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	<title>Der Blog: Schwedenkräuter &#187; Gesundheit</title>
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	<description>Blog von Apothekerin Martina Pröger</description>
	<lastBuildDate>Sat, 24 Jul 2010 17:23:16 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Diabetes mellitus  Typ I und Typ II</title>
		<link>http://www.schwedenkraeuter.eu/2010/05/29/diabetes-mellitus-typ-i-und-ii/</link>
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		<pubDate>Sat, 29 May 2010 19:48:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Simone</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Diabetes]]></category>
		<category><![CDATA[Niere]]></category>
		<category><![CDATA[Volkskrankheit]]></category>

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		<description><![CDATA[Jugendlicher Diabetes oder Alters-Diabetes?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#220;bersetzt man die medizinische Bezeichnung <em>Diabetes mellitus</em>, die umgangssprachlich als Zuckerkrankheit bezeichnet wird, so bedeutet dies „honigs&#252;&#223;er Durchfluss“. <span id="more-1035"></span>Fr&#252;her, als man noch keine Laboruntersuchung des Blutes durchf&#252;hren konnte, haben die Heilkundler den Urin ihrer Patienten probiert, um festzustellen, ob diese an der Zuckerkrankheit leiden. Der Urin eines Diabetikers enth&#228;lt n&#228;mlich gewisse Mengen an Zucker, den man schmecken kann. Normalerweise wird dieser Blutzucker jedoch in den <a href="/?p=1041">Nieren</a> zur&#252;ckgehalten und nicht mit dem Urin ausgeschieden. Ist der K&#246;rper des Betroffenen nicht mehr in der Lage, den aus dem Verdauungstrakt in das Blut aufgenommenen Zucker mit Hilfe von Insulin in die Muskelzellen aufzunehmen, steigt der Zuckerspiegel an.</p>
<p>Als Grund hierf&#252;r ist erstens die fehlende Produktion von Insulin zu nennen, wie sie beim Typ-I-Diabetes mellitus vorkommt. Diese Form tritt zumeist im Kindesalter auf und wurde deshalb fr&#252;her als jugendlicher Diabetes bezeichnet. Ursache sind oftmals Infektionen, so dass die Insulin-bildenden Regionen der Bauchspeicheldr&#252;se kaputt gehen.</p>
<p>Ein zweiter Grund ist eine mangelnde Insulinproduktion mit einer zus&#228;tzlichen Unempfindlichkeit der Zellen gegen&#252;ber Insulin („Insulin-Resistenz“). Dies tritt beim Typ-II-Diabetes mellitus auf. Fr&#252;her kannte man diese Beschwerden nur bei &#228;lteren Menschen, weshalb man diese Form als Alters-Diabetes bezeichnet hat. Allerdings beobachtet man diese St&#246;rung in den letzten Jahren vermehrt auch bei j&#252;ngeren Menschen und sogar bei Kindern.</p>
<p>Die Behandlung besteht aus einer entsprechenden Di&#228;t, Tabletten zum Einnehmen („Antidiabetikum“) und dem Spritzen von Insulin. Ein Typ-I-Diabetiker spritzt nur Insulin, da bei ihm die Tabletten nicht helfen.</p>
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		<title>Heuschnupfen &#8211; allergische Rhinitis</title>
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		<pubDate>Sun, 25 Apr 2010 19:19:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Simone</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Allergie]]></category>
		<category><![CDATA[Volkskrankheit]]></category>

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		<description><![CDATA[Hatschi - es kribbelt, es juckt, die Nase l&#228;uft…]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Endlich ist der Fr&#252;hling eingekehrt und mit ihm aber auch der Heuschnupfen. Unter der saisonalen allergischen Rhinitis – besser bekannt als Heuschnupfen – leiden in Deutschland Experten zu Folge etwa 13 Millionen Menschen. <span id="more-1012"></span>So sehr wir uns &#252;ber den eindeutigen Fr&#252;hlingseinzug nach dem langen, schneereichen Winter auch freuen, f&#252;r viele beginnt nun wieder die Zeit der Qual. Ger&#246;tete, tr&#228;nende Augen, eine laufende oder verstopfte Nase und in schweren F&#228;llen sogar ein Bronchialasthma k&#246;nnen zum Krankheitsbild der saisonalen allergischen Rhinitis z&#228;hlen. Zus&#228;tzlich kann sich ein mehr oder weniger starkes Krankheitsgef&#252;hl, &#228;hnlich einer Erk&#228;ltung und M&#252;digkeit einstellen. All diese Symptome treten nur auf, weil das Immunsystem Betroffener auf bestimmte Eiwei&#223;e der Bl&#252;tenpollen reagiert und diese f&#252;r sch&#228;dliche Eindringlinge h&#228;lt, die es zu bek&#228;mpfen gilt.</p>
