Rosskastanie für die Venen

Mit der Hitze des Sommers unweigerlich verknüpft sind für Venen-Betroffene schwere und unter Umständen sogar geschwollene Beine. Neben den bereits im Artikel Venen angesprochenen Kompressions- bzw. Stützstrümpfen gibt es pflanzliche Präparate aus der Apotheke, die Linderung verschaffen können. Hierzu zählen Arzneimittel mit Extrakten der Rosskastanie; sie werden eingenommen oder äußerlich aufgetragen

Die Rosskastanie (Aesculus hippocastanum) ist in Griechenland, Persien, dem Kaukasus und Nordindien heimisch und in ganz Europa kultiviert. Sie ist ein 25 m hoher Baum, dessen Blüten in den charakteristischen aufrechten Trauben stehen. Die stacheligen grünen Kapselfrüchte enthalten bis zu drei glänzend rotbraune Samen mit dem typischen hellen Nabelfleck. Verwendet werden volksmedizinisch neben den Samen auch die Blätter und die Rinde der Rosskastanie; nachgewiesene Wirkung zeigen jedoch nur die Samen.

In Untersuchungen konnte gezeigt werden, dass die Extrakte die Gefäßdurchlässigkeit der Venen herabsenken und somit Schwellungen, Schwere- und Müdigkeitsgefühl der Beine – also die klassischen Symptome einer Veneninsuffizienz – abnehmen. Als Hauptinhaltsstoff der Rosskastanie konnte Aescin identifiziert werden, ein Gemisch von Triterpenglykosiden.

Wie bei vielen pflanzlichen Präparaten ist es entscheidend, dass auf eine ausreichende Dosierung geachtet wird. Im Fall der Rosskastanie sollten zweimal täglich etwa 250 bis 320 mg Extrakt in einer retardierten Arzneiform eingenommen werden.

Auch Extrakte des Roten Weinlaub können als Tabletten oder äußerlich als Creme bei Venenbeschwerden helfen.

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Eine Reaktion zu “Rosskastanie für die Venen”

  1. hämorriden

    hämorriden…

    Rosskastanie für die Venen | Der Blog: Schwedenkräuter…

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