Alle Jahre wieder zur Weihnachtszeit: Sodbrennen.

Gerade jetzt zur Weihnachtszeit wird der eine oder andere nach zu häufigen und zu üppigen Mahlzeiten von einem brennenden Schmerz hinter dem Brustbein geplagt. Jedoch nicht nur ausladende und zumeist fette Mahlzeiten, sondern auch einzelne Lebensmittel wie z.B. Zitrusfrüchte, Schokolade oder Zwiebeln und natürlich Alkohol können dazu beitragen, dass saurer Mageninhalt in die Speiseröhre aufsteigt. Normalerweise ist dies eine Richtung, die unser Speisebrei nicht einschlagen sollte, denn für den Kontakt mit dem sauren Mageninhalt ist die Schleimhaut der Speiseröhre nicht geschaffen. Ihr fehlt im Vergleich zum deutlich robusteren Magen die dicke Schleimschicht, die die Säure abfängt.

Auch Stress, hastiges Hinunterschlingen von Mahlzeiten, Übergewicht und sogar das ungeborene Kind bei Schwangeren können die Beschwerden hervorrufen. Zumeist treten die Schmerzen ca. zwei Stunden nach der Nahrungsaufnahme auf – und hier bevorzugt im Liegen oder beim Bücken. Gelangt die aufsteigende Magensäure versehentlich in die Atemwege, so kann dies zu Husten und Heiserkeit führen.

Grundsätzlich sollte man wissen, dass gelegentliches Sodbrennen zwar unangenehm aber harmlos ist. Am besten verhindert man es jetzt zu den Feiertagen durch kleinere Mahlzeiten, kaum Alkohol und durch das Vermeiden von den bekannten auslösenden Lebensmitteln. Auch kann ein Verdauungsspaziergang an der frischen Luft Linderung bringen.

Treten die Beschwerden jedoch häufiger auf oder wacht man sogar von den Schmerzen nachts auf, so sollte ein Arzt aufgesucht werden, um beispielsweise eine Entzündung der Speiseröhre auszuschließen.

 

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