<p>F&#252;r die Therapie von gro&#223;er Bedeutung ist es, dass ein sogenannter Etagenwechsel verhindert wird. Hierunter versteht man die Verlagerung der Symptome von den Augen und der Nase hin zur Lunge; ein allergisches Asthma kann sich einstellen, das bei fehlender Behandlung in ein chronisches Asthma &#252;bergehen kann. Dies ist ein Grund, weshalb sich Heuschnupfen-Allergiker regelm&#228;&#223;ig bei ihrem Hausarzt vorstellen sollen, auch wenn in heutigen Zeiten der Gro&#223;teil der Heuschnupfen-Medikamente selbst in der Apotheke ohne Rezept gekauft werden muss, wie z. B. der <a href="/?p=1016">pflanzliche und hom&#246;opathische Wirkstoff Luffa</a>.</p>
<p>Die Behandlung kann lokal in Form von Augentropfen und Nasensprays erfolgen oder aber mit Antihistaminika, die f&#252;r gew&#246;hnlich einmal t&#228;glich eingenommen werden. Wenn auch Sie zu den Betroffenen z&#228;hlen: Kopf hoch, der n&#228;chste „reinigende“ Regenschauer kommt bestimmt.</p>
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		<title>Schmerz lass nach!</title>
		<link>http://www.schwedenkraeuter.eu/2010/04/01/schmerz-lass-nach/</link>
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		<pubDate>Thu, 01 Apr 2010 19:56:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Simone</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Schmerzmittel]]></category>
		<category><![CDATA[Volkskrankheit]]></category>

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		<description><![CDATA[Kopfschmerzen, R&#252;ckenschmerzen, Halsschmerzen,…Schmerzen k&#246;nnen das Leben zur H&#246;lle machen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Schmerzen sind eine sehr komplexe Sinneswahrnehmung, die &#228;hnlich wie Hitze, K&#228;lte oder Ber&#252;hrung registriert werden k&#246;nnen. Sie dienen bei einem akuten Empfinden als Leit- und Warnsignal. <span id="more-989"></span>Verrenkt man sich beispielsweise den Kn&#246;chel, so f&#252;hrt der pl&#246;tzlich eintretende Schmerz dazu, dass man den Kn&#246;chel sofort entlastet und humpelt, um weiteren Schaden zu vermeiden. Starke Schmerzen bei einem akuten Angina pectoris-Anfall sorgen daf&#252;r, dass der Patient seine Bewegung verlangsamt, so weniger Sauerstoff verbraucht und damit sein Herz schont.</p>
<p>Zunehmend mehr Patienten leiden jedoch unter chronischen Schmerzen, denen oftmals keine tats&#228;chliche Ursache mehr zugeordnet werden kann. Der Schmerz dauert &#252;ber einen langen Zeitraum, verliert seinen eigentlichen Warncharakter und wird zu einer eigenen Erkrankung, die den Tagesablauf und den Arbeitsalltag bestimmen k&#246;nnen.</p>
<p>Zur Behandlung akuter Schmerzen eignen sich je nach Schmerzart die g&#228;ngigen Schmerzmittel, also Acetylsalicyls&#228;ure, Paracetamol oder Ibuprofen. Chronische Schmerzen dagegen bed&#252;rfen einer weiter reichenden Behandlung, zu der auch andere Therapieformen z&#228;hlen wie z. B. Krankengymnastik, Psychotherapie, Antidepressiva und andere.</p>
<p>Wichtig ist, dass man fr&#252;hzeitig &#228;rztliche Hilfe in Anspruch nimmt, erkennt, dass die unkontrollierte Tabletteneinnahme keine L&#246;sung ist und niemals die Hoffnung aufgibt.</p>
<p>Siehe auch: <a href="/?p=703">Kopfschmerzen</a></p>
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		<title>Am Aschermittwoch ist alles vorbei…</title>
		<link>http://www.schwedenkraeuter.eu/2010/02/13/am-aschermittwoch-ist-alles-vorbei/</link>
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		<pubDate>Sat, 13 Feb 2010 12:45:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Abnehmen]]></category>
		<category><![CDATA[Heilfasten]]></category>
		<category><![CDATA[Stoffwechsel]]></category>

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		<description><![CDATA[Haben Sie auch noch nicht alle Gesundheitspl&#228;ne f&#252;r 2010 umgesetzt?

