Aloe in Produkten zur Hautpflege. Der Saft der Aloe ferox enth&#228;lt dieselben Inhaltsstoffe wie der der Aloe vera, jedoch in weitaus h&#246;herer Konzentration, weswegen er diesem oftmals vorgezogen wird. Auch in einigen <a href="/?p=31">Schwedenkr&#228;uter</a>-Zubereitungen findet sich Aloe.</p>
]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Sennesfr&#252;chte, -bl&#228;tter (Cassia Senna) [Upd.]</title>
		<link>http://www.schwedenkraeuter.eu/2009/07/07/sennesfruechte-blaetter-cassia-senna/</link>
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		<pubDate>Tue, 07 Jul 2009 16:10:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martina</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<b>Sennesbl&#228;tter</b> und <b>Sennesfr&#252;chte</b> sind pflanzliche Abf&#252;hrmittel.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Sennesbl&#228;tter und Sennesfr&#252;chte sind pflanzliche Abf&#252;hrmittel, wobei die Wirkung der Fr&#252;chte im Vergleich zu den Bl&#228;ttern etwas schw&#228;cher ist. Es gibt viele wissenschaftliche Studien, aus denen hervorgeht, dass eine kurzfristige Anwendung sehr wirksam, aber vollkommen unbedenklich ist.<span id="more-1"></span></p>
<p>Urspr&#252;nglich stammen Sennesgew&#228;chse (Cassia-Arten) aus tropischen und subtropischen Gegenden in Nordafrika und im Mittleren Osten. Erste Erw&#228;hnung &#252;ber die abf&#252;hrende Wirkung von Senna findet sich im hiesigen Mitteleuropa im 13. Jahrhundert. Neben Fr&#252;chten und Bl&#228;ttern werden auch die Bl&#252;ten unterschiedlicher Cassia-Arten gegen verschiedene Verdauungsbeschwerden verwendet.</p>
<p>Man unterscheidet zwei Sennes-Arten, die pharmazeutischen Einsatz finden, einmal Cassia angustifolia (sog. Tinnevelly-Senna) und Cassia senna (sog. Alexandriner-Senna). Sie geh&#246;ren beide zur Familie der Sennesgew&#228;chse (Caesalpininaceae). Auch in ihnen findet man &#8211; ebenso wie in <a href="/?p=16">Aloe</a> und <a href="/?p=22">Rhabarber</a> &#8211; <a href="/?p=29">Anthranoide</a>, die f&#252;r die abf&#252;hrende Wirkung verantwortlich sind.</p>
<p>Heilpflanzen werden bisweilen zu Unrecht als „Medizin von gestern” bel&#228;chelt, aber Sennes ist in dieser Hinsicht &#252;ber alle Zweifel erhaben. In jeder Apotheke k&#246;nnen Sie diese wirksame Heilpflanzen-Medizin in vielen Handelsformen bekommen. Neben losen Tees gibt es Produkte, die besser zu dosieren sind, wie Tee im Filterbeutel, als Granulat oder als Ansatz-Mischung mit Alkohol – auch in den <a href="/?p=31">Schwedenkr&#228;uter</a>-Zubereitungen findet sich Sennes,<br />
wie z.B. in<br />
<a href="http://clix.superclix.de/cgi-bin/tclix.cgi?id=msproeger&amp;pp=5837&amp;linknr=12110&amp;page=http://www.naturheilkunde-shop24.de/de/Naturheilkunde/548__Jacobus/261956__JACOBUS_Schwedenkraeuter_N_Pulver.html" target="_blank">Jacobus-Schwedenkr&#228;uter-N </a><br />
<!--  Ende HTML-Code superclix.de Partnerprogramm T 5837/12110  -->und<br />
<a href="http://clix.superclix.de/cgi-bin/tclix.cgi?id=msproeger&amp;pp=5837&amp;linknr=12110&amp;page=http://www.naturheilkunde-shop24.de/de/Naturheilkunde/548__Jacobus/1175310__JACOBUS_Schwedenkraeuter_Abfuehrtee_Btl.html" target="_blank">Jacobus-Schwedenkr&#228;uter Abf&#252;hrtee </a></p>
<p><!--  Ende HTML-Code superclix.de Partnerprogramm T 5837/12110  --></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Safran (Crocus sativus L.) [Upd.]</title>
		<link>http://www.schwedenkraeuter.eu/2009/06/08/safran-crocus-sativus-l/</link>
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		<pubDate>Mon, 08 Jun 2009 18:07:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Heilkräuter-Lexikon]]></category>
		<category><![CDATA[Crocus]]></category>
		<category><![CDATA[Safran]]></category>
		<category><![CDATA[Schwedenbitter]]></category>

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		<description><![CDATA[Heilpflanze im Fokus: 
<strong>Safran - Crocus</strong/>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Beim Safran handelt es sich um eine sehr alte Kulturpflanze, die vermutlich urspr&#252;nglich in S&#252;deuropa und dem Orient heimisch war. Inzwischen gedeiht sie jedoch auch in hiesigen G&#228;rten und erfreut uns mit ihren violetten Bl&#252;ten.<span id="more-18"></span></p>
