Die Gaben der Heiligen Drei Könige – pharmazeutisch betrachtet.

Caspar, Melchior und Balthasar brachten dem Jesukind medizinische Geschenke. Alle drei Gaben der Heiligen Drei Könige können und werden heutzutage pharmazeutisch verwendet.

Gold wird bei der Behandlung von bestimmten Rheumaformen eingesetzt, um das überaktive Immunsystem zu dämpfen. Dieses greift ansonsten körpereigene Strukturen an wie z.B. die Gelenkinnenhaut, die dann zerstört wird. Auch wenn nun Wirkstoffe mit einem zumeist besseren Wirkungs-Nebenwirkungsprofil auf dem Markt sind, zählt Gold immer noch zu den so genannten Basistherapeutika. Es stellt eine Alternative dar für Patienten, die die neueren Arzneimittel nur schlecht vertragen. Allerdings kann man Gold nicht in Tabletten pressen, sondern man muss es den Betroffenen injizieren. Obwohl man es schon seit Jahrzehnten in der Rheumatherapie einsetzt, ist die genaue Wirkweise immer noch nicht vollständig aufgeklärt.

Ähnlich wie Gold wird auch beim Weihrauch eine entzündungshemmende Wirkung bei der Behandlung von chronisch-entzündlichen Krankheitsgeschehen ausgenutzt. So können Menschen mit entzündlichen Darmerkrankungen wie Morbus Crohn oder Colitis ulcerosa von einer Behandlung mit Weihrauch profitieren. Bei Weihrauch handelt es sich um das aromatische Harz vom Weihrauch-Baum. Siehe auch: Weihrauch – Räucherwerk bei Krankheiten

Die Myrrhe ist sicherlich die Gabe, die die größte Bekanntheit als Heilmittel hat. Man verwendet sie bevorzugt in Kräuterzahncremes und in Mundwässern oder Tinkturen zur Behandlung von Entzündungen der Mund- und Rachenschleimhaut. Siehe auch: Myrrha (Commiphora molmol)

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