]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Jetzt kann man die guten Vors&#228;tze f&#252;r 2010 erneut angehen, denn kaum ist das Jahr  einen guten Monat alt, stellen wir fest, dass das Vorhaben im Neuen Jahr etwas f&#252;r die Gesundheit zu tun, noch nicht ernsthaft angegangen wurde. Die am Aschermittwoch beginnende Fastenzeit kann hierf&#252;r sehr gut als Anlass genommen werden.<span id="more-934"></span>Auch wenn nicht immer religi&#246;se Gr&#252;nde im Vordergrund stehen m&#252;ssen, hat man mit einem „&#252;berschaubaren“ zeitlichen Rahmen von 40 Tagen eine gute Gelegenheit, die Gesundheit und das k&#246;rperliche und seelische Wohlbefinden vorne an zu stellen. Ob Sie nun Heilfasten, auf Alkohol, Fleisch, Zigaretten oder Fernsehen verzichten, m&#252;ssen Sie selbst entscheiden – Hauptsache ist, dass man sich auf sich selbst besinnt und versucht, alles f&#252;r einen selbst „Ungesunde“ zu meiden.</p>
<p>Wurde z. B. ein Diabetes-Typ-2 festgestellt, so versuchen Sie doch einmal bewusst einfache Zucker und zu viele Kohlenhydrate zu meiden. Durch die einfache Kontrolle Ihres Blutzuckerspiegels daheim, beim Arzt oder in der Apotheke sp&#252;ren Sie den Erfolg direkt. Etwas f&#252;r das <a href="/?p=923">S&#228;ure-Base-Gleichgewicht </a>zu unternehmen, w&#228;re eine andere M&#246;glichkeit, sich gesund mit viel Obst und Gem&#252;se zu versorgen. Auch eine zeitlich begrenzte Ern&#228;hrung mittels einer Formula-Di&#228;t kann helfen, die eigene Kost zu &#252;berdenken und nach einigen Tagen oder Wochen komplett neu und gesund zu starten. Zur Ern&#228;hrungsumstellung passt nat&#252;rlich viel Bewegung drau&#223;en an der Luft, eine Runde Schwimmen im n&#228;chsten Hallenbad, Yoga, Pilates oder was immer Ihnen an Bewegung und Entspannungs&#252;bungen zusagt.</p>
<p>Es ist noch nicht zu sp&#228;t, etwas f&#252;r die eigene Gesundheit zu tun, denn an Aschermittwoch ist nicht <strong>alles</strong> vorbei.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>S&#228;ure-Base-Haushalt</title>
		<link>http://www.schwedenkraeuter.eu/2010/02/01/saeure-base-haushalt/</link>
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		<pubDate>Mon, 01 Feb 2010 22:36:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Simone</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Gelenke]]></category>
		<category><![CDATA[Gicht]]></category>
		<category><![CDATA[Niere]]></category>
		<category><![CDATA[Rheuma]]></category>
		<category><![CDATA[Stoffwechsel]]></category>
		<category><![CDATA[Volkskrankheit]]></category>

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		<description><![CDATA[„Verr&#252;ckte“ pH-Werte belasten den K&#246;rper.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ebenso wie unsere K&#246;rpertemperatur, der Blutdruck oder der Puls unterliegt unser S&#228;ure-Base-Haushalt einer st&#228;ndigen Regulation, um m&#246;glichst stabile pH-Verh&#228;ltnisse in den verschiedenen K&#246;rperbereichen und Organen zu gew&#228;hrleisten. <span id="more-923"></span>Durch innere und &#228;u&#223;ere Einfl&#252;sse wie z. B. unsere Ern&#228;hrung ver&#228;ndert sich die Menge an S&#228;uren und Basen im K&#246;rper st&#228;ndig. Nichtsdestotrotz bewegt sich der pH-Wert des Blutplasmas lediglich in den Grenzen von 7,35 bis 7,45, der des Magensaftes zwischen 1,2 und 3, und unser Urin hat einen pH-Wert zwischen 5 und 8.</p>
