Thymian

Nicht nur als Gewürz in der Küche ist er beliebt, sondern auch als Mittel gegen Husten. Thymian (Thymus vulgaris) ist ein graugrün beblätterter Zwergstrauch, der ursprünglich aus dem Mittelmeergebiet stammt. Sein Name leitet sich ab von dem altgriechischen Wort „thymos“, das so viel bedeutet wie Lebenskraft.

Bereits die alten Ägypter kannten Thymian und verwendeten ihn zum Einbalsamieren ihrer Toten. Im alten Griechenland diente er als anregendes Räuchermittel und die Äbtissin und Kräuterheilkundige Hildegard von Bingen nutzte ihn im 12. Jahrhundert aufgrund seiner wohltuenden Wirkung.

Heute ist Thymian aus der Behandlung von Husten, Bronchitis, Keuchhusten und Reizhusten nicht mehr wegzudenken. Er verflüssigt den zähen Schleim, fördert den Auswurf und wirkt entkrampfend auf die Bronchien. Zusätzlich zeigt sein Extrakt ausgeprägte Wirkung gegen Bakterien, Pilze und Viren.

Weitere Anwendung findet Thymian in der Behandlung von krampfartigen Bauchbeschwerden sowie Blähungen und bei Problemen im Harnapparat. Verantwortlich für seine Wirkung sind die ätherischen Öle Thymol und Carvacrol. Darüber hinaus enthält die Pflanze Flavonoide und Gerbstoffe.

Neben Säften und Tropfen mit Thymianextrakt eignet sich eine Tasse Thymian-Tee mit Honig oder Thymian-Frischpflanzensaft ebenfalls zur Behandlung Ihres Hustens.

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