Johanniskraut – das Kraut gegen die trübe Jahreszeit
Bereits der Philosoph und Arzt Paracelsus schätzte die Eigenschaften der Pflanze mit den leuchtend gelben Blüten und auch die heutige Schulmedizin nutzt ihre antidepressive Wirkung. Hypericum perforatum, wie das Johanniskraut mit botanischem Namen heißt, kann vielen von ihnen Unterstützung bieten. In Fällen von leichter bis mittelschwerer Depression oder der in dieser Zeit klassischen Winterdepression belegen Untersuchungen positive Effekte, die bereits im Mittelalter genutzt wurden.
Ausschlaggebend für eine erfolgreiche Therapie ist jedoch die Verwendung eines hochwertigen Extraktes in einer ausreichend hohen Dosierung. Täglich sollten zwischen 900 bis 1800 mg Johanniskrautextrakt eingenommen werden. Grundsätzlich sollte die erst mit einer Verzögerung von ca. 4 Wochen eintretende Wirkung bedacht werden. Dies sollten Patienten bei ihrer Therapie bedenken, die jedes Jahr aufs Neue unter der sonnenarmen Zeit leiden. Auch steht die genaue ärztlich Diagnose, welche zur Abklärung der Schwere der Depression dient, am Beginn einer jeglichen Behandlung.
Neben den Effekten auf unseren Gemütszustand bietet die Heilpflanze auch äußerlich angewandt in Form des leuchtend roten Johanniskrautöls Linderung bei Muskelverspannungen, Zerrungen und Hauterkrankungen.
Tags: Depressionen, Schlafstörung
Am 26. November 2008 um 00:15 Uhr
Zum Johanniskraut sollte wohl noch gesagt werden, dass hellhäutige und sonnenempfindliche Personen bei der Einnahme auf ausreichenden Sonnenschutz achten müssen!
Am 1. Dezember 2008 um 08:39 Uhr
Ein weiterer wichtiger Punkt bei der Einnahme von Johanniskraut ist sicherlich die mögliche Wechselwirkung mit anderen Medikamenten. Dies sollte grundsätzlich im Vorfeld durch erfahrene Personen (Arzt, Apotheker) abgeklärt werden.