<p>Das Einhalten dieser Grenzwerte ist notwendig, da jeder Stoffwechselbereich sein eigenes pH-Optimum besitzt, und ein Abweichen von diesen Werten mit St&#246;rungen verbunden ist. Um m&#246;gliche Sch&#228;den zu verhindern, findet sich in unserem K&#246;rper ein Puffersystem, das dazu dient, eine starke S&#228;urebelastung – die weitaus h&#228;ufiger ist als ein Zuviel an Basen – abzupuffern. Eine Hauptkomponente dieses Puffersystems ist das im Blut gel&#246;ste basische Bikarbonat.</p>
<p>„Verr&#252;ckte“ pH-Werte k&#246;nnen wieder in den Grenzbereich geschoben werden, allerdings muss der K&#246;rper hierf&#252;r viel Energie aufwenden. Eine wichtige Rolle bei der Steuerung unseres pH-Wertes spielt die Niere, denn sie ist in der Lage, effektiv S&#228;ure &#252;ber den Urin auszuscheiden. Als diagnostisches Mittel kann demnach auch der pH-Wert des Urins herangezogen werden, um eine &#220;bers&#228;uerung anzuzeigen.</p>
<p>Sehr gro&#223;en Einfluss auf das S&#228;ure-Basen-Gleichgewicht hat unsere Ern&#228;hrung, denn beispielsweise Wurst und K&#228;se gelten als stark s&#228;urebildend, wohingegen Brot und Milch eher schwach s&#228;urebildend sind. Gem&#252;se, Kr&#228;uter und Obst sind bis auf wenige Ausnahmen basisch. Spezielle Nahrungsmittel-Tabellen geben Auskunft &#252;ber die Zuordnung der Lebensmittel zu sauren und basischen. Durch die reichliche Zufuhr von Obst und Gem&#252;se ist unser K&#246;rper in der Lage, die &#252;berm&#228;&#223;ige Eiwei&#223;zufuhr aus tierischen Produkten auszugleichen, und somit das Gleichgewicht wieder herzustellen.</p>
<p>In Zeiten der unausgewogenen und teilweise sehr einseitigen Ern&#228;hrung z&#228;hlt die &#220;bers&#228;uerung jedoch bereits zu einer Zivilisationserkrankung. Die Empfehlung der Deutschen Gesellschaft f&#252;r Ern&#228;hrung „5 Portionen Obst und Gem&#252;se pro Tag“ werden von sehr vielen Deutschen bei weitem nicht umgesetzt. Durch gro&#223;e Mengen an Fleisch und Milchprodukten findet eine Verschiebung zu einem saureren pH-Wert statt. Als Folge eines unausgeglichenen S&#228;ure-Basen-Verh&#228;ltnisses gelten u. a. Ersch&#246;pfungszust&#228;nde und Konzentrationsmangel. Nicht nur unsere geistige Leistungsf&#228;higkeit kann beeintr&#228;chtigt werden, auch unser Bindegewebe und unser Knochenger&#252;st k&#246;nnen Sch&#228;den davontragen, wie Gicht und Rheuma.</p>
<p>Findet &#252;ber einen l&#228;ngeren Zeitraum eine starke S&#228;urebelastung statt, so st&#246;&#223;t unser k&#246;rpereigenes Puffersystem an seine Grenzen und versucht &#252;bersch&#252;ssige S&#228;ure im Bindegewebe „zwischenzuparken“ bis unser Blut wieder &#252;ber ausreichend Pufferkapazit&#228;t verf&#252;gt. Das Bindegewebe b&#252;&#223;t hierdurch jedoch seine Eigenschaft Wasser speichern zu k&#246;nnen ein und verliert an Elastizit&#228;t; Cellulite kann sich ausbilden. Auch die Knochen m&#252;ssen dann zum Ausgleich der &#220;bers&#228;uerung beitragen, indem vermehrt basische Mineralstoffe – allen voran Calcium – aus den Knochen freigesetzt werden. Besteht dieser Zustand &#252;ber einen langen Zeitraum, b&#252;&#223;en die Knochen einen Teil ihrer Substanz ein, und sie werden u. U. schneller por&#246;s, ja eventuell sogar br&#252;chiger.</p>
<p>Neben der entsprechenden gesunden Ern&#228;hrungsweise k&#246;nnen spezielle Produkte aus der Apotheke helfen, das S&#228;ure-Basen-Gleichgewicht wieder herzustellen und zu stabilisieren, wie z.B. Dodelith <em>basic</em> Pulver:<!--  Start HTML-Code superclix.de Partnerprogramm T 5837/12110  --><br />