<p>Hauptproduzenten der zu den Schwertliliengew&#228;chsen (Iridaceae) z&#228;hlenden Pflanze sind Iran und die L&#228;nder des Mittelmeerraumes, besonders Spanien. Um das kostbare Gew&#252;rz zu gewinnen, m&#252;ssen die Bl&#252;ten direkt nach dem Aufbl&#252;hen gepfl&#252;ckt werden. Dann entnimmt man die Narben und Narbenschenkel mit dem Griffel, der entfernt wird. Crocus sativus bl&#252;ht nur im Herbst f&#252;r ca. zwei Wochen und muss von den Arbeitern per Hand geerntet werden.</p>
<p>Nach der Trocknungsphase ergeben etwa 150.000 Bl&#252;ten nur 1 kg ziegelroten Safran. Dieser aufw&#228;ndige Ernteprozess rechtfertigt den sehr hohen Preis f&#252;r Safran und erkl&#228;rt weshalb Verf&#228;lschungen etwa mit Ringelblumenbl&#252;ten oder Sandelholz nicht selten vorkommen.</p>
<p>Eine Besonderheit des Safrans liegt in seiner Sterilit&#228;t, das bedeutet, dass Safran trotz der h&#252;bschen Bl&#252;ten nicht &#252;ber Samen verbreitet werden kann. Eine Vermehrung ist nur durch Knollen m&#246;glich, was die gro&#223;r&#228;umige Verbreitung und Kultur nicht gerade erleichtert.</p>
<p>Die Hauptinhaltsstoffe des Safrans sind die gelbroten Crocine, die zu den Carotinoiden z&#228;hlen sowie &#228;therische &#214;le. Der volkmedizinische Einsatz ist heutzutage nicht mehr von Bedeutung; fr&#252;her wurde Safran als Sedativum, Spasmolytikum, Stomachikum und als Abortivum verwendet.</p>
<p>In den Schwedenkr&#228;utern nach Maria Treben dient Safran zur Korrektur des Geschmackes und der Farbe.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">siehe auch: <a href="/?p=612">Safran &#8211; das teuerste Gew&#252;rz</a></p>
]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>S&#252;&#223;holzwurzel (Radix Liquiritiae)</title>
		<link>http://www.schwedenkraeuter.eu/2009/04/30/suessholzwurzel-radix-liquiritiae/</link>
		<comments>http://www.schwedenkraeuter.eu/2009/04/30/suessholzwurzel-radix-liquiritiae/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 30 Apr 2009 16:37:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Simone</dc:creator>
				<category><![CDATA[Heilkräuter-Lexikon]]></category>
		<category><![CDATA[Lakritz]]></category>
		<category><![CDATA[Magen-Darm]]></category>
		<category><![CDATA[Reizmagen]]></category>
		<category><![CDATA[Schwedenkräuter]]></category>
		<category><![CDATA[Sodbrennen]]></category>

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		<description><![CDATA[Heilpflanze im Fokus: <strong>S&#252;&#223;holzwurzel</strong/>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die S&#252;&#223;holzwurzel (Radix Liquiritiae) wird aus der getrockneten Wurzel von <em>Glycyrrhiza glabra</em> gewonnen, einer bis circa 1,7 m hohen Staude. S&#252;&#223;holz geh&#246;rt zur Gattung der H&#252;lsenfr&#252;chtler und z&#228;hlt etwa 20 bis 30 verschiedene Arten. <span id="more-556"></span>Diese sind in gem&#228;&#223;igten Regionen der Nordhalbkugel beheimatet. Es handelt sich um ausdauernde krautige Pflanzen, die zumeist gelbe oder blaue Bl&#252;ten tragen. In der langen, schlanken Wurzel findet sich ein farbloses Glukosid, der S&#252;&#223;holzzucker, der sich beim Eindicken schwarz verf&#228;rbt und gekocht das bekannte Lakritz liefert.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm; widows: 2; orphans: 2;">Dieses Glukosid findet vielf&#228;ltigen Einsatz als Geschmackszusatz in verschiedenen S&#252;&#223;waren wie z. B. Bonbons, Lakritzschnecken und &#228;hnlichem.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm; widows: 2; orphans: 2;">In der Pharmazie dient die S&#252;&#223;holzwurzel einerseits als Zusatz in Hustentees zur Behandlung von Katarrhen der oberen Luftwege, andererseits verwendet man sie als mild wirkendes Arzneimittel bei leichten Magen-Darm-Beschwerden wie z. B. Sodbrennen und s&#228;urebedingten Magenschmerzen.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm; widows: 2; orphans: 2;">Jedoch sollte die Dauer der Anwendung ohne &#228;rztlichen Rat auf circa 4 bis 6 Wochen beschr&#228;nkt werden, da es zu Bluthochdruck und &#214;demen kommen kann (mehr dazu: <a href="/?p=554">hier</a>).</p>
<p style="margin-bottom: 0cm; widows: 2; orphans: 2;"> </p>
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		<title>Bitterer Fenchel (Foeniculum vulgare) [Upd.]</title>
