Pfefferminze (Mentha x piperita)

Pfefferminze – auch bekannt unter den Namen Katzen- oder Mutterkraut – wächst neben unzähligen Wildformen als Heilpflanze in Kulturen in Asien, Nord- und Südamerika sowie in den Balkanländern. Auch in Süddeutschland wird ein kleiner Anteil der Kulturpflanze produziert.

Sie ist mehrjährig, wird bis zu 100 cm groß und besitzt einen vierkantigen Stängel. Die Blätter stehen kreuzgegenständig und weisen einen gesägten Blattrand sowie Drüsenhaare auf.
In den Blättern ist das ätherische Pfefferminzöl mit dem typischen Menthol enthalten. Daneben findet sich auch Menthon und Mentholester sowie ein deutlicher Gehalt an Gerbstoffen. Menthol wirkt direkt auf die Kälterezeptoren der Haut und besitzt deshalb einen kühlenden Effekt auf Haut und Schleimhaut. Ähnlich wie Kampfer kann auch Menthol entweder direkt aus der Pflanze bzw. aus deren ätherischen Öl gewonnen oder aber vollsynthetisch hergestellt werden.
Pfefferminze ist seit jeher sowohl als Gewürz als auch als Heilpflanze in den gemäßigten bis hin zu den mediterranen Breiten Europas und des Nahen Ostens verbreitet.
Pharmazeutischen Einsatz findet die Pfefferminze in erster Linie als Magen-Darm-Mittel und in Erkältungspräparaten: Pfefferminze – eine Alleskönnerin

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