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		<title>Gicht – Zipperlein, Podagra, Hyperurik&#228;mie</title>
		<link>http://www.schwedenkraeuter.eu/2009/12/18/gicht-zipperlein-podagra-hyperurikaemie/</link>
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		<pubDate>Fri, 18 Dec 2009 11:58:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Simone</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Entzündungen]]></category>
		<category><![CDATA[Festtage]]></category>
		<category><![CDATA[Gelenke]]></category>
		<category><![CDATA[Gicht]]></category>
		<category><![CDATA[Niere]]></category>
		<category><![CDATA[Schmerzmittel]]></category>
		<category><![CDATA[Stoffwechsel]]></category>
		<category><![CDATA[Volkskrankheit]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Krankheit der K&#246;nige und P&#228;pste]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Kurz vor den Feiertagen einige Fakten zu einer Wohlstandskrankheit. Ursache der Gicht sind erh&#246;hte Blutspiegel an Harns&#228;ure, die normalerweise &#252;ber die Nieren ausgeschieden wird.<span id="more-849"></span>F&#228;llt jedoch zu viel Harns&#228;ure an, so kann sie nicht komplett ausgeschieden werden, sondern kristallisiert in Form von kleinen Natriumurat-Kristallen bevorzugt im Gro&#223;zehengrundgelenk – also an der Wurzel des dicken Zehs – aus.</p>
<p>In der Folge kommt es zu massiven Entz&#252;ndungsreaktionen, da unser Immunsystem das &#220;bel erkennt und versucht, es zu bek&#228;mpfen. Da das jedoch auf Grund der kristallinen Struktur kaum m&#246;glich ist, verst&#228;rkt sich die Entz&#252;ndung und ein Teufelskreis entsteht. F&#252;r den Betroffenen bedeutet dies, dass er unter st&#228;rksten Schmerzen leidet; das Gelenk ist rot, dick geschwollen und hei&#223;. Selbst eine d&#252;nne Bettdecke auf dem Fu&#223; kann dem Patienten die Tr&#228;nen in die Augen treiben. Fieber, &#220;belkeit und Erbrechen sowie starke Entz&#252;ndungszeichen im Blutbild treten zus&#228;tzlich auf.</p>
<p> Als Gr&#252;nde sind einerseits eine angeborene Stoffwechselerkrankung und somit Probleme der Nieren bei der Harns&#228;ureausscheidung zu nennen, auf der anderen Seite finden sich vermehrt Gichtanf&#228;lle in Kombination mit Diabetes mellitus, hohem Alkoholkonsum und Purin-reicher Ern&#228;hrung.</p>
<p>Purine sind Bestandteile unserer Nahrung, sie werden zu Harns&#228;ure abgebaut und finden sich vermehrt in Fleisch und in Fisch. In Kombination mit Alkohol – insbesondere Bier – verst&#228;rken sich die Probleme. Diese Tatsache erkl&#228;rt, warum die Gicht fr&#252;her als eine Erkrankung der K&#246;nige, P&#228;pste und Adeligen galt. Beim einfachen Volk wurde eine Gicht kaum beobachtet, da sich dieses eine solche Ern&#228;hrung nicht leisten konnte.</p>
<p>Behandelt wird der akute Gichtanfall mit starken Schmerzmitteln, Kortisonpr&#228;paraten und dem Gift der Herbstzeitlosen, dem Colchicin. Zur Vorbeugung stehen ebenfalls verschiedene Arzneimittel zur Verf&#252;gung, am h&#228;ufigsten wird hierzu Allopurinol eingesetzt.</p>
<p>Naturheilkundlich wird zur Vorbeugung oftmals auch eine sogenannte Basen-Mischung verwendet, wie z.B. Dodelith <em>basic</em> Pulver:<!--  Start HTML-Code superclix.de Partnerprogramm T 5837/12110  --><br />