		<link>http://www.schwedenkraeuter.eu/2009/04/07/bitterer-fenchel-foeniculum-vulgare/</link>
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		<pubDate>Tue, 07 Apr 2009 18:04:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan</dc:creator>
				<category><![CDATA[Heilkräuter-Lexikon]]></category>
		<category><![CDATA[ätherische Öle]]></category>
		<category><![CDATA[Blähungen]]></category>
		<category><![CDATA[Kräuter]]></category>
		<category><![CDATA[Magen-Darm]]></category>
		<category><![CDATA[Pflanzenheilkunde]]></category>

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		<description><![CDATA[<b>Heilpflanze im Fokus: Fenchel</b>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Medizinisch wird der Bittere Fenchel, als Gew&#252;rz der S&#252;&#223;e Fenchel verwendet. <span id="more-12"></span>Die mehrj&#228;hrige, bis zu 2,5 Meter hohe Staude enth&#228;lt &#228;therische &#214;le und verbreitet einen aromatischen Duft. Die Bl&#228;tter sind dreieckig, die Bl&#252;ten klein und gelb. Die Pflanze ist heimisch im Mittelmeer, der Anbau erfolgt haupts&#228;chlich in L&#228;ndern Mittel- und Osteuropas.</p>
<p>Charakteristisch f&#252;r das &#228;therische &#214;l ist sowohl das bitter und kampferartig schmeckende Fenchon als auch das s&#252;&#223; schmeckende trans-Anethol. Fenchonfreie oder -arme Fenchel&#246;le schmecken daher anis&#228;hnlich.</p>
<p>Die Arzneipflanze wirkt krampfl&#246;send, beruhigend und desinfizierend. Insbesondere bei Entz&#252;ndungen der Atemwege und Husten sowie bei Magen-Darm-Beschwerden und Bl&#228;hungen findet sie Anwendung. Besonders gerne erfolgt die Anwendung in der Kinderheilkunde, wobei das reine &#228;therische &#214;l nicht bei S&#228;uglingen und Kleinkindern eingesetzt werden sollte.</p>
<p>M&#246;chte man Fencheltee zubereiten, verwendet man nicht wie beim Kochen den Stengel, sondern die reife Frucht der Pflanze.</p>
<p>siehe auch: <a href="/?p=235">Fenchel &#8211; Die Arzneipflanze des Jahres 2009</a></p>
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		<title>Pfefferminze (Mentha x piperita)</title>
		<link>http://www.schwedenkraeuter.eu/2009/03/19/pfefferminze-mentha-x-piperita/</link>
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		<pubDate>Thu, 19 Mar 2009 19:14:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Simone</dc:creator>
				<category><![CDATA[Heilkräuter-Lexikon]]></category>
		<category><![CDATA[ätherische Öle]]></category>
		<category><![CDATA[Kräuter]]></category>
		<category><![CDATA[Magen-Darm]]></category>

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		<description><![CDATA[<b>Heilpflanze im Fokus: Pfefferminze</b>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Pfefferminze – auch bekannt unter den Namen Katzen- oder Mutterkraut – w&#228;chst neben unz&#228;hligen Wildformen als Heilpflanze in Kulturen in Asien, Nord- und S&#252;damerika sowie in den Balkanl&#228;ndern. Auch in S&#252;ddeutschland wird ein kleiner Anteil der Kulturpflanze produziert. <span id="more-492"></span></p>
<p>Sie ist mehrj&#228;hrig, wird bis zu 100 cm gro&#223; und besitzt einen vierkantigen St&#228;ngel. Die Bl&#228;tter stehen kreuzgegenst&#228;ndig und weisen einen ges&#228;gten Blattrand sowie Dr&#252;senhaare auf.<br />
In den Bl&#228;ttern ist das &#228;therische Pfefferminz&#246;l mit dem typischen Menthol enthalten. Daneben findet sich auch Menthon und Mentholester sowie ein deutlicher Gehalt an Gerbstoffen. Menthol wirkt direkt auf die K&#228;lterezeptoren der Haut und besitzt deshalb einen k&#252;hlenden Effekt auf Haut und Schleimhaut. &#196;hnlich wie <a href="/?p=19">Kampfer</a> kann auch Menthol entweder direkt aus der Pflanze bzw. aus deren &#228;therischen &#214;l gewonnen oder aber vollsynthetisch hergestellt werden.<br />
Pfefferminze ist seit jeher sowohl als Gew&#252;rz als auch als Heilpflanze in den gem&#228;&#223;igten bis hin zu den mediterranen Breiten Europas und des Nahen Ostens verbreitet.<br />
Pharmazeutischen Einsatz findet die Pfefferminze in erster Linie als Magen-Darm-Mittel und in Erk&#228;ltungspr&#228;paraten: <a href="/?p=433">Pfefferminze – eine Allesk&#246;nnerin</a></p>
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