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		<item>
		<title>HIV und Aids</title>
		<link>http://www.schwedenkraeuter.eu/2009/11/22/hiv-und-aids/</link>
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		<pubDate>Sun, 22 Nov 2009 21:35:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Simone</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Immunsystem]]></category>
		<category><![CDATA[Virus]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Rote Schleife als Symbol f&#252;r die Solidarit&#228;t mit HIV-Positiven und Aidskranken.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am 1. Dezember findet allj&#228;hrlich der Welt-Aids-Tag statt, um die &#214;ffentlichkeit an die unheilbare Erkrankung zu erinnern.<span id="more-837"></span>Auch wenn derzeit die Pandemie der Schweinegrippe (Neue Grippe, Mexiko-Grippe) die Schlagzeilen beherrscht und f&#252;r Angst und Schrecken sorgt, darf eine bereits seit den achtziger Jahren bekannte und die gesamte Welt betreffende Krankheit nicht vergessen werden.</p>
<p>Aids (Aquired Immune Deficiency Syndrome, erworbenes Immundefektsyndrom) bezeichnet eine Vielzahl von Symptomen, die beim Menschen durch eine Infektion mit dem Humanen Immundefizienz-Virus (HIV) erfolgt und in deren Verlauf es zu einer Zerst&#246;rung des Immunsystems kommt.</p>
<p> Trotz einer Vielzahl von Arzneimitteln, die in der Fr&#252;hphase der Erkrankung die Vermehrung des Virus im menschlichen K&#246;rper und das Ausbrechen des Krankheitsbildes Aids verhindern sollen und damit die Lebenserwartung der Betroffenen deutlich verl&#228;ngern, bleibt Aids nach wie vor unheilbar. Die medikament&#246;se Behandlung zeigt einige gro&#223;e Probleme. So sind die immens hohen Kosten einer sogenannten antiviralen Therapie zu nennen, die beispielsweise in Afrika die Behandlung f&#252;r einen Gro&#223;teil der Infizierten unerschwinglich machen. Aber auch die gro&#223;e Wandlungsf&#228;higkeit des HI-Virus und die damit h&#228;ufig einsetzende Resistenz f&#252;hren zu gro&#223;en Schwierigkeiten.</p>
<p>W&#228;hrend die Ansteckung mit dem Virus durch Blutprodukte, Operationen und bei Drogenabh&#228;ngigen nicht mehr eine solch gro&#223;e Rolle spielen wie vor einigen Jahrzehnten, stellt die sexuelle &#220;bertragung nach wie vor ein sehr gro&#223;es Problem dar. Weltweit gelten ca. 33 Millionen Menschen als HIV-positiv. In manchen Regionen Afrikas sind teilweise 20 % der 15- bis 49-J&#228;hrigen infiziert.</p>
<p> Also vergessen auch Sie Aids nicht und denken am 1. Dezember an diese Pandemie.</p>
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		<title>Kinderl&#228;hmung &#8211; Polio</title>
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		<pubDate>Mon, 26 Oct 2009 15:22:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Simone</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Impfung]]></category>
		<category><![CDATA[Virus]]></category>
		<category><![CDATA[Vorsorge]]></category>

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		<description><![CDATA[Schluckimpfung ist s&#252;&#223; - Kinderl&#228;hmung ist grausam!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Schluckimpfung ist s&#252;&#223; &#8211; Kinderl&#228;hmung ist grausam!  Mit diesem Satz wurde viele Jahre f&#252;r die Impfung gegen Kinderl&#228;hmung geworben. <span id="more-790"></span>Die Kinderl&#228;hmung oder auch Poliomyelitis (kurz: Polio) genannt – nach den ausl&#246;senden Poliomyelitis-Viren – ist eine akute Virusinfektion, die vorwiegend Kinder bef&#228;llt. Durch die m&#246;gliche Beteiligung des zentralen Nervensystems kann es in schweren F&#228;llen zu bleibenden L&#228;hmungen und sogar zu Todesf&#228;llen kommen.</p>
<p>Auch wenn ca. 90 bis 95 % der Infizierten die Erkrankung gar nicht wahrnehmen und lediglich ca. 5 % mit grippe&#228;hnlichen Symptomen reagieren, wurde in Deutschland wegen der bef&#252;rchteten Komplikationen bei ca. 1 % der Erkrankten die Schutzimpfung fl&#228;chendeckend eingesetzt. Bis 1998/99 wurde hierzu eine Schluckimpfung mit abgeschw&#228;chten Viren verwendet, die stark ges&#252;&#223;t war, um den Geschmack der Kinder zu treffen. Da man jedoch erkannte, dass frisch geimpfte Personen kurz nach der Impfung Menschen mit einem geschw&#228;chten Immunsystem und fehlendem Impfschutz anstecken konnten, wird seitdem eine Impfung mit abget&#246;tetem Impfstoff per Spritze eingesetzt.</p>
<p>Der Name Kinderl&#228;hmung suggeriert zwar, dass lediglich Kinder betroffen sind, allerdings muss betont werden, dass auch Erwachsene an Poliomyelitis erkranken k&#246;nnen und somit neben der Tetanus- und der Diphterie-Impfung auch an die Impfung gegen Kinderl&#228;hmung gedacht werden soll. Zwar gilt Deutschland als kinderl&#228;hmungsfrei, jedoch stellen Reisen zu vielen tropischen und subtropischen Urlaubszielen (Afrika und Indien) ein m&#246;gliches Ansteckungsrisiko f&#252;r Ungeimpfte dar.</p>
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		<title>Tag der Epilepsie am 5. Oktober</title>
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		<pubDate>Thu, 01 Oct 2009 09:40:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Simone</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Gehirn]]></category>
		<category><![CDATA[Kopf]]></category>

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		<description><![CDATA[ Fallsucht und Krampfleiden mit vielen Gesichtern.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Epilepsie &#8211; eine weitere neurologische Erkrankung, die in das Licht der &#214;ffentlichkeit ger&#252;ckt werden soll.  In Europa sind ca. 0,5 bis 1 % der Bev&#246;lkerung an Epilepsie erkrankt; somit z&#228;hlt diese zu den h&#228;ufigsten neurologischen St&#246;rungen. <span id="more-770"></span>Auch wenn man von der Epilepsie spricht, die fr&#252;her auch als Fallsucht oder Krampfleiden bezeichnet wurde, so fasst der Begriff doch viele Formen des Anfallsleidens zusammen.</p>
<p>Einige treten bevorzugt im Kindesalter auf, andere dagegen eher im h&#246;heren Alter – h&#228;ufig im Zusammenhang mit einem Schlaganfall oder einer verminderten Durchblutung des Gehirns. Die Epilepsie bezeichnet eine Krankheit, die durch mindestens einen spontan auftretenden Krampfanfall hervorgerufen wird. Der Krampfanfall hat in diesem Fall keine erkennbare Ursache wie z. B. einen Stromschlag oder eine Vergiftung.</p>
<p>Die genauen Vorg&#228;nge im Gehirn lassen sich nicht auf simple Weise erkl&#228;ren; vereinfacht gesagt, kommt es zu einer &#252;berschie&#223;enden Entladung von bestimmten Nervenzellen im Gehirn. Bei manchen Patienten beginnt der Anfall mit einem sogenannten Initialschrei, Bewusstseinsverlust, dem Sturz zu Boden, Verkrampfung und schlie&#223;lich den rhythmischen Zuckungen der Arme und Beine. H&#228;ufig geht der Anfall auch mit einem Biss in die Zunge einher. Allerdings ist die Bandbreite der Symptome sehr gro&#223; und vielf&#228;ltig. F&#252;r die Diagnose stellen die Krankengeschichte und ein EEG (Elektroenzephalogramm), also die Ableitung der Hirnstr&#246;me, wichtige Anhaltspunkte dar.</p>
<p>Therapiert werden die Patienten je nach Form der Epilepsie mit verschiedenen Arzneimitteln, den Antiepileptika, die h&#228;ufig die Anfallszahl deutlich vermindern, leider aber nicht immer komplett unterdr&#252;cken k&#246;nnen. Sollten Sie Zeuge eines Epilepsieanfalls werden, so k&#246;nnen sie als Laie lediglich versuchen, alles potentiell „Gef&#228;hrliche“ aus der N&#228;he des Patienten wegzur&#228;umen und den Notarzt zu alarmieren.</p>
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		<title>Alzheimer</title>
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		<pubDate>Mon, 21 Sep 2009 11:01:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Simone</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Gehirn]]></category>
		<category><![CDATA[Kopf]]></category>
		<category><![CDATA[Volkskrankheit]]></category>

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		<description><![CDATA[Die h&#228;ufigste Form der Demenz.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Welt-Alzheimer-Tag ist am 21. September. Benannt wurde diese Form der Demenz nach dem bayrischen Arzt Alois Alzheimer, der sie zu Beginn des 20. Jhd. erstmalig beschrieb. <span id="more-753"></span>Die Alzheimer-Krankheit z&#228;hlt zu den neurodegenerativen Erkrankungen, die &#252;berwiegend Menschen nach dem 65. Lebensjahr betrifft, jedoch auch schon vor dem 50. Lebensjahr auftreten kann. Das Risiko an Alzheimer zu erkranken, steigt mit zunehmendem Lebensalter.</p>
<p>Die Alzheimer-Krankheit &#8211; oder auch lateinisch Morbus Alzheimer genannt &#8211; stellt mit ca. 60 % die h&#228;ufigste Form der Demenzerkrankungen dar. Wie die Bezeichnung „neurodegenerative Erkrankung“ bereits erkl&#228;rt, handelt es sich um eine hirnorganische Krankheit, bei der es zu einer langsam fortschreitenden Zerst&#246;rung von Nervenzellen und Nervenzellkontakten kommt. Zus&#228;tzlich lassen sich bei verstorbenen Alzheimer-Patienten bei einer Obduktion typische Eiwei&#223;ablagerungen, die sogenannten Amyloid-Plaques, feststellen.</p>
<p>Betroffene zeigen charakteristischerweise St&#246;rungen des Ged&#228;chtnisses, der Orientierung sowie des Denk- und Urteilsverm&#246;gens. Hierdurch kommt es nach und nach zu einer deutlichen Beeintr&#228;chtigung des normalen Alltagslebens, bis hin zur vollkommenen Pflegebed&#252;rftigkeit.</p>
<p>Die genauen Ursachen f&#252;r die Entstehung dieser Krankheit sind nach wie vor nicht vollst&#228;ndig erforscht; w&#228;hrend eine genetische Komponente bei der Entstehung als gesichert gilt, werden vorbeugende Ma&#223;nahmen wie etwa Nahrungserg&#228;nzungsmittel oder Verhaltensrichtlinien eher kontrovers diskutiert. Auch wenn in der Behandlung der Alzheimer-Krankheit Medikamente eine wichtige Rolle spielen, muss festgestellt werden, dass es das „Wundermittel“ im Kampf gegen Alzheimer leider immer noch nicht gibt. Die zur Verf&#252;gung stehenden Arzneistoffe k&#246;nnen zwar sicherlich den Alltag der Patienten und Pflegenden erleichtern, jedoch sind sie nicht in der Lage, die Krankheit zu heilen. Lediglich das Fortschreiten kann verlangsamt werden.</p>
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